Originaltexte | Auszüge
Romanauszug von Edem Awumey

Nächtliche Erklärungen

Als die Armee angriff und die Anführer der Proteste jagte, gab es Todesopfer. Im ersten Kapitel der „Nächtlichen Erklärungen“ von Edem Awumey erinnert sich Ito Baraka an die Katastrophe auf dem Campus und an das Straflager.

Rück-Blick:

Georg Brandes, Das heutige Europa, 1925

Der dänische Literaturkritiker, Philosoph und Schriftsteller Georg Brandes (1842–1927), der die Hauptströmungen der Literatur des 19. Jahrhunderts beschrieb, Bücher über Nietzsche, Ibsen, Anatol France, Voltaire und Caesar publizierte und die skandinavische Literatur förderte, gründete mit seinem Bruder und anderen Schriftstellern 1884 auch die dänische Zeitung ‚Politiken’, das Organ des europäischen Flügels der liberalen Partei ‚Venstre’. In den Auszügen aus seinem Beitrag für die ‚Weltbühne’ vom 23. Juni 1925 geht er den Gründen für das zerfallende Europa nach.

Kurzgeschichte von Ankalina Dahlem

Wo ist denn eigentlich

Eine Kurzgeschichte der Künstlerin und Autorin Ankalina Dahlem.

Karl Heinz Haag: Fragment

Die Struktur des Teufelspaktes in Goethes Faust

„Blut ist ein ganz besondrer Saft“, sagt Mephistopheles. Und Johann Faust entgegnet ihm: „Nur keine Furcht, daß ich dies Bündnis breche!“ Das sei auch gar nicht nötig, behauptet der Philosoph Karl Heinz Haag in seinen nachgelassenen Notizen. Denn die Gegenleistung Mephistos, das weiß Faust, wird den blutigen Vertrag ohnehin ungültig machen.

Rück-Blick:

Kurt Tucholsky, Dämmerung, 1920

Im März 1920 – Tucholsky ist noch Chefredakteur des Illustrierten Wochenblatts für Humor und Satire, „Ulk“, aber seit sieben Jahren regelmäßiger Mitarbeiter in der „Schaubühne“, die später von Siegfried Jacobsohn in „Die Weltbühne“ umbenannt wurde – gibt es wohl gerade keinen Grund für satirische Spitzen. Kurt Tucholsky stellt in seinem Beitrag „Dämmerung“ viele Fragen und gibt ein paar mögliche Antworten. Er ist beunruhigt und ratlos.

Essay zur Corona-Krise

Ein zu menschliches Virus

Der französische Philosoph Jean-Luc Nancy sieht die Virus-Pandemie nicht als ein isoliertes Phänomen, nach dessen Verschwinden die unterbrochenen gesellschaftlichen Prozesse sich fortsetzen könnten. Die bedrohliche Situation lasse die Widersprüche dieser Gesellschaft noch stärker hervortreten und ihre eigene Zerstörung begreifen. Das Ende der Seuche könnte der Anfang eines bedeutenderen Kampfes sein.

Eugen Weidmann

Ein »bezaubernder« Mörder

1908 in Frankfurt Sachsenhausen geboren, machte Eugen Weidmann eine unrühmliche, aber glänzende Karriere, die schließlich auf ihren sensationellen Höhepunkt zusteuerte, – seine Hinrichtung in Paris am 17. Juni 1939. Johannes Winter hat in seiner Tatsachenerzählung „Ein ‚bezaubernder’ Mörder und sein Rendezvous mit der Guillotine” die zeithistorischen und literarischen Hintergründe beleuchtet.

Essay zur Corona-Krise

Kommunovirus

Der Einzige, sein Eigentum und der Kommunismus. Dass die Seuche diese Begriffe aufruft, liegt offenbar näher als es scheint. Der Impuls kam aus Indien. Und der französische Philosoph Jean-Luc Nancy hat ihn aufgegriffen und überlegt, ob und wie eine neue menschliche Gemeinschaft zu denken sei.

Gespräch mit Leopold Federmair

Schönheit und Schmerz

Der Schriftsteller Leopold Federmair stammt aus Oberösterreich und lebt im japanischen Hiroshima. Dort, fernab von den Windhosen des Literaturbetriebs, geht er zum Schreiben in den Wald. Bei PalmArtPress erschien Schönheit und Schmerz. Divertimenti, aus dem wir hier Auszüge vorstellen dürfen.

Erzählung von Bülent Kacan

Die Liebe zu Wort kommen lassen

Mit sieben Sätzen erklärt uns Bülent Kacan die Sprachlosigkeit derer, die in besonderen Situationen ihres Lebens eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber der destruktiven Benennung spüren. Nomen est omen bekommt eine etwas andere Bedeutung: Benennen ist Bannen.

