Seine Lieder sind nie auf eine Wirkung hin geschrieben, sie sind nie formelhaft. Er wollte nie Woody Guthrie sein, nie Elvis, nie Sinatra, nicht einmal Dylan. Am 1. Januar 2017 jährt sich der Todestag des texanischen Singer-Songwriters Townes Van Zandt zum 20. Mal. Martin Wimmer stellt Townes vor und würdigt die literarische Qualität seiner Liedtexte.

20. Todestag von Townes Van Zandt

Der Traurigliedersänger

Es wäre unredlich, eine Würdigung des texanischen Singer-Songwriters Townes Van Zandt im Jahre 2016 nicht in den Kontext der kürzlich verstorbenen Kollegen Leonard Cohen und Guy Clark zu stellen, vom Nobelpreis für Bob Dylan ganz zu schweigen. Schon lange stand die literarische Qualität von Liedtexten nicht mehr dermaßen im Blickpunkt der Feuilletons. Und wo über die ganz, ganz großen Songwriter gesprochen wird, die Songwriter’s Songwriter, da fällt der Name Townes.

Mit diesem Einstieg erledigen wir auch gleich das Henne-Ei-Problem mit: Was kommt beim Song zuerst, was ist wichtiger, was ist die conditio sine qua non, Musik oder Text, oder die Interpretation, oder gar die Rezeptionspraxis im sozialen Kontext der technischen Vervielfältigung – immerhin reden wir auch bei Blues, Folk, Country und Rock über Pop-Phänomene des 20. Jahrhunderts? Aber tun wir das wirklich? Schon in der Antike wurden Texte zu instrumentaler Begleitung (der Lyra, daher ja die Lyrik) vorgetragen, eine Aufführungspraxis, die sich über das Kirchenlied, das Volkslied, das Minnelied des Mittelalters, das Kunstlied der Romantik bis zu den gerappten Hip-Hop-Derivaten noch der zeitgenössischsten Poetry Slams zieht. Wo eine Bühne ist, da stehen auch Männer und Frauen und singen, Arien, Balladen und Trinklieder, sie berichten als Troubadoure von fernen Ländern, erzählen die besten Geschichten über Herrscher und Liebende, Götter und Mörder, und von ihresgleichen, den Vaganten.

Es lässt sich zumindest begründet argumentieren, dass die Kunstgattung, in der die Singer-Songwriter zu Hause sind, ihnen ebensolche Fertigkeiten im Handwerk der Dichter abverlangt wie im Handwerk der Komponisten und dem der Bühnendarsteller. Sie müssen spannende Geschichten aufbauen, starke Charaktere formen, und das alles in poetischer, einprägsamer Sprache. Um zu ihrer Zeit und über ihre Lebenszeit hinaus so stark rezipiert zu werden wie die eingangs Genannten braucht es aber noch mehr: Sie müssen über Generationen hinweg eine Identifikationsfläche für eine große Anzahl von Individuen in einer globalisierten Welt bilden.

Hier geht es um den Liedtext

Von dieser Fragestellung her will ich mich dem Phänomen Townes Van Zandt nähern. Denn wir dürfen eigentlich den Komponisten und den Performer nicht außen vor lassen. Wenn ich es hier doch tue, dann, weil ich nach dreißig Jahren der intensiven Auseinandersetzung mit seinem Werk zwar sicher bin, dass seine Liedstrukturen und Melodien, die Instrumentierung und Produktion und Covergestaltung der auf Platte veröffentlichten Studio- und Liveaufnahmen, ebenso wie die Choreographie und Ikonographie seiner Konzerte einen riesengroßen Anteil an seinem Erfolg haben, dass es aber die literarische Qualität seiner Texte ist, die ihn aus der Masse seiner Mitbewerber in den Olymp gehievt hat. Hier geht es also um den Liedtext, die lyrics, wie es im Englischen mit schönem Bezug zum Ursprung der Literaturgattung heißt.

