Porträts & Projekte
Die Künstlerin Florentina Pakosta

Fratzen der Abstraktion

Anlässlich ihres 85. Geburtstags zeigt das Sprengel Museum Hannover eine Werkschau der österreichischen Malerin Florentina Pakosta. 2018 ist ihr Buch „Vorsicht Mensch“, eine Sammlung von Kurzprosa, Autobiographischem, Aphorismen und Tagebuchaufzeichnungen aus sechs Jahrzehnten erschienen. Axel Ruoff stellt die Künstlerin vor.

HERBERT ACHTERNBUSCH ZUM 80. GEBURTSTAG

Ich bin doch nur ein Depp.

Ruhig ist es um Herbert Achternbusch geworden in den vergangenen Jahren. Das hatte mit gesundheitlichen Problemen zu tun, aber auch dem Alter: Am 23. November 2018 wird der bayerische Anarcho-Gesamtkünstler 80 Jahre alt. Uwe Schütte nimmt Achternbuschs Jubiläum zum Anlass für eine ausführliche Würdigung seines Werks.

Der Fotograf Peter Loewy

»Meine Eltern waren Flüchtlinge«

Für eine Ausstellung im Jüdischen Museum Hohenems fotografiert Peter Loewy verborgene Facetten der israelischen Metropole Tel Aviv-Jaffa. Eugen El hat mit Loewy über dieses und weitere Projekte sowie über seine deutsch-jüdische Familiengeschichte gesprochen.

KUNSTPROJEKT RHEIN

Der Rhein mit dem Kajak von Mainz bis an die Nordsee

Natur und Heimat sind die großen Themen der Künstlerin Petra Johanna Barfs. Nun ist sie mit dem Kajak von Mainz bis nach Hoek van Holland/Rotterdam, 530 Kilometer, auf dem Rhein unterwegs. Das ist nicht nur eine sportliche Herausforderung mit intensiver Naturerfahrung, sondern auch eine künstlerische Aktion. Ein fortlaufendes Logbuch mit zahlreichen Bildern dokumentiert das ambitionierte Projekt.

Die Künstlerin E. M. C. Collard

Mit Haut und Stengel

E.M.C. Collard widmet sich Pflanzenstudien, erstellt Modelle phantasievoller Organismen und untersucht und kreiert deren Lebensräume. In Zeiten von genveränderten Pflanzen entwickelt sie auf wunderbar spielerische Art und Weise Prototypen einer neuen Generation. Claudia Olbrych stellt das Werk der in Frankfurt lebenden und arbeitenden Künstlerin vor.

Zum Tod von Max Weinberg

Begegnungen mit Max Weinberg

Am 18. April 2018 ist der Maler Max Weinberg im Alter von 90 Jahren gestorben. In Kassel geboren, verbrachte er seine Jugend in Tel Aviv und kam 1959 nach Frankfurt. Vor allem dort wurde der stets bunt bekleidete und geschminkte Künstler zur Kultfigur. Detlef zum Winkel erinnert sich an seine Begegnungen mit Max Weinberg und würdigt dessen künstlerisches Werk.

200. Geb. des Malers Carl Engel v.d. Rabenau

Ein hessischer Maler im Biedermeier

Carl Engel (1817-1870) zählt zu den weitgehend vergessenen Malern. Vielleicht weil er dem Biedermeier zugeordnet wird, oder weil er als Heimatmaler gilt. Eine wissenschaftliche Neubewertung und Würdigung seines Werks wäre lohnens- und wünschenswert. Dagmar Klein nimmt Engels 200. Geburtstag zum Anlass, an ihn zu erinnern.

Kunst im öffentlichen Raum, Teil 3

Vom Sockel geholt

„Es gibt nichts auf der Welt, was so unsichtbar wäre wie Denkmäler“, schrieb einmal Robert Musil. Ob seine These auch auf zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum zutrifft, wollte Eugen El herausfinden. Zum Abschluss der dreiteiligen Reihe stellt er das Moritz-Daniel-Oppenheim-Denkmal in Hanau vor.

