Zehn Fragen an Doris Stickler

Was steht außer dem Computer, der Schreibmaschine, dem Schreibblock oder dem Diktiergerät noch auf Ihrem Schreibtisch?

Doris Stickler: Bücher, Papiere, Stifte, ein solides Telefon.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht schreiben?

Freund*innen treffen, Sport treiben, ins Theater gehen.

Gibt es ein Heilmittel gegen Schreibblockaden?

Bewegung und Zigaretten.

Wo sammeln Sie Ideen für Ihre Texte?

Ideen tun sich letztlich überall auf, als Journalistin bin ich aber meist zu vorgegebenen Aufträgen unterwegs.

Welche fünf Bücher möchten Sie nicht missen in Ihrer Bibliothek?

Es gibt eine Menge Bücher, deren Lektüre ich nicht missen möchte. Da ich mich beschränken muss, nenne ich mal nur Werke von Frauen:
„Die Wand“ von Marlen Haushofer, „Zähne zeigen“ von Zadie Smith, „Eine ganz gewöhnliche Ehe“ von Inge Merkel, „Unerhörte Stimmen“ von Elif Shafak und Ursula Krechels „Landgericht“.

Welches Buch oder welchen Autor oder welche Autorin können Sie nicht ausstehen?

Solche, die rechtspopulistischen Unsinn verzapfen. Ansonsten gilt: Wenn mich ein Buch nicht packt, lese ich es nicht weiter, Groll gegenüber Autor oder Autorin hege ich deswegen nicht.

Welchen Autor oder welche Autorin beneiden Sie und warum?

Keine*n.

Wer oder was hat Sie zum Schreiben gezwungen?

Geschah alles vollkommen freiwillig.

Kann Bildende Kunst zum Schreiben anregen – wenn ja, an welche Künstler oder Künstlerin denken Sie dabei?

Bildende Kunst kann sicher zum Schreiben anregen, im Journalismus ist das allerdings eher schwierig, es sei denn, es soll ein Artikel über eine Ausstellung, eine Künstlerin oder einen Künstler werden.

Mit welcher Autorin oder mit welchem Autor würden Sie gerne einen trinken gehen?

Da fallen mir keine Präferenzen ein.

Siehe auch:

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erstellt am 10.8.2020
aktualisiert am 12.8.2020

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Mit ihren breitgefächerten Beiträgen auf hohem Niveau wird die „Weltbühne für Autoren und Künstler“ zu den deutschen Qualitätsmedien gezählt. Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen.

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Doris Stickler

Doris Stickler (Foto: privat)