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In ihrem Debütroman erzählt Verena Jütte einen Tag im Leben von drei Menschen, die ein lange verdrängtes Geheimnis nach 28 Jahren wieder einholt. Anlässlich eines Klassentreffens führt es ihre Protagonisten Sebastian, Salome und Anja für einen Abend wieder zusammen, an dessen Ende alte Rechnungen endlich beglichen werden sollen. Denn nach und nach drängt an die Oberfläche, was längst erfolgreich verdrängt zu sein schien: die Geschichte eines Todes, die sie nun umso machtvoller wieder einholt. Atmosphärisch dicht und in Bildern von unaufgeregter Klarheit erzählt die Autorin von fehlgeleiteten Gefühlen, unerfüllt gebliebenen Sehnsüchten und dem Versuch, eine alte Geschichte neu zu definieren. Wie die Aale, die einen langen, und oft beschwerlichen Weg zurücklegen müssen, in ihrem Versuch zu sich selbst zu kommen, schickt sie ihre Figuren in eine karthatische Selbstbegegnung wider Willen. Lange verdrängte Fragen werden nun gestellt, vorgeführt in einer Erzählung, die zeigt, dass Vergangenheit nie zu Ende ist. (Peter Henning)
Faust-Kultur dokumentiert den Prolog des noch nicht veröffentlichten Romans.

