ESSAY VON GERNOT BÖHME: GEMEINWOHL-ORIENTIERTES VERHALTEN
Wir haben wohl vergessen, was der Kategorische Imperativ bedeutet. Sonst hätte der Gegensatz zwischen individueller Freiheit und Gemeinwohl nicht entstehen können und nicht der unmaskierte Protest gegen die Freiheit, Mitmenschen mit einem gefährlichen Virus zu infizieren. Der Philosoph Gernot Böhme weist auf das paradoxe Verhalten mit der Bienenfabel hin. Denn die ist, ohne Kant, widerlegt.

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BILANZBERICHT: STAATSLEISTUNGEN AN DIE KIRCHEN
Weil vor über 200 Jahren die Kirchen im Zuge der Säkularisierung enteignet wurden, werden sie von den Bundesländern bis heute mit über 500 Millionen pro Jahr alimentiert. Sowohl die Weimarer Reichsverfassung von 1919 als auch das Grundgesetz von 1949 verlangen, dass diese Staatsleistungen beendet, d. h. abgelöst werden. Die ersten Schritte dazu kommentiert Helmut Ortner in seinem Bilanzbericht.

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ERZÄHLUNG: GEDANKEN ZUM 9. NOVEMBER
Ein Herbstspaziergang durch die farbenfrohe, lebendige Natur des Rheingaus verläuft nicht ohne Geschichte mit ihren schrecklichen Ereignissen. Besonders, wenn er am 9. November stattfindet. An diesem Tag feiert der Schriftsteller und Lyriker Harry Oberländer, der diese Erzählung schrieb, seinen Geburtstag. Diesmal seinen siebzigsten. Wir gratulieren!

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MUSIK: KLAVIERMUSIK VON LISZT, BEETHOVEN UND SCHUMANN
Das Klavier gilt vielen Musikern als zu ausdrucksarm, um wahre Empfindung damit zu vermitteln; den gespitzten Ohren der Klavierbauer und -stimmer ist die ‚Drahtkommode’ mit ihren spezifischen Obertönen ein Quell unerwünschter Überraschungen, im temperiert gestimmten Zustand ein Kosmos hingepfriemelter Kompromisse. Und dennoch wird das meistgenutzte Instrument bis heute mit Hingabe gespielt. Thomas Rothschild stellt auf CD neu eingespielte Klaviermusik von Liszt, Beethoven und Schumann vor.

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ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR: ZEHN FRAGEN AN ERNST AUGUST KLÖTZKE
Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu.

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GESELLSCHAFT: DISKUSSION ÜBER ANTISEMITISMUS
Wie die Dummheit ist der Antisemitismus offenbar nicht aus der Welt zu schaffen. Nur: Antisemitismus ist Menschenverachtung. Und die trachtet nach dem Leben. Doris Stickler berichtet von der Online-Diskussion Der Schoß ist fruchtbar noch. Alter und neuer Antisemitismus in Deutschland.

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ROMANAUSZUG: BURGHARD SCHLICHT IM AUGENBLICK DER FREIHEIT
Auf der Münchner Film-Szene der frühen 1970er-Jahre taucht die junge englische Streunerin Jenny auf, um bald wieder so spurlos zu verschwinden, wie sie gekommen ist. Dreißig Jahre später sucht ihre Tochter Rebecca genau in dieser Szene nach ihrer Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Burghard Schlicht erzählt in seinem Epochen-Roman eine Geschichte, die jene Zeiten des Aufbruchs ungeschminkt beschreibt und mit der Gegenwart der jungen Amerikanerin Rebecca vielschichtig verknüpft.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

In der Kolumne schreibt der Philosoph Jürgen Werner täglich Gedankensplitter nieder. Die Kurzform ist die Kunst derer, die keine Zeit haben. Aber auch das Maß der Verdichtung, das ein Gedanke oder eine Beobachtung verträgt.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt ausgewählte Veranstaltungen:

Philosophischer Salon mit Julian Nida-Rümelin im Online-Livestream, online der Film Eingebrannt: Frauen auf Kreta 1941-1945, online 37. Kasseler Dokfest.

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Donnerstag, 12. November 2020

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