Woran bemisst sich diese Qualität? Die Kunsttheorie nähert sich Werken aus vielen Perspektiven, biografischen und werkimmanenten, intentionsbasierten und wirkungsorientierten, sozialhistorischen und diskursanalytischen und vielen mehr.

Der Erstkontakt mit Townes, wie ihn die Szene nennt, nie Van Zandt, einfach nur: Townes, geschieht in der Regel durch einen bereits Eingeweihten in Form eines Initiationsritus mit gezielt gewählten Einstiegsliedern (etwa „To Live Is To Fly“ oder „Nothin“), also gut vorbereitet. Meine These wäre, dass sich während der ersten Berührung mit dem Werk von Townes Van Zandt bei einem halbwegs mit ästhetischen und emotionalen Sensorien ausgestatteten Menschen eine staunende Vertrautheit einstellt, die sich bei wiederholter Begegnung mit seinen Liedern, egal ob von ihm selbst oder anderen gespielt, egal ob als Lied gehört oder als Text gelesen, zu einer bewunderten Fremdheit weiterentwickelt.

Die Kraft der Townes’schen Texte zeigt sich also zunächst in ihrer Macht über die Rezipienten. Vom einfachen Hörer bis zum strengsten Kritiker habe ich noch keinen erlebt, übrigens und ganz bewusst muss das erwähnt werden, auch keine Hörerin und keine Kritikerin, die nicht fasziniert gewesen wären von seinem Œu­v­re. Am stärksten ist seine Wirkung aber auf seine KollegInnen. Es gibt kaum einen Songwriter, von dem so viele Songs so oft gecovert wurden. Eine einschlägige Website listete schon 2013 genau 6.648 Coverversionen seiner nur rund sechzig Songs auf, darunter allein über tausend Versionen seiner größten Hits „Pancho and Lefty“ und rund 500 von „If I Needed You“.

Seine Lieder sind nie auf eine Wirkung hin geschrieben, nie formelhaft. Townes hätte nie ein Weihnachtslied, ein Geburtstagslied oder eine Hymne für eine Demonstration geschrieben. Townes wollte nie Woody Guthrie sein, nie Elvis, nie Sinatra, nicht einmal Dylan. Seine Lieder haben keinen offensichtlichen Grund, übrigens trotz dreier ausführlicher Biografien und einem ganzen Film („Be Here To Love Me“) über ihn auch meist keine biografisch aufzuschlüsselnde Ursache. Ganz im Gegenteil sind das extrem offene Texte, deren Sinn sich nicht letztentschlüsseln lässt. Selbst in den scheinbar einfachsten, von anderen zu Hits gemachten Liedern, die als Liebeslieder oder Storysongs durchgehen mögen, bleiben erhebliche Leerstellen: Dass mit „Loop and Lil agree“ zwei real existierende alliterativ benannte Papageien gemeint sein mögen, hilft uns in „If I Needed You“ nicht viel weiter, ihre Anwesenheit in der entsprechenden Strophe zu verstehen, und die Vorstellung von einem, von dem es heißt „Now you wear your skin like iron, and your breath as hard as kerosene“ wird noch für viele Hörer von „Pancho and Lefty“ atemberaubend bleiben.

Texte, die sich nie abnutzen

Das Vertraute in seiner Poesie finden – wie unzählige Twitter-Posts oder YouTube-Kommentare beweisen – beseelte Hörer gospellastiger Bluegrassmusik ebenso wie todessehnsüchtige Metaljünger. Die Fremdheit überrascht selbst intime Kenner der texanischen Folkmusik, wenn sich nach Jahren des Mitsingens bekannte Textzeilen plötzlich verrätseln oder sich in neuem Sinn auflösen. Es sind Texte, die sich nie abnutzen. Ganz selten nur sind sie in der Zeit verwurzelt, in der sie geschrieben wurden. Fast alle sind zeitlos, bleiben nahe an der Natur und sogar dem menschlichen Körper. Nehmen wir das Beispiel „Rake“, hier die Substantive aus diesem Song: moon, rake, man, lovers, flowers, wounds, laughter, devil, sun, day, nightfall, stars, wine, guitars, fire, body, air, outrage, companion, women, time, water, sea, night, day, cursing, eyes, ravings, lies, tricks, brains, lover, women, tongues, pride, pleasures, laughter, eyes, friend, wedding, face, night, day, air, fire, skin, moonlight. Weitere Beispiele wären „Lungs“ oder Be Here To Love Me“.

