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Veranstaltung beendet

Ausstellung | bis 26. Oktober 2017 - Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28/30, Berlin

Greta Zelener © Lukas Schmid, ELES

#Babel 21. Migration und Jüdische Gemeinschaft

Die von Dmitrij Belkin kuratierte Ausstellung #Babel 21. Migration und Jüdische Gemeinschaft porträtiert zwölf junge Menschen im Alter von 23 bis 36 Jahren mit ihren internationalen Migrationsbiografien. Die Porträtierten erzählen in Videointerviews, Texten und anhand von persönlichen Gegenständen von ihren vielschichtigen Herkünften und Identitäten und reflektieren zugleich ihr jüdisches Selbstverständnis – in Deutschland und in Europa.

Die in der Ausstellung gezeigten Videointerviews gruppieren sich um fünf Gedankenräume: Familie, Migration, Heimat, Religion und Vielfalt. Eine Brücke zur aktuellen Migrationsdebatte schlägt die Ausstellung, indem sie mit Mo'men Ahmed einen 26-jährigen geflüchteten Iraker gleichberechtigt aufnimmt. Die Schau bietet interessante und kontroverse Einblicke in eine plurale, sich durch Migration wandelnde jüdische Gemeinschaft in Berlin und Deutschland. (el)

 

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Ausstellung | 29. November 2017 bis 20. Dezember 2017 - Festivalzentrum im Four Frankfurt, Junghofstr. 5-9, Frankfurt

B3 Biennale des bewegten Bildes

Am 28. November 2017 eröffnete die B3 Biennale mit der riesigen Projektion von Federico Solmis „The Great Farce“ auf der Fassade des Frankfurter Schauspielhauses und endete mit der Verleihung der BEN Ehrenpreise an Jonas Mekas und Ingvild Goetz am 3. Dezember. Die Leitausstellung ist noch bis zum 20. Dezember geöffnet. 

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Ausstellung | bis 14. Januar 2018 - Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, Frankfurt am Main

© Bruno Barbey / Magnum Photos

Bruno Barbey: Passages

Der französische Fotograf Bruno Barbey wurde 1941 in Marokko geboren und verbrachte dort die ersten zwölf Jahre seines Lebens. Heute lebt Barbey in Paris und kann auf eine langjährige und erfolgreiche Laufbahn als Fotojournalist zurückblicken. Das Fotografie Forum Frankfurt widmet Bruno Barbey nun eine umfangreiche Retrospektive. 100 Schwarzweiß- und Farbfotografien aus fünf Jahrzehnten sind zu sehen.

 

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Ausstellung | bis 21. Januar 2018 - Kunsthistorisches Museum Wien, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Rubens, Selbstporträt, um 1638

Rubens. Kraft der Verwandlung

Rubens, das ist große Schau, das ist Wucht, Gigantomanie. Bei ihm gibt es mehr Bewegung, mehr Figuren, mehr Raum, mehr Licht und Farbe als je in einem Bild zuvor. Unerreichte Fleischlichkeit in explosiver Kraft. Der Meister des flämischen Barock, der in einem Brief von sich selbst sagte, er habe weder Zeit zu leben noch zu schreiben, steht für unnachahmliche Schnelligkeit in der Ausführung seiner Arbeiten, er hatte einen Geschäftssinn, ein Gespür für Wirkung und Markt, das nach wie vor überwältigt. An die 3000 Werke sollen aus seinem Atelier stammen, an die 600 davon hat er selbst abgesegnet.

In Kooperation mit dem Frankfurter Städel thematisiert die derzeitige Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien laut Pressetext „einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte“.

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Ausstellung | bis 11. Februar 2018 - KunstKulturKirche Allerheiligen, Thüringer Str. 35, 60316 Frankfurt am Main

© Rachel von Morgenstern

Rachel von Morgenstern: Erweiterte Malerei

Rachel von Morgenstern bringt durch Materialerweiterung nicht nur neue haptische und visuelle Komponenten in das alte Medium der Malerei, sondern verlässt auch die Grenzen der Bildfläche. Nun zeigt sie erstmals rein skulpturale Arbeiten, und zwar in einem Kirchenraum.

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Ausstellung | bis 11. Februar 2018 - Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, Frankfurt am Main

Eric Isenburger: Jula, 1929

Von Frankfurt nach New York – Eric und Jula Isenburger

Eric Isenburger (1902-1994) gehört zu einer Generation jüdischer Künstler, die nach 1933 aus Deutschland fliehen mussten und in Vergessenheit gerieten. Das Museum Giersch der Goethe-Universität widmet dem gebürtigen Frankfurter nun eine Retrospektive. Etwa 110 Exponate zeigen Eric Isenburgers Weg von Frankfurt nach New York samt wichtiger Zwischenstationen und Wien, Berlin und Frankreich. Der erste Saal ist Isenburgers lebenslanger Gefährtin, Muse und Modell, der Ausdruckstänzerin Jula Isenburger (1908-2000), gewidmet. In allen Lebens- und Schaffensphasen porträtierte Isenburger seine Frau.

 

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Ausstellung | 9. November 2017 bis 2. April 2018 - Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt

© Wolfgang Leeb, 2011

SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

In Frankfurt wurden seit 2010 drei markante Zeugnisse des Betonbrutalismus abgerissen. Das Historische Museum und das Technische Rathaus sind ebenso aus dem Stadtbild verschwunden wie der AfE-Turm der Goethe-Universität. Auch in anderen Städten und Weltregionen sind brutalistische Bauten vom Abriss bedroht. Das Deutsche Architekturmuseum widmet der bedrohten Gattung eine umfangreiche Ausstellung.

 

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Ausstellung | Vortrag | 19. August 2017 bis 1. Mai 2018 - Rathenauplatz und weitere Orte in Frankfurt am Main

Denkmal der grauen Busse

Gedenken an NS-„Euthanasie“-Opfer


Das reisende „Denkmal der Grauen Busse“ erreicht Frankfurt am Main. Nach Berlin, Köln oder München ist Frankfurt die 20. Station des 70 Tonnen schweren Beton-Busses. Bis Mai 2018 wird das Denkmal auf dem Rathenauplatz der Opfer der sogenannten „Euthanasie – Aktion T4“ gedenken. Grau gestrichene ehemalige Postbusse beförderten 1940/41 Patienten mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen in Tötungsanstalten wie Hadamar. Mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe über die medizinhistorischen Ereignisse und die Ideologie der Nationalsozialisten von „unwertem“ Leben wird an den organisierten Massenmord erinnert.

 

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erstellt am 09.9.2010