Ausstellung | Lesung | 23. Februar 2018 19:30 Uhr - Atelierladen Be Poet – Michael Bloeck, Langenhainerstr. 26 (Ecke Idsteiner Str.), 60326 Frankfurt am Main-Gallus

Jannis Plastargias

Türkische Gefühle

Afyon und Erol sind Cousins. Sie sind Türken, sind in Deutschland aufgewachsen – und sie sind schwul. „Türkische Gefühle“ erzählt die Geschichte von zwei jungen Männern, die die Liebe suchen, finden und verteidigen müssen. Genauso wie ihre Identität. Buchpremiere und Lesung mit Jannis Plastargias (Sozialarbeiter, Autor, Blogger und Kulturaktivist), Ausstellung der Buchillustrationen von Roya Ash (Designerin, Texterin, lllustratorin, Fotografin, Ideengeberin und Künstlerin).

 

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Ausstellung | bis 26. Oktober 2017 - Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28/30, Berlin

Greta Zelener © Lukas Schmid, ELES

#Babel 21. Migration und Jüdische Gemeinschaft

Die von Dmitrij Belkin kuratierte Ausstellung #Babel 21. Migration und Jüdische Gemeinschaft porträtiert zwölf junge Menschen im Alter von 23 bis 36 Jahren mit ihren internationalen Migrationsbiografien. Die Porträtierten erzählen in Videointerviews, Texten und anhand von persönlichen Gegenständen von ihren vielschichtigen Herkünften und Identitäten und reflektieren zugleich ihr jüdisches Selbstverständnis – in Deutschland und in Europa.

Die in der Ausstellung gezeigten Videointerviews gruppieren sich um fünf Gedankenräume: Familie, Migration, Heimat, Religion und Vielfalt. Eine Brücke zur aktuellen Migrationsdebatte schlägt die Ausstellung, indem sie mit Mo'men Ahmed einen 26-jährigen geflüchteten Iraker gleichberechtigt aufnimmt. Die Schau bietet interessante und kontroverse Einblicke in eine plurale, sich durch Migration wandelnde jüdische Gemeinschaft in Berlin und Deutschland. (el)

 

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Ausstellung | bis 21. Januar 2018 - Kunsthistorisches Museum Wien, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Rubens, Selbstporträt, um 1638

Rubens. Kraft der Verwandlung

Rubens, das ist große Schau, das ist Wucht, Gigantomanie. Bei ihm gibt es mehr Bewegung, mehr Figuren, mehr Raum, mehr Licht und Farbe als je in einem Bild zuvor. Unerreichte Fleischlichkeit in explosiver Kraft. Der Meister des flämischen Barock, der in einem Brief von sich selbst sagte, er habe weder Zeit zu leben noch zu schreiben, steht für unnachahmliche Schnelligkeit in der Ausführung seiner Arbeiten, er hatte einen Geschäftssinn, ein Gespür für Wirkung und Markt, das nach wie vor überwältigt. An die 3000 Werke sollen aus seinem Atelier stammen, an die 600 davon hat er selbst abgesegnet.

In Kooperation mit dem Frankfurter Städel thematisiert die derzeitige Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien laut Pressetext „einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte“.

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Ausstellung | 15. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018 - Stadtmuseum Hofheim, Burgstraße 11, Hofheim am Taunus

© Stadtmuseum Hofheim a. Taunus

Ida Kerkovius – im Herzen der Farbe

Hier steht die Farbe an erster Stelle! Das Stadtmuseum Hofheim am Taunus zeigt eine sehenswerte Ausstellung mit Werken von Ida Kerkovius. Die 1879 in Riga geborene und 1970 in Stuttgart gestorbene Künstlerin war Meisterschülerin von Adolf Hölzel in Dachau und Stuttgart. Sie nahm 1911 an der Sturm-Ausstellung bei Herwarth Walden teil. Mit Hanna Bekker vom Rath, die bei ihr Unterricht nahm, verband sie eine lebenslange Freundschaft.

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Ausstellung | 16. Februar 2018 bis 25. März 2018 - E-WERK, Galerie für Gegenwartskunst, Eschholzstr. 77, 79106 Freiburg

© Jaki Irvine/Friith Street Gallery

Nachtstücke – Von Verdrängtem, der Nacht und der Farbe Schwarz

Nachtstücke bringen das Dunkle mit sich, das ist nicht nur ein kunstgeschichtlicher Topos, sondern korreliert auch mit der Dichtung. So vereinte E.T.A. Hoffmann 1816/17 acht phantastische Geschichten unter diesem Titel.  „Nachtstücke“ ist auch die Überschrift einer Ausstellung dreier GegenwartskünstlerInnen, die sich „dunklen und unterdrückten Ereignissen“, „die schließlich ans Licht gekommen sind" zuwendet.

