„Die 32 Schimmelarten des Joseph Brodsky“ heißt eine experimentelle, digitale Lyrikanthologie, die kürzlich bei mikrotext erschienen ist. Faust-Kultur dokumentiert das Nachwort des Herausgebers Alexandru Bulucz sowie Gedichte von Ingo Ebener und Viktor Fritzenkötter.

Lyrik

Die 32 Schimmelarten des Joseph Brodsky

Am 24. Mai 2015 wurde in der Wohnung in Sankt Petersburg, in der Joseph Brodsky in seiner Jugend wohnte, anlässlich des 75. Geburtstages das Joseph-Brodsky-Museum für einen Tag eröffnet. Die Restaurierungsarbeiten werden voraussichtlich noch einige Jahre andauern, da dort 32 unterschiedliche Schimmelarten entdeckt wurden.

Auf diese Passage aus dem Wikipedia-Artikel zum russischen Literaturnobelpreisträger Joseph Brodsky (1940-1996) wies ich auf Facebook am 18. August 2017 hin. Damals schon erschien sie mir unverhältnismäßig detailliert. Fast auf den Tag genau ein Jahr später, am 23. August 2018, las ich erneut den Artikel, und siehe da: Die Passage war noch nicht gelöscht worden. Wieder sah ich mich veranlasst, auf Facebook darauf hinzuweisen.

Irgendwo da draußen, dachte ich mir, muss es einen deutschsprachigen Wikipedia-Autor oder eine -Autorin geben, der oder die vielleicht unfähig ist, groß von klein, wichtig von unwichtig zu unterscheiden. Genauso gut könnte es sein, dass er oder sie nur seinem oder ihrem stark ausgeprägten Sinn für Details nachgeht. Oder er oder sie möchte schlicht und einfach witzig sein. Denn eines ist die Passage: witzig.

Im englischen Wikipedia-Artikel über Brodsky ist keine Rede von den „32 unterschiedlichen Schimmelarten“. Umso bemerkenswerter erscheint mir die Tatsache, dass in einem relativ kurzen Text zu einem der bekanntesten Schriftsteller weltweit genau dieses und kein anderes Detail hervorgehoben wird. Derart bemerkenswert, dass das Detail, bevor es womöglich aus Wikipedia verschwindet, an einem anderen Ort archiviert werden sollte.

Aus diesem Grund startete ich nur einen Tag nach meinem wiederholten Hinweis einen Facebook-Aufruf:

Macht jemand mit bei der Gedichte-Reihe „Die 32 Schimmelarten des Joseph Brodsky“? […] „Schimmel“ ließe sich freilich auch als „Rezeption“ verstehen. Das Gedicht sollte möglichst nicht mehr als 32 Verszeilen haben.

Nach kurzer Zeit erreichte mich das erste Gedicht, und weitere Autoren kündigten ihre Mitarbeit an. Ich fing an, einige Facebook-Freunde, die Interesse äußern könnten, in den Kommentarspalten zu markieren. Diese Facebook-Freunde markierten wiederum andere. Später stellte ich die Anfrage auf „öffentlich“ um, so dass sie auch Personen über den Facebook-Freundeskreis hinaus erreichen konnte. Es war schön, zu sehen, dass Brodsky, mehr als 20 Jahre nach seinem Tod, weiterhin für viele Menschen eine Anziehungsquelle darstellt. Und so wie die 32 Schimmelarten in Brodskys ehemaliger Kommunalka ein Anzeiger für deren restaurierungsbedürftigen Zustand sind, so geben die vorliegenden Texte eine Einsicht in die gegenwärtige Brodsky-Rezeption.

Doch so einfach ist es natürlich nicht. Es lag mir im Grunde daran, den Zusammenhang von „Schimmel“, „Facebook“ und „Rezeption“ aufzuzeigen. Eine Brodsky-Rezeption, die auf Facebook entsteht und ausgetragen wird, kann die Wahrnehmung der bei ihren Nutzern immer tiefer in Ungnade fallenden Onlineplattform womöglich ergänzen. Um im Bild zu bleiben: Man könnte für einen Moment annehmen, Facebook sei ein Nährboden, auf bzw. in dem diverse Schimmelarten, gesundheitsschädliche, groteske, aromatische, harmlose (wie der Schimmel im Schimmelkäse), kultiviert werden. Liest man zum Beispiel ab und an in die Kommentarstränge unter den Facebook-Posts der Tagesschau hinein, möchte man danach am liebsten seinen Facebook-Account löschen und das Weite suchen. Die Möglichkeit zur Anonymität wird von dort agierenden Kommentierenden nicht selten als Freifahrtschein verstanden, mühsam erkämpfte soziokulturelle Konventionen und Umgangsformen rückgängig zu machen.