Originaltext

Das Geheimnis der Aale

Von Verena Jütte

Prolog: 21. April 1988

Endlich ist das Licht in Bittners Zimmer ausgegangen. Hinter der Jugendherberge lässt Sebastian die Beine über den Rand des feuchten Holzsteges baumeln und dreht sich eine Zigarette. Er nimmt ein Feuerzeug aus seinem Kapuzenpulli, schaut sich kurz um und zündet die Zigarette an. Morgen geht’s wieder nach Hause.
Ein Blick auf seine Armbanduhr: Viertel vor zehn. Salome hat versprochen, um zehn zu kommen. Seinen ganzen Charme hat er für dieses Versprechen aufwenden müssen. Wenn Helge nicht gleich da ist, kann er das Rendezvous mit Salome vergessen.
Er schaltet Helges Walkman ein. Aus den Kopfhörern dringt das Falsett von Dieter Bohlen: „You are my heart, you are my soul“. Sebastian drückt die Stopptaste, nimmt seinen zweiten Zug, als Schritte den Steg erbeben lassen. Schnell schnippt er die Zigarette ins Wasser.
„Hat geklappt!“ ruft ihm Helge aus ein paar Metern Entfernung zu und hält sich die Seiten.
„Bist Du blöd? Klappe, Helga!“ sagt Sebastian, als Helge keuchend vor ihm steht. „Oder willste den Whiskey mit Bittner und der Kaiser teilen.“
Helge grinst verlegen, dann zieht er eine Flasche hervor. „War ganz einfach. Tankwart ablenken, Flasche unter den Pulli und raus. Bin von der Tanke bis hier gelaufen.“
Sebastian nickt anerkennend. Helge absolviert die Mutproben, die Sebastian ihm auferlegt, regelmäßig mit Bravour. Er ist eben ein Musterschüler.
„Mann, bin ich fertig!“ Helge nimmt neben Sebastian auf den Holzplanken Platz, springt aber gleich wieder hoch und ruft mit hoher Stimme wie ein Mädchen „Iiih, nass!“ In einer Truhe am Steg findet er zwei Sitzkissen.
Helge setzt sich auf ein Kissen und reicht Sebastian das andere. „Für dich.“ Der wirft das Kissen neben sich. „Brauch ich nicht. Bin doch nicht aus Zucker.“
Sebastian schaut genervt auf seine Armbanduhr. Fünf vor zehn. Ein gemütliches Beisammensein zu dritt soll das hier nicht werden.
„Mensch, Prinzessin, mach die Flasche endlich auf,“ sagt er ungeduldig.
Helge dreht den Schraubverschluss auf und hält Sebastian die Flasche hin.
„Was ist das denn für Zeugs?“
Helge versucht in der Dunkelheit das Etikett zu entziffern.
„Bessen Genever.“
„Wenn ich Whiskey bestelle, dann will ich auch Whiskey. Kapiert?“
Roter Genever geht gar nicht. Sowas trinkt seine Mutter.
„Was Rotes trink ich nicht. Ist was für Mädchen! Wie dich, Helga.“
„Weiß nicht, ob ich Alkohol vertrage,“ sagt Helge mit jammerndem Unterton.
„Los trink. Oder traust Dich etwa nicht?“ Sebastian wird ungeduldig. Er muss Helge so schnell wie möglich loswerden. War eine blöde Idee, ihn zur Tankstelle zu schicken.
Helge nimmt einen großen Schluck, verschluckt sich, hustet.
„Schmeckt super.“ Er reicht Sebastian die Flasche.
„Hast Du nicht kapiert? Ich sag doch, dass Zeug trink ich nicht.“
Helge dreht den Schraubverschluss auf die Flasche.
„Was wird das jetzt?“ fragt Sebastian. Er will den Kleinen spüren lassen, was passiert, wenn er einen Fehler macht.
„Ich dachte für später.“
„Denken sollte man den Pferden überlassen. Ne, trink Du mal schön.“
„Aber ich mag nicht mehr.“ Helges Stimme schlägt ins Weinerliche um.
Seine mädchenhafte Weichheit nervt Sebastian.
„Bist Du ein Mann oder was?“
Ein erneuter Blick auf die Uhr: exakt zehn Uhr.
Sebastian zündet sich eine zweite Zigarette an.
„Darf ich auch mal?“ fragt Helge.
„Ne, Du sabberst mir die bloß voll. Trink.“
Langsam reicht es Sebastian. Sein Herz schlägt jetzt ein paar Takte zu viel, Wut steigt in ihm auf. Er kann nicht zulassen, dass Helge ihm sein Rendezvous versaut.
Helge befolgt Sebastians Anweisungen, setzt die Schnapsflasche erneut an und trinkt. Als er sie wieder runternehmen möchte, drückt Sebastian mit einer Hand gegen den Flaschenboden, hält die andere Hand gegen Helges Hinterkopf. Helge versucht vergeblich sich zu wehren. Der Genever rinnt an seinem Kinn herunter. Er hustet, doch Sebastian kennt keine Gnade. Nach ein paar Schlucken ist die Flasche noch nicht leer. Egal. Sebastian wirft sie in hohem Bogen ins Wasser. Wichtig ist, dass Helge jetzt verschwindet.
Helge senkt den Kopf, als würde er sich gleich in den Kanal übergeben. Dann erhebt er sich schwankend, steht so wackelig auf den Beinen, dass es aussieht, als würde er ins Wasser fallen.
Stattdessen springt er in ein Ruderboot, das am Steg festgemacht ist. Breitbeinig steht er eine Weile da und wippt das Boot hin und her.
„Die Sinalco schmeckt. Der Genever schmeckt, der Genever, Genever, Genever schmeckt,“ brüllt Helge. Sebastian dreht sich um und sieht in der beleuchteten Tür eine Gestalt stehen. Salome. Helge muss endlich weg.