Eine Begegnung mit Günter Kunert

Der Nachdichter

Ohne das Schreiben konnte er nicht leben. Wer die Geduld hat, in seinem Werkverzeichnis – abgesehen von allem anderen – die Bücher zu zählen, wird auf etwa 170 Titel stoßen. Als es noch nicht so viele waren und Günter Kunert noch in Berlin wohnte, bekam er Besuch von der Herausgeberin Christine Wolter. Diese Begegnung beschrieb sie in ihrem Buch „Traum-Berlin Ost“.

Bülent Kacan

Erzählen oder Schiffe vor dem Untergang bewahren

Philosophie ermöglicht Erkenntnisse, entgeht aber der unmittelbaren Nutzanwendung. Doch auch die Erkenntnisse stehen unter Fluchtverdacht. Der Aphoristiker, Prosaist und Lyriker Bülent Kacan hat zwei Philosophen am Strand gefunden, die über den Punkt, auf den man das Problem bringen könnte, nachdenken.

Erzählung

Der Junge

Kinder können im Allgemeinen sehr gut zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Wenn sie aber mit Imitationen das Erwachsenenleben einüben, macht ihre Nachzeichnung ernst mit beiden. Der Autor und Verleger Axel Dielmann hat in seinem Prosaband „Die Schneiderin“ ein perfektes Rollenspiel beobachtend gestört.

»Vier Geschichten vom Rand der Tage«

Wo früher das Denkmal war

Der 1967 geborene, in Berlin lebende Autor und Übersetzer Lothar Quinkenstein arbeitet an einer Sammlung von kurzen Prosatexten. Faust-Kultur veröffentlicht daraus vier Geschichten. „Wo früher das Denkmal war“ heißt die letzte Erzählung, in der Quinkenstein über die fortwährende Gegenwart der Vergangenheit nachdenkt.

Romanauszug

Der tiefere Grund

Im letzten Kapitel seines neuen Buches „Brüder im Geiste. Heidegger trifft Hölderlin“ kommt Otto A. Böhmer auch auf die letzten Dinge zu sprechen. Es heißt „Der tiefere Grund“ und beantwortet mit poetischer Melancholie die Frage, die sich wie ein Lebensfaden durch die Philosophiegeschichte zieht, nämlich, woran das Glück nicht hängt.

Wim Wenders: 50 Jahre Verlag der Autoren

»Ich ziehe meinen Hut vor Euch«

Der Verlag der Autoren feiert 2019 sein fünfzigjähriges Bestehen. Am 14. Juni kamen Autoren aller Verlagssparten ins Frankfurter Schauspielhaus zur Präsentation des Jubiläumsbandes „Fundus“. Der Filmregisseur Wim Wenders hielt eine Rede, die Faust-Kultur dokumentiert.

Erzählung

Haltung bewahren in unsicheren Zeiten

In einer Zeit, in der philosophische Tröstungen noch geholfen haben, spielt Bülent Kacans Erzählung, „Haltung bewahren in unsicheren Zeiten“. Und doch handelt sie von Beschleunigung und rücksichtslosen Raubbau an der Natur, also heute. Ein Philosoph, der sich angesichts der ungewissen Zukunft ängstigt, wird von einem anderen Philosophen erfolgreich beschwichtigt. Womit?

Erzählung von Alban Nikolai Herbst

Ein Freund erzählt

Gastfreundschaft ist Egoismus auf Gegenseitigkeit, denn jeder könnte einmal auf sie angewiesen sein. So bindet ein ungeschriebener Vertrag alle, die sie in Anspruch nehmen, an alle, die sie gewähren. Neben den harmlosen Gastfreundschaften soll es aber auch unheimliche oder ruppige geben. In seinem ersten Erzählungsband, „Wanderer“, hat der Schriftsteller Alban Nikolai Herbst einen unheimlich-ruppigen Familiendank gestaltet.

Romanauszug: Artur Becker: Drang nach Osten

In seinem neuen Roman „Drang nach Osten“ hat Artur Becker Geschichte, Erleben und Erfahrung zwischen Gut und Böse aufgesucht. In einem Auszug aus dem Buch kommt ein deutscher Pastor in die Verlegenheit, einer jungen Polin das Böse erklären zu müssen. Angesichts der Kriegsgräuel ist die Glaubenswahrheit mit dem gefallenen Engel ein schwaches Argument...

Bosko Tomasevic, Niemand, nirgends

Gestern Abend, vor dem Krieg

Dieses Buch will gelesen werden mit seinem geradezu expressionistischen Furor und seiner zeitlosen Zeitlichkeit: Ein kurzer Auszug aus dem Roman „Niemand. Nirgends. Eine archäologische Erzählung“ von dem serbischen Begründer der ‚wesentlichen Dichtung’, Boško Tomaševi?.

Lyrik

Die 32 Schimmelarten des Joseph Brodsky

„Die 32 Schimmelarten des Joseph Brodsky“ heißt eine experimentelle, digitale Lyrikanthologie, die kürzlich bei mikrotext erschienen ist. Faust-Kultur dokumentiert das Nachwort des Herausgebers Alexandru Bulucz sowie Gedichte von Ingo Ebener und Viktor Fritzenkötter.