Gegenüber ausufernden bösartigen Kommentarsträngen und gesundheitsschädlichen Schimmelpilzmyzelen müssen ein einzelstehendes Gedicht oder gar ein Aufruf zum Dichten notwendigerweise klein erscheinen. Trotz allem finde ich es wichtig, sich bewusst zu machen, dass diese anderen, sich viel langsamer entspinnenden Gesprächsfäden und Kommentarstränge selbst in einer für die Poesie eher feindlichen Umgebung wie auf Facebook zu gedeihen fähig sind.

Projekte wie Die 32 Schimmelarten des Joseph Brodsky, in denen Texte schimmelartig in andere Texte hineinwachsen und dort wiederum weiterwachsen, sind eine Möglichkeit, Anonymitäten selbst dann zu durchbrechen, wenn man den Autoren und Autorinnen nie persönlich begegnet ist. Denn ihre Gedichte suchen die Auseinandersetzung und das Gespräch – mit Brodsky sowie mit Leserinnen und Lesern. Soziokulturelle Konventionen und Umgangsformen nehmen sie nicht als gegeben an, im Gegenteil: Indem sie sie mit den Mitteln der Poesie hinterfragen, erweitern sie sie.

An der Anthologie haben sich vier Autorinnen und neunzehn Autoren beteiligt. Dass mein Aufruf allen offenstand und ich keine Einsendung abgelehnt habe, soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass das statistische Ungleichgewicht (4:19) und die Tatsache, dass erneut ein Mann im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, die strukturelle Benachteiligung von Schriftstellerinnen im Literaturbetrieb belegen. Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass Frauen in fast allen Sparten des Literaturbetriebs weniger Beachtung als ihre männlichen Kollegen finden. Fast nie gibt es eine Parität: Sie werden seltener besprochen und dürfen seltener besprechen, sie werden seltener verlegt, und wenn sie gut verlegen, werden sie des ungeachtet durch Männer abgelöst, wie nicht zuletzt der Fall der ehemaligen Rowohlt-Verlegerin Barbara Laugwitz zeigt, die trotz beachtlicher Erfolge auf dem Büchermarkt und großer Beliebtheit bei Autorinnen und Autoren durch den Journalisten und Kunsthändler Florian Illies ersetzt wurde.

Auch diese Anthologie bildet also das Werk eines klassischen Boys-Networks ab.

Wie verhält es sich konkret in Brodskys Fall?

1) Wird er als „man’s man“ wahrgenommen?

2) Wurde mein Aufruf, den ich sehr knapp formuliert habe, missverstanden?
– Es war nicht meine Absicht, zu suggerieren, erwünscht seien „unkritische“ und Brodsky bewundernde Widmungsgedichte, mit der Absicht, einen weiteren Mann zu „verkulten“ – um einen Begriff zu gebrauchen, den der Lyriker Hendrik Jackson im Zusammenhang mit der Kanonisierung Paul Celans verwendete. Unter den vierzehn Reaktionen unter meinem Aufruf befindet sich im Übrigen auch ein „wütendes Smiley“ (Stand 20. Sep. 2018). Er stammt von Jackson.

3) Hätten sich mehr Autorinnen beteiligt, wenn im Zentrum der Reihe eine Lyrikerin gestanden hätte?

4) Hätten sich mehr Autorinnen beteiligt, wenn nicht ein Mann, sondern eine Frau zur Anthologie zu einem Mann aufgerufen hätte?

5) Schreiben eher Autoren denn Autorinnen Widmungen?

6) Würden eher Autoren denn Autorinnen zugeben, dass sie ein Gegenüber, ob Mann oder Frau, Lyriker oder Lyrikerin, bewundern?

7) Lässt sich in Brodskys Dichtung etwas von den Erfahrungen spüren, von denen die US-amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag berichtete?

– I became very attached to Joseph emotionally, as many women did … Naturally at the end it was quite frustrating, as it always was. And there was something in his character that I didn’t like. I didn’t like how mean he was sometimes to people. He could be very cruel, especially to young people. I remember one time we really had a fight. I was at his house, here on Morton Street, before Maria’s time, and there were other people. One was a young woman of twenty-five. It was spring or summer and we were sitting in the garden, and he turned to this young woman and said, „So what do you do?“ And she said, „Well, I am a writer.“ And he said, „Who told you that you have any talent?“ It was a very cruel thing to say; he didn’t know anything about her. And she started to cry. If somebody had said something like that to him he would have replied, „God!“ This young woman couldn’t say anything; she just felt beaten up by this man. After they left, we had a fight. I said to him, „How could you be so mean to this woman? You are going to win the Nobel Prize and you get pleasure out of torturing some kid.“ What I wanted to say was you are so big, so big, you should be kinder. But of course in that quarrel I was playing the classic female role, telling the big, brutal man to be kind. So, he was that big, brutal guy. That was a side of Joseph. No one, least of all Joseph himself, could claim that he had a good character. He liked to say sometimes that he had a rather bad character. Surely, I am not the first person to tell you this. And if you have a bad character, I suppose, you have to display it from time to time, exemplify and illustrate it.

