Zehn Fragen an Bruno Arich-Gerz / Bruno Laberthier

Was steht außer dem Computer, der Schreibmaschine, dem Schreibblock oder dem Diktiergerät noch auf Ihrem Schreibtisch?

Bruno Laberthier:

Auf dem Schreibtisch

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht schreiben?

Lesen. Und laufen, spazieren, reisen.

Gibt es ein Heilmittel gegen Schreibblockaden?

Geduld, Schokolade, Trappistenbier.

Wo sammeln Sie Ideen für Ihre Texte?

Am Rhein, in Zeitungen, in den Abendstunden.

Welche fünf Bücher möchten Sie nicht missen in Ihrer Bibliothek?

David Grossmann: Ayen erekh – ahavah; Julio Cortázar: Rayuela; Bruno Schulz: Sanatorium pod Klepsydrą; David Foster Wallace: Infinite Jest; Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969.

Welches Buch oder welchen Autor oder welche Autorin können Sie nicht ausstehen?

Beate Laberthier.

Welchen Autor oder welche Autorin beneiden Sie und warum?

Dietmar Dath für seine Output-Drehzahl und Thomas Stangl für seine feine Schreibweise.

Wer oder was hat Sie zum Schreiben gezwungen?

Sanft gezwungen: mein LK-Englischlehrer. So geschickt, dass ich den Zwang nicht bemerkt habe: Prof. Dr. Helmut Bonheim [†].

Kann Bildende Kunst zum Schreiben anregen – wenn ja, an welche Künstler oder Künstlerin denken Sie dabei?

Kann schon, sicher. Zuletzt war das bei mir Józef Richter.

Mit welcher Autorin oder mit welchem Autor würden Sie gerne einen trinken gehen?

Zum mal einen trinken gehen (Screenshot)
Siehe auch:

Faust-Redaktion

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erstellt am 07.7.2020
aktualisiert am 09.7.2020

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Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten unsere Autorinnen und Autoren, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu.

Bruno Arich-Gerz / Bruno Laberthier

Bruno Arich-Gerz / Bruno Laberthier