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Der 1967 geborene, in Berlin lebende Autor und Übersetzer Lothar Quinkenstein arbeitet gerade an einer Sammlung von kurzen Prosatexten. Faust-Kultur veröffentlicht daraus vier Geschichten. Der zweite Text trägt den Titel „1574“.

»Vier Geschichten vom Rand der Tage«

1574

Rente zu niedrig! Oma Ilse (81) verkauft ihre alten Aktfotos.
      An einem anderen Tag hätte er Tränen gelacht über eine solche Schlagzeile. Heute, da ihm seit dem frühen Morgen zum Heulen war, wollte keine halbe wirklich fließen.
      Nun war sie unterwegs. Aufgebrochen. Auf der Reise. Und bis an sein Lebensende würde er keine Zahnseide mehr kaufen können, ohne Sergeant Sucre sagen zu hören: Yards of dental floss …
      Dass es möglich war, in solche Turbulenzen zu geraten. Dabei hatte es denkbar harmlos angefangen. Einer jener Menschen, mit denen man das Phänomen verstreichender Zeit lange genug geteilt hat, um ihn einen „alten Freund“ zu nennen, hatte ihn auf eine dieser Vernissagen mitnehmen wollen, die in irgendeiner Hinterhofgalerie stattfinden und derart Underground sind, dass keine Presse jemals Wind davon bekommt.
      Wer dann nicht erschien, war der alte Freund, so machte er sich allein auf den Weg, fand auch den Hinterhof, fand die Galerie, und nach dem zweiten Glas Rioja sah er sich unversehens in einen Kreis gezogen, der fröhlich konversierte. Da er kein Spanisch sprach, musste er sich mit Englisch behelfen, und es dauerte keine Viertelstunde, bis es um ihn geschehen war.
      Alejandra hieß sie, kam aus Lima, und ein halbjähriges Stipendium in Deutschland hatte man ihr bewilligt für ihre in der Heimat bereits mit mehreren Preisen ausgezeichneten Videoinstallationen.
      In den kommenden Wochen absolvierten sie vier Ausstellungen, saßen anschließend noch ein Weilchen bei einem Glas Wein, und zwischen der Vermutung, sie sei einfach froh, einen ersten Kontakt gefunden zu haben, der ihr das Ankommen in dem fremden Land erleichterte, und der Hoffnung, ihre freudige Bereitschaft, sich ein weiteres Mal zu verabreden, könne womöglich noch etwas anderes bedeuten, absolvierte er Kraft raubende Berg- und Talfahrten.
      Zwei Monate vergingen wie im Flug.
      Er las Gustavo Gutiérrez, las Vargas Llosa. Zu dem Alejandra allerdings ihre eigene Meinung hatte. Er möge sich bitte selbst überzeugen – ein Blick auf die erste Seite des Romans Tod in den Anden genüge ja wohl, um eine nicht anders als haarsträubend zu nennende Schwarz-Weiß-Malerei zu sehen: hier die aus der Großstadt angereiste Aufklärung, dort die Quechua brabbelnde Rückständigkeit …
      Also las er eifrig weiter, füllte seine Wissenslücken, erfuhr, welche Hoffnungen der Präsident Alan García Pérez geweckt und enttäuscht hatte, und dass sein Nachfolger, Alberto Fujimori, der sich so souverän gegen Varga Llosa durchgesetzt hatte, seine Karriere auf der Anklagebank beendete. Als sie eines Abends ein Lokal fanden, in dem Pisco Sour zubereitet wurde, hätte er nach dem Genuss etlicher dieser verführerischen Mischungen um ein Haar ihre Hand genommen. Was ihn zurückhielt, war das Bewusstsein der Hilflosigkeit. Wenn die Worte nicht in der Lage waren, die Schwindel erregende Entfernung zu überwinden – was wollte er dann mit den Händen?
      Zwei weitere Monate vergingen.
      Alejandra, die keine Mühe hatte, auf andere Menschen zuzugehen, bewegte sich längst schon in Kreisen, von denen die Presse regelmäßig berichtete, und dank der Vermittlung einer auf Südamerika spezialisierten Medienwissenschaftlerin, die hingerissen war von Alejandras Arbeiten, konnte schließlich eine Ausstellung in die Wege geleitet werden, auf der er nicht übel Qualen litt angesichts sowohl der englischen Komplimente seiner Landsleute als auch der Spanisch sprechenden Herren, mit denen Alejandra noch um einiges prächtiger sich verstand.
