Es heißt, die tschechische Poesie entstehe in den Kaffeehäusern. Das wäre aber nur die Hälfte der böhmisch-mährischen Wahrheit. Traditionen, Milieus und Biographien haben ihren mächtigen Anteil an der Wortkunst, die sich, romantisch oder realistisch, von Liebe und Tod nährt. Bernd Leukert stellt einige zweisprachige Gedichtbände vor.

EUROPOESIE: Tschechische Poesie

Von Mumien und Göttern

Es ist freilich mißlich, europäische zweisprachige Lyrik vorzustellen, wenn man gar keinen Zugang zu der Sprache hat, die da ins Deutsche übersetzt ist. Hilfe, was die Schwierigkeiten bei der Übertragung vom Tschechischen ins Deutsche betrifft, mag ein kurzer Essay der Übersetzerin Kerstin Lücker bieten: „Schwester Schmerz“ wurde eigens für Faust-Kultur geschrieben und führt ins Zentrum des Problems.

Die tschechische Lyrik ist, nach dem, was man wissen kann – und viel mehr, was zu ahnen ist – überraschend reich und vielfältig, und das gemessen daran, daß im Vielvölkerland Böhmen/Tschechoslowakei/Tschechien erst vor etwa hundert Jahren das Tschechische zur Staatssprache erklärt wurde. Die Geschichte läßt die tschechische Literatur, und damit auch die Lyrik, im 13. Jahrhundert beginnen. Von den damals verfaßten geistlichen Versen über die Dichtung in der Folge des Dreißigjährigen Krieges, dem Dichterkreis am Hofe Rudolphs II (immerhin mit der Poetin Elisabeth Johanna von Weston, 1582-1612), der romantischen Epoche mit dem einflußreichen Karel Hynek Mácha (1810-1836) und den Samisdatdichtern während der späteren politischen und menschlichen Katastrophen bis heute, da im ganzen Land poetische Arbeit wie selbstverständlich Ansehen genießt und sich auch außerhalb des Landes in Übersetzungen bemerkbar machen will, die das tschechische Kulturministerium großzügig fördert.

So haben Martina Lisa und Kerstin Becker einen Band prosaischer Gedichte von Petr Hruška mit dem Titel „Irgendwohin nach Haus“ übersetzt. Der Dichter aus Ostrava beschreibt in seinen Versen die Tristesse der ehemaligen Bergarbeiterstadt und läßt doch ein wenig Hoffnung darin aufsteigen: „Das unbekannte Streben des Menschen trägt eine düstere Schönheit.“ All seine Milieuschilderungen sind vom Bewußtsein der Vergänglichkeit, des Randständigen getragen, manchmal in aphoristischer Kürze:

„Aus dem nassen Lappen des Vorfrühlings/ flog ein Fink./ In dem Schimmer erkennen wir,/ dass wir noch zusammen sind. –“

Was hier erwähnt werden kann, verdankt sich nicht einer systematischen Sichtung, sondern dem Zufall, den Entdeckungen, gekauften oder uns eingesandten Büchern:

Jaromír Typlt, 1973 in Nová Paka im nordöstlichen Böhmen geboren, hat im Sammelband „oder schnurstracks“ seine Gedichte so weit von ihren konkreten Erfahrungsquellen gelöst, daß sie ins Metaphysische rücken und dort der Interpretation Tür und Tor öffnen. Manchmal ist der Gedichttitel – wie „Die Kanne“ oder „Die Deckel“ – der einzige Schlüssel zum Verständnis des Textes. In anderen Fällen reicht auch das nicht. So stehen im Gedicht „Es zuckt hinauf“ die Zeilen:

„Jetzt ist es nur eine Reizung der Luft/ die sich mal gegen den Fels ballt/ von dem sie aber nicht die kleinste Regung begehrt/ und jetzt sind es die Jahre, bevor du herkamst/ und die Jahre, da du nicht mehr wissen wirst/ woher kommen// Jetzt wiederum klingt es/ wie Unsinn, denn selbst ein noch kürzeres Leben/ ja noch das allerkürzeste Leben/ skizziert hier sogleich eine leuchtende Splitterung/ wo jede einzelne Mücke über einen Strahl entscheidet“

