25. Juli 2017 bis 27. August 2017 - Museum Giersch, Schaumainkai 83, Frankfurt am Main

© Laura J. Padgett

Laura J. Padgett: Somehow Real

Die Fotografin Laura J. Padgett, 1958 im US-Bundesstaat Massachusetts geboren, lebt seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland. Sie erhält nun den Marielies-Hess-Kunstpreis, der seit 2011 alle zwei Jahre vergeben wird. Aus diesem Anlass zeigt das Museum Giersch der Goethe-Universität unter dem Titel „Somehow Real“ vier fotografische Serien und zwei Filme der Frankfurter Künstlerin.

In ihren Fotografien erweist sich Padgett als präzise Beobachterin mit einem Blick für Details und Stimmungen. Was zunächst wie ein Schnappschuss wirken könnte, ist, so Laura J. Padgett, „wohlbedacht“. Oft setzt sie Gebäude und Stadtlandschaften ins Bild.

Im Juli 2005 erhielt Laura J. Padgett Zugang zum Wohn- und Atelierhaus des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Sie machte zahlreiche analoge Innen- und Außenaufnahmen des von Zumthor selbst entworfenen Hauses. Von Januar 2010 bis Januar 2012 begleitete Laura J. Padgett den Umbau und die unterirdische Erweiterung des Städels. Zum Frankfurter Museum hat Padgett eine besondere Beziehung: „Das Städel kenne ich, seit ich Anfang der achtziger Jahre nach Deutschland kam.“ (el)

 

Abb.: Laura J. Padgett, Oberlicht im II. OG Städel Mainflügel, Februar 2011, aus: „Raum über Zeit“. © Laura J. Padgett

 

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erstellt am 10.6.2015