Die zahlreichen „highways“, „railroads“ und „rivers“ sind dabei stets als Metaphern für den Lebensweg zu verstehen, der nicht zuletzt an einigen Stellen auch klar religiös konnotiert ist, ebenso wie „sun“, „moon“, „stars“, „day“ und „night“ ein ausgeprägtes Bewusstsein für Vergänglichkeit und ewige Wiederkehr markieren: „The moments do somersaults, into eternity“ („She Came And She Touched Me“). „Days, up and down they come, like rain on a conga drum, forget most, remember some, but don't turn none away“ („To Live Is To Fly“). „It's strange how many tortured mornings, fell upon us with no warning, lookin' for a smile to beg and borrow, it's over now, there is no returning, a thousand bridges sadly burning“ („Come tomorrow“).

Dass das alles nicht so dramatisch ernst gemeint ist, dafür sorgen die zahlreichen Anspielungen auf die Welt der Spieler, nicht nur in einer offensichtlichen Kartenspieler-Hymne wie „Mr Mudd and Mr Gold“ und überall da, wo explizit von den „gamblern“ die Rede ist, sondern auch dort, wo sich das für den Nicht-Native-Speaker nicht sofort erschließt, wie in den zahlreichen Erwähnungen der Zahl Sieben, die im Würfelspiel Craps als Glückszahl gilt. Aber auch andere Motive finden sich immer wieder. Kaum ein Songwriter wird so viel über Krankheiten, Doktoren und Kliniken geschrieben haben („Sanitarium Blues“, „No Deal“, „Lungs“) wie der lange Zeit hospitalisierte Townes, und die Alkohol- und Drogenbezüge sind natürlich auch Legion („White Freightliner“, „Loretta“, „Brand New Companion“).

Es würde sicher eine Doktorarbeit lohnen, die Deixis in Townes’ Songs zu untersuchen, die Bewegung entlang der Highways und Railroads auf der Erdoberfläche, das Versinken in den Untergrund, in Höhlen und Gräber, das Aufsteigen in die Lüfte und den Himmel. Was ist „down“, wo ist „high“, wo verortet man sich: „High, Low And Inbetween“ oder „So close and yet so far away“ (wie im „Tower Song“)? Die Metapher, die das alles zusammenhält, ist das Fliegen, von „To Live Is To Fly“ über „Flyin Shoes“ bis zu „Two Girls“.

Im Gefüge all der existentialistischen Bilder („Legs to walk and thoughts to fly, eyes to laugh and lips to cry, a restless tongue to classify, all born to grow and grown to die“ aus „Rex’s Blues“), all der dunklen Schauplätze („Don't go sneakin' 'round no holes, there just might be something down there, wants to gobble up your soul“ aus „The Hole“) und unerklärlichen Begebenheiten („Two lonesome dudes on an ugly horse, passed by not long ago, they asked me where the action was, I said I did not know“ aus „Two Girls“) fanden sich genug Zeilen, um Townes zum Traurigliedersänger zu stilisieren.

Er ist der Meister der Verneinung und der Repetitor des Wörterbuchs der Verzweiflung: „No words of comfort, no words of advice, nothin' to offer a stranger“ („A Song For“). „The end is coming soon, it's plain, a warm bed just ain't worth the pain, and I will go and you'll remain, with the bitterness we tasted“ („Tower Song“). „It's plain to see, the sun won't shine today, but I ain't in the mood for sunshine anyway, maybe I'll go insane, I got to stop the pain“ („Kathleen“). „I ain't much of a lover it's true, I'm here then I'm gone, and I'm forever blue“ („No Place To Fall“). „There's no stronger wind than the one that blows, down a lonesome railroad line, no prettier sight than looking back, on a town you left behind, there is nothin' that's as real, as a love that's in my mind“ („I’ll Be Here In The Morning“). „Your back ain't strong enough, for burdens doublefold, they'd crush you down, down into nothin'“ („Nothin“).