      Als er gegen fünf Uhr früh nach Hause kam, bedenklich betrunken von diversen hochprozentigen Alkoholika, packte ihn ein Furor melancholicus, dass er glauben wollte, das Ende, das er in früheren Jahren mehrfach irrtümlich hatte nahen sehen, sei nun tatsächlich, vielmehr: endlich doch gekommen.
      Während ihm die Tränen über die Backen liefen, suchte er Fotos von Alejandra im Internet. Auf dem ersten, das er aufstöbern konnte, war sie mit einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern aus ihrer Heimat zu sehen. Ein zweites stammte offensichtlich aus einer digitalen Ausgabe einer peruanischen Zeitschrift und hatte, soweit er Bruchstücke des Textes entschlüsseln konnte, mit einer Preisverleihung zu tun. Und auf diesem zweiten Foto, das drang ebenso unscharf wie nachdrücklich in sein kollabiertes Gehirn, sah sie einem Mädchen, das ihm in späterer Schulzeit einige Monate lang Herzrasen, Mundtrockenheit und Ohrensausen beschert hatte, zum Verwechseln ähnlich.
      Was wohl aus ihr geworden war?
      Zahllose große Pausen, in denen er sich vorgenommen hatte sie anzusprechen. Um sie doch wieder nur aus der Ferne zu sehen, wie sie mit ihren Freundinnen bei den Betonkübeln mit den Cotoneaster-Pflanzen vor der Schwimmhalle stand, in dem knöchellangen, von ihrer älteren Schwester übernommenen Strickmantel mit den Knebelknöpfen.
      Ein Irr- und Unsinn sondergleichen, zu dieser Morgenstunde nach längst verblühten Traumgespinsten zu suchen, ein einziger Aberwitz! Die Finger wollten es besser wissen, tippten den Namen ein, vertippten sich, verbesserten.
      Als die Buchstaben zu tanzen aufhörten, sprangen ihm einige Fotos auf den Bildschirm. Er musste nicht lange suchen. Sie war nur ein paar Jahre älter geworden, fünfundzwanzig, um genau zu sein, und so einfältig die Formulierung klingen mochte, besser ließ es sich nicht beschreiben. Dieselben Augen, derselbe Blick, derselbe Mund – nur ein paar Jahre älter eben, und sie stand nicht mehr bei den Betonkübeln mit den Cotoneaster-Pflanzen, sie gehörte zum Team einer Consulting-Firma, die sich als eine der erfolgreichsten der Region bezeichnete. Sie trug einen Doppelnamen, hatte also geheiratet, eine so genannte Existenz gegründet, und er, stockbesoffen (denn anders war sein Zustand beim besten Willen nicht zu benennen), wusste bald nicht mehr, wem seine Wirrnis galt: Alejandra oder der verflossenen Leidenschaft seiner so genannten Jugend. Dass die Intensität der Bilder, die ihn umgaukelten, seinem desolaten Zustand entsprang und nicht dem verschwiegen wispernden Quell einer verborgenen Wahrheit – das immerhin ahnte er, wie trüb verhangen auch immer, selbst in diesem Zustand noch.
      Warum nur musste das ausgerechnet jetzt mit der Konsequenz eines Filmes abrollen vor seinem so genannten inneren Auge? Weil die Momente stattgefunden hatten? Um Himmels willen – da würde ja kein Mensch mehr seines Lebens froh. Heimgesucht von allen Augenblicken, die er je erlebt hatte. Bis eines Tages seine ganze Gegenwart erfüllt wäre von Erinnerungen und alle heutige Lebenszeit nichts anderes mehr als ein Meditieren über dem nicht enden wollenden Replay des Gewesenen. Und wenn er diesen seinen Zustand, da er nun schon einmal vorhanden war, in einer letzten Anstrengung als Vehikel der Erkenntnis hätte nutzen wollen, und sei es um der Einsicht willen, dass solcherlei Vehikel unweigerlich Richtung Schrottpresse holpern musste, ging es umso rasanter über den unwegsamen Pfad: Dass also stets und ständig zwei einander ausschließende Wünsche miteinander im Widerstreit lägen. Dass nämlich alles sich ändere, vom innersten Grund auf, um neu zu werden, wie es noch nie zuvor gewesen war. Und dass alles bleibe, wie es ist, wieder erkennbar, besänftigend vertraut.