Der Übersetzer Martin Mutschler bemerkt in seinem Nachwort „Zur poetischen Welt Jaromír Typlts“, daß das Dunkle und Fremde der Gedichte Jaromírs nicht vom Drang nach Provokation herrühre. Vielmehr tasteten sie in diesen klanglich besonders prägnanten Momenten nach fast schamanischen Beschwörungsformeln. Am Ende dieses schmalen hochroth-Bändchens der von Martina Lisa und Tereza Semotamová herausgegebenen Edition OstroVers steht aber ein sehr langes Gedicht mit dem Titel „Bruchstück B 101“, in dem alles anders ist.

In den ersten Zeilen schon wird das Thema enthüllt: „Zwei Blasen hingeschmiert mit Kreide/ wie ein Hauszeichen/ auf dem Putz außen an der Tür:/ hier wohnt Wahnsinn.“

Die frei versifizierte Erzählung schildert sehr konkret, wie František wahnsinnig wird und welcher Art seine Obsession ist. „Lächelnd kommt er mir entgegen an dem Tag, als er verrückt wird./ Ein paar Schritte mehr und das Lächeln verschwindet,/ nie sah ich einen Menschen so plötzlich erdunkeln, …“ František unterwirft jede seiner Tätigkeiten ganz ungerichtet der Maxime: Erkennen ist Freundschaft. Und „Bruchstück B 101“ ist eine poetisch bewegte und bewegende Detailzeichnung einer mentalen Katastrophe.

Klára Hůrková dagegen ist eine Poetin, die oft aus Kurzszenen, lyrischen Momentaufnahmen Sinnfragen zieht, die selbstverständlich unbeantwortet bleiben müssen. – Klára Hůrková wurde in Prag geboren und lebt in Aachen. Nach dem Studium der Philosophie, Anglistik und Kunstgeschichte ist sie als Lehrerin, Autorin und Übersetzerin tätig. So überrascht es nicht, daß sie ihre Gedichte zweisprachig, auf Deutsch und Tschechisch, publiziert und darüber hinaus mit herrlichen, selbstgemalten Bildern ausstattet. Nicht nur bildend-künstlerisch, sondern auch in ihren Versen geht sie mit großer Sicherheit vor. Sie beherrscht meisterlich die Skizze, zeichnet – bildlich gesprochen – mit wenigen Strichen Landschaft, Person, Stimmung. Wer das liest, ist sofort mitten im Gedichtinhalt. Es ist jedoch nicht wenigen Gedichten eigentümlich, daß sie diskret schließen, abstrakt, im Ungefähren.

Ihr Band „Zeitschritte“ beginnt mit dem Gedicht „Die Bucht von Douarnez“. Die knappe Küstenbeschreibung endet mit dem gischtumspülten Leuchtturm; dann die Schlußstrophe: „Dahinter/ bleibt alles offen/ tief/ und ohne Antworten.“ Auch das Gedicht „Sein“ läuft auf einen unvorstellbaren Fluchtpunkt hin: „Der Atem, die Umarmung verschmelzen/ in deiner Zeitenwende.“ Oder der Schluß des Gedichts „Meeresstraße, bewölkter Sommertag“: „Das ausrangierte Boot im Hafen/ wartet nicht mehr auf glücklichere Tage.“

Komponierte Alliterationen, die etwa dem Gedicht „Alles in allem“ der tschechischen Version zu entnehmen sind („Všechno ve všem/ Vztek ve tvém smíchu/ Únava ve tvé svěžesti“), haben in der deutschen Übertragung natürlich keine Chance, sondern verbleiben in den blanken Gegensatzpaaren, die das Gedicht durchziehen: „Alles in allem/ Der Zorn in deinem Lachen/ Die Müdigkeit in deiner Munterkeit“. Jede Sprache hat nicht nur von anderen Sprachen signifikant abweichende Gedanken, sondern eben auch ihre eigene virtuose Wortkunst.