Steve Earle hat den viel zitierten Satz gesagt: „Townes Van Zandt is the best songwriter in the whole wide world and I’ll stand on Bob Dylan’s coffee table and say that.“ Ist das zu rechtfertigen? Wäre Townes, hätte er noch gelebt, der würdigere Nobelpreisträger für Literatur gewesen? Natürlich nicht. Die Wirkmacht von Dylan ist unerreicht. Er markiert eine Zäsur, ein vorher-nachher dessen, was als Songtext möglich war. Er greift weiter zurück und wirkt weiter vor in der Literaturgeschichte des Liedtextes. Auch ein Townes Van Zandt ist nur durch ihn erst ermöglich worden. Das Gesamtwerk Dylans ist absolut solitär in der Brücke, die es vom frühen 20. ins 21. Jahrhundert schlägt.

Die Songtexte von Townes werden Dylans überleben

Aber, und diese letzte These wird erst in hundert Jahren überprüft werden können: Dylan wird einst mit seiner Zeit verbunden werden. Er wird für die 1960er stehen, für das Greenwich Village, für den Folk. Er wird stehen für etwas, das überwunden, integriert wurde, das selbstverständlich wurde. Er hat literarische Songtexte hoffähig gemacht. Wissenschaftler werden sich dann immer noch mit ihm beschäftigen. Doch ob noch viele Menschen seine vielen, für durchgängig höchste Qualität zu vielen Texte lesen, die doch so oft „topical“ („Hurricane“) und artifiziell (in ihren Blues- und Bibel-Zitaten) sind, ob „Like A Rolling Stone“ dann noch Menschen im Herzen berührt, das bezweifle ich.

Die Songtexte von Townes werden Dylans dagegen überleben. Denn sie sind originär, kontextfrei, zeitlos. Ihre poetische Offenheit, ihre suggestive Wirkung, ihre existenzielle Unerbittlichkeit wird Menschen packen, sie werden die Vertrautheit bewundern und sie werden über die Fremdheit staunen. Auch in hundert Jahren wird Townes noch von einer Position aus zu Menschen sprechen, zu der sie selbst keinen Zugang haben, aus einer Stelle ganz tief in ihrem Innern, für die sie selbst keine Sprechrolle einnehmen können. In Townes‘ Songs werden sie für ihre Traurigkeit, für ihre Einsamkeit, für ihre Sehnsucht Worte finden. Jemand wird jemand „Be Here To Love Me“ vorspielen oder vorlesen, und derjenige wird verstehen:

Your eyes seek conclusion in all this confusion of mine
Though you and I both know it's only the warm glow of wine
That's got you to feeling this way
But I don't care,I want you to stay
And hold me and tell me you'll be here to love me today

Children are dancin', the gamblers are chancin' their all
The window's accusing the door of abusing the wall
But who cares what the night watchmen say
The stage has been set for the play
Hold me and tell me you'll be here to love me today

The moon's come and gone but a few stars hang on to the sky
The wind's runnin' free but it ain't up to me to ask why
The poets are demanding their pay
They've left me with nothin' to say
'Cept hold me and tell me you'll be here to love me today
Just hold me and tell me that you'll be here to love me today

Townes Van Zandt singt »Pancho and Lefty«

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erstellt am 27.12.2016

Townes Van Zandt
Townes Van Zandt (1944-1997)
Townes Van Zandt

Kommentierte Diskografie

*****
Live At The Old Quarter
Das Doppelalbum ist die Essenz seines Schaffens. Live, nur ein Mann, seine Gitarre, Songs. Mit dem bezeichnenden Wechselspiel zwischen launig vorgetragenen Geschichten und den traurigen Liedern. Alle wirklich wichtigen Hits der großen Schaffensphase drauf, dazu klärende Coverversionen. Wenn nur eine Platte, dann diese.
 