Kunst im öffentlichen Raum, Teil 2

Steine mit Symbolik

„Es gibt nichts auf der Welt, was so unsichtbar wäre wie Denkmäler“, schrieb einmal Robert Musil. Ob seine These auch auf zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum zutrifft, wollte Eugen El herausfinden. In einer dreiteiligen Serie stellt er jüngst eingeweihte Denkmäler vor. Diesmal hat sich El in Offenbach am Main umgesehen.

Kunst im öffentlichen Raum, Teil 1

Schreibtisch auf der Wiese

„Es gibt nichts auf der Welt, was so unsichtbar wäre wie Denkmäler“, schrieb einmal Robert Musil. Ob seine These auch auf zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum zutrifft, möchte Eugen El herausfinden. Er hat sich im Rhein-Main-Gebiet umgesehen und stellt in einer dreiteiligen Serie jüngst eingeweihte Denkmäler vor. Die Reise beginnt in Frankfurt.

Die Künstlerin Charlotte Salomon

»Ich habe genug von dieser Zeit.«

Auf der Flucht vor den Nazis erzählte die Berliner Künstlerin Charlotte Salomon die Geschichte ihres Lebens in Bildern und Texten, die das Ästhetische durch das Dokumentarische aushebeln. „Leben? oder Theater?“ ist der Titel ihrer gemalten Autobiografie. Stefana Sabin erinnert an Charlotte Salomon, die am 16. April 1917, vor genau 100 Jahren, geboren wurde.

Der Maler Felix Nussbaum

Ein Ausdruck der Zeit

Das Leben des deutsch-jüdischen Malers Felix Nussbaum (1904-1944) ist vor allem eine Geschichte von Flucht, Verfolgung und Krieg. Der belgische Journalist und Autor Mark Schaevers erzählt sie in dem nun auf Deutsch vorliegenden Band „Orgelmann“. Eugen El hat das Buch gelesen und erinnert an das Leben und das künstlerische Werk Nussbaums.

Studientag zu Otto Dix in Colmar

Ein Meister der Moderne

Anlässlich der Ausstellung „Otto Dix – der Isenheimer Altar“ veranstaltete das Musée Unterlinden Colmar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris vom 28 bis 29. November 2016 einen Studientag zu Otto Dix (1891-1969). Sarah Leinweber war in Colmar und berichtet von den dort präsentierten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Zum Tod von Günter Haese

Eine Ausnahmeerscheinung

Spät wurde bekannt, dass am 30. November 2016 der Düsseldorfer Bildhauer Günter Haese im Alter von 92 Jahren in Hannover verstarb. In den 1960er Jahren war Haese auf der documenta und der Biennale von Venedig vertreten. Isa Bickmann erinnert an den Künstler und seine feinen Gebilde aus Uhrmaterialien.

Neuerwerbungen in Frankfurter Museen

Perfekte Ergänzungen

Museen leben – trotz sich häufender Ausstellungsspektakel – noch immer von ihren Sammlungen. Die eigenen Bestände zu pflegen und zu erweitern, gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Museums. Neue Sammlungsobjekte werden zwar nicht immer sogleich präsentiert, verdienen dennoch Aufmerksamkeit. Eugen El hat sich in einigen Frankfurter Museen nach solchen Neuerwerbungen umgesehen.

Zum Tod von Ben Patterson

Ästhetik der Unbestimmtheit

Benjamin Patterson organisierte 1962 mit George Maciunas die „Wiesbadener Festspiele Neuester Musik“, die als das erste Fluxus-Festival in die Geschichte eingegangen sind. Nun ist Patterson 82-jährig in Wiesbaden gestorben. Stefan Fricke erinnert an den vielseitigen Künstler.

