13. Dezember 2017 bis 08. April 2018 - Opelvillen, Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim

Conrad Felixmüller, Selbstbildnis

Das Selbstporträt. Arbeiten auf Papier aus der Sammlung Frerich

Insgesamt 115 Werke hat Kuratorin Beate Kemfert aus der Kunstsammlung des 2013 verstorbenen Kölner Zahnarztes Günter Frerich ausgewählt. Frerich erwarb ausschließlich Selbstporträts auf Papier: Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien. Kurz vor seinem Tod übergab er seine Sammlung dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf Selbstporträts aus dem 20. Jahrhundert. Die Künstlerliste umfasst 42 Namen und liest sich wie ein (männliches) Who's who der modernen Kunst: Max Beckmann und Otto Dix fehlen ebenso wenig wie Conrad Felixmüller, Ludwig Meidner und Andy Warhol. Nur vier Frauen sind in der Ausstellung vertreten, die bekannteste ist Käthe Kollwitz.

 

Die Schau ist nicht chronologisch aufgebaut, sondern nach einzelnen Positionen. So können die Besucher die Entwicklung der jeweiligen Künstler nachvollziehen. Reproduktionen privater Porträtfotografien der Künstler ergänzen die Präsentation. Das soll dem Betrachter ermöglichen, die Selbstporträts mit der vermeintlich ungeschminkten Foto-Wirklichkeit zu vergleichen. (el)

Abb.: Conrad Felixmüller, Selbstbildnis mit Zeichenstift, 1927 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Peter Hinschläger


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erstellt am 10.6.2015