OPER: BELLINIS NORMA IN DER REGIE VON CHRISTOF LOY
Mit der jüngsten Premiere in der Frankfurter Oper ist Norma aus der Ferne vergangener Keltenmystik in der Neuzeit gelandet und verständlich geworden. Christof Loy hat Vincenzo Bellinis letztes Meisterwerk zu einem politisch wie emotional extremen Stück gemacht. Warum es neben dem verdienten Jubel auch Buhrufe für die Inszenierung gab, ist Andrea Richter schleierhaft.

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PHILOSOPHIE: GIWI MARGWELASCHWILIS BEDEUTUNGSWELTEN
Im Jahr 2016 besuchte der Verleger Jörg Sundermeier Giwi Margwelaschwili in Georgien. Er befragte den 1927 geborenen, in Berlin aufgewachsenen Autor nach seinem Leben und Werk. Herausgekommen ist der Band Bedeutungswelten: Ein lebendiges Porträt eines aufgeweckten Geistes, meint Dominik Irtenkauf.

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LITERATUR: AXEL RUOFFS ROMAN APATIT
Die künstlerische Verwandlung einer Statue in einen Menschen ist, seit der mythische Bildhauer Pygmalion auf Zypern dieses Wunderwerk vollführte, immer wieder imitiert und variiert worden. Der umgekehrte Weg, nämlich der in die mineralische Erstarrung, ist wegen geringerer Attraktivität nicht gerne beschritten worden. Axel Ruoff aber hat das in seinem Roman Apatit mit guten zeitgenössischen Gründen gewagt, und Alban Nikolai Herbst ist davon beeindruckt.

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LÜDKES LIEDERLICHE LISTE: JOHN BERGERS LETZTES BUCH
Den größten Teil seines Lebens verbrachte John Berger abseits der Metropolen, in der Natur. Als Künstler, zeichnend, malend, schreibend. Er war Kunsthistoriker, Schriftsteller, Dichter, oft alles zugleich. Berger war in der europäischen Kunstgeschichte zu Hause, ein Europäer. Sein letztes Buch ist nun auf Deutsch erschienen. Martin Lüdke empfiehlt es.

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KONFERENZ WRITERS AND TRANSLATORS IN SIBU
Die Arbeit von Übersetzerinnen und Übersetzern ist keine einfache und wäre ohne Wissen aus der Linguistik unbefriedigend. Manuela Klenke, die soeben den Roman Null Komma Irgendwas aus dem Rumänischen ins Deutsche übersetzt hat, berichtet mit dem Blick einer Insiderin über die internationale Konferenz Writers und Translators 2018, die an der Lucian-Blaga-Universität in Sibiu (Rumänien) stattgefunden hat.

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BUCH ZUM FILM CASABLANCA
Seit 1942 schafft es der Film Casablanca stets aufs Neue, Zuschauer zu faszinieren. Noah Isenberg, Professor an der New School in New York, hat dem unüberschaubaren Stapel von Büchern über Casablanca ein weiteres hinzugefügt, das die Tugenden und die Schattenseiten amerikanischer Filmliteratur in sich vereint. Thomas Rothschild hat es gelesen.

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LITERATUR: ASSAF GAVRONS NEUER ROMAN
Taxi Driver: In Assaf Gavrons neuem Roman Achtzehn Hiebe bewährt sich ein Tel Aviver Taxifahrer als Privatdetektiv. Die Spur führt ins Jahr 1946, kurz vor der Gründung des Staates Israel. Jamal Tuschick hat das Buch gelesen.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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Fortsetzungsroman von Jamal Tuschick: HESSENMEISTER

Die Pulvermühle in Chihuahua: Der Revolutionskaiser Iturbide glaubte an das Gottesgnadentum. Er verachtete das Volk und seine Helden gehörig.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Veranstaltungen.

Z. B.: Thea Dorn im Gespräch mit Leon Joskowitz in der Villa Leonhardi Frankfurt, Die zwei Leben der Alexandra Kluge, ein Film von Hanna Laura Klar im Filmmuseum Frankfurt, Fotografie-Ausstellung Robert Lebeck. 1968 in Wolfsburg.

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Herzliche Grüße
Ihrer Faust-Redaktion

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Donnerstag, 14. Juni 2018

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