Faust-Kultur gehört als unabhängige, nichtkommerzielle Autoren- und Künstlerplattform zu den wenigen Qualitäts-Portalen im Netz. Trägerin ist die Faust-Kultur-Stiftung. Wir arbeiten daran, dass www.faustkultur.de weiterhin eine »Kultur-Oase« im Internet bleibt. Sie können uns dabei unterstützen. Spenden sind willkommen!

Bankverbindung der Faust-Kultur-Stiftung:
Nassauische Sparkasse, IBAN: DE89 5105 0015 0159 0420 01, BIC: NASSDE55XXX

Ich möchte für Faust-Kultur spenden


Konzert | 21. November 2017 19:30 Uhr - Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, Frankfurt am Main

10. Frankfurter Tehillim-Psalmen-Konzert

Der Interreligiöse Chor Frankfurt singt Musik aus 500 Jahren, darunter Claude Goudimel, Georg Philipp Telemann, Louis Lewandowski und Hugo Distler sowie zwei Neukompositionen auf Jiddisch und auf Arabisch. Mit dabei sind: der Chor, vier SolistInnen, ein Oud-Spieler, eine Klarinette und diverse Tasteninstrumente. Das Konzert dreht sich um den Psalm 46, „Gott ist unsre Zuversicht und Stärke“, aus dem Martin Luther das Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ gemacht hat.

→ Details


Lesung | Gespräch | 22. November 2017 20:00 Uhr - Literaturforum im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt

Anke Stelling

Anke Stelling: Fürsorge

Seit sechzehn Jahren hat Nadja ihren Sohn nicht mehr gesehen. Es war eine bewusste Entscheidung der Ballerina, ihn direkt nach der Geburt bei ihrer Mutter unterzubringen und sich der eigenen Karriere zu widmen. Diese ist nun beendet, der Körper – noch immer schön und jugendlich – ist nach 30 Jahren des harten Trainings zerschunden. Als Nadja in eine Krise gerät, besucht sie Mutter und Sohn. Das Familientreffen folgt jedoch nicht den üblichen Mustern: Zwischen Nadja und Mario, dem fitnessgestählten Sohn, entstehen Gefühle, die weit über die Liebe zwischen Eltern und Kindern hinausgehen. Es dauert nicht lange, bis die beiden zum ersten Mal miteinander schlafen. 

„Fürsorge“ ist Anke Stellings insgesamt siebter Roman.

 

→ Details


Konzert | 22. November 2017 21:00 Uhr - Milchsackfabrik, Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt am Main

Alin Coen

Evas Apfel feat. Alin Coen

Alin, seit vielen Jahren als Sängerin und Frontfrau der Alin Coen Band bekannt, trifft auf die Jazzband EvasApfel. Die Künstlerin wird an diesem Abend das ihr angestammte Popgenre verlassen, um sich auf ein Experiment einzulassen: Der Interpretation von Jazzsongs. Die Band EvasApfel wird sie im Trio musikalisch begleiten.

 

→ Details


Symposium | 23. November 2017 10:30 Uhr - Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin

Ostpol Berlin

Mittel- & osteuropäische Autoren in Berlin


Das Literarische Colloquium Berlin, Literaturport und die Berliner Literarische Aktion haben zahlreiche Gastautoren, Wissenschaftler und Literaturaktivisten eingeladen, um Geschichte und Gegenwart der mittel-/osteuropäischen Literaturen Berlins zu erforschen, zu besprechen und zu präsentieren. Diese literarischen Szenen sind vielfältig und in der Stadt tief verwurzelt, aber vielen Berlinern dennoch seltsam unbekannt: In drei thematischen Panels sowie einer abschließenden Lesung werden 30 Teilnehmer aus 11 Ländern zu Wort kommen, sowie einige bemerkenswerte Autoren und Texte exemplarisch vorgestellt.

 

→ Details


Lesung | 24. November 2017 20:00 Uhr - Denkbar, Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt am Main

Ingrid Mylo

Preisverleihung an Ingrid Mylo

Verleihung des Renate-Chotjewitz-Häfner-Förderpreis für Autorinnen

 

Die Autorin, Übersetzerin und Feministin Renate Chotjewitz- Häfner (1937-2008) stellte in ihrem Testament einen Geldbetrag zur Förderung von hessischen Autorinnen zur Verfügung. Preisträgerin ist in diesem Jahr Ingrid Mylo. Die in Kassel lebende Autorin arbeitete 1974-76 am Theater am Turm in Frankfurt. Von 1988 erschien im Magazin „Strandgut“ ihre Kolumne „Kaffeeblüten“. Sie veröffentlichte unter anderem die Prosabände „Männer in Wintermänteln“ (2009) und „Kleine böse Absichten“ (2015) sowie „Das 100 Tagebuch“ zur documenta 13 (zusammen mit Felix Hoffmann, 2015).

