ESSAY: SYRISCHE LITERATUR IN DER DIASPORA
Das Jahr 2011 markiert in Syrien nicht nur den Beginn des zunächst friedlichen Aufstands gegen das Regime des Diktators Baschar al-Assad. Auch das literarische Schaffen nahm einen enormen Aufschwung. Die meisten Schriftsteller leben allerdings heute im Exil, viele von ihnen in Deutschland. Larissa Bender (Foto) gewährt Einblicke in die Szene syrischer Diasporakünstler.

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THEATER: KAFKAS AMERIKA IM THEATER WILLY PRAML
Franz Kafkas postum veröffentlichtes Romanfragment Amerika oder Der Verschollene erzählt von Ankunft und Abstieg des 16-jährigen Pragers Karl Rossmann im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das Frankfurter Theater Willy Praml adaptiert Amerika zu einem vierstündigen Parcours. Walter H. Krämer hat die facettenreiche Inszenierung besucht.

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ESSAY: ROY ASCOTT UND DIE KUNST DES TRANSHUMANISMUS
Wie sich Kunst und Wissenschaft bei der Vorstellung von der Maschinisierung des Menschen gegenseitig beeinflusst haben und wie sich die Technozukunft in der künstlerischen Praxis zeigt, dem ging Hubertus Kohle in einem Vortrag nach, den er Anfang Februar in München gehalten hat. Transhumanistische Kunst sei noch immer eine sehr esoterische Angelegenheit, meint der Kunsthistoriker. Faust-Kultur dokumentiert den Text.

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THEATER IN WIEN: VERSTEHEN SIE DEN DSCHIHADISMUS
Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten. Zucken heißt ein Stück von Sasha Marianna Salzmann, das Jana Vetten am Wiener Theater Nestroyhof, Hamakom inszeniert hat. Es erzählt von unterschiedlichen Arten der Radikalisierung. Das Stück wirkt wie eine Collage bloßer Versatzstücke und bleibt bis zum Schluss abstrakt, meint Elvira M. Gross.

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BUCH: HANDBOOK OF LANGUAGE AND POLITICS
45 Aufsätze umfasst ein neues, englischsprachiges Handbuch über Sprache und Politik. Herausgeber sind die österreichische Linguistin Ruth Wodak und der um eine Generation jüngere Wissenschaftler Bernhard Forchtner. Die Fragestellung und der Fokus einiger Beiträge sind für den deutschsprachigen Raum von besonderem Belang, findet Thomas Rothschild.

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BUCH: FRANK SCHUSTERS STERNENFUTTER
In Sternenfutter erzählt Frank Schuster unaufgeregt und ohne moralischen Zeigefinger von einer Zukunft, in der Menschen zum Hauptnahrungsmittel für Außerirdische werden. Bruno Laberthier hat den Roman gelesen.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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Fortsetzungsroman von Jamal Tuschick: HESSENMEISTER

Totholzfetischismus: Doktor Balthus Schimskys Reviere waren Trockensteinmauern und Totholzarenen. Mein Biologielehrer war Totholzfetischist. Er liebte Bestandsabfall und rühmte die Biomasse auf ihren Himmelfahrten zu neuen Aufgaben.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.

Z. B.: Weltempfänger-Salon mit Ae-ran Kim im Haus des Buches, Klavierabend mit Konstantin Arro in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, Thomas Bayrle im Gespräch mit Beate Kemfert in den Opelvillen Rüsselsheim, Gerhard-Lang-Ausstellung im Quartier21 in Wien, Thomas Bernhards Der Theatermacher im Theater Dortmund.

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Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 22. März 2018

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