IM KINO: DAS KRIEGSDRAMA 1917 VON SAM MENDES
Als die Basler Nachrichten 1921 eine Anzeige mit der Überschrift Schlachtfelder-Rundfahrten im Auto! brachten, hat Karl Kraus die Schamlosigkeit zur Hebung des Fremdenverkehrs entsetzt. Nach Sichtung des Films 1917 von Sam Mendes stellt sich Jens Balkenborg die Frage: Dürfen die Schrecken des Krieges auf eine Weise gezeigt werden, dass sie zu Unterhaltung werden?

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DOKUMENTARFILM ÜBER ERNST LUDWIG OSWALT
Mit Ruhe und Gelassenheit folgte der junge Ernst Ludwig Oswalt der Aufforderung, sich an die Rampe der Frankfurter Großmarkthalle zu begeben, um, nachdem er 50 Reichsmark Transportkosten gezahlt hatte, in ein Konzentrationslager gefahren zu werden. Eine Dokumentation von Heiko Arendt über sein Leben, seine Familie und einen Abschiedsbrief. Doris Stickler hat den Film gesehen.

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TRAUERREDE FÜR WILFRIED F. SCHOELLER
Anfang der 1970er-Jahre, als das Deutsche Fernsehen noch stur auf der Sichtbarkeit der Künste bestand, etablierte Wilfried F. Schoeller das literarische Gespräch in den Kulturmagazinen dieses Mediums, schließlich in der Sendung Bücher, Bücher. In der Trauerrede auf den Anfang des Jahres Verstorbenen brachte sein Freund, der Literaturwissenschaftler Herbert Wiesner, Details aus der Biographie und dem Berufsleben Schoellers zur Sprache.

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ERINNERUNG AN CHRISTOPH MECKELS GESAMMELTE GEDICHTE
Der Schriftsteller und Grafiker Christoph Meckel ist im Alter von 84 Jahren in Freiburg im Breisgau gestorben. Er gehörte zu den wenigen mehrfachbegabten Künstlern, die mit großem Anspruch und auf hohem Niveau starke persönliche Werke schufen. Mit der Erinnerung an seine lyrische Arbeit, die in der umfangreichen Tarnkappe zusammengefasst ist, soll seiner gedacht sein.

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TEXTLAND-VIDEO: DIE PHILOSOPHIN NASSIMA SAHRAOUI
Die Frankfurter Philosophin Nassima Sahraoui bewegt sich zwischen Philosophie und Literatur, weil sie darin einen größeren Erkenntnisgewinn sieht als bei der Beschäftigung nur mit dem einen oder dem anderen. Im Textland-Video von Nina Werth antwortet sie auf Fragen von Jamal Tuschick und spricht von der Erfahrung der Differenz, der Ungerechtigkeit in der Welt und deren Niederschlag in ihren Texten sowie über die Bedeutung des Erinnerns, um an den Abfall der Geschichte zu kommen.

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ERINNERUNG AN DEN NETZKÜNSTLER KURD ALSLEBEN
Kurd Alsleben gilt als Pionier der Computergrafik, der frühzeitig die Bedeutung der digitalen Netze für unsere Kommunikation erkannte und mittels Konversationskunst die Rolle von Autor und Publikum neu bedachte. Stefan Beck erinnert an seinen Lehrer.

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THEATER: DIE STUMME JULE IN NEUSS
Im Neusser Theater am Schlachthof debütierte am 31. Januar 2020 ein Solostück, halb Musical und halb Therapiegeschichte, das es in sich hat. Die Stumme Jule von und mit Marlene Zilias (Foto) gesehen und gehört hat Bruno Laberthier.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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OPER: LA GAZZETTA VON GIOACHINO ROSSINI IN FRANKFURT
Seinerzeit unter großem zeitlichen Druck entstanden, ist Gioachino Rossinis Oper La gazzetta ossia Il matrimonio per concorso weniger bekannt als seine Schlager Il Barbiere di Siviglia oder La Cenerentola, aber nicht weniger hin- und mitreißend, wie eine Produktion der Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot zeigt. Stefana Sabin hat sich bei der Premiere köstlich amüsiert.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt ausgewählte Veranstaltungen.
Ein Abend mit Marie-Luise Scherer im Holzhausenschlösschen, Der Lange Tag der Bücher im Haus am Dom, die Oper Zanaida von Johann Christian Bach im Staatstheater Mainz

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Donnerstag, 6. Februar 2020

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