DIE KÜNSTLERIN LILLY LULAY

Die Leichtigkeit der Fotografie

Die Künstlerin Lilly Lulay erweitert die Fotografie ins Malerische und Skulpturale. Ihre Arbeiten sind derzeit bei zahlreichen Ausstellungen zu sehen, unter anderem in Paris. Ein umfangreicher Katalog ihrer Fotocollagen erschien kürzlich im Revolver Verlag. Eugen El stellt die 1985 geborene Künstlerin vor.

500. TODESTAG VON HIERONYMUS BOSCH

Finstere Zeiten

Noch bis zum 8. Mai 2016 präsentiert das Noordbrabants Museum in ’s-Hertogenbosch die Ausstellung „Jheronimus Bosch – Visionen eines Genies“. Anlass ist der 500. Todestag des Malers. Mit neunzehn Zeichnungen und zwanzig Gemälden, die aus aller Weltzusammengetragen wurden handelt es sich um die größte Bosch-Ausstellung aller Zeiten. Martin Lüdke ist für Faust-Kultur nach ’s-Hertogenbosch gereist.

Porträt des Malers Christian Schad

Der Maler mit dem Skalpell

Christian Schad (1894-1982) war ein Maler, der in die Avantgarde ebenso passte, wie ins Weltbild der Nationalsozialisten, aber gar nicht in unser Sortierkästchen von Freund und Feind passen will. Johannes Winter hat die Spuren der Bilder und des Künstlers aufgenommen und Fragen nach kunstgeschichtlichen Zusammenhängen gestellt.

LEDERMUSEUM IN OFFENBACH

Vor dem großen Schritt

Seit dem in den siebziger Jahren einsetzenden Strukturwandel ist das Deutsche Ledermuseum eines der wenigen verbliebenen Wahrzeichen der früheren Industriestadt Offenbach. Dem Museum steht ein Jahr vor dem hundertsten Jubiläum ein Wandel bevor. Eugen El hat die seit November 2014 amtierende Direktorin Inez Florschütz nach ihren Plänen befragt.

100 JAHRE DADA

Ein faszinierender Schatz

Am 5. Februar 1916 gründete Hugo Ball mit seiner Freundin Emmy Hennings in Zürich in der Spiegelgasse 1 das „Cabaret Voltaire“. Die „Dada“-Bewegung war geboren. Karl Piberhofer blickt auf die aktuelle Rezeption der Bewegung und empfiehlt Bücher zum Thema.

VIDEOPROJEKT »ZOON POLITIKON«

Lehrstück und Gedächtnismaschine

Jonas Englerts Projekt »Zoon Politikon« ist ein Online-Video-Archiv, das beständig erweitert wird. Ausgewählte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Kunst werden gebeten, über ihr Leben und Wirken zu berichten. Bereits teilgenommen haben Bazon Brock, Daniel Cohn-Bendit, Frigga Haug, Hilmar Hoffmann, Oskar Negt, Burghart Schmidt und Christina Thürmer-Rohr. Ralph Fischer stellt das Projekt vor.

Die Künstlerin Sarah Schoderer

Brückenschläge

Die Malerin Sarah Schoderer war schon mehrfach in Kenia. Eine Auswahl von dort entstandenen Zeichnungen sowie sechs neue Gemälde sind nun in der Frankfurter Galerie Perpétuel zu sehen. Eugen El stellt die junge Künstlerin vor.

Einige Überlegungen zur Konzeptkunst von Francis Alÿs

Vom Gebrauch des Gehens als Waffe

Das Werk des belgischen Fotografen, Malers, Aktions- und Videokünstlers Francis Alÿs lebt von der künstlerischen Praxis des Gehens, das Politik und Poesie miteinander verknüpft. Bei seinen Spaziergängen, den so genannten „paseos“, greift Alÿs vor allem die Interventionsunfähigkeit der Menschen auf und setzt dabei nicht selten sein Leben aufs Spiel. Alexandru Bulucz stellt den Künstler vor.

