Konzert | Ausstellung | Lesung | Gespräch | Theater | 1. März 2017 - bundesweit

Francfort en français / Frankfurt auf Französisch

März 2017


Der Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse bildet zwar den Höhepunkt eines französischen Kulturjahrs in ganz Deutschland mit einem vielfältigen und spartenübergreifenden Programm, das gemeinsam mit dem Institut français Deutschland umgesetzt wird. Aber im gesamten Jahr 2017 werden mehr als 450 Veranstaltungen unter dem Label „Francfort en français / Frankfurt auf Französisch“  bundesweit stattfinden: Theater, aktuelle Musik, Bildende Kunst, Kino, Literaturbegegnungen und vieles mehr mit 250 beteiligten Künstlern und französischsprachigen Autoren. Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 ist Frankreich dann Ehrengast der 69. Frankfurter Buchmesse. Anders als vor 27 Jahren steht dann im Mittelpunkt des Ehrengastauftritts die französische Sprache und natürlich die französischsprachige Literatur.

 

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Vortrag | 28. März 2017 19:00 Uhr - Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzer Str. 49, Frankfurt

Mirjam Wenzel

Mirjam Wenzel: Das neue Jüdische Museum in Frankfurt am Main

Juden hatten einen zentralen Anteil an der Entwicklung Frankfurts, und von der Stadt am Main gingen entscheidende Impulse zur Frage aus, was jüdisches Leben in Europa auszeichnet. Das neue Jüdische Museum wird dieser Frage in Zukunft vor allem in interkultureller Perspektive nachgehen und die Vielfalt jüdischen Lebens auf visuelle, emotionale und kognitive Art erfahrbar machen. Mit dem neu gestalteten Museum Judengasse und dem um einen Neubau erweiterten Rothschild-Palais entsteht ein Zentrum für jüdische Kultur in Geschichte und Gegenwart. Im Gespräch mit Dr. Birgit Sander wird die Direktorin des Museums, Dr. Mirjam Wenzel, ihre Pläne für das neue Jüdische Museum vorstellen.

 

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Lesung | Gespräch | 29. März 2017 20:00 Uhr - Autorenbuchhandlung Marx & Co, Grüneburgweg 76, Frankfurt a.M.

© Suhrkamp Verlag

Jörg Später: Siegfried Kracauer. Eine Biographie

Detlev Claussen spricht mit Jörg Später über seine Kracauer-Biographie


Siegfried Kracauer (1889 Frankfurt am Main – 1966 New York) war Journalist und Soziologe, Filmwissenschaftler und Romancier. Als Jude und politisch Linker musste er 1933 aus Deutschland fliehen. Kracauers soziologische und filmtheoretische Studien gelten heute noch als Meilensteine – erstaunlich genug, dass es über ihn, den „wunderlichen Realisten“ (Adorno), bis heute keine große Biographie gegeben hat. Eine Lücke, die der Historiker Jörg Später nun schließt.

 

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Ausstellung | 30. März 2017 19:00 Uhr - Zollamt Galerie, Frankfurter Straße 91, 63067 Offenbach am Main

© Edwin Schäfer, 2016

linientreu

Die Ausstellung „Linientreu“ versammelt elf Künstler/innen, die an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung studiert haben bzw. noch studieren. Die Künstler/innen arbeiten in diversen freien und angewandten Zusammenhängen. Ihr gemeinsamer Ausgangspunkt ist die Zeichnung. Ob sie grafisch oder bildhauerisch arbeiten, malen, Bühnenbilder entwerfen oder Texte schreiben – der Linie bleiben alle elf auf ihre Weise treu. So ermöglicht die Ausstellung eine Begegnung mit aktuellen Positionen, die eine künstlerische Herkunft teilen.

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Lesung | 5. April 2017 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), Frankfurt am Main

Helmut Ortner

Helmut Ortner: Gnadenlos Deutsch

Der Frankfurter Publizist Helmut Ortner legt mit „Gnadenlos Deutsch“ fünf Dossiers zur Erinnerung an NS-Täter und NS-Opfer vor. Es sind Recherchen zum Kriegsrichter Erich Schwinge, zum KZ-Aufseher Arnold Strippel, zum Volksgerichtshofvorsitzenden Rudolf Freisler. Ortner würdigt hingegen die Hitler-Attentäter Georg Elser und Maurice Bavaud.

 

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Konzert | Lesung | Vortrag | 6. April 2017 19:30 Uhr - Klingspor-Museum, Herrnstraße 80, 63065 Offenbach

90 Jahre »Offenbacher Haggadah«

Ein Gedenkabend mit Bildvortrag, Rezitation und Musik


Die „Offenbacher Haggadah“, 1927 von dem jüdischen Rechtsanwalt und Kunstmäzen Dr. Siegfried Guggenheim herausgegeben, ist unter den bis heute bekannten mehr als 3500 Fassungen des liturgischen Hausbuchs zum Pessach-Fest der Juden eine Preziose. Die „Offenbacher Haggadah“ wurde künstlerisch von dem Schriftgestalter und Protestanten Rudolf Koch, seinen engsten Mitarbeitern, christlicher wie jüdischer Herkunft, in der „Offenbacher Werkstatt“ geschaffen. Gestalterisch nimmt dieses Werk Handwerkstraditionen des Mittelalters auf und verleiht ihnen bisweilen einen expressiven, modernen Ausdruck.

