Konzert | Ausstellung | Lesung | Gespräch | Theater | 1. Oktober 2017 - bundesweit

Francfort en français / Frankfurt auf Französisch

Oktober 2017


Der Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse bildet zwar den Höhepunkt eines französischen Kulturjahrs in ganz Deutschland mit einem vielfältigen und spartenübergreifenden Programm, das gemeinsam mit dem Institut français Deutschland umgesetzt wird. Aber im gesamten Jahr 2017 werden mehr als 350 Veranstaltungen unter dem Label „Francfort en français / Frankfurt auf Französisch“ bundesweit stattfinden: Theater, aktuelle Musik, Bildende Kunst, Kino, Literaturbegegnungen und vieles mehr mit 250 beteiligten Künstlern und französischsprachigen Autoren. Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 ist Frankreich dann Ehrengast der 69. Frankfurter Buchmesse. Anders als vor 27 Jahren steht dann im Mittelpunkt des Ehrengastauftritts die französische Sprache und natürlich die französischsprachige Literatur.

 

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Ausstellung | bis 26. Oktober 2017 - Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28/30, Berlin

Greta Zelener © Lukas Schmid, ELES

#Babel 21. Migration und Jüdische Gemeinschaft

Die von Dmitrij Belkin kuratierte Ausstellung #Babel 21. Migration und Jüdische Gemeinschaft porträtiert zwölf junge Menschen im Alter von 23 bis 36 Jahren mit ihren internationalen Migrationsbiografien. Die Porträtierten erzählen in Videointerviews, Texten und anhand von persönlichen Gegenständen von ihren vielschichtigen Herkünften und Identitäten und reflektieren zugleich ihr jüdisches Selbstverständnis – in Deutschland und in Europa.

Die in der Ausstellung gezeigten Videointerviews gruppieren sich um fünf Gedankenräume: Familie, Migration, Heimat, Religion und Vielfalt. Eine Brücke zur aktuellen Migrationsdebatte schlägt die Ausstellung, indem sie mit Mo'men Ahmed einen 26-jährigen geflüchteten Iraker gleichberechtigt aufnimmt. Die Schau bietet interessante und kontroverse Einblicke in eine plurale, sich durch Migration wandelnde jüdische Gemeinschaft in Berlin und Deutschland. (el)

 

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Ausstellung | 6. Oktober 2017 bis 2. Dezember 2017 - Deutsch-Amerikanisches Institut, Karlstr. 3, 72072 Tübingen

© Stefan Falke

La Frontera – Artists Along the U.S.-Mexican Border

Der deutschstämmige, in New York lebende Fotograf Stefan Falke hat Künstler an der amerikanisch-mexikanischen Grenze porträtiert. Mit seinen Bildern lenkt er den Blick auf eine bunte und kreative Welt abseits von Schmugglerpfaden, Existenznot und Aussichtslosigkeit. Die Künstler befassen sich auf ihre eigene Weise mit dem Leben an der Grenze und ihre Darstellungsformen reichen von Malerei über Tanz, Theater und Videokunst bis hin zu raumgreifenden Installationen. Die Grenze, die hier zum Thema wird, steht exemplarisch für jede Ausgrenzung, wie wir sie heute nicht nur zwischen den USA und Mexiko, sondern weltweit erleben.

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Ausstellung | 9. September 2017 bis 14. Januar 2018 - Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, Frankfurt

© Bruno Barbey / Magnum Photos

Bruno Barbey: Passages

Der französische Fotograf Bruno Barbey wurde 1941 in Marokko geboren und verbrachte dort die ersten zwölf Jahre seines Lebens. Heute lebt Barbey in Paris und kann auf eine langjährige und erfolgreiche Laufbahn als Fotojournalist zurückblicken. Das Fotografie Forum Frankfurt widmet Bruno Barbey nun eine umfangreiche Retrospektive. 100 Schwarzweiß- und Farbfotografien aus fünf Jahrzehnten sind zu sehen.

 

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Ausstellung | Vortrag | 19. August 2017 bis 1. Mai 2018 - Rathenauplatz und weitere Orte in Frankfurt am Main

Denkmal der grauen Busse

Gedenken an NS-„Euthanasie“-Opfer


Das reisende „Denkmal der Grauen Busse“ erreicht Frankfurt am Main. Nach Berlin, Köln oder München ist Frankfurt die 20. Station des 70 Tonnen schweren Beton-Busses. Bis Mai 2018 wird das Denkmal auf dem Rathenauplatz der Opfer der sogenannten „Euthanasie – Aktion T4“ gedenken. Grau gestrichene ehemalige Postbusse beförderten 1940/41 Patienten mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen in Tötungsanstalten wie Hadamar. Mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe über die medizinhistorischen Ereignisse und die Ideologie der Nationalsozialisten von „unwertem“ Leben wird an den organisierten Massenmord erinnert.

 

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erstellt am 09.9.2010