Architektonisches Erbe

Martin Elsaesser: Akteur der »neuen Sachlichkeit«

Dass er als Kirchenarchitekt bekannt war, ist beinahe vergessen. Dass er, zusammen mit dem Stadtbaurat Ernst May, zu den prägenden Architekten des ‚Neuen Frankfurt’ gehörte, noch nicht. Martin Elsaesser hat Gebäude entworfen, die selbst im neuesten Frankfurt Aufmerksamkeit erregen. Petra Kammann schreibt über einen kurzen, aber bedeutenden Abschnitt der Architekturgeschichte.

Ein Atelierbesuch bei Andrea Blumör

Formen und Zeichen

Kleine Zettel, sowohl mit persönlicher Bedeutung, als auch Fundstücke, nimmt die Malerin Andrea Blumör zur Grundlage für ihre Arbeiten. Im Malprozess greift sie dann auf die altmeisterliche Imprimiturtechnik zurück. Eugen El hat Andrea Blumör in ihrem Offenbacher Atelier besucht.

Die Malerin Lotte Laserstein

Lottes lange Rückkehr

In der Weimarer Republik war sie eine gefeierte Malerin. 1937 musste Lotte Laserstein (1898-1993) nach Schweden fliehen. Nach langer Zeit in Vergessenheit wird Laserstein nun in Deutschland wiederentdeckt. Eugen El erzählt von seiner persönlichen Begegnung mit dem Werk der Malerin.

Atelierbesuch bei Anne Lina Billinger

Poetisches Potenzial

Während ihres Studiums entdeckte Anne Lina Billinger Beton als künstlerisches Material für sich. Die Abdrucke, die dieses Material ermöglicht, haben sie fasziniert. Billinger lässt die Schwere des Betons in Vergessenheit geraten, meint Eugen El, der die Künstlerin in ihrem Frankfurter Atelier besucht hat.

Atelierbesuch bei Daniela Kneip Velescu

Ordnung und Witz

In ihrer Kunst verbindet Daniela Kneip Velescu Ordnung und Struktur mit Gedankenreichtum und subtilem Witz. Kneip Velescus Werke sind derzeit im Frankfurter Kunstverein und im Kunsthaus Wiesbaden zu sehen. Eugen El hat die Künstlerin in ihrem Frankfurter Atelier besucht.

Ein Atelierbesuch

Vibrierende Formen

Ihre Arbeiten lassen an kleinste Organismen denken, die man nur unter einem Mikroskop zu sehen bekommt. Seit jeher interessiert sich die Künstlerin Michelle Concepción für die mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbaren Strukturen. Eugen El hat Concepción in ihrem Offenbacher Atelier besucht.

Manifeste 14

Moneyfest

In ihrem als Szenenspiel angelegten Beitrag zur experimentellen Reihe Manifeste 14 reflektiert Hannahlisa Kunyik die prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen der jungen Künstlergeneration.

Das Musée des Confluences

Coop Himmelb(l)au auf der Basis des Guimet-Blau

Das am 20. Dezember 2014 in Lyon eröffnende Musée des Confluences will mit seinen Sammlungen die Entwicklung, Träume und Grundfragen der menschlichen Gesellschaften in Zeit und Raum beschreiben und verständlich machen. Petra Kammann besichtigte kurz vor der Eröffnung das fast fertige Museumsgebäude.

Manifeste 14

Timon Jansen

Timon Jansens 27 Überlegungen zur Kunst im Maschinenzeitalter setzen die von Jonas Englert inittierte Reihe „Manifeste 14" fort.

Zu den Fotos von Stefan Moses

Das Ende von etwas

Stefan Moses, Jahrgang 1928, begann als Theaterfotograf und arbeitete dann für die Illustrierte „Stern“. Bekannt geworden ist er mit seinen ungewöhnlichen Porträts von Menschen aus der arbeitenden Bevölkerung. Peter Iden schreibt über Moses' Werk, das gerade in Duisburg gezeigt wird.