Flyin Shoes / At My Window
Die mittlere Phase. Seine besten Studioalben. Perfekte Balance aus in sich ruhendem Künstler auf dem Zenit seines Schaffens, großartigen Songs, spielfreudigen Musikern, satter Produktion.

****
Our Mother The Mountain / Townes Van Zandt / Delta Momma Blues
Das klassische Trio. Unglaubliche Tiefe in den Songs. Großer Kunstanspruch. In der Wirkung oft mehr Leonhard Cohen als Willie Nelson, mehr Phil Spector als spartanischer Folk, langsam, schwelgerisch.
 
No Deeper Blue
Rückkehr zu absoluter Höchstform im Songwriting. Eine Hymne an die Liebe, wunderbare Lieder für seine Kinder, dunkle Höllentrips, surrealistische Wortspielerein. Sehr gut produziert, wirkt dadurch aber auch manchmal, als wäre Townes nur Gast auf seiner eigenen Platte.
 
The Nashville Sessions
Das Album für die Countryfans. Spaß machende Arrangements, Country, Bluegrass, meilenweit von den Solo-Live-Aufnahmen oder den Breitwandsounds der frühen Alben.
 
Roadsongs
Hervorragendes Live-Album mit ausschließlich Coverversionen. Rolling Stones, Dylan, Springsteen, Lightnin Hopkins. Obwohl Townes DER Songwriter schlechthin ist, lohnt jedes der Covers hier. Finger weg von dem enttäuschenden Vol 2.
 
***
High, Low and Inbetween
Das gospeligste Album. Das schwächste aus der Anfangszeit.
 
The Late Great Townes Van Zandt
Countryeskes Alben. Höherer Anteil an Covers und mediokren Songs. Nicht sein bestes Album, aber mit seinen zwei größten Hits.
 
Texas Rain
Duett-Versionen mit dem Who’s’Who der texanischen Musikszene, sehr geschmackvoll gemacht, aber weitgehend überflüssig.
 
Rearview Mirror / Live and Obscure / Rain On A Conga Drum / A Gentle Evening With
Die besten unter den Live-Alben. Tolle Songauswahl, gute Aufnahmequalität, teils warmherzig mit Querflöte instrumentiert, und nicht zuletzt Townes’ Geschichten zwischen den Songs machen diese Alben eine gute Ergänzung der Studioalben.
 
**
A Far Cry From Dead
Schlimmes Ausbeuteralbum. Nachträglich eingespielte Rockbegleitung zu Townes’ Vocals. Undifferenzierte Studiomusik, Gitarrenjaulen. Finger weg.
 
Acoustic Blue / Abnormal / In Pain / Live At McCabe’s / Absolutely Nothing / Live At The Jester Lounge / Live At Union Chapel / A Private Concert / Live At The Whole Coffee House / Rear View Mirror Vol 2 / Documentary / Down Home
Eine größere Anzahl Livealben. Manche wirklich schlecht, falsche Songauswahl, belanglose Einspielung, die kein Mensch braucht, manche bieten immerhin mehr oder weniger interessante Mitschnitte sonst nicht so erhältlicher Songs.
 
For The Sake Of The Song (aka First Album) / In The Beginning / Sunshine Boy
Das Debütalbum ertränkte einige der zeitlosen Songtexte in Überproduktion. Vor allem aber fällt die hintere Hälfte des Albums auch im Songwriting sehr stark ab. Das zweite ist ein komplett überflüssiger Blick auf die ganz frühen Jahre. Nicht kaufen. Das dritte, eine Sammlung von Demos, ist nur für echte Hardcore-Fans interessant, die schon alles haben, und nochmal eine neue Perspektive in Form alternativer Versionen gewinnen wollen.