 

→ Details


Lesung | Gespräch | 27. November 2017 19:30 Uhr - Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt

Bachtyar Ali ©Hama Kraim Khasraw

Bachtyar Ali: Die Stadt der weißen Musiker

Bachtyar Ali gilt im irakischen Kurdistan als der bekannteste zeitgenössische Schriftsteller und vielen als „das Gewissen eines katastrophengebeutelten Volkes.“ 1966 in Sulaimaniya (Nordirak) geboren, geriet er knapp 18-jährig in Konflikt mit der Diktatur Saddam Husseins. Seit 20 Jahren lebt er in Deutschland. Nun erscheint im Unionsverlag sein zweiter Roman auf Deutsch: „Die Stadt der weißen Musiker“. Das Gespräch in deutscher Sprache moderiert Martin Maria Schwarz (hr2-kultur). Die Übersetzung von Peschawa Fatah und Hans-Ulrich Müller-Schwefe liest der Schauspieler Isaak Dentler (Schauspiel Frankfurt).

→ Details


Lesung | 28. November 2017 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), Frankfurt am Main

Alissa Walser

Alissa Walser: Eindeutiger Versuch einer Verführung

Die Romanautorin Alissa Walser hat in ihrem jüngsten Band „Eindeutiger Versuch einer Verführung“ Notate zum Leben versammelt. Aus persönlichen Begegnungen oder Erzählungen Dritter entstanden reflektierende erzählerische Texte, in denen dem Erlebten versucht wird, eine Bedeutung zu geben. Eine Art Sinn oder Moral der Geschichte zum Verhalten in unangenehmen, seltsamen oder beiläufigen Situationen wird dazu notiert. Man könnte diesen Band ein Tagebuch nennen, in dem alles Private verallgemeinert ist. Da aber alle Begebenheiten so unmittelbar geschildert sind, scheinen sie wahr zu sein, und so haben die Notate auch eine philosophische Note.

 

→ Details


Konzert | 30. November 2017 20:00 Uhr - Alte Oper, Opernplatz, Frankfurt am Main

Arabella Steinbacher

Mozart pur

Arabella Steinbacher, Violine / Nils Mönkemeyer, Viola / Mozarteumorchester Salzburg


Rund 23.000 Seiten Notentext sind von Mozart überliefert worden, darunter 50 Sinfonien, die nach wie vor zu den Hits des Konzertbetriebs gehören. Trotz immer wiederkehrenden Mozart-Jahren und regelmäßigen Mozart-Festivals ist die Publikumsbegeisterung für Mozarts Musik ebenso wie die interpretatorische Bemühung darum umgebrochen – beides bedient die Konzertreihe „Mozart pur“, die am 30. November in der Alten Oper startet. Auf dem Programm stehen neben zwei Sinfonien (Nr. 34 C-Dur und Nr. 40 g-Moll), die das Mozarteumorchester unter der Leitung von Constantinos Carydis aufführen wird, die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364, eines der beliebtesten Stücke Mozarts, die die Geigerin Arabella Steinbacher und der Bratschist Nils Mönkemeyer interpretieren werden.

 

→ Details


Vortrag | 4. Dezember 2017 20:00 Uhr - Denkbar, Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt am Main

Walter Benjamin, 1928

Walter Benjamins Studien zu Charles Baudelaire

Vortrag von Lorenz Jäger

 

Lorenz Jäger wurde 1951 in Bad Homburg geboren. Er war seit 1997 Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, von April 2015 bis 2016 Ressortleiter für „Geisteswissenschaften“. 2017 erschien seine Walter-Benjamin-Biografie „Das Leben eines Unvollendeten“.

 

→ Details


Lesung | Gespräch | 7. Dezember 2017 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), Frankfurt am Main

Werner Söllner, Foto: APE

Ein Abend für Werner Söllner

Die Zeitschrift für Literaturkritik „Die Wiederholung“ hat ihr jüngstes Heft (Juli 2017) dem in Frankfurt lebenden Dichter Werner Söllner gewidmet. Der in Rumänien geborene Söllner studierte Physik, Germanistik und Anglistik, arbeitete als Verlagslektor in Bukarest. 1982 Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland. Zuletzt erschien von ihm der Gedichtband „Knochenmusik“. Das Wort Knochenmusik veranlasste einen der Herausgeber, Alexandru Bulucz, zu einem ausführlich recherchierten wortgeschichtlichen Beitrag. Auch seine Kollegen Leonard Keidel und Paul-Henri Campbell haben Beiträge zu Werner Söllner verfasst. Die Herausgeber stellen ihr Zeitschrift und den Dichter Söllner vor. Werner Söllner liest aus seinen Beiträgen in der Zeitschrift und aus weiteren Werken.