Künstlerinnenporträt

Tanz auf dem Papier

Die Frankfurter Künstlerin Christine Brunella-Birkert arbeitet ausschließlich auf Papier. Sie hat ihren Weg zur Kunst über einen Umweg beschritten, der aber im Hinblick auf ihr heutiges Werk höchst konsequent und geradlinig erscheint.

Ein Atelierbesuch bei Jürgen Krause

Rhythmus und Struktur

Der Künstler Jürgen Krause arbeitet täglich parallel an fünf Werkgruppen. Mit seiner klar strukturierten Arbeit legt er Prozesse hinter Zeichnung, Malerei und Bildhauerei frei. Eugen El hat Krause in dessen Frankfurter Atelier besucht.

Reportage

Bei den „Corinthern“ am Walchensee

Im oberbayerischen Urfeld, wo der Maler Lovis Corinth ein Ferienhaus hatte, fand er zu seinem Altersstil. Vom See konnte er nicht lassen, die Bilder machten ihn zu einem wohlhabenden Mann, berichtet Johannes Winter in seiner Reportage.

Zum 100. Geburtstag des rumänischen Malers Jules Perahim

Der letzte Surrealist

Als „letzter Surrealist“ wurde der Maler Jules Perahim in den Nachrufen nach seinem Tod 2008 in Paris gefeiert. Stefana Sabin erinnert an das Leben und Werk des vor einhundert Jahren in Bukarest geborenen Künstlers.

Eine Werkbetrachtung

Loulou Cherinet: BIG DATA

Loulou Cherinets Videoinstallation „Big Data“ entstand zwischen 1996 und 2014 in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba und ist dokumentarisch, zum Teil ergänzt durch Spielszenen. „Big Data“ ist Teil der Ausstellung „Die Göttliche Komödie“ im Frankfurter Museum für Moderne Kunst. Isa Bickmann hat sich das Werk näher angeschaut.

Eine Bildbetrachtung

Die Stadt, ein brausender Sturm

Die Künstlerin Julie Mehretu wurde 1970 im äthiopischen Addis Abeba geboren und lebt zur Zeit in New York. Ihre 2009 entstandene Zeichnung „Fragment“ changiert zwischen architektonisch-grafischer Gegenständlichkeit und malerischer Dynamik. Sie ist zurzeit im Frankfurter Museum für Moderne Kunst zu sehen, berichtet Eugen El.

Tatort Dresdener Zwinger

Unverhoffte Begegnung mit einem Fälscher

Wer ist das, der die Sammlung alter Meister besucht? Das sind wir, das staunende Publikum, das sind potentielle Bilderdiebe, Kunsthistoriker und Ikonoklasten, Betreiber von Rahmenhandlungen, unbekannte Maler und berühmte Bilderfälscher. Und manchmal läuft man sich über den Weg. Johannes Winter hatte in Dresden eine seltsame Begegnung.

Manifeste 14

Gian Spina

In seinem Beitrag zur experimentellen Reihe Manifeste 14 plädiert der in São Paulo geborene Künstler Gian Spina für eine Kunstwelt jenseits der institutionalisierten Pragmatik.

Manifeste 14

Tarik Goetzke

Heutzutage werden die Begriffe 'Kunst' und 'Künstler' inflationär gebraucht. Doch sind die allermeisten zwar kreativ schaffend, aber nicht unbedingt auch Künstler. Tarik Goetzkes Überlegungen zum Kunstbegriff sind ein Teil der experimentellen Reihe Manifeste 14.

Manifeste 14

Jos Diegel

Toll wäre doch, wenn ich mit Wut und Leidenschaft Investoren finde. Wir leben in einem reichen Land. Geschichten sind deine Art, das Publikum zu regulieren. Das ist halt Marktwirtschaft. Schade. Wer an den Markt glaubt, soll nach seinen Regeln tanzen.

