Zehn Fragen an Thomas Rothschild

Was steht außer dem Computer, der Schreibmaschine, dem Schreibblock oder dem Diktiergerät noch auf Ihrem Schreibtisch?

Thomas Rothschild: Ein Bücherstapel, Ablagekörbe, ein Locher, eine Uhr, Kugelschreiber.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht schreiben?

Übers Schreiben nachdenken.

Gibt es ein Heilmittel gegen Schreibblockaden?

Musik hören.

Wo sammeln Sie Ideen für Ihre Texte?

Ich sammle nicht, sie drängen sich mir auf.

Welche fünf Bücher möchten Sie nicht missen in Ihrer Bibliothek?

Isaak Babel: Die Reiterarmee; Viktor Šklovskij: Zoo oder Briefe nicht über die Liebe; Joseph Roth: Radetzkymarsch; Arthur Schnitzler: Dramen, Erzählungen, Der Weg ins Freie; Charles de Coster: Thyl Ulenspiegel.

Welches Buch oder welchen Autor oder welche Autorin können Sie nicht ausstehen?

Rüdiger Safranski.

Welchen Autor oder welche Autorin beneiden Sie und warum?

Noam Chomsky wegen seiner Intelligenz und seiner Unbestechlichkeit.

Wer oder was hat Sie zum Schreiben gezwungen?

Niemand und nichts.

Kann Bildende Kunst zum Schreiben anregen – wenn ja, an welche Künstler oder Künstlerin denken Sie dabei?

Alles kann zum Schreiben anregen, also auch Bildende Kunst.

Mit welcher Autorin oder mit welchem Autor würden Sie gerne einen trinken gehen?

Mit Isaak Babel.

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erstellt am 26.3.2020
aktualisiert am 20.5.2020

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Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten unsere Autorinnen und Autoren, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu.

Thomas Rothschild

Thomas Rothschild mit 16 Monaten. Foto: privat