PORTRÄT DES SCHRIFTSTELLERS JOSE EDUARDO AGUALUSA
Seit bald dreißig Jahren schreibt der 1960 geborene Jose Eduardo Agualusa sein Angola – früher eine portugiesische Kolonie, heute Kleptokratie und Erdöl-Dorado, Kulturmetropole und vieles mehr – in die Weltliteratur ein. Jüngst ist sein Roman Eine allgemeine Theorie des Vergessens in deutscher Übersetzung erschienen. Michael Kegler stellt den Autor vor.

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200. GEBURTSTAG VON THEODOR STORM
Der kleine Häwelmann, die Regentrude, Immensee, Pole Poppenspäler und selbstverständlich der Schimmelreiter: Theodor Storm begleitete uns von der Kinderstube bis in die Schullektüre. Vor 200 Jahren ist er geboren und fasziniert bis heute. Otto A. Böhmer skizziert sein Leben.

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LÜDKES LIEDERLICHE LISTE: NORBERT SCHEUERS NEUER ROMAN
Kall in der Eifel liegt nicht nur, wie Norbert Scheuers neuer Roman es im Titel verrät, Am Grund des Universums, sondern im Zentrum einer imaginär-realen Welt, die Scheuer mit seinen Romanen geschaffen hat: im Urftland. Das Buch hat keine Handlung, die man so einfach nacherzählen könnte. Dafür Spannung, die sich aus dem Personal entwickelt. Martin Lüdke empfiehlt es.

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BUCH: MUNARI-MASCHINEN
Der Künstler und Designer Bruno Munari (1907-1998) bewegte sich in seiner Jugend im Umfeld der Futuristen. 1942 veröffentlichte Munari ein schmales Buch, in dem er Fantasiemaschinen beschreibt und bebildert. Der Diaphanes Verlag hat das Buch jetzt in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht. Thomas Rothschild stellt es vor.

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OPER: VERDIS IL TROVATORE IN FRANKURT
Mit Giuseppe Verdis Troubadour startet die Oper Frankfurt in die neue Saison. Regisseur David Bösch verlegte das Melodram über Grausamkeit und Rache vom 15. Jahrhundert in eine undefinierte moderne Kriegszone. Die geschmeidige Italinita des Dirigenten und die Brillanz der Sänger trösten über die unschlüssige Inszenierung hinweg, meint Stefana Sabin.

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SERIE: KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM, TEIL 2
Es gibt nichts auf der Welt, was so unsichtbar wäre wie Denkmäler, schrieb einmal Robert Musil. Ob seine These auch auf zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum zutrifft, wollte Eugen El herausfinden. Diesmal hat sich El in Offenbach am Main umgesehen.

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17. INTERNATIONALES LITERATURFESTIVAL BERLIN
Jamal Tuschick berichtet vom Internationalen Literaturfestival: Afrikawissenschaftler Jürgen Zimmerer und Afrikaexperte Thilo Thielke im Gespräch über koloniale Verbrechen in Namibia , der Schriftsteller Tom Cooper las aus seinem Roman, Raoul Schrott liest jeden Abend eine Passage aus seinem Epos, Elif Shafak eröffnete das Fest.

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KONTRAPUNKT: REFORMER
Reform, daran muss erinnert werden, bedeutet, das unförmig Gewordene wieder in die Form zu bringen, die es hatte. Das aber ist offensichtlich nicht gemeint, wenn in der öffentlichen Diskussion von Reform die Rede ist. Was tatsächlich hinter der Reform steckt, schreibt Thomas Rothschild im Kontrapunkt.

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TEXTLAND VON JAMAL TUSCHICK: MADELEINE THIENS NEUER ROMAN.

Ich bin nur eine wandernde Seele: Madeleine Thien erzählt von einem intellektuellen Boxeraufstand zu Zeiten der Kulturrevolution. Sie erschafft eine revolutionäre Romanperspektive auf den Umerziehungsterrorismus im Namen von Mao Zedong.

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JAMAL TUSCHICKS HESSENMEISTER

Kurzbold von der Wetterau
Jakarta Arizona erreicht die Kontrollstelle. Sie bemerkt Zelte im Schutz einer Mauer und einen zivilen Pritschenwagen ohne Türen …

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.
Z. B.: Birgitta Assheuer liest aus dem Briefwechsel zwischen Rainer-Maria Rilke und Lou Andreas-Salome im Holzhausenschlösschen, Konzert zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann in Hanau, Asfa-Wossen Asserate im Gespräch mit Florian Koch in der Fabrik Sachsenhausen, Veranstaltungen Frankfurt auf Französisch bundesweit.

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Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 21. September 2017

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