WERNER HAMACHERS TEXTE ZU CELAN

Vor-Rede

Der Komparatist und Literaturtheoretiker Werner Hamacher, ein Erster ohnegleichen unter den Sprachphilosophen, ist 2017 nach relativ kurzer Krankheit gestorben. Nun ist unter dem Titel „Keinmaleins“ eine Auswahl an Texten zu Paul Celan erschienen. Der französische Philosoph Jean-Luc Nancy beschreibt in seinem Vorwort, wie Hamacher, dem Dichter nachspürend, sich Celan anverwandelt hat.

Etel Adnan über Einar Schleef

Aber wer war Einar?

Zum 75. Geburtstag Einar Schleefs am 17. Januar 2019 sind seine Erzählungen, Märchen, Berichte, Fremd- und Selbstbeobachtungen aus den Jahren 1973 bis 1998 erschienen. Hans-Ulrich Müller-Schwefe, Lektor und dramaturgischer Berater Einar Schleefs, hat den Band zusammengestellt. Faust-Kultur dokumentiert Etel Adnans Nachwort.

Otto A. Böhmer über Johann Gottlieb Fichte

Am warmen Winterofen

Johann Gottlieb Fichte hatte wohl einige soziale Defizite; und wenn Kant, den er um Geld anging, ihm nicht mit einer Empfehlung den Weg in die Öffentlichkeit geebnet hätte, wäre er möglicherweise im Heer der reisenden Hauslehrer verschwunden. Das unterhaltsam aufklärende Fichte-Kapitel stammt aus dem neuen Buch „Lichte Momente“, in dem Otto A. Böhmer Dichter und Denker von Platon bis Sloterdijk Revue passieren lässt.

»Vier Geschichten vom Rand der Tage«

Ein Abend im Mai

Der 1967 geborene, in Berlin lebende Autor und Übersetzer Lothar Quinkenstein arbeitet gerade an einer Sammlung von kurzen Prosatexten. Faust-Kultur veröffentlicht daraus vier Geschichten. Die junge Kunstszene einer polnischen Stadt ist Schauplatz der dritten Erzählung: „Ein Abend im Mai“.

»Vier Geschichten vom Rand der Tage«

1574

Der 1967 geborene, in Berlin lebende Autor und Übersetzer Lothar Quinkenstein arbeitet gerade an einer Sammlung von kurzen Prosatexten. Faust-Kultur veröffentlicht daraus vier Geschichten. Der zweite Text trägt den Titel „1574“.

Romanauszug: Otto A. Böhmer, Frei nach Schopenhauer

Unglaublich sesshaft

Prof. Dr. Egidius Fitzroy ist ein Philosoph. Das ist kein Beruf, sondern ein denkwürdiger Zustand, – wenn er nicht mit den zweifelhaften Segnungen eines Lehrberufs behaftet ist. Ein qualifizierter, aber arbeitsloser Vertreter des Fachs heißt deshalb auch Privatgelehrter. Faust-Kultur veröffentlicht das erste Kapitel von Otto A. Böhmers vergnüglichem Roman „Frei nach Schopenhauer“.

»Vier Geschichten vom Rand der Tage«

Das Geheimversteck

Lothar Quinkenstein, 1967 geboren, ist Germanist, Übersetzer aus dem Polnischen und Schriftsteller. Der in Berlin lebende Autor arbeitet gerade an einer Sammlung von kurzen Prosatexten. Faust-Kultur veröffentlicht daraus vier Geschichten, „Das Geheimversteck“ heißt die erste.

Verena Jütte

Das Geheimnis der Aale

In ihrem Debütroman „Das Geheimnis der Aale“ erzählt die Kölner Autorin Verena Jütte einen Tag im Leben von drei Menschen, die ein lange verdrängtes Geheimnis nach 28 Jahren wieder einholt. Der Schriftsteller Peter Henning empfiehlt das Debüt, dessen Prolog Faust-Kultur dokumentiert.

Peter Henning: Schmetterlingsjahr

Falsche Apollofalter und Felsenhexen

Schon als Kind fing er die ersten Schmetterlinge. Nun hat sich der Schriftsteller Peter Henning einen Traum erfüllt: Er ist zu einer großen Falter-Expedition kreuz und quer durch Europa aufgebrochen. Seine Reiseerlebnisse sind in das Buch „Mein Schmetterlingsjahr“ eingeflossen, Faust-Kultur dokumentiert daraus die Einleitung.

Peter Handke als Literaturstratege

»Dieses Buch wird seine Leser finden«

Peter Handke, der seine schriftstellerische Arbeit stets jenseits des sogenannten Mainstreams sah, hat sich Mitte der 1960er-Jahre mit provozierenden Stücken bekannt gemacht, aber auch mit einer neuen Empfindsamkeit, mit der er sich im widrigen Literaturbetrieb durchsetzte. Nun hat er »für ein einflussreiches Werk, das mit sprachlichem Einfallsreichtum Randbereiche und die Spezifität menschlicher Erfahrungen ausgelotet hat« den Literatur-Nobelpreis 2019 bekommen. Wir gratulieren mit einem erhellenden Vortrag des Suhrkamp Cheflektors Raimund Fellinger.

