Liao Yiwu hatte Glück. Er hat diverse Haftaufenthalte in chinesischen Gefängnissen überlebt. Der Gedanke wirkt gerade in diesen Tagen leider zynisch. Denn Yiwus Odyssee begann parallel zur Odyssee des nun in der Haft verstorbenen Autors Liu Xiaobo. Während der Friedensnobelpreisträger im Fokus der Weltöffentlichkeit stand und die Gefängnismauern nie mehr verlassen durfte, gelang es Liao, in der Haft heimlich einen Roman zu schreiben. Jetzt, im Exil in Deutschland, hat er das Werk vollendet und mit Hilfe der Übersetzerin Karin Betz erstmals veröffentlicht. Der Roman Die Wiedergeburt der Ameisen (Fischer Verlag 2016) gibt nicht nur Einblick in die Innenwelt chinesischer Gefängnisse, sondern erzählt von dem Leben eines widerständigen Intellektuellen inmitten einer Diktatur. Es wird spürbar, wie unmittelbar Staatsgewalt alltägliches Leben dominiert. Zugleich zeigt Liao Yiwu aber auch unterschiedliche Strategien, Repressionen abzuwehren. Dies gelingt vor allem im Innern. Gedankenfreiheit und eine überbordende Phantasie sind damit eng verbunden. „Freiheit ist ein Raum, den man aus sich selbst heraus schaffen muss“, heißt es im Roman. Wie dies gelingt und welche Hürden es beim sprachlichen Transfer aus dem Chinesischen ins Deutsche zu überwinden gilt, erläutert Karin Betz im Gespräch mit Andrea Pollmeier.

Gespräch mit Karin Betz

Wie viel Chinesisches ist zumutbar?

Andrea Pollmeier: Wie gehen Sie als Übersetzerin auf einen Roman zu?

​Karin Betz: Mit Neugier und Offenheit. Ich verbringe mit einem Roman meistens ​mehrere Monate oder sogar Jahre, das heißt: Ich muss ihn mögen. Ich schaue, was er mir an Inventar anbietet: Wer erzählt, auf welche Weise, wovon? Selten lese ich einen Roman vor dem Übersetzen ganz durch. Auch, weil das bei einem chinesischen Roman schwerfällt, aber auch, weil ich so die Unvoreingenommenheit des Lesers bewahre, die Spannung. Ganz gleich, wie viel Recherche, wie viel schlaflose Nächte und E-Mails an den Autor mir der Roman abverlangt: Man liebt ihn irgendwann wie ein störrisches Kind, denn er wird ja mit dem Arbeitsprozess meins, alle Figuren verdienen meine Empathie und meine Geduld, und der Autor verdient meine Sorgfalt.

Übersetzer und Autoren sprechen oft von einem bestimmten „Ton“, in dem ein literarischer Text geschrieben ist. Diesen Ton gilt es in der Übersetzung zu bewahren, wie gelingt dies?

​Unter „Ton“ ​kann man vieles verstehen: Rhythmus, Klang, Sprachebene, Wirkung auf den Leser …, der Ton eines Textes teilt sich in der Regel sehr unmittelbar mit, gerade, wenn es tatsächlich um Klang und Rhythmus geht, aber auch um Ironie, Lakonie oder Wut. Ich nähere mich dem zunächst eher emphatisch und irrational, ich spüre sofort, ob der Begriff, der Satz, den ich wähle, dem, was ich dem Text abhöre, entspricht. Groovt der Text, stottert er, fließt er dahin wie ein ruhiger Fluss? Manchmal schreibe ich Alternativen nebeneinander, wenn ich mir noch nicht sicher bin, wie der Text an einer bestimmten Stelle klingen soll, oder ich wälze Wörterbücher, online oder den Dornseiff, um aus einem Spektrum von Synonymen das zu finden, was Kontext und Bauchgefühl nahelegen.

