20. TODESTAG VON TOWNES VAN ZANDT, DEM TRAURIGLIEDERSÄNGER
Seine Lieder sind nie auf eine Wirkung hin geschrieben, sie sind nie formelhaft. Er wollte nie Woody Guthrie sein, nie Elvis, nie Sinatra, nicht einmal Dylan. Am 1. Januar 2017 jährt sich der Todestag des texanischen Singer-Songwriters Townes Van Zandt zum 20. Mal. Martin Wimmer stellt Townes vor und würdigt die literarische Qualität seiner Liedtexte.

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ESSAY: KUNSTKRITIK IM DIGITALEN ZEITALTER
Das Symposium Newsflash Kunstkritik? diskutierte kürzlich in Frankfurt, wie die Kritik angesichts zunehmender Präsentation und Verbreitung zeitgenössischer Kunst in sozialen Netzwerken und Internetplattformen agieren kann. Man sollte die Kunstkritik als Informations- und Kommunikationsangebot sehen, das dienend und herausfordernd zugleich ist, meint Ellen Wagner in der Nachschau.

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LYRIK: KURT DRAWERTS NEUER GEDICHTBAND
Mutig und übermütig geht er mit der Form um, mit melancholischem Witz und enormer Erfahrung balanciert er seine Poesie über den aktuellen und ewigen Abgründen. Kurt Drawert hat sich mit seinem Großgedicht Der Körper meiner Zeit als empfindsames Medium unserer Gegenwart gezeigt. Bernd Leukert schätzt seine Kunst der lyrischen Reflexion.

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MUSIK: JUNGHEINRICHS CD-BESPRECHUNGEN DEZEMBER
Als es noch Tonbänder gab, bemerkte der amerikanische Komponist Steve Reich, dass das gleiche Stück, gleichzeitig auf zwei Tonbandgeräten abgespielt, nicht synchron blieb. Die graduelle Verschiebung klingender Strukturen blieb seitdem die Basis seines Schaffens. Dass die Übertragung solcher Mechanik auf die Spieldisziplin von Musikern absurde Züge trägt, hört Hans-Klaus Jungheinrich in Aufnahmen der Klaviermusik von Steve Reich, Terry Riley, nicht aber von Alberto Ginastera.

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LÜDKES LIEDERLICHE LISTE: MICHAELS KRÜGERS GEDICHTE
Michael Krügers Gedichte aus vierzig Jahren versammelt der kürzlich erschienene Band Hellwach gehe ich schlafen. Eine Elegie auf die verschwindende Sichtbarkeit der Welt nannte Friedmar Apel einmal die Gedichte Krügers. Besser kann man diesen Abgesang auf eine sich verflüchtigende Kultur nicht beschreiben, meint Martin Lüdke.

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MUSIK: FADO UND MEHR
Für Portugal repräsentiert der Fado eine unverwechselbare Musiktradition. Zu den bekannten jüngeren Fadistas zählt neben Mariza, Ana Moura, Amelia Muge auch die 1955 geborene Misia. Eine neue Doppel-CD vereint 40 Titel aus ihrem Repertoire. Thomas Rothschild hat sich die Aufnahmen angehört.

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DANCE ON ENSEMBLES BEI DEN EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN
Nachhaltig einprägsam war der Abschluss der diesjährigen Kulturtage der Europäischen Zentralbank mit dem Programm Water Between Three Hands des DANCE ON ENSEMBLES, bestehend aus sechs Tänzern, drei Frauen, drei Männern. Mit akustischen und rhythmischen Effekten wurden im Schauspiel Frankfurt Spannung und unterhaltende Nachdenklichkeit auf die Bühne gebracht, berichtet Petra Kammann.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER
Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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JAMAL TUSCHICKS HESSENMEISTER

Der Bembel ist politisch. Die Geschichte als Wurst im Darm von Hauptsache heftig
Am Anfang noch und doch schon im Herbst, die Äpfel sind aufgeschüttet, sagt Tanja: Du musst mich nicht jedes Mal fragen, wenn du Bock hast.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.
z.B. in Frankfurt: Be Here to Love Me. A Film About Townes van Zandt im Deutschen Filmmuseum, Wort. Gewalt. Tat, eine Performance mit Barbara Englert im Gallustheater, Litprom-Literaturtage Weltwandeln in französischer Sprache im Literaturhaus

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Herzliche Grüße und alle guten Wünsche für das Jahr 2017
Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 29. Dezember 2016

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