Zehn Fragen an Harry Oberländer

Was steht außer dem Computer, der Schreibmaschine, dem Schreibblock oder dem Diktiergerät noch auf Ihrem Schreibtisch?

Harry Oberländer: Keine Schreibmaschine, kein Diktiergerät, sondern der Computer, gelegentlich ein Schreibblock. Darüberhinaus die Bücher, mit denen ich arbeite. Ein Bleistiftspitzer und viele Bleistifte. Die brauche ich beim Lesen, nicht zum Schreiben. Außer den Büchern, auch andere (digitale) Speichermedien.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht schreiben?

Durch die Wälder, durch die Auen, frohen Sinns dahin ziehen.

Gibt es ein Heilmittel gegen Schreibblockaden?

Setzen! Machen!

Wo sammeln Sie Ideen für Ihre Texte?

Überall und nirgends für alle und keinen.

Welche fünf Bücher möchten Sie nicht missen in Ihrer Bibliothek?

Elias Canetti, Der Ohrenzeuge. Mircea Cartarescu, Orbitor.
Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung. Georg Büchner, Der Hessische Landbote.
F.W. Bernstein, F.K. Waechter, Robert Gernhardt, Die Wahrheit über Arnold Hau.

Welches Buch oder welchen Autor oder welche Autorin können Sie nicht ausstehen?

Das Guinnessbuch der Rekorde.

Welchen Autor oder welche Autorin beneiden Sie und warum?

Beneidenswert, wer frei davon.

Wer oder was hat Sie zum Schreiben gezwungen?

Die Not.

Kann Bildende Kunst zum Schreiben anregen – wenn ja, an welche Künstler oder Künstlerin denken Sie dabei?

An alle und vor allen: an Joseph Beuys.

Mit welcher Autorin oder mit welchem Autor würden Sie gerne einen trinken gehen?

Mit Helga Novak und Horst Karasek im Eppstein-Eck.

Siehe auch:

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erstellt am 21.5.2020
aktualisiert am 27.5.2020

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Harry Oberländer