Manchmal muss ich analytischer sein, z.B. wenn es um Reime geht oder Witze. Für den passenden Reim müssen Gedichtzeilen umgestellt werden, der passende Witz muss womöglich ganz anders erzählt werden als im Original, weil Chinesen und Deutsche einen anderen Humor haben – und wenn ich weiß, dass sich Chinesen an dieser Stelle des Romans kaputtlachen würden, während ein Deutscher nur mit den Achseln zuckt, muss ich die Pointe eben auf Deutsch neu erfinden. Am Ende ist es immer sinnvoll, sich die Übersetzung laut vorzulesen, dann merkt man wirklich, ob der Ton stimmt – nicht nur, ob er dem Original nahekommt, sondern auch, ob er auf Deutsch gut klingt.

Liao Yiwu mit Karin Betz bei einer Lesung im Literarischen Salon Hannover
Liao Yiwu mit Karin Betz bei einer Lesung im Literarischen Salon Hannover

Der Roman von Liao Yiwu variiert außergewöhnlich stark in seinen Tonlagen.  Was bedeutet dieser extreme Stilwandel für Ihre Übersetzungsarbeit?
 
​Für mich bedeutet das: Hinlauschen und Ausprobieren. ​​Liao Yiwu hat die „Wiedergeburt“ in einem Zeitraum von 14 Jahren geschrieben, sein Leben hat sich in dieser Zeit stark verändert und der Abstand zu der traumatischen Erfahrung des Gefängnisaufenthalts ist größer geworden. Der Text gewinnt nach seinem düsteren Einstieg, geprägt von mystischen Reisen in die Vergangenheit und damit verbundenen Ausflügen ins klassische Chinesisch – d.h. kontextreichen, also stark interpretationsbedürftigen Sprachbildern – zunehmend an Leichtigkeit und Witz. Der Bezug zur Gegenwart wird stärker, und damit wird auch seine Sprache weniger klassisch verdichtet und konventionalisiert, sie ist inhaltlich und syntaktisch näher am modernen Chinesisch. Chinesische Syntax abzubilden ist aufgrund der verschiedenen Sprachsysteme nun auf Deutsch nicht möglich, denn im Chinesischen gibt es keine Flexion. Man muss die stilistischen Veränderungen also vor allem semantisch herausarbeiten, Atmosphäre durch Wortwahl, Satzlänge und Satzrhythmus abbilden.

Der Wandel der Sprache im Verlauf des Romans war für mich erleichternd. Liao Yiwus Psyche übertrug sich über diesen Wandel wie selbstverständlich auch auf mich. Mein permanentes Stirnrunzeln beim Übersetzen des Anfangs wich buchstäblich einem entspannten Lächeln, wenn Lao Wei mit seinen Künstlerfreunden durch die Lande zieht ​und der Text die für den heutigen Liao Yiwu so typische Kunst erreicht, in traurige​n und grausige​n ​Szenen das Absurde, Witzige und Weise zu ​finden. Allein der erste Teil des Romans war durch seine starke sprachliche Verdichtung, die vielen Zitate aus dem klassischen Chinesisch und dem ständigen nahtlosen Wechsel zwischen Phantasie und Wirklichkeit eine enorme Herausforderung. Jeder Satz bedeutete lange Recherchen und manche waren in ihrer Bedeutung so obskur, dass ich ​ewig brauchte, um sie überhaupt zu interpretieren, oft mit Hilfe des Autors.

Eine Übersetzung ist immer eine Interpretation, eine bestimmte Lesart eines Textes. Bei Übersetzungen aus dem Chinesischen ist das extrem, weil ein Zeichen sehr viele und sehr unterschiedliche Bedeutungen haben kann, weil oft wenig dasteht, was viel bedeutet und diese Bedeutung möglichst die Bedeutungsvielfalt, die Anspielung, die Assoziation, die z.B. ein Name, eine Pflanze, ein Bild beim chinesischen Leser hervorruft, gelingen soll. ​ ​Das betrifft wieder die ​Fr​age des Tons, den Sie oben angesprochen haben. Ich habe ein Jahr damit verbracht, die Übersetzung der ersten Teile immer wieder zu revidieren und zum Leidwesen des Verlags noch in den bereits gesetzten Druckfahnen zahlreiche Korrekturen vorgenommen, viel mehr als in den Teilen IV und V.
 