„Wenn Du Boot fahren willst, musst Du die Leinen losmachen,“ sagt er zu Helge und löst das Tau, mit dem das Boot an einem Eisenring festgemacht ist.
Das Boot entfernt sich erstaunlich schnell. In der Dunkelheit verliert Sebastian es aus den Augen. Nur Helges Gesang, der nun „What shall we do with the drunken sailor“ grölt, lässt ihn ahnen, wo sich der Kerl befindet.
Sebastian braucht noch eine Zigarette. Als er den Tabak herausholt, hört er Schritte auf dem Steg.
„Wagner, bist Du das?“ Sebastian erkennt Salomes raue Stimme und sein Herz schlägt schneller.
„Sag bloß Du rauchst schon wieder?“ Sebastian gefällt Salomes kehliges Lachen.
„Drinnen haben sie mit dem gemütlichen Teil angefangen. Elton John. Nikita. Engtanzen angesagt.“ Sie verdreht die Augen. „Und Du wirst es nicht glauben. Der Bittner tanzt Klammerblues mit der Kaiser.“
Wieder dieses Lachen.
„Willste auch eine?“ fragt er. Salome lässt sich im Schneidersitz auf dem Kissen neben ihm nieder. Sie sitzt so dicht bei ihm, dass er sehen kann, wie sich ihre Bluse über ihren Brüsten spannt. So nah ist sie ihm noch nie gewesen.
Er schluckt, greift dann wieder nach dem Tabak.
„Kannst Du nicht mal ohne? Ich find‘ Rauchen echt doof.“ Wenn Salome nicht will, dass er raucht, dann eben nicht. Sie ist die Königin der 10b. Seine Königin. Ihr Wunsch ist ihm Befehl.
„Wo ist Helge?“ fragt sie. Was die nur immer mit Helge hat, fragt sich Sebastian.
„Wen interessiert schon Helga?“ antwortet er. Er ist froh, dass er mit Salome endlich allein ist. Kein Helge. Keine Anja, was ein Wunder ist, denn Anja weicht normalerweise nicht von Salomes Seite.
„Kannst Du das mal lassen mit Helga und so. Find‘ ich voll blöd.“ Salome rückt ein Stück von ihm weg und schaut ihn konsterniert an. Es ist besser, wenn er Helge nicht mehr erwähnt.
Sie schweigen. Als Salomes Knie seinen Oberschenkel berührt, hält er die Anspannung kaum aus. Dann stehen plötzlich auch noch die beiden obersten Knöpfe ihrer Bluse offen. Sebastian hebt seinen Blick und schaut auf Salomes volle Lippen, die im Mondlicht glänzen. Auf einmal fragt sie: „Was ist das?“ Aus der Ferne hört Sebastian ein Geräusch, das wie Gesang klingt. Er muss daran denken, dass Helge irgendwo da draußen betrunken auf einem kleinen Boot in Richtung See dümpelt. Für einen Augenblick ist ihm bei dem Gedanken nicht wohl, doch dann ist er wieder bei Salomes Schmollmund und will sich von nichts und niemandem und schon gar nicht von einem Wurm wie Helge stören lassen.
Sebastian zuckt mit den Schultern und lacht. „Ein Klabautermann?“
Salome bleibt stumm.
„Schade, dass Du und Helge, dass ihr Euch in den letzten Tagen so rargemacht habt.“
Es kommt Sebastian vor, als ob Salome ihm ihren Mund entgegenstreckt. Schon taucht er ein in die Wolke aus Gewürznoten, die ihren Körper einhüllt. Langsam nähert er sich ihren perfekt geformten Lippen. Er ist ihr so nah, dass ihm ihr frischer Pfefferminzatem entgegenschlägt. Sebastian ist kurz davor, seine Lippen auf ihre zu pressen, als die kräftige Stimme von Bittner ruft: „Die Party ist vorbei. Los, ab ins Bett.“
Salome springt auf. Sebastian würde am liebsten nie mehr aufstehen, doch ohne Salome an seiner Seite macht das keinen Sinn. Er läuft hinter ihr her in Richtung Jugendherberge. Als sie vor Bittner stehen, sagt der: „Ab in die Zimmer. Aber in getrennte, wenn ich bitten darf!“
Sebastian will Salome zuzwinkern, doch sie schaut ihn nicht an. Bevor Salome in den Mädchen-Trakt abbiegt und Sebastian weitergeht, gelingt es ihm, ihr ins Ohr zu flüstern: „Gleich bei mir? Die 3, drittes Fenster von links.“
Salome zuckt mit den Schultern: „Vielleicht.“ Er deutet das als ein ja.
Zurück im Zimmer beginnt er hektisch aufzuräumen, schmeißt seine dreckige Wäsche unter Helges Bettdecke, der die obere Hälfte des Etagenbettes belegt hat. Dann schüttelt er seine Bettdecke aus und streicht sie glatt, zieht die Vorhänge auf und öffnet das Fenster, um den Gestank von schmutzigen Socken und verschwitzter Wäsche rauszulassen. Das Zimmer ist ebenerdig, so dass man mühelos von außen einsteigen kann.
Sebastian setzt sich auf das untere Bett. Er ist unruhig, steht wieder auf, geht zum Waschbecken, kämmt sich. Gerne würde er sich eine Zigarette anstecken. Stattdessen legt er sich aufs Bett, setzt sich die Kopfhörer auf und schaltet den Walkman an: Pink Floyd, „Dark Side of the Moon“. Die Kassette hat ihm Rainer aufgenommen, bevor er zum Bund ging. Wenn es zu Hause nicht so gut läuft, was in letzter Zeit oft der Fall ist, legt Sebastian die Pink-Floyd-Kassette ein und dreht den Lautstärkeregler so hoch, dass er das Gezeter seiner Eltern nicht mehr hört. Der Schlag seines Herzens folgt dem Rhythmus der Musik. Er konzentriert sich auf den Sound, der ihn auf eine Achterbahnfahrt mitnimmt, die ihn müde macht. Beim Klingen der Münzen von „Money“ fallen ihm die Augen zu.