Faust-Kultur Kunstprojekt

Manifeste 14

Für Faust-Kultur hat Jonas Englert junge Künstler gebeten, Manifeste zur Relevanz von Kunst in der Gegenwart zu formulieren. Bei der ersten Folge dieses experimentellen Projekts, das die Rechtfertigung beziehungsweise Infragestellung der Existenzberechtigung von Kunst zum Thema hat, präsentieren, neben Jonas Englert, Jos Diegel, Tarik Goetzke, Norman Hildebrandt und Gian Spina ihre Manifeste.

Manifeste 14

Jonas Englert

Nur eine Kunst, die Wirklichkeitserfahrung jenseits des analytischen Denkens wieder möglich macht, könne gesellschaftlich relevant sein, so Jonas Englert in seiner „Rede #1“, die den Auftakt für die experimentelle Reihe „Manifeste 14“ bildet.

Manifeste 14

Jonas Englert & Norman Hildebrandt

In ihrem gemeinsamen Beitrag zur experimentellen Reihe „Manifeste 14“ erzählen Jonas Englert und Norman Hildebrandt von der Geburt des Autors.

Platform Sarai

Wie bei guten Freunden

Familiär und dennoch international, nichtinstitutionell und dennoch anspruchsvoll: Das Frankfurter Ausstellungsprojekt Platform Sarai versucht einen nicht immer einfachen Spagat. Eugen El stellt das Projekt vor.

Porträt

Interview mit Michael Kunert

Anlässlich Michael Kunerts Ausstellung bei der Frankfurter Galerie Art Virus sprach Eugen El mit dem Leipziger Maler über seine Kunst, deren Entstehungsbedingungen und Möglichkeiten, über Zeitenwenden und über die Krisen der Gegenwart.

Künstlerinnenporträt – Ina Holitzka

Verortungen im Gehen und Kommen

Ina Holitzka hat mit zahlreichen Ausstellungen und Vor-Ort-Installationen auf sich aufmerksam gemacht. Ihr gerade erschienener Katalog fasst das OEuvre der Künstlerin zusammen. Faust Kultur bringt daraus den Auszug eines Textes von Isa Bickmann.

Street Art

Kunst für alle

An diversen Orten der Frankfurter Innenstadt kommt man neuerdings ins Staunen. Fassaden, Zäune und sogar der Bürgersteig sind zur Bildfläche geworden für Künstler aus Brasilien und aus der Region. Eugen El berichtet über die aktuelle Konjunktur der Street-Art in Frankfurt.

Künstlerisches Projekt

World Wide Wheat

Nora Al-Badri und Jan Nikolai Nelles nähern sich mit künstlerischen Mitteln dem Phänomen der Spekulation mit Agrarrohstoffen.

Zum 10. Todesjahr von Sascha Juritz

Ballistol: Eine Anekdote

Der Künstler und Verleger Sascha Juritz hat auch heiße Eisen angefasst, erzählt der Frankfurter Autor Michael Rieth.

Erinnerung an Sascha Juritz

Im Dickicht der Linien

Der Zeichner, Maler, Graphiker und Bildhauer Sascha Juritz illustrierte Bücher von Heinrich Böll, Bertolt Brecht, Max von der Grün, Peter Härtling, Marie Luise Kaschnitz, Stephan Hermelin, Karl Krolow, Peter Rühmkorf, Siegfried Lenz, Martin Walser u.v.m. Harry Oberländer erinnert an den Künstler, der vor zehn Jahren starb.

fotografie

Fragen an Horst Hamann

Viele Jahre lang reiste Horst Hamann durch die USA – und ließ diesen Seh-Reisen Bildbände folgen, die ihn nicht nur Anerkennung in der Kunstwelt einbrachten, sondern auch die Ehrenmedaille der Stadt New York. Julia Mantel sprach mit dem Fotografen anlässlich des Erscheinens seines Bandes »America«.

Kunstprojekt

Bar Oppenheimer

Die Frankfurter Bar als Kunstprojekt von Tobias Rehberger im Hotel Americano in New York.

