Zehn Fragen an Andrea Pollmeier

Was steht außer dem Computer, der Schreibmaschine, dem Schreibblock oder dem Diktiergerät noch auf Ihrem Schreibtisch?

Andrea Pollmeier: Radio, Lampe, Behälter für Stifte und USB-Stick, Postkarte, Wasser und Wasserglas.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht schreiben?

An meinem Fensterplatz in der Sonne sitzen und dort über die Dächer blicken, Radio hören, lesen oder meinen Gedanken nachgehen.

Gibt es ein Heilmittel gegen Schreibblockaden?

Glückhafte Momente aktiv aufsuchen, zum Beispiel Schwimmen und sich anschließend in der Sauna aufwärmen.

Wo sammeln Sie Ideen für Ihre Texte?

Überall in Begegnungen, bei wissenschaftlich fundierten Diskussionen und in Büchern.

Welche fünf Bücher möchten Sie nicht missen in Ihrer Bibliothek?

Thomas Piketty „Kapital und Ideologie“, Wolfgang Kaleck „Mit Recht gegen die Macht“, Amartya Sen „Die Idee der Gerechtigkeit“, John Ralston Saul „A Fair Country“, E.F. Schumacher „Small is beautiful“.

Welches Buch oder welchen Autor oder welche Autorin können Sie nicht ausstehen?

Stephen Smith „Nach Europa!“, Arthur de Gobineau »Essai sur l’inégalité des races humaines«.

Welchen Autor oder welche Autorin beneiden Sie und warum?

Neid lehne ich ab.

Wer oder was hat Sie zum Schreiben gezwungen?

Mein Wunsch, das was ich beobachte auch zu benennen.

Kann Bildende Kunst zum Schreiben anregen – wenn ja, an welche Künstler oder Künstlerin denken Sie dabei?

Paul Klee, Basquiat.

Mit welcher Autorin oder mit welchem Autor würden Sie gerne einen trinken gehen?

Liu Xiaobo, wenn er noch lebte.

Siehe auch:

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erstellt am 22.3.2020
aktualisiert am 20.5.2020

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