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bis 14. Januar 2018 - Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, Frankfurt am Main

© Bruno Barbey / Magnum Photos

Bruno Barbey: Passages

Der französische Fotograf Bruno Barbey wurde 1941 in Marokko geboren und verbrachte dort die ersten zwölf Jahre seines Lebens. Heute lebt Barbey in Paris und kann auf eine langjährige und erfolgreiche Laufbahn als Fotojournalist zurückblicken. Das Fotografie Forum Frankfurt widmet Bruno Barbey nun eine umfangreiche Retrospektive. 100 Schwarzweiß- und Farbfotografien aus fünf Jahrzehnten sind zu sehen.

 

Als Fotojournalist begleitete Barbey Weltereignisse wie die Pariser Studentenproteste von 1968, den Vietnamkrieg und den ersten Irakkrieg. Eine Farbfotografie von 1972 zeigt, aus einiger Entfernung aufgenommen, heftige Bombenexplosionen in der Nähe der vietnamesischen Stadt Saigon. „Das Foto wurde zu einer Ikone“, erinnert sich Barbey. Nicht minder apokalyptisch mutet die Aufnahme brennender Ölfelder in Kuwait aus dem Jahr 1991 an.

Barbey interessiert sich nicht nur für politische Krisen und Konflikte. Er hat auch ein Auge für alltägliche, poetische Momente. Mehrfach reiste der Fotograf in das Land seiner Kindheit. Aus dem Jahr 1985 stammt ein farbstarker Einblick in ein marokkanisches Mausoleum. Viele Künstler hätten Marokko auf der Suche nach Inspiration besucht, erzählt Barbey und verweist unter anderem auf den Maler Henri Matisse. (el)

 

Foto: Moulay Ismael Mausoleum, Meknes, Morocco, 1985 © Bruno Barbey / Magnum Photos

 

Weitere Informationen zur Ausstellung


erstellt am 10.6.2015