 

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Lesung | Gespräch | 11. April 2017 20:00 Uhr - Hessisches Literaturforum, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt am Main

Nora Bossong

Nora Bossong: Rotlicht

Alles beginnt mit einer rot lackierten Tür – dem Eingang zu einem Beate-Uhse-Laden. Und obwohl Nora Bossong den Laden bereits als Teenager zum ersten Mal betritt, wird es weitere 20 Jahre dauern, bis sie sich dazu entschließt, einen viel tieferen Blick hinter die Kulissen der Sexindustrie zu werfen. Bossong besucht Stripclubs und Sexmessen, Darkrooms, Laufhäuser und den Straßenstrich. Was, fragt sie während ihrer Recherchen, ist gekaufte Erotik wert? Was treibt Menschen an, einen Swingerclub zu besuchen? Innerhalb eines Jahres trägt Nora Bossong jedoch nicht nur journalistische Erkenntnisse zusammen. „Rotlicht“ ist auch ein Blick ins eigene Innere, in die Fragilität, die das Begehren in uns erzeugt.

 

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Gespräch | 20. April 2017 19:00 Uhr - Frankfurter Kunstverein, Markt 44, 60311 Frankfurt am Main

Jonas Englert

Künstlergespräch: Jonas Englert

Jonas Englert (*1989) präsentiert in seinem fortlaufendem Langzeitvideoprojekt „Zoon Politikon“ Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kunst, die die Geschichte gesellschaftlicher Umwälzungen und Revolutionen in Frankfurt und bundesweit initiiert haben. In 50minütigen Filmen erzeugt Englert intensive Portraits aus ungewohnter Nähe zu den Protagonisten. Im Künstlergespräch kann das Publikum mit dem Künstler persönlich über sein Werk und den Arbeitsprozess ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Things I Think I Want - Sechs Positionen zeitgenössischer Kunst“.

 

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Lesung | Theater | 29. April 2017 19:00 Uhr - Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt am Main

Pete Smith

Pete Smith: Lügentheater

Lügen sind nicht länger Lügen, sondern „alternative Fakten“, und wer der Lüge mit der Wahrheit begegnet, ist ein „Feind des Volkes“, „unehrlich“ und verbreitet in Wahrheit „fake news“. Weltweit scharen die Apologeten der Lüge ihre Anhänger um sich und gewinnen mit der Lüge an Macht. Das Frankfurter Autoren Theater FAT und der Schriftsteller Pete Smith laden zu einem unterhaltsamen Abend rund um die Lüge.

 

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Lesung | 9. Mai 2017 19:30 Uhr - Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin

Philipp Mosetter

Philipp Mosetter: Die Einladung

„Die Einladung“ ist ein Gesellschaftsroman von kühnem Sprachwitz und feiner Ironie. Mit seinen präzisen Beobachtungen seziert Philipp Mosetter das Drama, das Normalität heißt. So wird sein Roman zum minutiösen Protokoll eines besonderen Tages.

 

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Ausstellung | 20. März 2016 bis 31. März 2017 - Frankfurt, Hofheim a. T., Darmstadt

Ludwig Meidner - Seismograph

1990 wurde in Hofheim/a.T. die Ludwig Meidner Gesellschaft gegründet, die sich der Aufarbeitung und Förderung des Werkes des Künstlers Ludwig Meidner (1884-1966) widmet. Ihr ist die Initiative zu dem groß angelegten Projekt anlässlich seines 50. Todestages zu verdanken, dem sich mehrere Ausstellungshäuser angeschlossen haben und das sich über ein Jahr erstreckt.

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Ausstellung | 10. Februar 2017 bis 16. April 2017 - basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt

Isabel Albrecht

basis e.V., die Produktions- und Ausstellungsplattform zeigt Werke der viel zu früh verstorbenen Künstlerin Isabel Albrecht (1968-2013), die in Frankfurt lebte und arbeitete und in der basis auch ihr Atelier hatte. Die Ausstellung gibt in einer präzisen, sehr werkgemäßen Hängung einen retrospektiv angelegten Überblick über ihr Werk, das sich der Linie und dem Muster widmete.

