Konzert | Ausstellung | Lesung | Gespräch | Theater | 1. Oktober 2017 - bundesweit

Francfort en français / Frankfurt auf Französisch

Oktober 2017


Der Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse bildet zwar den Höhepunkt eines französischen Kulturjahrs in ganz Deutschland mit einem vielfältigen und spartenübergreifenden Programm, das gemeinsam mit dem Institut français Deutschland umgesetzt wird. Aber im gesamten Jahr 2017 werden mehr als 350 Veranstaltungen unter dem Label „Francfort en français / Frankfurt auf Französisch“ bundesweit stattfinden: Theater, aktuelle Musik, Bildende Kunst, Kino, Literaturbegegnungen und vieles mehr mit 250 beteiligten Künstlern und französischsprachigen Autoren. Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 ist Frankreich dann Ehrengast der 69. Frankfurter Buchmesse. Anders als vor 27 Jahren steht dann im Mittelpunkt des Ehrengastauftritts die französische Sprache und natürlich die französischsprachige Literatur.

 

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Lesung | Gespräch | 22. Oktober 2017 16:00 Uhr - Hochbunker, Friedberger Anlage 5-6, 60314 Frankfurt am Main

Mirna Funk

Mirna Funk: Winternähe

Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren. Für ihren Roman „Winternähe“ erhielt sie den Uwe-Johnson-Förderpreis für das beste deutschsprachige Debüt.
Lola ist Deutsche, und sie ist Jüdin. Sie fragt sich: Wie viel von mir selbst steckt in meiner eigenen Biografie? Wie lässt sich die Gegenwart mit meiner Vergangenheit in Einklang bringen? Lola macht sich auf eine Reise, die sie von Berlin nach Tel Aviv und Bangkok führt. Sie konfrontiert uns mit Antisemitismus in Deutschland, dem Krieg in Israel im Sommer 2014 und der Frage nach Identität in einer globalisierten Welt.

 

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Gespräch | 26. Oktober 2017 19:00 Uhr - Salon am Moritzplatz, Oranienstraße 58, 10969 Berlin

Hannah Jacobi

Stimmen aus Teheran. Interviews zur zeitgenössischen Kunst im Iran

Was heißt es, heute Künstlerin oder Künstler im Iran zu sein? Und wie hat sich die zeitgenössische Kunst im Iran und die Kunstszene in Teheran entwickelt? Im Gespräch stellen die Autorin Hannah Jacobi, die Künstlerin Raana Farnoud und der Kurator und Publizist Behzad Nejadghanbar das Kunstumfeld in Teheran vor und präsentieren den Interview-Band „Stimmen aus Teheran“. Nicht nur im Buch, sondern auch in ausgewählten Ausschnitten aus den originalen Interviews werden die Stimmen aus Teheran hörbar.

 

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Lesung | Gespräch | 29. Oktober 2017 17:00 Uhr - Alte Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach am Main

Deborah Feldman

Deborah Feldman liest

Die in New York geborene deutsche Schriftstellerin und Bestsellerautorin Deborah Feldman wird aus ihren autobiografischen Romanen „Unorthodox“ und „Überbitten“ lesen. Mit dem ARD-Journalisten Jochanan Shelliem spricht die Autorin an diesem Abend darüber, wie sie sich aus den Fesseln einer fanatischen, autoritären und frauenfeindlichen religiösen jüdisch-mystischen Sekte, den „Satmarer Chassidim“, befreite, wie sie im Lesen von weltlichen Büchern den Schlüssel zu ihrer Befreiung und schließlich in Berlin eine neue Heimat fand.

 

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Lesung | Gespräch | 15. November 2017 20:00 Uhr - Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt

Jan Seghers: Menschenfischer

„Menschenfischer“ heißt der sechste Frankfurt-Krimi von Jan Seghers alias Matthias Altenburg. Neue Spuren in einem 15 Jahre zurückliegenden Mordfall führen Hauptkommissar Marthaler in ein Rheintal unweit der Loreley. Dort sind gerade zwei Roma-Jungen spurlos verschwunden. Kommissarin Kizzy Winterstein, selbst eine Romni, ist nicht glücklich über die Ermittlungen des Frankfurter Kollegen auf ihrem Gebiet. Während die beiden noch Zuständigkeiten diskutieren, werden die Kinder gefunden. Tot. Schnell begreifen die Polizisten, dass ihre Fälle zusammenhängen. Und sie es mit einer Bande brutaler Menschenhändler zu tun haben.

 

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Lesung | Gespräch | 22. November 2017 20:00 Uhr - Literaturforum im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt

Anke Stelling

Anke Stelling: Fürsorge

Seit sechzehn Jahren hat Nadja ihren Sohn nicht mehr gesehen. Es war eine bewusste Entscheidung der Ballerina, ihn direkt nach der Geburt bei ihrer Mutter unterzubringen und sich der eigenen Karriere zu widmen. Diese ist nun beendet, der Körper – noch immer schön und jugendlich – ist nach 30 Jahren des harten Trainings zerschunden. Als Nadja in eine Krise gerät, besucht sie Mutter und Sohn. Das Familientreffen folgt jedoch nicht den üblichen Mustern: Zwischen Nadja und Mario, dem fitnessgestählten Sohn, entstehen Gefühle, die weit über die Liebe zwischen Eltern und Kindern hinausgehen. Es dauert nicht lange, bis die beiden zum ersten Mal miteinander schlafen. 

„Fürsorge“ ist Anke Stellings insgesamt siebter Roman.

 

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erstellt am 09.9.2010