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Ausstellung | 9. November 2017 bis 2. April 2018 - Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt

© Wolfgang Leeb, 2011

SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

In Frankfurt wurden seit 2010 drei markante Zeugnisse des Betonbrutalismus abgerissen. Das Historische Museum und das Technische Rathaus sind ebenso aus dem Stadtbild verschwunden wie der AfE-Turm der Goethe-Universität. Auch in anderen Städten und Weltregionen sind brutalistische Bauten vom Abriss bedroht. Das Deutsche Architekturmuseum widmet der bedrohten Gattung eine umfangreiche Ausstellung.

 

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Ausstellung | bis 8. April 2018 - Museum der Moderne – Rupertinum, Mönchsberg 32, A-5020 Salzburg

Georg Eisler. Welt-Anschauung

Georg Eisler (1928-1998), Sohn des Komponisten Hanns Eisler und der Sängerin Charlotte Eisler, war einer der bedeutendsten österreichischen Künstler seiner Generation. Zu einer Zeit, als sich die Anhänger des Informel und die Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus einen Kampf um die Vorherrschaft auf dem Kunstmarkt lieferten, hielt der Kokoschka-Schüler unbeirrt an einer eigenen Auffassung von Realismus fest. Nun widmet ihm das Museum der Moderne in Salzburg eine umfangreiche Ausstellung. (red.)

 

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Ausstellung | 13. Dezember 2017 bis 8. April 2018 - Opelvillen, Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim

Conrad Felixmüller, Selbstbildnis

Das Selbstporträt. Arbeiten auf Papier aus der Sammlung Frerich

Insgesamt 115 Werke hat Kuratorin Beate Kemfert aus der Kunstsammlung des 2013 verstorbenen Kölner Zahnarztes Günter Frerich ausgewählt. Frerich erwarb ausschließlich Selbstporträts auf Papier: Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien. Kurz vor seinem Tod übergab er seine Sammlung dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf Selbstporträts aus dem 20. Jahrhundert. Die Künstlerliste umfasst 42 Namen und liest sich wie ein (männliches) Who's who der modernen Kunst: Max Beckmann und Otto Dix fehlen ebenso wenig wie Conrad Felixmüller, Ludwig Meidner und Andy Warhol. Nur vier Frauen sind in der Ausstellung vertreten, die bekannteste ist Käthe Kollwitz.

 

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Ausstellung | Performance | 1. März 2018 bis 20. April 2018 - Schauraum, Quartier21, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1/5, 1070 Wien

© Gerhard Lang

Gerhard Lang: Simulacra ex speculis

Bevor sich die Polizei auf die Suche nach dem unbekannten Täter macht, bildet sie den Unbekannten ab - auf einem Phantombild. Die Polizei gibt jedem Fall ein Gesicht und tastet sich damit an das Unbekannte, das Fremde, das Befremdliche heran. Seit den frühen 90er Jahren verwendet Gerhard Lang ein altes Phantombildgerät des Bundeskriminalamtes in Deutschland. Mit dessen besonderer Spiegel-Montagetechnik kann aus bis zu vier Gesichtsaufnahmen ein neues Gesicht, das Phantombild, erzeugt werden. Auf Einladung von Cathrin Pichler und Roman Berka vom museum in progress entstand mit dem Montage-Synthesizer im Jahr 2000 das in Der Standard veröffentlichte Phantombild „Die Regierung“ – Langs Antwort auf die erste rechtskonservative Regierungskoalition zwischen der ÖVP und FPÖ in Wien.

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Ausstellung | 27. Januar 2018 bis 29. April 2018 - Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, Frankfurt a. M.

Fotografie von Jaromir Funke, 1932

Jaromir Funke. Fotograf der Avantgarde

1923 beginnt Jaromír Funke (1896-1945) Stillleben zu fotografieren, die von Kubismus, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit beeinflusst sind. Er komponiert Alltagsgegenstände – beispielsweise Teller, Glasflaschen und Seesterne – und lässt sie in ein anmutiges Spiel von Licht und Schatten, Spiegelung und Reflexion treten. Funke feiert in der Zwischenkriegszeit Erfolge als Fotograf. Er publiziert zudem theoretische Texte, gibt eine Fotozeitschrift heraus und lehrt an Kunsthochschulen in Bratislava und Prag. Heute sind seine Arbeiten unter anderem in Museumssammlungen in New York, Los Angeles, Paris und Tokio zu finden. Das Fotografie Forum Frankfurt zeigt nun 70 Schwarzweißfotografien aus Funkes avantgardistischer Phase in den 1920er und 1930er Jahren.