Der Band „Der offene Raum“ beginnt mit dem Zyklus „Götter in uns“. Sieben Göttinnen und acht Götter des antiken Griechenlands werden in der Ich-, der Du- und der Er- bzw. Sie-Form charakterisiert. Klára Hůrková hat sich dabei an den Archetypen der kalifornischen Psychologin Jean Shinoda Bolen orientiert. Das hat ihr einen anderen Zugang zu den mythischen Figuren ermöglicht, als ihn die Geschichte böte, die eher den Wandel ihrer charakterlichen Zuschreibungen über die verschiedenen Epochen aufzuzeigen hätte. Der Poesie aber bieten die Göttermodelle einen großen Vorteil. Sie lassen sich, wie die Sternzeichen, deuten und ausgestalten, ohne ihre Kerntendenz zu verlieren. „Wir sahen dich/ den Klassenbesten/ von allen verlassen/ mit Pfeil und Bogen/ auf der Straße stehen“ (Apollo) oder „Ich bin die unvernünftige/ Lust des Seins/ die unwiderstehliche Farbe/ des Lebensatems“ (Aphrodite) – das sind Projektionen, über die der hellenische Kosmos in die Gegenwart zurückscheint. Die anderen Zyklen des Buches heißen „Genius loci“ mit seinen Stadt- und Landszenen, „Wurzeln“ mit ihren biografischen Bezügen und „die Rückseite des Schattens“, in der vor allem Kunst, Künstler und Künstlerinnen thematisiert sind. Das sind welt- und lebenshaltige Miniaturen, zugängliche, atmosphärisch differenzierte und differenzierende Kunstwerke, mit denen die Autorin sich erkennbar macht.

Nicht genug damit. Nach der deutsch-tschechischen Anthologie mit Lyrik und Kurzprosa „Über den Dächern das Licht – Nad střechami světlo“, die Klára Hůrková 2014 herausgab, erschien von ihr vier Jahre später eine zweite Sammlung; „Klare Begegnungen – Jasná setkání. Eine deutsch-tschechische Lyrik-Anthologie“. Diese Anthologie ist insofern etwas Besonderes, als sie tschechische und deutsche Lyriker und Lyrikerinnen (die deutschen in Überzahl) mit Gedichten versammelt, die von der Herausgeberin in jeweils die andere Sprache übersetzt wurden. Gelegenheit, eine ganze Reihe von Lyrikerinnen und Lyrikern kennenzulernen, die noch nicht von Hand zu Hand gereicht wurden. Für jemanden, der des Tschechischen nicht mächtig ist, ist es unmöglich zu sehen, was aus den lyrischen Gebilden in der Übersetzung in die andere Sprache geworden ist. Er kann nur die Auswahl bewundern und die ins Deutsche gekommenen Verse. Die Sammlung, nach den Jahreszeiten in vier Kapitel unterteilt, birgt etliche Kleinode(n), von denen zwei zitiert sein mögen. Undine Materni, 1963 in Sangerhausen geboren, lebt in Dresden und ist mit ihrem Gedicht „Die Bäckerin“ vertreten:

„Es ist wie/ Menschen machen/ flüstert sie manchmal morgens/ in der vierten Stunde/ wenn der Tag ein oder aus oder die/ Nacht abbricht/ und sie ihre Hände im Teig versenkt/ ihn knetet schlägt oder/ zärtlich zwischen den Fingern/ hindurch quellen lässt/ Dann formt sie Laibe/ dunkle und helle/ flüstert Beschwörungen sagt/ Hefsalzzuckerundmehl sagt/ meine Kinder sagt meine/ Freunde sagt du mein Liebes/ ehe sie ihnen mit dem Messer/ jenen kleinen Schmerz/ zufügt der sie/ nach dem Backen/ unverwechselbar macht/ Jeden Tag ist es/ lieben murmelt sie/ schlägt das Mehl von/ den Händen und die eiserne/ Ofentür zu/ Jeden Tag ein/ Kommen und Gehen/ ein Her und ein Hin ein/ Hefsalzzuckerundmehl/ Und inmitten: eine kleine rundliche/ Göttin die als einzigen Schmuck/ Schweißperlen trägt/ auf der Stirn.“