Er wacht auf, als jemand an seiner Schulter rüttelt. Schon will er sagen: „Schön, dass Du endlich da bist, Salome.“ Doch als er die Augen aufschlägt, schaut er in das ernste Gesicht von Bittner.
Erschrocken richtet sich Sebastian auf, stößt sich dabei den Kopf.
„Wo ist Helge?“ Bittner klingt verärgert.
„Weiß nicht. In den Waschräumen?“
„Nein, da war ich gerade.“
Sebastian muss Zeit gewinnen, um eine Geschichte zu erfinden. “Vielleicht draußen? Am Wasser?“
„Wo ist er? Ich frage dich das jetzt ein letztes Mal!“
Sebastian beschließt, bei seiner Version der Wahrheit zu bleiben.
„Helge hat eins der Boote genommen, wollte damit auf den See raus.“
„Wann war das?“
„Weiß nicht? So um zehn?“
Bittner sieht auf seine Uhr: „Elf Uhr,“ geht dann unruhig im Zimmer auf und ab.
Schließlich packt er Sebastian am Oberarm, zieht ihn hoch.
„Los! Zeig mir, wo du Helge zuletzt gesehen hast.“
Sebastian folgt Bittner widerwillig. Ihm bleibt nicht einmal Zeit, seine Adiletten gegen Turnschuhe einzutauschen. Auf dem feuchten Steg findet Bittner Helges Walkman.
„Gehört der Helge?“ fragt Bittner.
Sebastian nickt.
„Wo lag das Boot, das er genommen hat?“
Sebastian zeigt auf das Wasser.
„Wieso muss gerade mir das passieren?“ murmelt Bittner. Sebastian sieht, wie er für einen Moment um Fassung ringt.
Dann ist Bittner wieder klar und energisch. Erneut packt er Sebastian am Oberarm und sagt, dass sie jemanden finden müssen, der mit ihnen auf den See rausfährt.
Hinter der Theke döst ein junger Mann, der Bittners Englisch so schlecht versteht, dass Bittner die Kaiser holt, die dolmetschen soll. Als sie mit ihm zurückkommt, sieht sie Sebastian mit hochgezogenen Augenbrauen an. Sebastian kennt den Blick, den sie immer dann aufsetzt, wenn sie ihm eine schlechte Note gibt. Im Gegensatz zu Bittner wirkt die Kaiser sehr aufgewühlt. Mehrmals wiederholt sie: „Oh, Gott. Was für ein Alptraum!“ Dann wendet sie sich an Sebastian und setzt an: „Und wenn du dahintersteckst, dann..“, als Bittner sie unterbricht.
„Ich glaube nicht, dass Sebastian etwas damit zu tun hat.“ Bevor er mehr sagen kann, steht der Herbergsvater Ruud mit müden Augen vor ihnen. Bittner erklärt Ruud, was passiert ist. Ruud holt ein kleines Boot mit Außenbordmotor aus dem Bootshaus. Bittner und die Kaiser setzen sich in die Mitte, Sebastian wird am Bug platziert, alle tragen orangefarbene Rettungswesten. Nur das Geknatter des Dieselmotors stört die nächtliche Stille. Ruud steuert das Boot durch den Kanal in Richtung See. Dort angelangt hält er auf eine kleine Insel zu. Ab und zu steigen Blesshühner und Enten auf, vom Lärm des Motors aufgeschreckt. Sebastian richtet eine Stabtaschenlampe wie einen Suchscheinwerfer aus. Nachdem sie die Insel fast umkreist haben, erfasst der Lichtkegel im Schilf etwas Weißes.
„Da ist was!“ ruft Sebastian aufgeregt. „Wo genau, Junge?“ fragt Ruud und hält das Boot an. Sebastian richtet die Lampe auf das Ufer der Insel und tatsächlich zeigt sich im Lichtkegel der Lampe der weiße Boden eines Bootes.
Ruud fährt langsam auf die Insel zu, sagt zu Sebastian: „Steig aus, Junge!“ Sebastian springt ins flache Wasser, als sie den Bootsrumpf fast erreicht haben. Er versucht, das Boot umzudrehen, doch seine Kraft reicht nicht aus. Bittner und Ruud steigen schließlich ebenfalls aus. Zu dritt gelingt es ihnen, den schweren Rumpf so zu drehen, dass die Öffnung nach oben zeigt. Doch das Boot ist leer. Ruud sucht mit der Lampe das Schilf ab. Ein Blesshuhn flattert panisch weg.
Bittner und Sebastian sind schon wieder im Boot, als Ruud ihnen zuruft: „Wir müssen zurück an Land, het Water Politie informieren.“
Sebastian konzentriert sich ganz auf das Kältegefühl in seinen Füßen und Unterschenkeln. Es fühlt sich an, als ob ihm Nadeln in die Haut getrieben werden. Dann wandert der Schmerz nach oben. Sein Brustkorb verengt sich so stark, dass er kaum noch Luft bekommt. Schließlich erfasst ein Zittern seine Beine, gegen das er machtlos ist.
Ruud steuert das Boot zurück zur Jugendherberge.
Auf dem Grund des Sees schlängeln sich die Aale durch den Schlamm auf der Suche nach Nahrung.

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erstellt am 02.4.2018

Verena Jütte, Foto: Natalie Streich
Verena Jütte, Foto: Natalie Streich
Zur Person

Verena Jütte, geboren 1964 in Kassel, ist promovierte Juristin. Sie lebt in Köln, wo sie als Unternehmensanwältin arbeitet und schreibt.