 

→ Details


Gespräch | 11. Dezember 2017 19:00 Uhr - Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt

Martin Lüdke

Die Zukunft des Buchmarktes

Podiumsdiskussion mit Siv Bublitz (S. Fischer Verlag), Sandra Kegel (F.A.Z.), Martin Lüdke (Literaturwissenschaftler und -kritiker), Heinrich Riethmüller (Börsenverein des Deutschen Buchhandels), Jörg Sundermeier (Verbrecher Verlag)


„Ist das Buch am Ende?“, fragte die Literaturkritikerin Sandra Kegel kurz vor Beginn der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Ihr alarmierender Artikel wurde breit und kontrovers diskutiert – besonders im „Betrieb“. Aber es geht in dieser Diskussion um weit mehr als den Zustand und das Überleben einer Branche. Der Befund vom schleichenden Niedergang des Buchmarktes ist eingebettet in eine umfassende Zeitkritik, denn mit der wirtschaftlichen Misere korreliert ein Kulturwandel.

 

→ Details


Performance | 23. November 2017 bis 26. November 2017 - Studierendenhaus, Mertonstr. 26–28, Frankfurt a. M.

Das Frankfurter Studierendenhaus

Horkheimers Geist – Übungen in Demokratie

Eine performative Audioinstallation


Seit das Frankfurter Studierendenhaus vor 128 Semestern den Studierenden zur Selbstorganisation überlassen wurde, hat es sich zu einem Experimentierfeld für verschiedene Formen von Demokratie entwickelt. Schon zu seiner Einweihung beschwor der damalige Uni-Rektor Max Horkheimer den „Geist der Demokratie“, den man durch diesen bundesweit einmaligen Akt unter den Studierenden initiieren wollte. Tatsächlich wurde im Studierendenhaus nicht selten Revolte riskiert. Seine Geschichte legte Spuren zum Beginn der Frauenbewegung und den Anfängen der Grünen bis hin zu Alternativer Ökonomie, neuen Theaterformen und Zeitungsprojekten.

 

→ Details


Ausstellung | 6. Oktober 2017 bis 2. Dezember 2017 - Deutsch-Amerikanisches Institut, Karlstr. 3, 72072 Tübingen

© Stefan Falke

La Frontera – Artists Along the U.S.-Mexican Border

Der deutschstämmige, in New York lebende Fotograf Stefan Falke hat Künstler an der amerikanisch-mexikanischen Grenze porträtiert. Mit seinen Bildern lenkt er den Blick auf eine bunte und kreative Welt abseits von Schmugglerpfaden, Existenznot und Aussichtslosigkeit. Die Künstler befassen sich auf ihre eigene Weise mit dem Leben an der Grenze und ihre Darstellungsformen reichen von Malerei über Tanz, Theater und Videokunst bis hin zu raumgreifenden Installationen. Die Grenze, die hier zum Thema wird, steht exemplarisch für jede Ausgrenzung, wie wir sie heute nicht nur zwischen den USA und Mexiko, sondern weltweit erleben.

→ Details


Ausstellung | 29. November 2017 bis 3. Dezember 2017 - Festivalzentrum im Four Frankfurt, Junghofstr. 5-9, Frankfurt

B3 Biennale des bewegten Bildes

Am 28. November 2017, 19:30 Uhr, eröffnet die B3 Biennale mit der riesigen Projektion von Federico Solmis „The Great Farce“ auf der Fassade des Frankfurter Schauspielhauses. Die 110 Meter lange Videoinstallation, ein bissiger Kommentar zur Weltgeschichte, wird dort bis zum 3. Dezember zu sehen sein. „Für mich sind alle Führer in meiner Installation Schlingel, die rücksichtslos ihren eigenen Interessen als falschen Helden in Machtpositionen dienen.“, erklärte der Künstler im Interview mit der Hessenschau. Klar, ist Trump auch dabei.

→ Details


Vortrag | 6. September 2017 bis 6. Dezember 2017 - Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt

Foto: Felix Torkar

STADTplus

Mit der Reihe STADTplus präsentiert das Deutsche Architekturmuseum einmal mittwochs im Monat einen Kurzvortrag zu Themen, die Frankfurt bewegen. Erweitert wurde das Angebot um eine Führung durch die jeweils aktuelle Ausstellung.