Über das Weltfremde in uns

Die Schöpfung ist kein Werk der Liebe

Diejenigen, die von der Schöpfung an den Rand gedrängt wurden, oder schlichter: die, die nicht in das Denken und Meinen der Mehrheit passen und deshalb zu Weltfremden werden, hat der Philosoph Peter Strasser zum Thema seines Buches „Idioten des Absoluten“ gemacht. Hier ist ein Auszug.

Michael Gratz, Neue Literatur

»Das Land ist vertrieben, wir sind geblieben«

Die Literaturzeitschrift „Die Wiederholung“ hat ihre vierte Ausgabe dem Werk des Lyrikers Werner Söllner gewidmet. Faust-Kultur stellt einige Textbeiträge vor und beginnt mit einem Stück deutsch-rumänischer Literaturgeschichte: Michael Gratz erinnert an die zwischen 1949 und 1995 in Rumänien erschienene deutschsprachige Zeitschrift „Neue Literatur“, in der nicht nur rumäniendeutsche, sondern auch deutsche Autoren veröffentlicht haben.

Italienisch und Deutsch

Gedichte von Laura Garavaglia

Laura Garavaglia sieht einen wirksamen Zusammenhang zwischen Lyrik und Naturwissenschaften. Die italienische Dichterin, die in Como die ‚Casa della poesia’ leitet, hat diese Thematik in ihren Büchern immer wieder berührt. Ihr letzter Band, ‚Numeri e Stelle’, besteht aus poetischen Portraits namhafter Wissenschaftler. Hier sind einige davon.

Gedichte von André Ughetto

Wolkengebäude

Was wissen wir von unseren Nachbarn? Etwa von der zeitgenössischen Dichtung in Frankreich? Beim letzten ‚Festival della Poesia Europea’ in Frankfurt machte der südfranzösischer Dichter André Ughetto auf sich aufmerksam, dessen anspruchsvolle Verse hier vorgestellt werden.

Romanauszug

Joachim Geil, Ruhe auf der Flucht

Faust-Kultur veröffentlicht einen Auszug aus Joachim Geils Roman „Ruhe auf der Flucht“. Darin geht es um die Erinnerung an Schorsch, einen Jugendfreund des Protagonisten Hubert, eine nicht ganz erwiderte Jugendliebe, um Schorschs Tod und Auferstehung.

Vorhang auf für Undine Gruenter

Epiphanien, abgeblendet. 56 Prosastücke

Die Schriftstellerin Undine Gruenter (1952-2002) ist heute praktisch in Vergessenheit geraten. In ihrem Schreiben hat Gruenter versucht, die Welt über die Beschreibung ihrer Reste zu verstehen. Aus dem, was übriggeblieben ist, sei es in der Liebe oder nach dem Tod, ist das herauszulesen, was vielleicht die Essenz menschlicher Beziehungen darstellt. Faust-Kultur veröffentlicht einen Auszug aus ihrem Prosaband „Epiphanien, abgeblendet“.

Hanna Diyab, Von Aleppo nach Paris

Von Aleppo nach Paris

Hanna Diy?b, ein junger syrischer Christ, der in den Bazars Aleppos aufwuchs, wird 1708 zum polyglotten Begleiter des französischen Sammlungsreisenden Paul Lucas, der im Auftrag Ludwig XIV. orientalische Kostbarkeiten an den Hof des Sonnenkönigs bringt. Diy?b verdanken wir nicht nur die großen morgenländischen Erzählungen, sondern auch einen aufschlussreichen Reisebericht, den Gennaro Ghirardelli übersetzt hat. Wie es dazu kam, verrät er im Vorwort.

Andreas Neeser

Gedichte

Andreas Neesers eindrückliche Sprachbilder betreffen jeden, der Natur als eigenwillige Macht erfahren kann und das eigene Vermögen zu befragen hat. Drei Gedichte aus seinem Band Wie halten Fische die Luft an lassen die Kunst dieses Schweizer Lyrikers ahnen.

Ria Endres, Gedichte

Augen auf Augen zu

Rasch nach ihrem Lyrik-Debüt „Froher Wahnsinn“ hat Ria Endres ihren zweiten Gedichtband mit dem Titel „Augen auf, Augen zu“ veröffentlicht. Er ist durchzogen von Namen, Themen und Titeln der bildenden Kunst. Natürlich gibt es in diesem Buch auch ganz anders geartete Gedichte, von denen wir drei kürzere vorstellen.

Giebel, Im roten Sand

Im roten Sand

Im Zentrum der Erzählung „Im roten Sand“ von Eric Giebel steht eine typisch deutsche Familie in den siebziger und achtziger Jahren, die es geschafft hat, die Kriegserlebnisse zu verdrängen und sich nun den kritischen Fragen ihrer Enkel stellen muss. Faust-Kultur veröffentlicht einen Auszug aus dem Buch.