Erfreulich ist, dass die poetische Auseinandersetzung mit Brodsky nicht zuletzt in Reimform stattfindet. Dass Michael Spyra (Zac Baqule) ein Reimgedicht einschicken würde, war zu erwarten. Er gehört zu einem eher kleinen Kreis von deutschsprachigen Lyrikern, die systematisch reimen. Dass mich weitere Gedichte, in denen der Reim eine Rolle spielt, erreichten, überraschte mich aber dann doch. Vielleicht war es Zufall, vielleicht haben sich die Autoren von einem Brodsky-Zitat beeinflussen lassen, das ich ebenfalls auf Facebook geteilt hatte:

The reason I think poetry should rhyme is that … because rhyme apart from anything else is a mnemonic device and it gives you tremendous comfort and I think I'd rather have my pupils, not to mention myself, at their last hour as they expire, rattle something – the lines of either Auden or Frost or somebody else – than remember nothing and be totally in the grip of terror.

Die Art und Weise, wie Brodsky den Begriff „rattle“ platziert, führt im Übrigen dazu, dass er fast unübersetzbar bleibt. Nur einen seiner Kontexte möchte ich nennen: „to rattle out a poem“ heißt umgangssprachlich „ein Gedicht herunterleiern“ – so vielleicht, wie man soundso viele Ave-Marias „herunterzubeten“ hat. Was auch immer Brodsky damit bezeichnet, eins steht für ihn fest: Das Rattern von Reimen lässt sich nicht in den Schwitzkasten nehmen, lässt sich nicht terrorisieren, selbst in Todesstunden nicht.

Unter Umständen erleichtern und beschleunigen Aufrufe mit Zielvorgaben (wie vage auch immer) die an sich eher langsame Lyrikproduktion, ohne deren Qualität zu beeinträchtigen. Von einem einzigen Gedicht hätte ich mir mehr „Show, don’t tell!“ gewünscht, aber die Prinzipien der Anthologie, Einsendungen weder abzulehnen noch zu redigieren, hatten Vorrang.

Um thematische oder formale oder gar qualitätsbedingte Gruppierungen der Texte zu vermeiden, wollte ich sie ursprünglich in derselben Reihenfolge, in der sie mich erreicht haben, veröffentlichen. Doch irgendwann waren die Zeitpunkte nicht mehr auszumachen, ohne weitere Anordnungskriterien einzuführen. Denn einige schickten mir Aktualisierungen.
Nun erscheinen die Texte in der absteigenden alphabetischen Reihenfolge der Nachnamen ihrer Autoren (ü = ue). Somit erscheint das Gedicht des Verfassers dieses Vorworts fast zum Schluss.

Der einzige Text, der nicht poetisiert, sondern dokumentiert, ist nicht während der Aufruffrist entstanden, sondern vor etwa drei Jahren. Er stammt von dem Fixpoetry-Kolumnist Christian Kreis, der – keine Ahnung, wie – von dieser Anthologie erfuhr und mich daraufhin anschrieb. Ich war sehr angetan von seinem bebilderten First-Hand-Bericht über „Brodskys eineinhalb Zimmer“, in die er mit „Sondergenehmigung“ eintreten durfte, und bat ihn, Text und Bilder für mein Vorhaben freizugeben.

Zu den Highlights der Anthologie gehört der Auftritt der in bulgarischer, deutscher und englischer Sprache schreibenden Tzveta Sofronieva, zu der dankenswerterweise der Lyriker und Gründer des Hausacher Literaturfestes „LeseLenz“ José F.A. Oliver den Kontakt herstellte: Nach dem Studium der Physik und Philosophie nahm Sofronieva an einer Master Class von Brodsky teil und ist somit die einzige Teilnehmerin, die in direktem Kontakt mit demjenigen stand, dem sich die Anthologie widmet. Vertreten ist sie nicht nur mit einem eigens für die Anthologie geschriebenen Gedicht, sondern auch mit dem früher entstandenen „Gespräch“.

Es macht mich sehr glücklich, dass Nikola Richter nicht gezögert hat, der kleinen Kleine-Formen-Anthologie in ihrem Verlag ein digitales Zuhause zu geben.