      Während er abwechselnd geschüttelt von Schüben eines rätselhaften Hochgefühls und dem Zähneklappern einer nicht minder rätselhaften Bußfertigkeit, in die Augen der einen Frau sich versenkte, um im Blick der anderen wieder aufzutauchen, flogen Kaskaden von Szenen durch sein Gehirn, dass ihm Hören und Sehen verging. Er malte sich aus, wie er alles Hiesige aufgäbe, um in Lima neu geboren zu werden, an der Seite einer Frau, die ihm die Welt erklären würde, noch einmal von Anfang an. Malte sich aus, wie er alles Hiesige aufgäbe, um zu nächtlicher Stunde an einem zur Hälfte abbezahlten Eigenheim zu läuten und ihrem Ehemann, der ihn schlaftrunken anstarrte, mit der Stimme des zu allem Entschlossenen zu verkünden …
      Doch so nachdrücklich das Gedankenbrausen im Morgengrauen als Metanoia hatte erscheinen wollen, und so schlüssig auch die körperliche Unpässlichkeit nach dem Erwachen den Seelenkampf illustrieren wollte, musste ihm, indem die Geisteskraft nach und nach zurückkehrte, Einiges im Detail doch zweifelhaft erscheinen.
      Was ihn dann, jenseits aller Philosophie, im Laufe des Nachmittags vor allem beschäftigte, da er mit einer behutsamen Joggingrunde, einem ausgiebigen Duschbad und einer Kanne Pfefferminztee Kopfschmerz und Übelkeit zu lindern versuchte, war die Frage, wie Alejandra diese Nacht verbracht hatte. Allein? Oder mit einem der Herren, die sie auf der Ausstellung so ausdauernd mit Komplimenten versehen hatten.
      Und wie heftig erst pumpte der Hohlmuskel, als sie am wiederum nächsten Morgen mit der größten Selbstverständlichkeit anrief: Sie habe eine Überraschung für ihn.
      Noch einmal Pisco Sour, und noch einmal, nach dem dritten oder vierten, das Bedürfnis, ihre Hand zu nehmen, dem er abermals widerstand. Um mit einer DVD (besagte Überraschung, die sie auf einem Flohmarkt gefunden hatte) den Heimweg anzutreten und noch am selben Abend, vielmehr in derselben Nacht, Javier Bardem und eine bezaubernde Laura Morante in The Dancer Upstairs zu sehen. Sergeant Sucre, der bei der Observation verzückt das Fernglas auf das dralle Hinterteil der Terroristin richtet. Sergeant Sucre, der in endlosen Nachtschichten Müllsäcke inspiziert: „Yards of dental floss…“
      Und nicht genug damit, dass der Film ihm noch einmal mit aller Macht bußfertigster Metanoia (und dass er hier steigern wollte, was nicht zu steigern war, musste für sich, also für ihn sprechen mit allen Mitteln, die menschliches Wünschen zu erhaschen nur fähig war) die Möglichkeit eines so genannten neuen Lebens einflüstern wollte, verlor er sich anschließend in Nachforschungen über die zu Grunde liegenden Begebenheiten, denn wenn der Film mehr sein sollte als ein en passant überreichtes Mitbringsel (was angesichts der Ernsthaftigkeit, mit der Alejandra ihre Video-Kunst betrieb, außer Frage stand), ließ die Botschaft sich nicht entschlüsseln ohne genauere Kenntnis eben jener Begebenheiten.
      Maritza Garrido Lecca hieß die Tänzerin, in deren Haus Abimael Guzmán sich mit seinen engsten Vertrauten versteckt gehalten hatte. Auf einem Foto, das er im Internet fand, sah sie aus, als käme sie eben vom Set von Hair, und in der Unschärfe des Schwarz-Weiß-Bildes flimmerte die Erinnerung an die Pärchen mit den Wildlederfransenjacken, die ihren schulischen Bedarf so weit reduziert hatten, dass er in eine Hirtentasche passte, während der Quartaner seinen elend schweren Ranzen schleppte, und das selbstverständliche Zusammensein der Pärchen inmitten des Schulhofgetümmels, ihre schmusenden Umarmungen an einem der Bäume bei den Fahrradständern, ihre nicht enden wollenden Zungenküsse, konnten nichts anderes sein als der Inbegriff des so sehnsüchtig erhofften Erwachsenwerdens.
      Auf einem anderen Foto trug sie einen quergestreiften Sträflingsanzug mit der Nummer 1574 auf der Brust, und wenn er den Text dazu richtig verstand, sollte sie wegen vorbildlicher Führung im September 2012 entlassen werden. Von Abimael Guzmán fand er ein Bild, das ihn in einem Käfig zeigte.