 

6. September 2017, 19 Uhr

Die Stadt + Die Detektive

Wie Privatermittler in Frankfurt arbeiten

Marcus Lentz, Geschäftsführer der Detektei Lentz & Co. GmbH

 

4. Oktober 2017, 19 Uhr

Die Stadt + Der Feminismus

Wie die Frauenbewegung Frankfurt bewegt

Dörthe Jung, Sozialwissenschaftlerin und Autorin

 

1. November 2017, 19 Uhr

Die Stadt + Der Beton

Was vom Brutalismus übrig blieb

Daniel Bartetzko und Karin Berkemann, Magazin moderneREGIONAL

 

6. Dezember 2017, 19 Uhr

Die Stadt + Die wahre Altstadt

Wie Bürger Alt-Sachsenhausen verändern (könnten)

Steen Rothenberger, Mittelständler

 

→ Details


Ausstellung | bis 14. Januar 2018 - Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, Frankfurt am Main

© Bruno Barbey / Magnum Photos

Bruno Barbey: Passages

Der französische Fotograf Bruno Barbey wurde 1941 in Marokko geboren und verbrachte dort die ersten zwölf Jahre seines Lebens. Heute lebt Barbey in Paris und kann auf eine langjährige und erfolgreiche Laufbahn als Fotojournalist zurückblicken. Das Fotografie Forum Frankfurt widmet Bruno Barbey nun eine umfangreiche Retrospektive. 100 Schwarzweiß- und Farbfotografien aus fünf Jahrzehnten sind zu sehen.

 

→ Details


Ausstellung | bis 21. Januar 2018 - Kunsthistorisches Museum Wien, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Rubens, Selbstporträt, um 1638

Rubens. Kraft der Verwandlung

Rubens, das ist große Schau, das ist Wucht, Gigantomanie. Bei ihm gibt es mehr Bewegung, mehr Figuren, mehr Raum, mehr Licht und Farbe als je in einem Bild zuvor. Unerreichte Fleischlichkeit in explosiver Kraft. Der Meister des flämischen Barock, der in einem Brief von sich selbst sagte, er habe weder Zeit zu leben noch zu schreiben, steht für unnachahmliche Schnelligkeit in der Ausführung seiner Arbeiten, er hatte einen Geschäftssinn, ein Gespür für Wirkung und Markt, das nach wie vor überwältigt. An die 3000 Werke sollen aus seinem Atelier stammen, an die 600 davon hat er selbst abgesegnet.

In Kooperation mit dem Frankfurter Städel thematisiert die derzeitige Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien laut Pressetext „einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte“.

→ Details


Ausstellung | bis 11. Februar 2018 - KunstKulturKirche Allerheiligen, Thüringer Str. 35, 60316 Frankfurt am Main

© Rachel von Morgenstern

Rachel von Morgenstern: Erweiterte Malerei

Rachel von Morgenstern bringt durch Materialerweiterung nicht nur neue haptische und visuelle Komponenten in das alte Medium der Malerei, sondern verlässt auch die Grenzen der Bildfläche. Nun zeigt sie erstmals rein skulpturale Arbeiten, und zwar in einem Kirchenraum.

→ Details


Ausstellung | 9. November 2017 bis 2. April 2018 - Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt

© Wolfgang Leeb, 2011

SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

In Frankfurt wurden seit 2010 drei markante Zeugnisse des Betonbrutalismus abgerissen. Das Historische Museum und das Technische Rathaus sind ebenso aus dem Stadtbild verschwunden wie der AfE-Turm der Goethe-Universität. Auch in anderen Städten und Weltregionen sind brutalistische Bauten vom Abriss bedroht. Das Deutsche Architekturmuseum widmet der bedrohten Gattung eine umfangreiche Ausstellung.

 

→ Details


Ausstellung | Vortrag | 19. August 2017 bis 1. Mai 2018 - Rathenauplatz und weitere Orte in Frankfurt am Main

Denkmal der grauen Busse

Gedenken an NS-„Euthanasie“-Opfer


Das reisende „Denkmal der Grauen Busse“ erreicht Frankfurt am Main. Nach Berlin, Köln oder München ist Frankfurt die 20. Station des 70 Tonnen schweren Beton-Busses. Bis Mai 2018 wird das Denkmal auf dem Rathenauplatz der Opfer der sogenannten „Euthanasie – Aktion T4“ gedenken. Grau gestrichene ehemalige Postbusse beförderten 1940/41 Patienten mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen in Tötungsanstalten wie Hadamar. Mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe über die medizinhistorischen Ereignisse und die Ideologie der Nationalsozialisten von „unwertem“ Leben wird an den organisierten Massenmord erinnert.

 

→ Details


erstellt am 09.9.2010