Der 1959 in Prag geborene, in Makotřasy lebende Künstler, Grafiker, Musiker und Lyriker David Cajhaml wird mit dem Gedicht „Der Kater liest die Zukunft“ vorgestellt:

„Der Kater liest die Zukunft aus dem Mittagessensdampf,/ die glühenden dämpfenden Kräuter sagen das Wetter und die Menge der Meeresfische voraus./ Gleichzeitig kann man in dem Dampf die vorbestimmte Anzahl der Buchstaben/ in den Gedichten der kommenden 27 Tage sehen.“

Der Autor, Filmregisseur, Verleger und Übersetzer Ondřej Cikán, geboren 1985 in Prag, kam als Sechsjähriger nach Wien, studierte Gräzistik, arbeitete über den byzantinischen Roman und schrieb auch Theaterstücke. 2018 gründete er den auf poetische Übersetzungen aus dem Tschechischen spezialisierten Verlag Kētos. Innerhalb dieser kurzen Zeitspanne hat er darin ein halbes Dutzend Bücher veröffentlicht, vor kurzem das siebente, die „Geheimnisvollen Weiten“ von Otokar Březina. (Inzwischen erschien auch noch Karel Hynek Máchas „Mai“ aus dem Jahr 1836.) „Symbolismus vom Feinsten“, steht unter dem Titel, und das gilt auf eine besondere Weise.

Das Vokabular und die Sprachbilder gestalten einen exklusiven Kosmos. Das, was heute noch die verbliebenen „Grufties“ als aus Ewigkeiten überliefertes Anekdotisches pflegen, mußte im Fin de Siècle Kult gewesen sein: Der Jargon des kulturellen Verfalls, die Liebe zum Morbiden. Immer wieder begegnet einem der Tod, das Geheime und das Ewige, Ahnung und Beklemmnis. Das bevorstehende Weltende wird mit Totenglocken und Klirren der Sensen angekündigt, Moore und modernde Mose grundieren die düstere Stimmung; die Hoffnung tritt als bleicher Frauenchor auf; verwelkte Rosen an Betten der Sterbenden, Grüfte und Gewölbe, ausgetrunkenes Leben und süße Fäulnis, Fieber, Asbest, Giftgas und Phosphor sind Accessoires der Lebensszene schon zehn Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Und immer wird das Ungefähre, Ungeklärte, Neblige, Dunkle als Standardillumination verwendet.

Otokar Březina, 1868 im österreich-ungarischen Počátky geboren und 1929 im mährischen Jaroměřice nad Rokytnou (Jarmeritz) gestorben, wandte sich, angeregt von der Dichtung Baudelaires, dem Symbolismus zu, der sich um 1890 gegen den Realismus und Naturalismus durchsetzte. Die 1895 veröffentlichten „Geheimnisvollen Weiten“ repräsentieren diese literarische Bewegung: konzentriert, formvollendete Dichtung, herrlich – wenn man sie mit der historischen Distanz so schätzen darf: „… die verbrannte Kraft der Nerven verwest in den Schreinen/ der Schädel, und in tausend Gesichten erzittern Jubel, Beengung und Trauer/ auf gespannten Saiten des G e h e i m e n.“

Im Gegensatz dazu steht die Lyrik des J. H. Krchovský, die Cikán 2018 herausbrachte. Einmal, weil der Dichter im engeren Sinne zu den zeitgenössischen Autoren gehört: Er wurde 1960 als Jiři Hásek in Prag geboren. Zum andern, weil er, der auch Musiker und bildender Künstler ist, sich zugleich – mit allen Korrespondenzen zum klassischen Bildungskanon – als Antagonist dazu versteht. Oft ruft er auf den hohen Ton mit Hohn, um ihn mit dem niederen zu konfrontieren. Dann greift er zum Vulgären, Schlüpfrigen, so als hätte er noch immer seinen Villon im Sinn.

