Mare Manuscha
Gespräch mit Romeo Gitano

»Ich mach nur noch mein Ding«

Romeo Gitano ist Sänger und Songwriter. Sein Vater Ewald Hanstein setzte sich als Überlebender des Holocaust in der Bürgerrechtsarbeit von Sinti und Roma in Deutschland ein. Wie sein Vater liebt Gitano die Musik, wie sein Vater kämpft er für Entschädigung und für Bürgerrechte in Sinti-Vereinen. Romeo Franz und Cornelia Wilß haben Romeo Gitano zum Gespräch getroffen.

Gespräch mit der Künstlerin Valérie Leray

Orte, die Geschichte schreiben

Die in Frankreich geborene Dokumentarfotografin Valérie Leray setzt sich mit Orten der Erinnerung auseinander. Ausgehend von der Lebensgeschichte ihres Großvaters recherchiert sie über die Verfolgung der Sinti und Roma während des Vichy-Regimes. Ina Rosenthal und Cornelia Wilß haben mit Valérie Leray über die Voraussetzungen ihrer Arbeit gesprochen.

Gespräch mit der Bürgerrechtlerin Ilona Lagrene

»Die Bürgerrechtsarbeit war der Inhalt unseres Lebens«

Ilona Lagrene wurde 1950 in Heidelberg geboren. Schon als kleines Mädchen war sie mit den Folgen des Manuschengromarepen, wie Roma und Sinti den nationalsozialistischen Völkermord bezeichnen, konfrontiert. Als sie Reinhold Lagrene, den Aktivisten der Bürgerrechtsbewegung, heiratete, widmete das Paar sein gemeinsames Leben der Bürgerrechtsarbeit. Cornelia Wilß und Romeo Franz haben mit Ilona Lagrene gesprochen.

Gespräch mit dem Künstler Alfred Ullrich

Über das Konkrete entsteht eine Idee im Kopf

Mütterlicherseits stammt Alfred Ullrich aus einer Wiener Sinti-Familie. Auch wenn sich seine Druck-Kunst auf den ersten Blick nicht mit seiner Herkunft beschäftigt, so bewegen sich seine abstrakten Formationen im reizvollen Spannungsfeld zwischen Schönem und Grobem, zwischen Anmut und Provokation um, wie Alfred Ullrich sagt, herauszufinden, in welchem Verhältnis sich die deutsche Gesellschaft zu den Sinti und Roma heute befindet. Cornelia Wilß und Romeo Franz sprachen mit dem Künstler.

Gespräch mit dem Musiker Dejan Jovanovic

»Ich bin befreundet mit dem Leben und befreunde mich mit mir selbst«

Dejan Jovanovic gilt als Meister der Akkordeons. Der 1978 in der Nähe von Belgrad geborene Künstler lebt in Berlin. Immer wieder zieht es ihn in die Landschaften und zu den Menschen seiner Heimat. Aus dem dort empfundenen Gefühl von Freiheit schöpft er Kraft für die Dinge, die ihn als Künstler und Musikpädagogen beschäftigen und über die er im Gespräch mit Cornelia Wilß und Romeo Franz erzählt.

Gespräch mit dem Dirigenten Riccardo M Sahiti

»Die Leidenschaft für die Musik haben mich gerettet«

Riccardo M Sahitis Leidenschaft gilt der Freiheit der Musik, dem großen musikalischen Erbe der Roma und seinem Credo, dass die Roma die wahren Bürger Europas sind. Darüber sprachen Romeo Franz und Cornelia Wilß mit dem Dirigenten, aber auch über sein Engagement für die Roma und Sinti Philharmoniker und die Vertreibung seiner Familie aus der serbischen Stadt Kosovska Mitrovica.

erstellt am 08.5.2019