Konzert | Ausstellung | Lesung | Gespräch | Theater | 1. April 2017 - bundesweit

Francfort en français / Frankfurt auf Französisch

April 2017


Der Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse bildet zwar den Höhepunkt eines französischen Kulturjahrs in ganz Deutschland mit einem vielfältigen und spartenübergreifenden Programm, das gemeinsam mit dem Institut français Deutschland umgesetzt wird. Aber im gesamten Jahr 2017 werden mehr als 450 Veranstaltungen unter dem Label „Francfort en français / Frankfurt auf Französisch“  bundesweit stattfinden: Theater, aktuelle Musik, Bildende Kunst, Kino, Literaturbegegnungen und vieles mehr mit 250 beteiligten Künstlern und französischsprachigen Autoren. Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 ist Frankreich dann Ehrengast der 69. Frankfurter Buchmesse. Anders als vor 27 Jahren steht dann im Mittelpunkt des Ehrengastauftritts die französische Sprache und natürlich die französischsprachige Literatur.

 

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Lesung | Theater | 29. April 2017 19:00 Uhr - Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt am Main

Pete Smith

Pete Smith: Lügentheater

Lügen sind nicht länger Lügen, sondern „alternative Fakten“, und wer der Lüge mit der Wahrheit begegnet, ist ein „Feind des Volkes“, „unehrlich“ und verbreitet in Wahrheit „fake news“. Weltweit scharen die Apologeten der Lüge ihre Anhänger um sich und gewinnen mit der Lüge an Macht. Das Frankfurter Autoren Theater FAT und der Schriftsteller Pete Smith laden zu einem unterhaltsamen Abend rund um die Lüge.

 

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Lesung | Gespräch | 3. Mai 2017 20:00 Uhr - Hessisches Literaturforum, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt am Main

Olga Grjasnowa

Olga Grjasnowa: Gott ist nicht schüchtern

Amal und Hammoudi gehören der syrischen Oberschicht an. Doch dann beginnt der arabische Frühling – Hammoudi darf das Land nicht mehr verlassen und sieht sich gezwungen, im Untergrund Verletzten zu helfen, Amal gerät wegen ihrer Teilnahme an Demonstrationen ins Visier des Geheimdienstes. Als der Bürgerkrieg ausbricht und sie Zeuge schrecklicher Gräuel werden, begeben sich die beiden auf die Flucht nach Europa und landen schließlich in Berlin. Es ist Olga Grjasnowas Schonungslosigkeit, die ihren dritten Roman „Gott ist nicht schüchtern“ auszeichnet.

 

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Lesung | 5. Mai 2017 19:00 Uhr - Internationale Buchhandlung Südseite, Kaiserstraße 55, Frankfurt am Main

André Ughetto

Dichter Europas

Lesungen im Rahmen des 10. Europäischen Poesiefestivals: mit Titos Patrikios, André Ughetto, Milan Richter, Eva Bourke und Horst Samson. Die Dichter lesen in der Originalsprache aus ihren Werken. Die deutschen Übersetzungen werden von Eric Giebel gelesen. Die Dichterin Barbara Zeizinger moderiert.

 

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Lesung | Gespräch | 7. Mai 2017 19:30 Uhr - Haus des Buches, Braubachstr. 16, 60311 Frankfurt am Main

Mahi Binebine: Der Himmel gibt, der Himmel nimmt

Zu Gast ist der 1959 geborene marokkanische Maler und Schriftsteller Mahi Binebine. Sein Roman „Der Himmel gibt, der Himmel nimmt“ beleuchtet die tragische Situation vieler Kinder in Armut aus einer Perspektive, deren Humor und Menschlichkeit überraschen. Im Gespräch berichtet Binebine außerdem von seinem Kulturprojekt in den Armenvierteln Casablancas.

 

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Lesung | 9. Mai 2017 19:30 Uhr - Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin

Philipp Mosetter

Philipp Mosetter: Die Einladung

„Die Einladung“ ist ein Gesellschaftsroman von kühnem Sprachwitz und feiner Ironie. Mit seinen präzisen Beobachtungen seziert Philipp Mosetter das Drama, das Normalität heißt. So wird sein Roman zum minutiösen Protokoll eines besonderen Tages.

 

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Lesung | Gespräch | 15. Mai 2017 20:00 Uhr - Hessisches Literaturforum, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt am Main

Oleg Jurjew

Oleg Jurjew: Unbekannte Briefe

Oleg Jurjew hat einen Roman geschrieben – und zwar zum ersten Mal auf Deutsch. „Unbekannte Briefe“ ist ein Vexierspiel zwischen Dichtung und Wahrheit, eine Hommage an das Briefeschreiben, an den noch lange nicht toten Briefroman und nicht zuletzt an die russische Literatur. Drei Briefe russischer und deutscher Autoren stehen im Mittelpunkt des Romans: Leonid Dobytschin schreibt an den Kritiker Kornei Tschukowski. Iwan Pryschow wendet sich an Dostojewski, der ihn in seinen „Dämonen“ als Figur benutzt. Und J.M.R. Lenz bringt offenbar noch am Tag seines Todes eine Nachricht an seinen russischen Freund Karamsin auf den Weg.

 

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erstellt am 09.9.2010