Alexandru Bulucz, Gedichte

Aus sein auf uns

Es geht um Teufel und Engel, um Hasenscharten, Magengeschwüre und den goldenen Schnitt. In Alexandru Bulucz’ Gedichten springen die Gedanken hoch, und über den Abgründen reimt sich alles aus den ungereimten Versen zusammen. In seinem Debütband AUS SEIN AUF UNS ist zu lesen, in welcher Tradition sich der Lyriker sieht und was vom UNS zu halten ist. Die drei Gedichte stehen in dem Band.

FRANKFURTER POETIKVORLESUNG, 6. JULI 1993

Die Entstehung der Wirklichkeit im Kaleidoskop

Vor fast 23 Jahren bestritten die rumäniendeutschen Dichter Klaus Hensel, Franz Hodjak, Richard Wagner und Werner Söllner die Frankfurter Poetikvorlesung. Wo das Dichten herrührt, welche Motive es antreibt und wie die Zeitumstände die künstlerischen Entscheidungen lenken, kurz: wie aus einem kleinen Jungen ein deutscher Dichter wurde, davon handelt der Beitrag Werner Söllners.

Originaltext von Bogdan Cosa

Living in the blllckk glasss

Bekannt geworden in Rumänien ist Bogdan Co?a (*1989) mit seiner Romantrilogie „Poker“, deren letzter Teil sich in Vorbereitung befindet. 2014 erhielt er einen zweimonatigen Stipendiaten-Aufenthalt im Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden. Faust-Kultur stellt Co?a mit einem Auszug aus dem ersten Teil seiner Trilogie vor.

ROMANAUSZUG

Gerlind Reinshagen: nachts

Gerlind Reinshagen, bedeutende Schriftstellerin der Nachkriegszeit, ist vor allem durch ihre gesellschaftskritischen Theaterstücke bekannt geworden, die u. a. von Claus Peymann inszeniert worden sind. In ihrem 2011 erschienenen Roman „nachts“ bringt sie noch einmal große Themen wie Jugend, Alter und Tod auf die Bewusstseinsbühne des 21. Jahrhunderts. Faust-Kultur veröffentlicht einen Auszug aus dem Roman.

Romanauszug

Fariba Vafi, Tarlan

In ihrem Roman „Tarlan“ entwickelt Fariba Vafi eine kollektive Biographie der Frauen ihrer Generation. Es ist kurz nach der Revolution, die junge Tarlan erträumt sich eine bessere, gerechtere Zukunft. Was zunächst als imponierende Flucht nach vorne erscheint, entpuppt sich nach und nach als Flucht nach innen. Das Schreiben ist schließlich auch Tarlans Weg, um aus dem inneren Exil herauszufinden.

Pete Smith: Endspiel

Sommer der Erinnerungen

Der Historiker Lionel, Ich-Erzähler des Romans „Endspiel“ von Pete Smith, lernt in einem Seniorenheim Elena Morgenstern kennen. Ihre Geschichte, die um Schuld und Aufarbeitung kreist, schreibt Lionel auf. „Endspiel“ ist ein komplexer, akribisch recherchierter Roman, meint Maria Knissel. Faust-Kultur veröffentlicht einen Auszug daraus.

Auszüge

Erich Mühsam: Tagebücher

Der Schriftsteller und Anarchist Erich Mühsam (1878-1934) war maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik im Jahr 1919 mitbeteiligt. Nach deren Niederschlagung kam Mühsam in Festungshaft. Faust-Kultur veröffentlicht in Auszügen Erich Mühsams Tagebücher aus dem Jahr 1921.

Vorwort

Lyrik von Jetzt 3

Die mit Spannung erwartete, von Max Czollek, Robert Prosser und Michael Fehr herausgegebene Anthologie „Lyrik von Jetzt 3 – Babelsprech“ ist jüngst erschienen. Vor allem in der Lyrikzeitung und auf Facebook entstand kurz darauf eine lebendige Debatte. In ihrem Vorwort unterstreichen die Herausgeber, worin die Besonderheit des Lyrikprojekts besteht.

Originaltexte | Auszüge

Eberth, Einheit

Originaltexte | Auszüge

Ludwig Emil Grimm, Erinnerungen

Gedicht

Ach die Tiere der Sprache

Ursprünglich geschrieben für den Film „Ming of Harlem: Twenty-One Stories (2014)“ (Regie: Phillip Warnell, Produktion: Warnell und Madeleine Molyneaux), handelt Jean-Luc Nancys Gedicht „Ach die Tiere der Sprache“ von der makellosen Wildheit des Tigers und des Alligators und den damit verbundenen abendländischen Konnotationen.

Gedichte von Marko Pogacar

Schwarzes Land

Bildkräftig und fern aller Idylle sind die Gedichte des kroatischen Schriftstellers Marko Pogacar, die in dem 2015 erschienenen, zweisprachigen Band „Schwarzes Land“ versammelt sind. Zweisprachig werden sie auch hier, mit allen Bedeutungsverschiebungen, wiedergegeben: Das Licht ist das Maß aller Dinge.

