Konzert | Ausstellung | Lesung | Gespräch | Theater | 1. März 2017 - bundesweit

Francfort en français / Frankfurt auf Französisch

März 2017


Der Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse bildet zwar den Höhepunkt eines französischen Kulturjahrs in ganz Deutschland mit einem vielfältigen und spartenübergreifenden Programm, das gemeinsam mit dem Institut français Deutschland umgesetzt wird. Aber im gesamten Jahr 2017 werden mehr als 450 Veranstaltungen unter dem Label „Francfort en français / Frankfurt auf Französisch“  bundesweit stattfinden: Theater, aktuelle Musik, Bildende Kunst, Kino, Literaturbegegnungen und vieles mehr mit 250 beteiligten Künstlern und französischsprachigen Autoren. Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 ist Frankreich dann Ehrengast der 69. Frankfurter Buchmesse. Anders als vor 27 Jahren steht dann im Mittelpunkt des Ehrengastauftritts die französische Sprache und natürlich die französischsprachige Literatur.

 

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Lesung | Gespräch | 29. März 2017 20:00 Uhr - Autorenbuchhandlung Marx & Co, Grüneburgweg 76, Frankfurt a.M.

© Suhrkamp Verlag

Jörg Später: Siegfried Kracauer. Eine Biographie

Detlev Claussen spricht mit Jörg Später über seine Kracauer-Biographie


Siegfried Kracauer (1889 Frankfurt am Main – 1966 New York) war Journalist und Soziologe, Filmwissenschaftler und Romancier. Als Jude und politisch Linker musste er 1933 aus Deutschland fliehen. Kracauers soziologische und filmtheoretische Studien gelten heute noch als Meilensteine – erstaunlich genug, dass es über ihn, den „wunderlichen Realisten“ (Adorno), bis heute keine große Biographie gegeben hat. Eine Lücke, die der Historiker Jörg Später nun schließt.

 

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Lesung | 5. April 2017 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), Frankfurt am Main

Helmut Ortner

Helmut Ortner: Gnadenlos Deutsch

Der Frankfurter Publizist Helmut Ortner legt mit „Gnadenlos Deutsch“ fünf Dossiers zur Erinnerung an NS-Täter und NS-Opfer vor. Es sind Recherchen zum Kriegsrichter Erich Schwinge, zum KZ-Aufseher Arnold Strippel, zum Volksgerichtshofvorsitzenden Rudolf Freisler. Ortner würdigt hingegen die Hitler-Attentäter Georg Elser und Maurice Bavaud.

 

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Konzert | Lesung | Vortrag | 6. April 2017 19:30 Uhr - Klingspor-Museum, Herrnstraße 80, 63065 Offenbach

90 Jahre »Offenbacher Haggadah«

Ein Gedenkabend mit Bildvortrag, Rezitation und Musik


Die „Offenbacher Haggadah“, 1927 von dem jüdischen Rechtsanwalt und Kunstmäzen Dr. Siegfried Guggenheim herausgegeben, ist unter den bis heute bekannten mehr als 3500 Fassungen des liturgischen Hausbuchs zum Pessach-Fest der Juden eine Preziose. Die „Offenbacher Haggadah“ wurde künstlerisch von dem Schriftgestalter und Protestanten Rudolf Koch, seinen engsten Mitarbeitern, christlicher wie jüdischer Herkunft, in der „Offenbacher Werkstatt“ geschaffen. Gestalterisch nimmt dieses Werk Handwerkstraditionen des Mittelalters auf und verleiht ihnen bisweilen einen expressiven, modernen Ausdruck.

 

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Lesung | Gespräch | 11. April 2017 20:00 Uhr - Hessisches Literaturforum, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt am Main

Nora Bossong

Nora Bossong: Rotlicht

Alles beginnt mit einer rot lackierten Tür – dem Eingang zu einem Beate-Uhse-Laden. Und obwohl Nora Bossong den Laden bereits als Teenager zum ersten Mal betritt, wird es weitere 20 Jahre dauern, bis sie sich dazu entschließt, einen viel tieferen Blick hinter die Kulissen der Sexindustrie zu werfen. Bossong besucht Stripclubs und Sexmessen, Darkrooms, Laufhäuser und den Straßenstrich. Was, fragt sie während ihrer Recherchen, ist gekaufte Erotik wert? Was treibt Menschen an, einen Swingerclub zu besuchen? Innerhalb eines Jahres trägt Nora Bossong jedoch nicht nur journalistische Erkenntnisse zusammen. „Rotlicht“ ist auch ein Blick ins eigene Innere, in die Fragilität, die das Begehren in uns erzeugt.

 

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Lesung | Theater | 29. April 2017 19:00 Uhr - Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt am Main

Pete Smith

Pete Smith: Lügentheater

Lügen sind nicht länger Lügen, sondern „alternative Fakten“, und wer der Lüge mit der Wahrheit begegnet, ist ein „Feind des Volkes“, „unehrlich“ und verbreitet in Wahrheit „fake news“. Weltweit scharen die Apologeten der Lüge ihre Anhänger um sich und gewinnen mit der Lüge an Macht. Das Frankfurter Autoren Theater FAT und der Schriftsteller Pete Smith laden zu einem unterhaltsamen Abend rund um die Lüge.

 

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Lesung | 9. Mai 2017 19:30 Uhr - Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin

Philipp Mosetter

Philipp Mosetter: Die Einladung

„Die Einladung“ ist ein Gesellschaftsroman von kühnem Sprachwitz und feiner Ironie. Mit seinen präzisen Beobachtungen seziert Philipp Mosetter das Drama, das Normalität heißt. So wird sein Roman zum minutiösen Protokoll eines besonderen Tages.

 

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erstellt am 09.9.2010