Das halbe Wort

OZ

Das ›Dazwischen‹ beschreibt OZ ganz gut. Irgendwo ›dazwischen« war sie zwei Jahre lang in der Textwerkstatt Darmstadt, zwischen denjenigen, die nur Prosa, und denjenigen, die nur Lyrik verfassen. Irgendwo ›dazwischen« scheint sie auch im Benutzen ihrer beiden ›Heimatsprachen‹, Deutsch und Türkisch, zu sein. Manche Redewendungen erscheinen fremd: „auf die augen schlägt die sonne ihr licht“ – und doch weiß man, was sie sagen möchte – fühlt es. Das ›Dazwischen‹ charakterisiert auch ihr Verhältnis zwischen Emotionalität und Rationalität, zwischen Sagbarem und Unsagbarem in ihren Texten. Das ›Dazwischen‹ findet sich in jedem ihrer hier veröffentlichten Gedichte: Liebe zwischen Sprachlosigkeit und Getriebenheit.
Jannis Plastargias

erstellt am 30.5.2012

OZ
OZ

Özlem, genannt OZ, geb. 1983 in Solingen, lebt in Solingen. Derzeit Promotion in der Allgemeinen Literaturwissenschaft in Wuppertal. Studium der Germanistik, Literaturen der britischen Inseln und Philosophie in Wuppertal. Auslandsstudium 2005/06 in Maynooth/Irland. Journalistische Tätigkeit 2001-2005. Freie Mitarbeit bei der Zeitschrift Federwelt 2008-2009. 2010-2011 Teilnehmerin der Textwerkstatt Darmstadt, geleitet von Kurt Drawert. Schreibt Lyrik und Prosa. Veröffentlichungen in den Zeitschriften außer.dem und Zeichen & Wunder.