Gedicht

Dehnübungen der Psyche

Am 26. Juli 2015 wurde der französische Philosoph Jean-Luc Nancy, der vor allem durch seine Ontologie der Gemeinschaft und der Berührung bekannt wurde, 75 Jahre alt. Ingo Ebener gratuliert ihm mit seinem Gedicht »Dehnübungen der Psyche«.

Prosatext, Teil 3

Neapel. Sichtbar Verborgen

Als einen Mikrokosmos eines unsichtbaren Europa hat die Literaturwissenschaftlerin Marion Gees die süditalienische Metropole Neapel erlebt – und beschrieben. Auch im dritten (und erstmals) letzten Teil ihrer Aufzeichnungen verwebt sie literarische und filmische Reminiszenzen mit geschichtlichen Überblicken, um einen Eindruck von dieser höchst problematischen Stadt zu vermitteln.

Prosatext, Teil 2

Neapel. Sichtbar Verborgen

Im zweiten Teil ihrer Aufzeichnungen setzt Marion Gees ihre Erkundungen Neapels fort. Geleitet von der Lektüre neapolitanischer Schriftsteller und von Reminiszenzen der neorealistischen Filme, ebenso wie von geschichtlichen Überblicken, hat sie die Stadt erwandert und ihre Eindrücke festgehalten.

Wo die Ungastlichkeit Frankfurts ihren Anfang nimmt

Kaisersack, eine Wegsehenswürdigkeit

Mit seinem Hauptbahnhof hat Frankfurt eins der europaweit schönsten Stadttore. Die Gastlichkeit hört jedoch spätestens zwischen dem Bahnhofsvorplatz und der auf ihn zulaufenden Kaiserstraße auf. Dieser Zwischenraum, der Kaisersack genannt wird, ist für Volker Breidecker eine echte Frankfurter Wegsehenswürdigkeit.

Prosatext, Teil 1

Neapel. Sichtbar Verborgen

Neapel ist gewissermaßen der Mikrokosmos eines unsichtbaren Europas, meint die Literaturwissenschaftlerin Marion Gees, die in den letzten Jahren immer wieder dorthin gereist ist. Geleitet von der Lektüre neapolitanischer Schriftsteller ebenso wie von geschichtlichen Überblicken hat sie die Stadt erwandert und ihre Eindrücke festgehalten.

Auszug aus

Leichter Wind im Paradies

Die Autorin Carmen-Francesca Banciu siedelte nach ersten Erfolgen in Rumänien nach Berlin über und begann, deutsch zu schreiben. Ihr letztes Buch, in dem sie Reisenotizen zu poetischen Bildern über die Melancholie eines Schriftstelleralltags verwandelt, ist gerade erschienen. Faust-Kultur veröffentlicht daraus einen Auszug.

Gedicht von Debbie Lim

Recalling the Bats

Debbie Lim ist eine Lyrikerin aus Sydney. Gern behandelt sie in ihren Gedichten Tiere, die sie mit ihrer poetischen Charakterisierung in fiktive Mythen verwickelt. Eric Giebel hat neben ihr Gedicht Recalling the Bats seine Übertragung ins Deutsche gesetzt: Fledertiere, sich ihrer vergegenwärtigen.

Philosophische Reflexionen

Tagesrationen. Ein Alphabet des Lebens

„Ohne Publikum kann das Schreiben nicht gelingen", heißt es in dem Buch „Tagesrationen" von Jürgen Werner. Es besteht aus pointiert geschriebenen, philosophischen Reflexionen, ohne die auch das Lesen nicht gelingen kann. Auszüge daraus hier.

Stücke im antiken Kontext

Mythen. Mutanten

ESSAY

Literatur und Krieg

Erich Auerbach, 1892 in Berlin geboren, floh 1935 vor den Nazis nach Istanbul, wo er europäische Philologie lehrte. Dort hielt er auch eine Reihe von Vorträgen zu europäischen Klassikern und zum Reflex des Zeitgeistes in der Literatur. Nun wurden sie ins Deutsche zurückübersetzt und ediert. Faust-Kultur veröffentlicht den Aufsatz zu »Literatur und Krieg« in leicht gekürzter Fassung.

Gedanken zum 9. November

Stiefel muss sterben

Es kann einem viel in den Sinn kommen auf einem Spaziergang am 9. November im Rheingau. Dieses Datum hat es in sich. Und Harry Oberländer hat in seiner Erzählung die Monographie des Tages in das Erleben dieses Tages aufgenommen.

LiBeraturpreis 2014 an Raja Alem

Eine literarische Form der Demokratie

Die saudi-arabische Autorin Raja Alem erhielt für ihren Roman „Das Halsband der Tauben” den LiBeraturpreis 2014, der am 11. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen wurde. Alem überrascht uns mit einem Roman, der sinnlich und freimütig die Liebe und die Körperlichkeit des Menschen preist, scharfsichtig in der Analyse ist und scharfzüngig im Spott, meint Karl-Markus Gauß in seiner Laudatio.