Porträts & Projekte

Myla DalBesio und Trong Gia Nguyen

Eugen El ist vorab durch die Ausstellung von Myla DalBesio und Trong Gia Nguyen in der Frankfurter Galerie Art Virus gegangen und hat mit den beiden New Yorker Künstlern gesprochen.

street art

Notizen zu Klone im Kunstverein Friedberg

Eugen El hat sich in Friedberg umgeschaut und dabei überraschende Bezüge zum in Tel Aviv lebenden Street Art-Künstler Klone aufgedeckt.

Porträt und Ausstellung in Gießen

Das Werk von Jan Albers

Jan Albers gehört zu den zentralen Positionen des heutigen Diskurses abstrakter Kunst, meint Dagmar Klein.

Künstlerporträt

Kenneth Alme

Der junge norwegische Künstler Kenneth Alme untersucht mit den Mitteln der Malerei und reflektierter Distanz zum Medium allgemeine Probleme der Sichtbarkeit. Die aktuellen Arbeiten beeindrucken mit exponierter Leere und spekulativem Inhalt. Ein Künstlerporträt von Claudia Olbrych.

Porträts & Projekte

Sebastian Stöhrers Vasen

Porträts & Projekte

Künstlertext: Elena Berriolo

Porträts & Projekte

Hanno Loewy: Pavel Schmidt

Porträts & Projekte

Alex Monteith: Blackbird

Porträts & Projekte

Ankalina Dahlem

Porträts & Projekte

Monika Linhard

Porträts & Projekte

Peter Loewy: Drawings

Porträts & Projekte

Klaus Schneider

Porträts & Projekte

Wilhelm Steinhausen

Porträts & Projekte

Peter Cross über Jörg Ahrnt

Künstlerinnen-Porträt

Das weibliche Territorium der Justine Otto

Justine Otto beeindruckt mit einer handwerklich äußerst geschickten Malerei und vieldeutig-rätselhaften Darstellungen, in denen sie junge Frauen zwischen Schuld und Unschuld, Zartheit und Grausamkeit positioniert. »Albträume mit der malerischen Wucht eines Haudegens« nennt Jean-Christophe Ammann diese Werke.

Porträts & Projekte

Fotografie: Christian Minke

Porträts & Projekte

Sofi Zezmer

Künstler-Porträt von Claudia Olbrych

Capriccio – nachgefragt bei Slava Seidel

Die Künstlerin Salza Seidel wurde 1974 in Krivoj Rog/Ukraine geboren, studierte Innenarchitektur in St. Petersburg und arbeitete kurze Zeit als Bühnenbildnerin, bevor sie im Jahr 2000 nach Deutschland kam und sich der Malerei an der Frankfurter Städelschule bei Christa Näher widmete.

Porträts & Projekte

Fotografie: Alexander Englert

Porträts & Projekte

Fotografie: Harald Schröder

Porträts & Projekte

Lucian Freud

Porträts & Projekte

Laurel Nakadake

Porträts & Projekte

Jonas Englert: Stigma

Porträts & Projekte

Richard Neutra

Porträts & Projekte

Alexandre Cabanel

Porträts & Projekte

Guenyol & Kunt

Porträts & Projekte

M.K. Ciurlionis

Porträts & Projekte

Jonas Englert: „sound_revolution“

Brief

Besuch bei Mataré

In dem folgenden Brief berichtet der spätere Leiter der Hamburger Kunsthalle Alfred Hentzen (1903-1985) von einem Besuch bei Ewald Mataré.

Porträts & Projekte

Fotostory: Vukovic – Rohm

Porträts & Projekte

Reinhard Doubrawa

Porträts & Projekte

David Lynch

Porträts & Projekte

Fotostory: Pigagaite – Göritz

Porträts & Projekte

Daniel Birnbaum

Porträts & Projekte

graphic-words

Porträts & Projekte

Martin Elsaesser

Porträts & Projekte

Wolfgang Klee

erstellt am 25.9.2013