ESSAY: PETER TRAWNY ÜBER DAS VIRUS UND DIE GRENZE
Nein, wir sind nicht im Krieg. Keine Armee ist in der Lage, eine Pandemie zu schlagen, keine Bombe kann sie vernichten. Ein Virus kann noch nicht einmal kontrolliert und von bewaffneten Uniformträgern an der Grenze zurückgewiesen werden. Der Philosoph Peter Trawny sieht die verfälschenden Vorstellungen von einer Seuche, die im verwendeten Vokabular kenntlich werden, und eine beunruhigende Analogie zu einem Film.

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LITERATUR: ZUM 100. GEBURTSTAG VON MARLEN HAUSHOFER
Ein Drittel der 20 Bücher, die von ihr veröffentlicht wurden, sind Kinder- und Jugendbücher, ein weiteres Drittel bilden Bände mit Erzählungen. Unter ihren Romanen ist Die Wand ihr bekanntester, dessen Stoff auch durch die Verfilmung mit Martina Gedeck Verbreitung fand. Ria Endres erinnert an die öffentlichkeitsscheue, zu wenig beachtete österreichische Schriftstellerin Marlen Haushofer.

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LITERATUR: LUTZ SEILERS ROMAN STERN 111
Als Günter Schabowski am 9. November 1989 das neue Reisegesetz, sprich: die Grenzöffnung, verkündete, wirkte das wie ein unfassbares Missverständnis. Der Mauerfall versetzte die Deutschen aus dem Osten plötzlich in eine Orientierungslosigkeit, an der Lutz Seilers Roman Stern 111 ansetzt. Barbara Sievering beschreibt die charakteristischen Elemente des Buches.

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ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR: ZEHN FRAGEN AN BERND LEUKERT
Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu.

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HÖRSPIEL: 14 STUNDEN THOMAS PYNCHON, Die Enden der Parabel
Ein Heulen kommt über den Himmel: 1981 kam Thomas Pynchons Gravitys Rainbow auf Deutsch heraus, hieß Die Enden der Parabel und war sofort Kult. Niemand wusste wirklich warum. Der Komponist und Regisseur Klaus Buhlert hat nun eine Hörspielbearbeitung des Romans erarbeitet, die 14 Stunden dauert. Harry Oberländer hat sich durchgehört.

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MOSETTERS PANDEMISCHES TAGEBUCH
Philipp Mosetter ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, wenn er in seinem Pandemischen Tagebuch aufzeichnet, was ihm durchs Gemüt zieht. Er legt Zeugnis ab von einer Zeit, die in der Geschichte mit einem roten Marker hervorgehoben sein wird. Es kann auch eine andere Farbe sein.

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NACHRUF: ERINNERUNG AN DEN KULTURPOLITIKER DIETER BETZ
Dieter Betz, der Konservative, der das Neue befeuerte, der Referatsleiter für Literatur und Theater, der einst mithalf, das Hessische Literaturforum zu gründen und, weise vorausgedacht, den Wettbewerb des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen. Der Literaturwissenschaftler Christophe Fricker erinnert an einen leidenschaftlichen Mann.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Kultur digital, z.B.:

Online-Spielplan der Schaubühne und weiterer Häuser, 13. LICHTER Filmfest als Online-Festival, Kunst digital in Zeiten des Abstandshaltens: Künstler unterstützen.

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Mit freundlichen Grüßen!

Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 16. April 2020

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