Gedicht (tschechisch-deutsch)

Hilda läuft

In seinem Gedicht »Hilda läuft« spürt der tschechische Autor Petr Madera »die geheimnisvollen Worte der Ahnen« auf.

ROMANAUSZUG

Paranoia

Kürzlich erschien der Roman „Paranoia“ des belarussischen Autors Viktor Martinowitsch. Er wurde von Thomas Weiler ins Deutsche übersetzt. „Paranoia“ ist ein politischer Thriller und spielt in einem totalitär regierten Land, das dem das heutigen Belarus (Weißrussland) ähnelt. Faust-Kultur veröffentlicht einen Auszug aus dem Roman.

LiBeraturpreis 2014 an

Raja Alem

Die saudi-arabische Autorin Raja Alem wird für ihren Roman Das Halsband der Tauben mit dem LiBeraturpreis 2014 ausgezeichnet. Das Buch ist eine Zeitreise, die von der Moderne in vorislamische Zeiten führt und Einblick gibt in eine Welt, über die nur selten von innen heraus berichtet wird. Einen Textauszug gibt es hier.

Übersetzerpreise der Kunststiftung NRW

Doppelbedichtungen im Dreierpack

Michael Kegler, verantwortlich für den Schwerpunkt zur portugiesischsprachigen Literatur auf Faust-Kultur, hat für die Übersetzung von Luiz Ruffatos Roman »Es waren viele Pferde« den renommierten Straelener Übersetzerpreis 2014 erhalten. Er teilt sich den Preis mit Marianne Garies. Die Laudatio von Ulrich Blumenbach lesen Sie hier.

Originaltexte | Auszüge

Julia Faust: Nur die Spitzen

Kurzgeschichte

Mutmaßungen über Edith

Er pflegt den kalten Blick. Das Analytische regiert in seinen knappen Kurzgeschichten. Mit Michael Helwig begegnet der Faust Kultur-Leser einer neuen, interessanten Autorenstimme aus Köln, vorgestellt von Peter Henning.

Originaltexte | Auszüge

Marion Victor: Beduinen-Märchen

Sprachglosse

Das Grußwort

Im besten Fall dienen die Worte der Verständigung. Wir finden aber auch unbedachte Konvention, Sprach- also Denkschlamperei, modebewusste Verblödungsstrategie und anderen Missbrauch des Wortes. Roland Kaehlbrandt hat sich ein weitverbreitetes Wort genauer angesehen: das Grußwort.

Rede zum 40-jährigen Jubiläum

Die Berger Stadtschreiberei

Wo einst die Stammburg der Schelme stand, im heute zu Frankfurt gehörenden Stadtteil Bergen, wohnte der Schriftsteller Franz Joseph Schneider, der zum An-Stifter des Stadtschreiber-Amtes wurde. Anlässlich des 40. Jubiläums dieser vielbeneideten Einrichtung erzählte der einstige Stadtschreiber Peter Härtling von den Anfängen und Kuriositäten einer Literaten liebenden Gemeinde.

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Gedichte aus Mittel- und Osteuropa

Originaltext von Albert Camus

Die Krise des Menschen

»The Human Crisis« hieß ein Vortrag, der Albert Camus Ende März 1946 an der Columbia University in New York hielt - und der nichts an Aktualität verloren hat. Deshalb veröffentlicht ihn Faust-Kultur hier erneut.

Romanauszug

Argo. Anderswelt

Wer liest, wie jemand aus einem Berliner Café auf eine Straße tritt, die durch Buenos Aires führt und dort einen Freund trifft, der sich aber als ferngesteuerter Feind entpuppt, hat ein Buch von Alban Nikolai Herbst in der Hand. Jetzt ist »Argo. Anderswelt« erschienen, aus dem das 5. Kapitel in Faust-Kultur veröffentlicht wird.

Jamal Tuschick

Nachdenken über Heiner Müller

Die Kunst sei selber eine Form der Realität, sagte einst der Dramatiker Heiner Müller, und wie sie lässt die Kunst sich nicht mit einfachen Wahrheiten fassen. Jamal Tuschick hat das Angebot angenommen und wird in loser Folge in Faust-Kultur aus den Spuren der Realität einen Heiner Müller formen, der dem Dramatiker Müller ähnlich sieht.

Romanauszug

Träumer und Sünder

Der Lyriker, Übersetzer und Romancier Matthias Göritz hat einen neuen Roman vorgelegt. Im Mittelpunkt steht der alte und kranke Filmproduzent Helmut Erlenberg, der im Interview mit dem Ich-Erzähler Details über sein neues Film-Projekt »Gleiwitz« erzählen soll, dabei aber sein eigenes Spiel spielt. Ein Kapitel aus diesem Buch verrät.

