Reiseberichte
ELFTER REISEBERICHT

Wilhelm von Rubruk: Reise zu den Mongolen

Nach seiner Rückkehr von einer zweijährigen Mongolien-Reise 1256 schrieb der Franziskaner Wilhelm von Rubruk einen detaillierten Bericht und übergab ihn dem französischen König. In den folgenden zwei Ausschnitten wird aus den Gebieten am Don und Nordchina berichtet.

ZEHNTER REISEBERICHT

Pirat im Dienst der Queen

Als Kapitän einer englischen Flotte verfolgte Sir Francis Drake die verhassten katholischen Spanier rund um den Erdball. Das brachte ihm Reichtum, Ehre und unsterblichen Ruhm. Was Drake und seine Mannschaft auf der berühmten Weltumseglung erlebten, hat sein Neffe aufgezeichnet.

Neunter Reisebericht

Henry M. Stanley: Wie ich Livingstone fand

„Dr. Livingston I presume“, diese formelle Begrüßung nach einer entbehrungsreichen Reise machten Henry M. Stanley berühmt. Der Journalist Stanley war vom „New York Herald“ ins Innere Afrikas geschickt worden, um den totgesagten Forscher David Livingstone zu finden. Obwohl unerfahren als Expeditionsführer, gelang ihm das Kunststück.

Achter Reisebericht

Reisen und Entdeckungen im südlichen Afrika

David Livingstone lernte die Sprachen der verschiedensten Stämme im südlichen Afrika und verkündigte mit großer Überzeugungskraft den christlichen Glauben. Ebenso verschaffte er sich großen Respekt als Arzt. Von den Anfängen der Reise ohne Familie und der Entdeckung der Victoria-Fälle, die ihn weltberühmt machte, wird im folgenden Ausschnitt berichtet

Siebter Reisebericht

Wilhelm Filchner: Meine China- und Tibetexpedition

Als Wilhelm Filchner von 1926 bis 1928 Tibet erkundete, begrüßten ihn seine Gastgeber vor ihrem Zelt in gebückter Haltung, mit ausgestreckten Armen und heraushängender Zunge.

Mark Twain

Meine Weltreise nach Indien

„Ja, das ist Indien! Das Land der Romantik und der Träume, wo fabelhafter Reichtum und fabelhafte Armut wohnen, das Land der Pracht und der Herrlichkeit, der Lumpen, der Paläste und elenden Hütten, der Pest und Hungersnot ...“ Was Mark Twain anno 1895 erlebte, ist bis heute dort gegenwärtig.

Willem Bontekoe van Hoorn

Journal der ostindischen Reise um 1600

Immer wenn Willem Bontekoe van Hoorn Gott um einen baldigen Tod oder die schnelle Rettung anflehte, dann geschah etwas. Mal waren es fliegende Fische, „jeder so groß wie ein Stint“ oder Möwen, die sie mit bloßen Händen fingen. Und als die schiffbrüchigen Seeleute sich gegenseitig aufessen wollten, da kam Land in Sicht.

Mary Henrietta Kingsley

Reisen in Westafrika

In tiefer Nacht über die Stromschnellen des Ogowé, tagelang durch moskitoumwölkte Mangrovensümpfe und endlich auf einen aktiven Vulkan wagte sich Mary Henrietta Kingsley 1895 auf der Suche nach unerforschten Fischen und Fetischen.

John Charles Frémont

Die Reise in die Rocky Mountains

Mit Feuerwasser, Glasperlen und Decken im Gepäck als Gastgeschenke für die indianischen Ureinwohner durchreiste John Charles Frémont im frühen 19. Jahrhundert Amerika. Zurück brachte der „Pfadfinder“ die Grundlagen zur infrastrukturellen Erschließung Nordamerikas.

Höllenfahrt und Paradiesvögel

Ibn Battuta: Reisen ans Ende der Welt

Kein Land ist sicherer als China. Datenabgleich und Personenüberwachung praktizierten die Chinesen schon im Mittelalter. Sobald der Reisende in eine chinesische Stadt kam, wurde er unbemerkt gezeichnet und konnte nach wenigen Stunden sein Bild an Mauerwänden bestaunen. Das erlebte Ibn Battuta Mitte des 14. Jahrhunderts.

Höllenfahrt und Paradiesvögel

Reise nach Timbuktu

Bis heute ist Timbuktu eine magische Stadt. Auch verkleidet als Muslim war es 1824 lebensgefährlich, dorthin zu reisen. René Caillié gelang dieses Kunststück. Mit seinen Erlebnissen aus der verbotenen Stadt beginnt unsere Reihe „Höllenfahrt und Paradiesvogel“ – Reiseberichte von Kaufleuten und Abenteurern.

erstellt am 14.10.2014