Veranstaltung beendet

Ausstellung | Performance | 1. März 2018 bis 20. April 2018 - Schauraum, Quartier21, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1/5, 1070 Wien

© Gerhard Lang

Gerhard Lang: Simulacra ex speculis

Bevor sich die Polizei auf die Suche nach dem unbekannten Täter macht, bildet sie den Unbekannten ab - auf einem Phantombild. Die Polizei gibt jedem Fall ein Gesicht und tastet sich damit an das Unbekannte, das Fremde, das Befremdliche heran. Seit den frühen 90er Jahren verwendet Gerhard Lang ein altes Phantombildgerät des Bundeskriminalamtes in Deutschland. Mit dessen besonderer Spiegel-Montagetechnik kann aus bis zu vier Gesichtsaufnahmen ein neues Gesicht, das Phantombild, erzeugt werden. Auf Einladung von Cathrin Pichler und Roman Berka vom museum in progress entstand mit dem Montage-Synthesizer im Jahr 2000 das in Der Standard veröffentlichte Phantombild „Die Regierung“ – Langs Antwort auf die erste rechtskonservative Regierungskoalition zwischen der ÖVP und FPÖ in Wien.

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Ausstellung | 19. April 2018 bis 22. April 2018 - Koelnmesse, Köln-Deutz, Halle 11

© Koelnmesse, Harald Fleissner

52. ART COLOGNE - Kunstmesse

Über 50 Jahre gibt es nun den Kölner Kunstmarkt, der heute Art Cologne heißt. 1967 von Hein Stünke und Rudolf Zwirner gegründet, gilt sie als älteste Kunstmesse der Welt. Sie ist inzwischen die einzige deutsche Messe von Bedeutung, deren Besuch man empfehlen kann.

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Ausstellung | 27. Januar 2018 bis 29. April 2018 - Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, Frankfurt a. M.

Fotografie von Jaromir Funke, 1932

Jaromir Funke. Fotograf der Avantgarde

1923 beginnt Jaromír Funke (1896-1945) Stillleben zu fotografieren, die von Kubismus, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit beeinflusst sind. Er komponiert Alltagsgegenstände – beispielsweise Teller, Glasflaschen und Seesterne – und lässt sie in ein anmutiges Spiel von Licht und Schatten, Spiegelung und Reflexion treten. Funke feiert in der Zwischenkriegszeit Erfolge als Fotograf. Er publiziert zudem theoretische Texte, gibt eine Fotozeitschrift heraus und lehrt an Kunsthochschulen in Bratislava und Prag. Heute sind seine Arbeiten unter anderem in Museumssammlungen in New York, Los Angeles, Paris und Tokio zu finden. Das Fotografie Forum Frankfurt zeigt nun 70 Schwarzweißfotografien aus Funkes avantgardistischer Phase in den 1920er und 1930er Jahren.

 

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Ausstellung | 9. März 2018 bis 30. April 2018 - Galerina Steiner, Kluckstrasse 35, 10785 Berlin

© Mathias Weis

Mathias Weis: Die Pause des Malers

Die Einladungskarte wirbt mit dem Abbild eines Stuhls – oder richtiger: dem Porträt eines Stuhls. Es ist ein Thema der Kunstgeschichte, hielt doch Vincent van Gogh die freundschaftliche Zeit mit Gauguin in Arles als Bilder beider Sitzgelegenheiten fest. Leere Stühle künden von dem, der dort saß, der weggegangen ist oder gleich zurückkehrt, um dort zu sitzen. Mathias Weis malt seine Pause, die in der Vergangenheit liegt oder die er zu machen gedenkt. Anwesenheit und Abwesenheit werden eins.

