Zehn Fragen an Volker Breidecker

Was steht außer dem Computer, der Schreibmaschine, dem Schreibblock oder dem Diktiergerät noch auf Ihrem Schreibtisch?

Volker Breidecker: Zu viel auf einmal.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht schreiben?

Nichtstun.

Gibt es ein Heilmittel gegen Schreibblockaden?

Schreiben.

Wo sammeln Sie Ideen für Ihre Texte?

Beim Nichtstun.

Welche fünf Bücher möchten Sie nicht missen in Ihrer Bibliothek?

Hermann Burger, „Lokalbericht“
Joseph Roth, „Briefe“ (vergriffen)
Julio Cortázar, „Reise um den Tag in 80 Welten / Letzte Runde“
Richard Brautigan, „Forellenfischen in Amerika“
Laurence Sterne, „Tristram Shandy“

Welches Buch oder welchen Autor oder welche Autorin können Sie nicht ausstehen?

Martin Heidegger. Juli Zeh.

Welchen Autor oder welche Autorin beneiden Sie und warum?

Joseph Roth, uneinholbar.

Wer oder was hat Sie zum Schreiben gezwungen?

Nichts.

Kann Bildende Kunst zum Schreiben anregen – wenn ja, an welche Künstler oder Künstlerin denken Sie dabei?

„Du fragst nach Kunst? / Ach Himmel, Himmel – Kunst?“. Eins vielleicht doch, wenn man lange genug draufschaut: Robert Rauschenberg, „White Painting“.

Mit welcher Autorin oder mit welchem Autor würden Sie gerne einen trinken gehen?

Mit Alejandra Pizarnik im Sur.

Siehe auch:

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erstellt am 09.10.2020
aktualisiert am 15.10.2020

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Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten unsere Autorinnen und Autoren, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu.

Volker Breidecker

Volker Breidecker (Foto: privat)