September 2018 / Januar 2019

Das Zitat von Susan Sontag stammt aus der Zusammenstellung „Thirteen Ways of Looking at Joseph Brodsky“, die auf Interviews zurückgeht, die Valentina Polukhina zwischen 2003 und 2004 mit Weggefährten von Joseph Brodsky führte: https://www.wordswithoutborders.org/article/thirteen-ways-of-looking-at-joseph-brodsky .
Beim Zitat von Joseph Brodsky zur Bedeutung des Reims handelt es sich um meine Transkription einer Passage aus Wim Kayzers Interview mit Joseph Brodsky aus dem Jahr 1995: https://www.youtube.com/watch?v=T8f_zq_YKCI, 11‘40‘‘-12‘30‘‘ (Stand 20. Sep. 2018).

Gedichte aus der Anthologie

Von Viktor Fritzenkötter

November, Rauschen

Ruinen sind stur, aufgegeben
für den Besuch und was er mit ihnen anrichtet.
Die Schneise zwischen Fenster und Fenster
immer geöffnet, rauscht es, und nichts richtet sich
mehr in der Dauer.

Die enge Kammer in der Kommunalka, bespannte Möbel,
der Wodka aus dem Keller, bei jedem abendlichen
Gang ein anderer Rhythmus, ein Tropfen mehr
auf die Stufen, Treffpunkte,

Anna, mit dir unter dem Mandelbaum, der rauscht
bis die Blätter abrücken, bis der Sattelzug
einen Korb voll Bücher aus dem Keller trägt:
das Blut zwischen den Ohren. Wovon sprachen wir?

Dann überholt der Stundenzeiger die Minuten, Anna,
er ist falsch montiert, das Gehäuse ist zerbrochen und
deine Augenlider flattern zum Vergilbten,
Händen und Mauern, zerknitterten Gesichtern,

im Innenhof, im Oktoberwind, der klar macht,
wir stehen zusammen, ein wenig zu eng,
vielleicht, aber es rauscht die Zeit
in die Verwitterungen, ins kleine Leben,

im Innenhof, in der Ruine, rauscht die Zeit,
schweigen die Uhren.

wortoase für joseph brodsky

Et seulement de chocolat
L'éclair n'annoce rien. Aussi
Ne ride nos fronts nul souci.
(Raymond Radiguet, „Pas plus que montagnes de glace“)

der ornithologe will schwäne vergleichen
er streckt ihren hals bis sie die decke erreichen
bis sie diese durchstöbernd durchstoßen
durch stoßen beginnen durch diese zu gehn
und bald schon auf der stelle stehn
beim gehn über leichen
muss man wegen ausweichen
und in der friedhofsmitte dann
fängt auch schon das leben an
die blumen blühn und das wasser schießt
die gedanken sprühn und alles fließt
es tanzt taktvoll manch schmuckes gebein
der stein aber bleibt hart und allein
besser im dunkel zu leben
als nach der wortwelt zu streben
im schatten dantes ist es schön kühl
was das licht dort bricht aus kalkül
ist ein nasser regengruß
an den reiter gerichtet auf roß und ruß
der schmutz zum schutz in jeder rille
die tote natur tobt durch das stille
und sperrt nur aus anstand
das wort in den wandschrank
das gedicht ist ein handschlag ein handstand
die fläche wird schmaler die schlange wird schlank
und was sich behauptet auch im verhör
schenkt schüchtern dem dämon sein schönes gehör
ein kopfloser torso trägt sich selbst unterm arm
in der ferne die sonne wird endlich warm
dort im nirgendwo teilt sich dein licht
es schimmelt der himmel nicht

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erstellt am 03.3.2019

Joseph Brodsky, 1995, Foto: Sergey Bermeniev [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]
Joseph Brodsky, 1995, Foto: Sergey Bermeniev [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Alexandru Bulucz (Hg.)
Die 32 Schimmelarten des Joseph Brodsky
Gedichte und Fotos
E-Book
ca. 80 Seiten auf dem Smartphone
ISBN 978-3-944543-76-5
mikrotext, Berlin 2019

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Beteiligte Autoren

Patrick Wilden, Ulf Stolterfoht, Michael Spyra, Tzveta Sofronieva, Simone Scharbert, Tobias Reußwig, Bastian Reinert, Martin Piekar, José F. A. Oliver, Birthe Mühlhoff, Léonce W. Lupette, Bernd Lüttgerding, Norbert Lange, Christian Kreis, Thorsten Krämer, Claudia Kiefer, Viktor Fritzenkötter, Matthias Friedrich, Manfred H. Freude, Ingo Ebener, Alexandru Bulucz, Timo Brandt, Michael Augustin