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Ausstellung | 23. Februar 2017 bis 23. April 2017 - Residenzschloss Darmstadt, Marktplatz 15, Darmstadt

Foto: DPI-Archiv

Von Köpfen und Kartoffeln. Das Polnische Theaterplakat vor 1989

Die Ausstellung zeigt überwiegend Plakate der 1970er und 1980er Jahre. Viele polnische Theater erkannten damals die Chance, durch die Plakatkunst die Öffentlichkeit im In- und Ausland anzusprechen. Kunstplakate wurden auf diese Weise zu Visitenkarten der polnischen Bühnen auch im internationalen Austausch. Neben „Altmeistern“ wie Roman Cieslewicz, Jan Lenica, Edward Dwurnik und Franciszek Starowieyski sind hier viele der wichtigsten zeitgenössischen polnischen Plakatkünstler vertreten: Stasys Eidrigevicius, Andrzej Pagowski, Irena Chrul, Wieslaw Rosocha und andere.

 

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Ausstellung | 26. April 2017 bis 29. April 2017 - Koelnmesse, Köln

Art Cologne

„200 weltweit renommierte Galerien aus 28 Ländern zeigen erstklassige Arbeiten von rund 2.000 Künstlern“, meldet die Art Cologne zur nächsten Ausgabe der Kunstmesse. Zweifellos ist sie neben den Basler Messen im Juni die einzige im deutschsprachigen Raum, deren Besuch sich lohnt.

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Festival | 24. April 2017 bis 7. Mai 2017 - an diversen Orten in Frankfurt und Region

Frankfurt liest ein Buch

„Frankfurt liest ein Buch“ geht in die achte Runde. Vom 24. April bis 7. Mai 2017 steht der Roman „Benjamin und seine Väter“ von Herbert Heckmann im Mittelpunkt des Lesefestes. Zum Programm zählen Lesungen, Stadtspaziergänge an die Schauplätze des Romans entlang der Berger Straße, durch das Nordend und Bornheim, Ausstellungen, Theater- und Opernabende, Filmvorführungen, Schulveranstaltungen und Diskussionsrunden mit Weggefährten in Frankfurt am Main, Bad Vilbel, Offenbach und der ganzen Region.

 

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Ausstellung | 6. April 2017 bis 31. Mai 2017 - f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstraße 17, 10179 Berlin

© Nancy Borowick

Nancy Borowick: A Life In Death

Eröffnung: 5. April 2017, 19 Uhr


Der neue Ausstellungsort „f³ – freiraum für fotografie“ präsentiert Ausstellungen internationaler Autorenfotografie. Initiatorin ist die Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF). Eröffnet wird der Ausstellungsort mit Nancy Borowicks Langzeitreportage „A Life In Death“ über das Leben ihrer an Krebs erkrankten Eltern. Die Fotografin begleitete sie über mehrere Jahre hinweg mit der Kamera. Nancy Borowick wurde 1985 in den USA geboren. Sie ist Absolventin des International Center for Photography (ICP) in New York und schloss ihr Studium der Anthropologie und Fotografie am Union College ab.

 

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Vortrag | Führung | 8. März 2017 bis 7. Juni 2017 - Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt

Foto: Jessica Schäfer

stadt plus

Vorträge mit Ausstellungsrundgang im Architekturmuseum
mittwochs, 19 Uhr, ein halbe Stunde Vortrag, danach Ausstellungsrundgang
 

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Ausstellung | 18. Februar 2017 bis 25. Juni 2017 - MMK 1, Domstraße 10, 60311 Frankfurt am Main

Claudia Andujar, „Marcados“

Claudia Andujar: Morgen darf nicht gestern sein

Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst (MMK) widmet der 1931 in der Schweiz geborenen, in São Paulo lebenden Fotografin Claudia Andujar eine umfangreiche Ausstellung. Seit Beginn der 1970er Jahre engagiert sich Andujar für die Yanomami, ein indigenes Volk, das im Amazonasgebiet im Norden Brasiliens lebt. Ihr Einsatz gipfelte Anfang der 1980er in einer Impfkampagne. Sie sollte die Volksgruppe vor Krankheiten schützen, die von Goldminenarbeitern ins Amazonasgebiet eingeschleppt wurden. Für die Impfkampagne porträtierte Claudia Andujar zahlreiche Yanomami. Die ursprünglich rein dokumentarischen Schwarzweißaufnahmen sind das Herzstück der Schau.

 

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Konzert | 10. Mai 2017 bis 9. Juli 2017 - in Deutschland

Locomondo auf Tour

Vielen Kinobesuchern mag noch die Version des klassischen Liebeslieds „Frangosyriani“ im Ohr sein, die Fatih Akin 2009 in seinem Kinofilm „Soul Kitchen“ für den Soundtrack verwendet hat. Das Rembetiko-Stück aus dem Jahre 1935 stammt von Markos Vamvakaris (1905-1972), dem Bouzouki-Pionier, oft gehört beim „Griechen nebenan“. Locomondo unterlegte es mit einem Reggaerhythmus und machte zu einem Ohrwurm – und in Griechenland zu einem Sommerhit. Die acht Musiker um den vielsprachigen Frontmann Markos Koumaris verbinden Reggae, Ska, Dub, Rock und karibischen Sound mit traditionellen griechischen Musikelementen. Nun tourt die Band im Mai erneut durch Deutschland. (bick)

 

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erstellt am 09.9.2010