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Ausstellung | Vortrag | 19. August 2017 bis 1. Mai 2018 - Rathenauplatz und weitere Orte in Frankfurt am Main

Denkmal der grauen Busse

Gedenken an NS-„Euthanasie“-Opfer


Das reisende „Denkmal der Grauen Busse“ erreicht Frankfurt am Main. Nach Berlin, Köln oder München ist Frankfurt die 20. Station des 70 Tonnen schweren Beton-Busses. Bis Mai 2018 wird das Denkmal auf dem Rathenauplatz der Opfer der sogenannten „Euthanasie – Aktion T4“ gedenken. Grau gestrichene ehemalige Postbusse beförderten 1940/41 Patienten mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen in Tötungsanstalten wie Hadamar. Mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe über die medizinhistorischen Ereignisse und die Ideologie der Nationalsozialisten von „unwertem“ Leben wird an den organisierten Massenmord erinnert.

 

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Ausstellung | bis 13. Mai 2018 - Städtische Galerie Dresden, Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden

Im Café, 1925

Bernhard Kretzschmar. Deutung des Daseins

Er gehört zu den Protagonisten jener Dresdner Malerei, die nach dem Ersten Weltkrieg blühte und sich zwischen Sezession und Neuer Sachlichkeit bewegte: Bernhard Kretzschmar, 1889 in Döbeln geboren und 1972 in Dresden gestorben. An der Dresdner Kunstakademie ausgebildet, stieß Kretzschmar zum Kreis der Expressionisten, flirtete mit der Neuen Sachlichkeit, gründete die Dresdner Sezession mit – und wurde dennoch von diesen malerischen Strömungen bei seinem Versuch, Szenen des Alltagslebens darzustellen, nur bedingt beeinflusst. Und auch die Versuchung des Sozialistischen Realismus überstand Kretzschmar, der Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden war (einer seiner Schüler war A.R. Penck!), eher unbeschadet.

 

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Ausstellung | 8. Februar 2018 bis 21. Mai 2018 - Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Rubens, Selbstporträt, um 1638

Rubens. Kraft der Verwandlung

Rubens, das ist große Schau, das ist Wucht, Gigantomanie. Bei ihm gibt es mehr Bewegung, mehr Figuren, mehr Raum, mehr Licht und Farbe als je in einem Bild zuvor. Unerreichte Fleischlichkeit in explosiver Kraft. Der Meister des flämischen Barock, der in einem Brief von sich selbst sagte, er habe weder Zeit zu leben noch zu schreiben, steht für unnachahmliche Schnelligkeit in der Ausführung seiner Arbeiten, er hatte einen Geschäftssinn, ein Gespür für Wirkung und Markt, das nach wie vor überwältigt. An die 3000 Werke sollen aus seinem Atelier stammen, an die 600 davon hat er selbst abgesegnet.

In Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien thematisiert die derzeitige Ausstellung im Frankfurter Städel laut Pressetext „einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte“.

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Ausstellung | 16. Februar 2018 bis 27. Mai 2018 - Schirn Kunsthalle, Römerberg, Frankfurt am Main

Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982

Basquiat. Boom for Real

Jean-Michel Basquiat (1960–1988) zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Nach wegweisenden Ausstellungen in Basel, Paris und London widmet nun, mehr als 30 Jahre nach seiner letzten Einzelpräsentation in einer öffentlichen Sammlung in Deutschland, die Schirn seinem Werk eine große Ausstellung. In über 100 Arbeiten soll Basquiats Beziehung zu Musik, Texten, Film und Fernsehen seiner Zeit in einem übergeordneten kulturellen Zusammenhang deutlich gemacht werden.

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Ausstellung | 17. Februar 2018 bis 27. Mai 2018 - Halle Für Aktuelle Kunst/Deichtorhallen, Deichtorstraße 1-2, Hamburg

© Robert Longo/VG Bild-Kunst

Proof - Francisco Goya, Sergei Eisenstein, Robert Longo

Die von Kate Fowle in Zusammenarbeit mit Robert Longo kuratierte Ausstellung PROOF beinhaltet mehr als vierzig Skizzen Eisensteins neben einer Auswahl seiner Filme. Über fünfzig Aquatinta-Radierungen aus allen vier Werkzyklen Goyas werden vom Zentralen Staatlichen Museum der Zeitgeschichte Russlands ausgeliehen und circa zwanzig von Longos großformatigen Zeichnungen der letzten sieben Jahre von internationalen Sammlungen zur Verfügung gestellt.