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Peter Henning: Ein deutscher Sommer

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Wilhelm Genazino: Der Zettel

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Aris Fioretos Festrede zum Internationalen Literaturpreis 2013

ZIAF Lecture 2013

Short Story Essay

Auch als Wissenschaftler und Herausgeber zeitgenössischer afrikanischer Autoren tritt Helon Habila hervor. Seine Einführung zur Sammlung zeitgenössischer afrikanischer Short Stories gibt es in der Originalfassung

Romanauszug

Öl auf Wasser

Helon Habila gehört zu den international anerkanntesten Autoren moderner afrikanischer Literatur. Sein aktueller Roman Öl auf Wasser hat inzwischen zahlreiche literarische Auszeichnungen erhalten.

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Joachim Geil: Tischlers Auftritt

Audio-Mitschnitt

Ursula Krechel »Landgericht«

Ursula Krechel erhielt 2012 den Deutschen Buchpreis. In »Landgericht« spricht sie von der Zeit, als die Bundesrepublik ihren Anfang nahm. Audio-Auszüge aus der Lesung und einer sich anschließenden Diskussion gibt es hier.

AUF ORPHEUS' SPUREN DURCH SÜDBULGARIEN

Thrakisches Tagebuch

Wir sind dabei! Die Einladung des Goethe-Instituts, bulgarische Ausgrabungsstätten zu besuchen, bekam der Dichter Jan Volker Röhnert. Er hat von jedem Tag seiner Reise einen Kurzbericht an Faust-Kultur gemailt, damit wir alle das attraktive Projekt nachvollziehen können: Das Thrakische Tagebuch.

Faust-Glosse

Des Löwen Kern

Sibylle Lewitscharoffs Roman »Blumenberg« hat interpretierende Besprechungen bekommen, wie man sie vom rasch arbeitenden Feuilleton lange nicht kannte. Denen hat Claudia Schmölders nun mit ihrer Glosse eine ultimative Deutung hinzugefügt.

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Jamal Tuschick & Cia Torun

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Guido Rohm: Jack, oh, Jack

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Jannis Plastargias: Pontikaki

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Tennenbaum, Straßen von gestern

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Zischler, Lady Earl Grey

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Erich Mühsam: Tagebücher

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Volker Braun: Die hellen Haufen

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Guido Rohm: Die Sorgen der Killer

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Romananfang: Alle ihre Gründe

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Alawiyya Sobh: Marjams Geschichten

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Hauke Hückstädt: SMS-Interview

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E-Mail: Hückstädt-Meinecke

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Wolkenstein: Lieder

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Martin Lüdke: Meine Moderne

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Guido Rohm: Blutschneise

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Detlev Claussen: Eine Liebe auf den zweiten Blick

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Peter O. Chotjewitz: Mit Jünger...

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Nino Haratischwili: Mein sanfter Zwilling

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Chronik der Lektoren

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Leonardo Padura : Der Mann…

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Stadtschreiberrede: Rosenlöcher

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Lutz Becker: Leben…

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Franz Mon: Gedichte 3

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Franz Mon: Gedichte 2

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Alissa Walser: Mann mit Tasche

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Olga Martynova: Frankfurt

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Boualem Sansal: Das Dorf

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Franz Mon: Gedichte 1

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Lahens: Es war einmal

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Elias Khoury: Yalo

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Peter Henning: Leichtes Beben 2

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Edwidge Danticat: Der verlorene Vater

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Dickey, Flussfahrt

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Shirin Kumm, Nachdenken

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Vera Schmidtke: Gedichte

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Guido Rohm: Verteidigungsmaßnahmen

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Peter Henning: Leichtes Beben 1

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Wolfgang Deichsel: Selbstbedienung

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Sascha Reh: Falscher Frühling

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Jürgen Lentes: Die Furie...

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Cioran: Verzicht auf Freiheit

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Elisabeth Borchers Gedichte

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Dahlem: der rockstar

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Guido Rohm: Wildwechsel

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Oleg Jurjew: Preisrede

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Klaus Reichert: Wüstentage

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Silke Scheuermann: Shanghai Performance

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Shirin Kumm: Bei Aldi

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Andrea Richter: E-Mord

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Zsuzsa Bánk: Die hellen Tage

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Lola Arias: Mein Leben danach

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Mareike Krügel: Bleib

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Otto A. Böhmer: Jahressommer

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Jamal Tuschick, Grobzeug im Rindermix 2&3

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Kettly Mars, Fado

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Otto A. Böhmer, Schopenhauer...

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Joachim Geil, Heimaturlaub

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Jean-Philippe Toussaint: Marie

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Shirin Kumm: Erkläre mir die Welt

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Paulus Böhmer: Am Meer...

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Otto A. Böhmer, Schopenhauer und die Frauen

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Alissa Walsers Tagebuch aus Argentinien

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Die Schreie schizophrener Bananen

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Cesky Krumlov

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Alissa Walsers Tagebuch aus Argentinien, Folge 2

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Alban Nikolai Herbst im Kaufhaus

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Ankalina Dahlem: Der Dreh

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Schopenhauer 2

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Harry Oberländer in Cesky Krumlov

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Otto A. Böhmer, Schopenhauer als Finanzberater

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Shirin Kumm: Schaufensterbummel

erstellt am 24.9.2013
aktualisiert am 06.10.2013