Und doch gibt es immer wieder Gedichte, die diesen traditionellen Kampfplatz meiden. Nach dem einleitenden Epos „Mumie auf Reisen“ (Ein untoter Mönch soll wegen Fäulnis verbrannt werden, entkommt aber. Nach einer abenteuerlichen Tour, bei der es vor allem ums Biersaufen und Sex geht, verendet er in einem Glockenturm.) finden sich solche Zeilen fast klassischen Zuschnitts:

Allerseelen schon wieder … voll von Kerzen, Blüten, Kränzen/ die jammervollste Feier postmortaler Existenzen/ und alle weinen, und zwar meist am falschen Grab/ während ich mein Grab und mich darin stets in mir hab.

Da ist der Topos des ebenfalls in Prag geborenen Rainer Maria Rilke („Der Tod ist groß. … Wenn wir uns mitten im Leben meinen,/ wagt er zu weinen/ mitten in uns.“) noch eine Windung weiter gedreht. Und bei aller Frivolität sind doch die letzten Dinge bei Krchovský ein wichtiger poetischer Gegenstand. So heißt es im sensiblen „Spaziergang durch den Urnenhain“ am Ende:

Das schlimmste Abendrot ist/ wenn unmerklich du bebst/ obwohl du noch nicht tot bist/ und dennoch auch nicht lebst!

Hervorzuheben ist das Nachwort Ondřej Cikáns. Der Übersetzer legt darin nicht nur einen umfangreichen und detaillierten Rechenschaftsbericht über seine Arbeit vor, das Vorhaben, die Methode, die sprachlichen Unvereinbarkeiten, die möglichen und die schließlichen Lösungen des Problems. Er zeigt die Dichtung Krchovskýs auch im Beziehungsnetz der Traditionen tschechischer Lyrik, die heterogenen Einflüsse auf sein Werk – wobei die Vorbilder fast ebenso ausführlich behandelt werden, wie der Autor der „Mumie“ selbst. Wer also etwas über die Schwierigkeiten wissen will, tschechische Lyrik ins Deutsche zu übertragen, wird von diesen, mit konkreten Beispielen versehenen Erläuterungen bestens bedient.

Literaturhinweise
  • Petr Hruška: Irgendwohin nach Haus. Gedichte. Aus dem Tschechischen von Martina Lisa und Kerstin Becker. edition AZUR, Dresden 2019
  • Jaromír Typlt: oder schnurstracks. Edition OstroVers 01, hrsg. von Martina Lisa und Tereza Semotamová. Aus dem Tschechischen übersetzt von Martin Mutschler. 50 S., hochroth Leipzig 2018
  • Klára Hůrková: Zeitschritte / Časokroky. Gedichte – deutsch und tschechisch. Edition Thaleia, St. Ingbert 2015
  • Klára Hůrková: Der offene Raum / Otevřený prostor. Gedichte – deutsch und tschechisch. Edition Thaleia, St. Ingbert 2017
  • Klára Hůrková (Übers., hrsg.): Jasná Setkání / Klare Begegnungen. Eine deutsch-tschechische Lyrikanthologie. Edition Klára Hůrková, Dauphin Verlag, Prag 2018
  • Otokar Březina: Geheimnisvolle Weiten. Symbolismus vom Feinsten. Tschechisch / Deutsch. Kētos Verlag, Wien und Prag 2019.
  • J. H. Krchovský: Mumie auf Reisen. Ein Epos und weitere Gedichte. Tschechisch / Deutsch. Kētos Verlag, Wien und Prag 2018.

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erstellt am 24.5.2020
aktualisiert am 26.5.2020

Europa ist ein Ensemble der kulturellen Besonderheiten. Sie treten im Sprechen und Denken hervor und lassen sich in zweisprachigen Gedichtbänden nachlesen. In der Lyrik aber geht es darüber hinaus noch um Unübersetzbares, das unverzichtbar, aber wohl unerreichbar ist. Um diese Differenzen geht es bei der Übersetzung, und um solche Differenzen geht es in Europa. Um sie bewusst zu machen, veröffentlicht Faust-Kultur in loser Folge Besprechungen zwei- oder mehrsprachiger Gedichtbände.

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