 

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Ausstellung | 9. März 2018 bis 30. April 2018 - Galerina Steiner, Kluckstrasse 35, 10785 Berlin

© Mathias Weis

Mathias Weis: Die Pause des Malers

Die Einladungskarte wirbt mit dem Abbild eines Stuhls – oder richtiger: dem Porträt eines Stuhls. Es ist ein Thema der Kunstgeschichte, hielt doch Vincent van Gogh die freundschaftliche Zeit mit Gauguin in Arles als Bilder beider Sitzgelegenheiten fest. Leere Stühle künden von dem, der dort saß, der weggegangen ist oder gleich zurückkehrt, um dort zu sitzen. Mathias Weis malt seine Pause, die in der Vergangenheit liegt oder die er zu machen gedenkt. Anwesenheit und Abwesenheit werden eins.

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Ausstellung | Vortrag | 19. August 2017 bis 1. Mai 2018 - Rathenauplatz und weitere Orte in Frankfurt am Main

Denkmal der grauen Busse

Gedenken an NS-„Euthanasie“-Opfer


Das reisende „Denkmal der Grauen Busse“ erreicht Frankfurt am Main. Nach Berlin, Köln oder München ist Frankfurt die 20. Station des 70 Tonnen schweren Beton-Busses. Bis Mai 2018 wird das Denkmal auf dem Rathenauplatz der Opfer der sogenannten „Euthanasie – Aktion T4“ gedenken. Grau gestrichene ehemalige Postbusse beförderten 1940/41 Patienten mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen in Tötungsanstalten wie Hadamar. Mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe über die medizinhistorischen Ereignisse und die Ideologie der Nationalsozialisten von „unwertem“ Leben wird an den organisierten Massenmord erinnert.

 

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Ausstellung | 16. Februar 2018 bis 27. Mai 2018 - Schirn Kunsthalle Frankfurt

Ausstellung Basquiat. Boom for Real

Jean-Michel Basquiat (1960–1988) zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Nach wegweisenden Ausstellungen in Basel, Paris und London widmet nun, mehr als 30 Jahre nach seiner letzten Einzelpräsentation in einer öffentlichen Sammlung in Deutschland, die Schirn seinem Werk eine große Ausstellung. In über 100 Arbeiten soll Basquiats Beziehung zu Musik, Texten, Film und Fernsehen seiner Zeit in einem übergeordneten kulturellen Zusammenhang deutlich gemacht werden.

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Ausstellung | 17. Februar 2018 bis 27. Mai 2018 - Halle Für Aktuelle Kunst/Deichtorhallen, Deichtorstraße 1-2, Hamburg

© Robert Longo/VG Bild-Kunst

Proof - Francisco Goya, Sergei Eisenstein, Robert Longo

Die von Kate Fowle in Zusammenarbeit mit Robert Longo kuratierte Ausstellung PROOF beinhaltet mehr als vierzig Skizzen Eisensteins neben einer Auswahl seiner Filme. Über fünfzig Aquatinta-Radierungen aus allen vier Werkzyklen Goyas werden vom Zentralen Staatlichen Museum der Zeitgeschichte Russlands ausgeliehen und circa zwanzig von Longos großformatigen Zeichnungen der letzten sieben Jahre von internationalen Sammlungen zur Verfügung gestellt.

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Ausstellung | 4. März 2018 bis 22. Juli 2018 - Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg

© Archiv Robert Lebeck

Robert Lebeck. 1968

„Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt“ So resümiert der deutsche Fotograf, Bildjournalist und Sammler Robert Lebeck (1929–2014) in den „Erinnerungen eines Fotoreporters“ seine Erfahrung des Jahres 1968: „Als in Paris die Barrikaden brannten, arbeitete ich in Florida an einer Serie über zwei ermordete Studentinnen; während Studenten vor dem Springer-Hochhaus demonstrierten, fotografierte ich die Taufe von Hildegard Knefs Kind; und als die Russen in Prag einmarschierten, begleitete ich gerade den Papst nach Bogotá.“

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erstellt am 09.9.2010