Banner, 120 x 600, mit Claim
Afrikanische Positionen
Gespräch mit Aïcha Diallo

»Ich bin eine Lehrende und Lernende«

Wer aus einem Land in ein anderes Land flieht, fasst nicht so rasch Fuß, weil die Entschiedenheit für die Herkunft oder die Ankunft dem Gefühl oft noch nicht verfügbar ist. Doch Black Diaspora bedeutet inbesondere der jüngeren Generation auch etwas Bewegendes und Produktives. Cornelia Wilß sprach mit der Kultur- und Bildungswissenschaftlerin Aïcha Diallo über das Imaginieren neuer Orte, Retraumatisierung und Widerstand.

Gespräch mit Ibou Coulibaly Diop

»Ich liebe Widersprüchlichkeiten«

Der gebürtige Senegalese Ibou Coulibaly Diop promovierte in Potsdam über Michel Houellebecq und beschäftigt sich mit dem ästhetischen, literarischen und philosophischen Wert der Globalisierung. Cornelia Wilß hat mit ihm über die Universalität afrikanischer Literaturen, das Wurzelgeflecht von Identitäten, das Denken in Widersprüchen und die Notwendigkeit von „Decolonize Berlin“ gesprochen.

Konferenz in Nairobi

Debatten über Afrika in Afrika

Alle zwei Jahre treffen sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlichster Disziplinen zu einer „African Studies Association of Africa“, kurz ASAA-Konferenz, auf afrikanischem Boden. 2019 versammelten sich um die 400 Teilnehmer aus nahezu 50 Ländern in Kenias Hauptstadt Nairobi. Tina Adomako hat die Konferenz begleitet.

Gespräch mit Magueye Kasse

Das Sichtbarwerden der Schwarzen Zivilisationen

Cornelia Wilß sprach im Rahmen einer vom Berliner Verein „FuturAfrik“ organisierten Reise zur Dak’Art 13 unter Leitung von Dr. Ibou Coulibaly Diop mit Professor Maguèye Kassé über das afrikanische Erbe, neue Denkräume, nachhaltige Gesellschaftsentwürfe und warum er skeptisch ist, was die viel diskutierte Rückgabe gestohlener Kulturgüter angeht.

Gespräch mit Boniface Mongo-Mboussa

Afrika begehren

Muepu Muamba und Cornelia Wilß sprachen anlässlich der Frankfurter Litprom-Literaturtage „Weltwandeln in französischer Sprache“ mit dem 1962 in Kongo geborenen Literaturwissenschaftler Boniface Mongo-Mboussa über falsche Mythen und Metaphern, Geschichte und Gedächtnis, Paris, seine Eliten und warum es dort kein Haus für die Kulturen Afrikas gibt.

Gespräch mit dem Rapper Hobskur

»Hör auf zu schießen!«

Aktuell entwickelt der kamerunische Hip Hop-Künstler Hobskur mit anderen Musikern in Berlin sein Musikprojekt gegen Gewalt weiter und nimmt die Auswirkungen des europäischen Neokolonialismus auf die Gesellschaften Afrikas kritisch in den Blick. Cornelia Wilß sprach mit Hobskur über Hip Hop als Jugendkultur, Musik als politische Emanzipation, Repression und Aufbruch in Kamerun, Neokolonialismus und afrikanische Selbstbestimmung.

erstellt am 14.8.2017
aktualisiert am 14.8.2017