Im Roman gibt es einen Subtext, der durch die Anspielungen auf literarische, historische und zeitpolitische Zusammenhänge entsteht? Wie viel regionales Hintergrundwissen müssen Sie als Übersetzerin mitbringen,  um dem Text gerecht werden zu können?

​Bei Liao Yiwu muss man vor allem klassische chinesische Philosophie und Dichtung kennen. Nicht nur, dass man sonst aus dem Recherchieren gar nicht mehr herauskommt, man muss vor allem erkennen können, dass es etwas zu Recherchieren gibt und die Anspielungen aus dem Text herauslesen können, um sie nicht „zu verschenken“, falls der Text keine expliziten Hinweise auf den Kontext gibt. Mit dem modernen China und Themen der jüngeren Geschichte (Kulturrevolution, Verbot der Falun-Gong-Bewegung, Probleme der Wanderarbeiter, Kampagnen gegen geistige Verschmutzung  ​und dergleichen), aber auch mit der Popkultur muss man ohnehin vertraut sein. Ein Vorteil für mich beim Übersetzen war, dass ich in Liao Yiwus Heimatstadt Chengdu studiert habe und die geschilderten Straßen und Orte sowie diesen Menschenschlag beim Lesen und Übersetzen lebendig vor mir gesehen habe. Zudem hat mir der Deutsche Übersetzerfonds 2014 ein Reisestipendium gewährt, mit dem ich noch einmal an diese Orte zurückkehren konnte. Es hilft viel, einen lebendigen, sinnlichen und persönlichen Bezug zu den Schauplätzen und den Menschentypen des Romans zu haben. Oder auch zum Essen! Ich musste so lachen, als ich die Szene übersetzt habe, in der Lao Wei mit einem Dichterfreund nachts auf der Straße bei den fliegenden „Geisterverköstigern“ diese typischen Sichuaner Straßengerichte durchprobiert, die man nicht mal in Peking kennt. Ich wollte mich am liebsten dazusetzen und mitfuttern. ​Man muss den Text, seine Protagonisten und seine Sprache lieben oder lieben lernen​,​ und das fällt natürlich leichter, wenn man Wiedererkennungseffekte hat oder Nostalgie verspürt, wenn man bestimmte Landschaften vor seinem geistigen Auge sieht. Natürlich kann man diese Landschaft viel besser beschreiben, wenn man sie physisch erfahren hat. ​
 
Gab es Worte oder Gedankenbilder, für die es in der deutschen Sprache oder Vorstellungswelt keine direkte Übertragungsmöglichkeit gibt?

​Oje, sehr sehr viele … Schriftzeichen können, wie gesagt, sehr viele Bedeutungen haben, die sich allein aus dem Kontext erschließen. Auch ist es üblich, Sprichwörter und idiomatische Redewendungen zu verwenden, hinter denen eine historische Anekdote steht, die ein Chinese sofort präsent hat, aber ein Deutscher nicht. In meinem kurzen Nachwort zum Roman nenne ich ein Beispiel, den Begriff „jianghu“, der wörtlich einfach „Flüsse und Seen“ bedeutet, und den ich am Ende ​mit „Geächtete“ wiedergegeben habe. Und dann immer wieder philosophische Begriffe wie „dao“, die man aber auch stehen lassen kann. Schwieriger sind Wortspiele, bei denen die Elemente eines Schriftzeichens eine Rolle spielen oder sehr verschiedene Schriftzeichen, die gleich lauten. Einmal unterhalten sich ein paar Dichter an der Bar über Liu Xiaobos politische Streitschrift „Charta 08“ (chinesisch: Charta ling ba) und witzeln, sie würden dann demnächst die „Charta ling jiu“ veröffentlichen. Das Schriftzeichen für „9“ wird „jiu“ ausgesprochen – aber hier steht das Schriftzeichen für Wein oder Schnaps, das ebenfalls „jiu“ ausgesprochen wird. Zum Glück reimt sich im Deutschen „Wein“ auf „neun“, so dass ich im Text ​daraus machen konnte: „Bei Charta null acht geht's nur um Macht, Charta null Wein schenkt allen ein.“  Solche Schwierigkeiten mit Sprachspielen und Doppeldeutigkeiten können einem Übersetzer jedoch in jeder Sprache begegnen.​ Aber gerade bei solchen Herausforderungen macht das Übersetzen Spaß!​
 
