Zehn Fragen an Kerstin Lücker

Was steht außer dem Computer, der Schreibmaschine, dem Schreibblock oder dem Diktiergerät noch auf Ihrem Schreibtisch?

Kerstin Lücker: Meistens so viel, dass ich zum Schreiben ins Café flüchten muss.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht schreiben?

Gehen, Lesen.

Gibt es ein Heilmittel gegen Schreibblockaden?

Schimpfen. Wenn ich bei Freunden schimpfe, dass ich den nächsten Text, Absatz, Satz nicht schreiben kann, geht es auf einmal.

Wo sammeln Sie Ideen für Ihre Texte?

Gute Frage!

Welche fünf Bücher möchten Sie nicht missen in Ihrer Bibliothek?

Fünf? Das ändert sich mit den Jahren … Svevo, Montaigne, Szymborska und Tokarczuk, Simenon, Jennifer Egan.

Welches Buch oder welchen Autor oder welche Autorin können Sie nicht ausstehen?

„Nicht ausstehen“ ist ein bisschen harsch … obwohl: Michel Houellebecq!

Welchen Autor oder welche Autorin beneiden Sie und warum?

Alle, die es sich leisten können, ausschließlich zu schreiben.

Wer oder was hat Sie zum Schreiben gezwungen?

Ich wurde zum Musikmachen gezwungen; ich glaube, deshalb schreibe ich.

Kann Bildende Kunst zum Schreiben anregen – wenn ja, an welche Künstler oder Künstlerin denken Sie dabei?

Geht mir eher mit Musik so … Bach, Satie, Feldman.

Mit welcher Autorin oder mit welchem Autor würden Sie gerne einen trinken gehen?

Mit Yaa Gyasi.

Siehe auch:

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erstellt am 21.9.2020
aktualisiert am 23.9.2020

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Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten unsere Autorinnen und Autoren, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu.

Kerstin Lücker