      Er erinnerte sich, dass er seinerzeit in einem völkerkundlichen Proseminar einige Sympathie gehegt hatte für einen Kommilitonen mit imposant zweistelliger Semesterzahl, der die frisch promovierte Dozentin, die sich alle Mühe gab, souverän zu wirken, regelmäßig in Verlegenheit brachte mit druckreif gesprochenen Plädoyers für den Leuchtenden Pfad, die er aus dem Stand in jede Diskussion einzuflechten wusste, gleich, zu welchem Thema gerade referiert worden war. Und da seine eigenen Begriffe von dem, was sich hinter dem Leuchtenden Pfad verbergen mochte, damals mehr als vage gewesen waren, fiel es umso leichter, die Eloquenz des Kommilitonen zu bewundern. Wahrscheinlich hatte er sich, wenn überhaupt irgendetwas, Sansculotten mit Andenflöten vorgestellt, wobei wiederum offen bleiben musste, wie präzise seine Vorstellung von Sansculotten in jener Zeit gewesen war. Und nun, zwanzig Jahre später, betrachtete er also die Nummer auf Maritza Corrido Leccas Sträflingsanzug, betrachtete Abimael Guzmán hinter den Käfigstäben und versuchte vergeblich, sich an den Namen des Kommilitonen zu erinnern, von dem er unter anderem nach einer der Seminarsitzungen bei einem Bier darüber aufgeklärt worden war, dass ein Land mit der Wirtschaftskraft der Bundesrepublik Deutschland, die Kosten der Wiedervereinigung hin oder her, ohne Weiteres in der Lage sei, jedem seiner Bürger ein Grundeinkommen zu garantieren.
      Die Quersumme der Ziffern auf Maritza Garrido Leccas Sträflingsanzug betrug 17, die Quersumme davon wiederum betrug 8. Eine liegende Acht stand für Unendlich. Wenn er die Ziffern wiederum als Buchstabenschlüssel verstehen wollte, ergab sich – nach dem lateinischen Alphabet: a – e – g – d. Eine Quinte, eine kleine Terz und wieder eine Quinte. Das half ihm erst recht nicht weiter. In einem nur durfte er sicher sein: Hätte damals Maritza Corrido Lecca in jenem Proseminar die Plädoyers für den Leuchtenden Pfad gehalten, er hätte sich vom Fleck weg in sie verliebt. Und die Selbstverständlichkeit, mit der dieser Gedanke sich einstellte, warf ein durchaus ernüchterndes Licht auf das zur Hälfte abbezahlte Eigenheim, an dem er sich in seiner Furor-Phantasie zu nächtlicher Stunde hatte läuten sehen.
      Nach dem missglückten Zahlenzauber wollte der Versuch, über den Film zu sprechen (ein letztes Mal bei Pisco Sour), natürlich erst recht nicht gelingen. „I feel like a child on the edge of the sea in my sad yellow raincoat. And You`re telling me not to get wet …“ Was der Drehbuchautor so schlüssig formuliert hatte, zerfiel ihm in hilfloses Gestammel. Und Alejandra, die Alejandra blieb und in niemanden sich zu verwandeln gedachte, konnte ihm nicht einhelfen, wusste er doch selbst längst nicht mehr, welchen Part er sich hätte zuschreiben wollen.
      Als sie vier Wochen später vor der Passkontrolle des Flughafens ein letztes Mal sich umdrehte, stand er in einer Gruppe von zwei Dutzend Menschen, die ihr winkten, und die Hälfte von ihnen kannte er nicht einmal vom Sehen.
      Im Bus zurück in die Stadt saß ihm gegenüber eine Schülerin, die ihrer Freundin eine selbst erdachte Geheimschrift erklärte. Arabisch anmutende Schnörkel. Geometrische Zeichen dazwischen und Zahlen.
      Auf der anderen Seite des Mittelgangs entfaltete ein Mann die BILD-Zeitung:
      Rente zu niedrig! Oma Ilse (81) verkauft ihre alten Aktfotos.

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erstellt am 06.8.2018

Lothar Quinkenstein, Foto: Adam Czerneńko

Lothar Quinkenstein, Foto: Adam Czerneńko

Vita

Lothar Quinkenstein

Geboren 1967 in Bayreuth, Studium der Germanistik und Ethnologie in Freiburg/Breisgau. Lebte 1994-2011 in Polen, seit 2011 in Berlin. Unterrichtet im Rahmen des Studienganges „Interkulturelle Germanistik“ am Collegium Polonicum in Słubice. Zahlreiche Beiträge – Lyrik, Prosa, Essay, Kritik – in deutschen und polnischen Zeitschriften: Sinn und Form, Ostragehege, Palmbaum, Signum, Krautgarten, Miasteczko Poznań, Borussia, Prowincja, Gazeta Malarzy i Poetów, kultura enter. Zuletzt in Buchform erschienen: mitteleuropäische zeit (Gedichte, Lyrikedition 2000, 2016). Übersetzer aus dem Polnischen.