Der Text ist bisher noch nicht im Chinesischen publiziert und existiert auch noch nicht in einer anderen Übersetzungssprache. Sie leisten bei der Übertragung in die deutsche Sprache also Pionierarbeit. Wie beeinflusst diese Primärlage Ihre Arbeit?

Diese Ausgangslage bedeutete vor allem: Viel zusätzliche Arbeit, sehr viel Austausch mit dem Autor, editorische Arbeit, Fehlerkorrektur, Umstellung von Abschnitten, neue Kapitelüberschriften … all das, was sonst ein Lektor bei einem Manuskript leisten muss, musste ich gleichzeitig mit dem Übersetzen übernehmen. Manchmal die Korrektur simpler Tippfehler oder falscher Zitatzuschreibungen. Dazu kam, dass der Roman zu Beginn meines Übersetzungsauftrags noch gar nicht fertig war und ​ich ​erst nach einem Jahr den vollständigen Text bekam – plus einer revidierten Version des Anfangs.
 
​Aber es ist auch etwas Schönes, einen Text noch formen zu können. Ich hatte die Erlaubnis (des Autors), Einwände und kleine Veränderungen vornehmen zu können, und das gab mir die Möglichkeit, den deutschen Text noch mehr zu einem eigenen Text zu machen. Und natürlich bin ich auch ein bisschen stolz, wenn ich erfahre, dass die chinesische Ausgabe, die jetzt auf Taiwan erscheint, meinen Änderungen folgt. Toll war und ist, dass mir Liao Yiwu vertraut und meistens wohlwollend meinen Vorschlägen gefolgt ist. Er hat einmal öffentlich gesagt, meine Übersetzung sei eben eine Lesart, eine mögliche Interpretation seines Textes, und da er wisse, dass ich verstehe, was er möchte, akzeptiere er meine Lesart.

Ein augenfälliges Beispiel war der Text, der jetzt als „Vorwort des Autors“ fungiert. Ursprünglich hatte Liao Yiwu diesen Text über die Entstehungsgeschichte ans Ende des ersten Romanteils gestellt, aber da, so mitten im Roman, passte er nun gar nicht hin. Ich habe ihn also in Absprache mit dem Lektor und dem Autor leicht verändert und zu einem „Vorwort“ gemacht. 
 
Wie unterscheidet sich der Vorgang,  aus dem Chinesischen zu übersetzen,  gegenüber einer Übersetzung z.B. aus dem Englischen?
 
​Er ist mühsamer, langsamer, man muss viel mehr nachschlagen und recherchieren. Und dazu kommen die sprachlichen Besonderheiten, die ich bereits erwähnt habe: Es gibt keine Flexion, also muss ich mich im Deutschen aus dem​ ​Kontext für eine Zeit entscheiden, für Plural oder Singular, muss ein Subjekt, das nicht da steht, bestimmen und so weiter. Ich übersetze auch aus dem Englischen und weiß daher, wie viel schneller das geht … Man überträgt eben einen uns sprachlich und kulturell ​sehr fernen ​Text​ ​und muss dabei immer abwägen, wie viel „Chinesisches“ man dem Leser zumuten kann – wo übersetze ich einen Begriff, z.B. für ein Gericht oder den Namen eines Berges, wo nicht? Ich brauche immer viele Schritte, bis ich bei einem deutschen Satz angekommen bin, der alles, möglichst alles, was im Original steckt, rüberbringt, aber ein schöner und richtiger deutscher Satz ist. Klingt banal, ist aber die größte Herausforderung. Das stilistische Feilen am Satz, seinem Klang und seinem Rhythmus ist Handwerk für jeden Übersetzer, ganz gleich aus welcher Sprache. Das Vermeiden von endlosen Relativsatzwüsten zum Beispiel oder umständlichen Satzgefügen mit „dass“ oder „um zu“. Das bürstet man oft erst beim dritten Durchgang raus. ​Einen Vorteil gegenüber englischen Texten habe ich: Es gibt keine „false friends“, eher gar keine „friends“.​ Und ich habe ein Stück mehr Freiheit.
 
