ESSAY: EIN ZU MENSCHLICHES VIRUS
Der französische Philosoph Jean-Luc Nancy sieht die Virus-Pandemie nicht als ein isoliertes Phänomen, nach dessen Verschwinden die unterbrochenen gesellschaftlichen Prozesse sich fortsetzen könnten. Die bedrohliche Situation lasse die Widersprüche dieser Gesellschaft noch stärker hervortreten und ihre eigene Zerstörung begreifen. Das Ende der Seuche könnte der Anfang eines bedeutenderen Kampfes sein.

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TATSACHENERZÄHLUNG: DER MÖRDER EUGEN WEIDMANN
1908 in Frankfurt-Sachsenhausen geboren, machte Eugen Weidmann eine unrühmliche, aber glänzende Karriere, die schließlich auf ihren sensationellen Höhepunkt zusteuerte: seine Hinrichtung in Paris am 17. Juni 1939. Johannes Winter hat in seiner Tatsachenerzählung Ein bezaubernder Mörder und sein Rendezvous mit der Guillotine die zeithistorischen und literarischen Hintergründe beleuchtet.

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GESELLSCHAFT: DIE SOZIALPSYCHOLOGIN MARIE JAHODA
Mitte der 1920er Jahre wurde Marie Jahoda schon Obfrau der Gymnasiastenorganisation der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs. Die Sozialpsychologin, die 2001 in Sussex starb, wurde als 25-Jährige promoviert, arbeitete für die Revolutionären Sozialisten im Untergrund, kam in Haft und emigrierte nach ihrer Freilassung nach England. Thomas Rothschild erinnert an die mutige Repräsentantin der sozialistischen Frauenbewegung.

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POP: RAMMSTEIN UND DIE MISCHKALKULATION DEUTSCHER VERLAGE
Rammstein: Grobe Provokation durch Tabubruch und Verletzung gesellschaftlicher Normen. In der Politik dient das der Demagogie, in den Künsten der Selbstbehauptung gegenüber der Bürgerlichkeit. Die Band Rammstein zählt zu den wesentlichen musikalisch-zeitgenössischen Kulturexporten Deutschlands. Im Verlag Kiepenheuer & Witsch sind Gedichte des Sängers Till Lindemann erschienen, und der Musikwissenschaftler Peter Wicke hat der Band ein Buch gewidmet. Uwe Schütte erhebt Einspruch.

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ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR: ZEHN FRAGEN AN STEFANA SABIN
Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu.

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MOSETTERS PANDEMISCHES TAGEBUCH
Eine Krise ist im Drama der Höhe- und zugleich der Wendepunkt eines Konflikte mehrenden Verlaufs. Danach lösen sich dieselben auf oder enden eben in der Katastrophe. Philipp Mosetter protokolliert in seinem pandemischen Tagebuch das Zusammenspiel der äußeren und inneren Veränderungen, während der Wendepunkt sich zeitgleich weiter in die Zukunft bewegt.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Kultur digital, z.B.:

Eine Kunstradioinitiative mit täglichen Foto- und Textbeiträge von KünstlerInnen, 13. LICHTER Filmfest als Online-Festival.

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Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 23. April 2020

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