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Konzert | Ausstellung | 28. April 2018 bis 2. Juni 2018 - Instituto Cervantes, Staufenstr. 1, 60323 Frankfurt am Main

Mateo Vilagrasa – La Luz

Ausstellungseröffnung: Samstag 28. April 2018 um 18 Uhr

 

Das Instituto Cervantes präsentiert eine umfassende Werkschau des zeitgenössischen Malers Mateo Vilagrasa, die vor allem Einblicke in seine Zeit in Frankfurt erlaubt. Die Wahl Frankfurts als Schauplatz der Werkschau verdeutlicht die signifikante Rolle der Stadt für den Schaffensprozess des Künstlers.

Mateo Vilagrasas Leben und künstlerisches Werk ist ein philosophisches Experiment mit beeindruckendem Ausmaß. Der Kunsthistoriker und Autor Franscesc Miralles beschreibt den bedeutenden spanischen Maler der Gegenwart als einen „Denker, der malt“. Auf der Suche nach seinem eigenem Selbst geht es Vilagrasa vor allem darum, „das Licht zu malen, das die Membran, welche das Tiefsinnige verdeckt, durchlässt“, wie er selbst erklärt. Denn die Malerei, so erläutert Vilagrasa weiter, suche die Wahrheit, den Sinn des Lebens, und ist nicht der Versuch, pure Schönheit abzubilden.


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Ausstellung | bis 8. Juli 2018 - Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, Frankfurt am Main

Jan Kubícek: Konkrete Kombination I

Freiraum der Kunst

Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968


Von 1964 bis 1968 präsentierte die vom Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) der Frankfurter Universität betriebene Studiogalerie neun Ausstellungen, zwei Fluxus-Konzerte und ein Happening. „Ein einmaliges Phänomen“ sei dieser Ausstellungsraum gewesen, sagt Manfred Großkinsky, Kurator und Leiter des Museums Giersch. Das zur Goethe-Universität gehörende Museum zeigt anhand von 167 Werken von über 60 Künstlern die Entwicklung der Studiogalerie, die sich im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim befand.

 

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Ausstellung | 4. März 2018 bis 22. Juli 2018 - Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg

© Archiv Robert Lebeck

Robert Lebeck. 1968

„Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt“ So resümiert der deutsche Fotograf, Bildjournalist und Sammler Robert Lebeck (1929–2014) in den „Erinnerungen eines Fotoreporters“ seine Erfahrung des Jahres 1968: „Als in Paris die Barrikaden brannten, arbeitete ich in Florida an einer Serie über zwei ermordete Studentinnen; während Studenten vor dem Springer-Hochhaus demonstrierten, fotografierte ich die Taufe von Hildegard Knefs Kind; und als die Russen in Prag einmarschierten, begleitete ich gerade den Papst nach Bogotá.“

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Ausstellung | bis 26. August 2018 - Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt am Main

Foto: Liebieghaus / Norbert Miguletz

William Kentridge. O Sentimental Machine

Die Liebieghaus Skulpturensammlung zeigt über 80 Arbeiten und Installationen des 1955 geborenen, südafrikanischen Künstlers William Kentridge. Dies ist nach „Jeff Koons. The Sculptor“ (2012) die zweite Intervention eines Gegenwartskünstlers in die Sammlung des Liebieghauses. Neben Werkgruppen wie der Installation „Refusal of Time“ (2012), der namengebenden Videoinstallation „O Sentimental Machine“ (2015) oder dem vollautomatischen Miniaturtheater „Black Box / Chambre Noir“ (2005) sind in Frankfurt auch neue Arbeiten des Künstlers zu sehen. Darunter die Bronzeskulpturen-Serie „Lexicon“ (2017) oder die kinetische Skulptur „Coffee Pot“ (2018).

 

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erstellt am 09.9.2010