Wenn die Literaturkritik eine literarische Übersetzung beurteilt,  worauf gilt es aus Ihrer Sicht besonders zu achten?
 
​Zunächst ist es erfreulich, wenn Literaturkritik die Arbeit eines Übersetzers überhaupt würdigt und sich, wenn sie den „flüssigen Stil“ oder die „sprachliche Eleganz“ des Autors lobt, bewusst ist, dass sie tatsächlich die Leistung des Übersetzers meint.  
 
Eine solche Würdigung, sei es im Fall von Rezensionen oder Übersetzerpreisen, ​muss bei der Handhabung der Sprache ansetzen. Ist die Übertragung in ein angemessenes literarisches Deutsch uneingeschränkt gut gelungen? Ein Urteil über Literatur ist subjektiv und zum Teil Geschmacksache. Die Bewertung einer Übersetzung kann dementsprechend ebenfalls Geschmacksache sein. Es gibt keinen Katalog, nach dem man eine Übersetzung beurteilt, aber es gibt durchaus handfeste Kriterien​: Hat sich der Übersetzer Gedanken über sprachliche Grundsatzfragen gemacht? ​​Entspricht seine Wortwahl​ ​der Wucht, dem Schmerz, dem Witz des Originals, hört sie die Zwischentöne, werden notfalls Wörter erfunden?

Am ​E​nde geht es immer um die ​sogenannte ​Wirkungsäquivalenz​ – ​jede Sprache hat einen Schatz eigener syntaktischer Möglichkeiten. Deshalb gilt es, nicht die Sprachmittel zu übertragen, sondern ihre Wirkung, sich von der Grammatik und der Idiomatik des Originals zu lösen, aber nicht vom Inhalt. Für Chinesen ist eine Aneinanderreihung von Sprich​wörtern in einem Satz elegant und die Pathostoleranz ist relativ hoch. Im Deutschen würde das ermüdend und barock wirken, Pathos ist bei uns schnell kitschverdächtig​. ​

​Lektoren sagen gern: Eine gute Übersetzung ist eine, die sich nicht wie eine Übersetzung liest. Das ist richtig, wobei vor allzu gewollter „Lesbarkeit“ auch gewarnt sei – nicht jeder Autor ist im Original leserfreundlich. Liao Yiwu ist es nicht. Bei mehr als einer Stelle, bei der ich chinesische Freunde um Rat fragte, war die Antwort: „Ich verstehe das auch nicht“, oder „das ist absichtlich so obskur, das soll man nicht verstehen“ oder „das ist Sichuan-Dialekt, das habe ich noch nie gehört“. Also: Widerborstiges banalisieren darf man auch nicht. 

Ganz gleich, wofür sich eine Übersetzung entscheidet – wichtig ist, dass sie klare Entscheidungen trifft, dass sie weiß, was sie tut. Genau deshalb kann der Leser sich ihr anvertrauen und sie „wie ein Original“ annehmen. 

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erstellt am 09.7.2017

Karin Betz
Karin Betz

Yiwu Liao
Die Wiedergeburt der Ameisen
Roman
Auch dem Chinesischen von Karin Betz
Gebunden, 572 Seiten
ISBN: 9783100448170
S. Fischer, Frankfurt am Main 2016

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