Konzert | Ausstellung | Lesung | Gespräch | Theater | 1. Februar 2017 - bundesweit

Francfort en français / Frankfurt auf Französisch

Februar 2017


Der Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse bildet zwar den Höhepunkt eines französischen Kulturjahrs in ganz Deutschland mit einem vielfältigen und spartenübergreifenden Programm, das gemeinsam mit dem Institut français Deutschland umgesetzt wird. Aber im gesamten Jahr 2017 werden mehr als 450 Veranstaltungen unter dem Label „Francfort en français / Frankfurt auf Französisch“  bundesweit stattfinden: Theater, aktuelle Musik, Bildende Kunst, Kino, Literaturbegegnungen und vieles mehr mit 250 beteiligten Künstlern und französischsprachigen Autoren. Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 ist Frankreich dann Ehrengast der 69. Frankfurter Buchmesse. Anders als vor 27 Jahren steht dann im Mittelpunkt des Ehrengastauftritts die französische Sprache und natürlich die französischsprachige Literatur.

 

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Lesung | Gespräch | 28. Februar 2017 20:00 Uhr - Hessisches Literaturforum, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt

Burkhardt Lindner

Burkhardt Lindners Studien zu Walter Benjamin

Burkhardt Lindner (1943-2015) ist eine Schlüsselfigur der Benjamin-Forschung. Im Zuge der Studentenbewegung gehörte er zu den Pionieren, die Walter Benjamin wiederentdeckt haben. Über vier Jahrzehnte hinweg hat Lindner ihn originell erforscht, ohne sich von den Moden der Benjamin-Rezeption leiten zu lassen. Als Professor an der Frankfurter Goethe-Universität prägte er Generationen Studierender und begeisterte zahlreiche Nachwuchswissenschaftler für Benjamin.

 

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Lesung | 1. März 2017 19:30 Uhr - Historische Villa Metzler, Schaumainkai 15, 60594 Frankfurt am Main

Lorenz Jäger: Walter Benjamin. Das Leben eines Unvollendeten

Walter Benjamin wollte in keine Schublade oder philosophische Schule passen, sein Werk blieb unvollendet – und doch zählt er zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts. Intellektuelle wie Adorno und Kracauer bewunderten ihn als Genie. Lorenz Jäger hat nun eine Biographie des außergewöhnlichen Literaten vorgelegt. Jäger, geboren 1951, leitet seit 2015 das Ressort Geisteswissenschaften der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

 

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Lesung | 7. März 2017 19:00 Uhr - Freies Deutsches Hochstift/Goethe-Haus, Großer Hirschgraben 23-25, Frankfurt

Hildegard Baumgart: Bettine und Achim von Arnim

Der Gutsbesitzer und Schriftsteller Achim von Arnim heiratete 1811 die kapriziöse Bettine Brentano. In dem Buch „Bettine und Achim von Arnim“ erzählt Hildegard Baumgart nun „die Geschichte einer ungewöhnlichen Ehe“. „Es ist ein reichhaltiges Buch, das zu Herzen geht und sogar Romantikkenner mit Neuigkeiten versorgt“, schrieb unser Rezensent Otto A. Böhmer.

 

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Gespräch | 16. März 2017 19:30 Uhr - Haus der Begegnung, Gärtnerweg 62, 60322 Frankfurt am Main

Jannis Plastargias

Literarische Begegnungen: Jannis trifft …

In ihrer neuen Reihe „Literarische Begegnungen: Jannis trifft…“ veranstalten die Kuratorin Vivien van Deventer und der Moderator Jannis Plastargias einen Talkshow- und Literaturabend mit jeweils zwei Frankfurter Autoren. Die Gäste der ersten Ausgabe sind die weit gereiste Thriller-Autorin Katja Bohnet, die Live-Sendungen für die ARD moderierte, im Kibbuz gearbeitet hat und nun mit ihren Kindern und Tonnen von Platten und Büchern in der Mainmetropole wohnt, und der Lyriker Marcus Roloff, dessen Gedichte ins Englische, Rumänische und Finnische übersetzt wurden und der bereits mehrere Gedichtbände veröffentlicht hat.

 

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Lesung | 17. März 2017 19:30 Uhr - Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Frankfurt am Main

Bachtyar Ali, Foto: Verlag

Bachtyar Ali: Der letzte Granatapfel

Bachtyar Ali erzählt in seinem Roman „Der letzte Granatapfel“ die Geschichte von Muzafari Subhdam, der sich an Bord eines Bootes befindet, das ihn zusammen mit anderen Flüchtlingen in den Westen bringen soll. Als hochrangiger Peschmerga geriet er in langjährige Gefangenschaft. Wieder in Freiheit, begibt er sich auf eine Reise durch das, was aus seinem Land geworden ist. Eine Reise, die ihn schließlich auf den Weg führt, den schon Tausende vor ihm genommen haben: übers Mittelmeer in den Westen.

 

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Lesung | 5. April 2017 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), Frankfurt am Main

Helmut Ortner

Helmut Ortner: Gnadenlos Deutsch

Der Frankfurter Publizist Helmut Ortner legt mit „Gnadenlos Deutsch“ fünf Dossiers zur Erinnerung an NS-Täter und NS-Opfer vor. Es sind Recherchen zum Kriegsrichter Erich Schwinge, zum KZ-Aufseher Arnold Strippel, zum Volksgerichtshofvorsitzenden Rudolf Freisler. Ortner würdigt hingegen die Hitler-Attentäter Georg Elser und Maurice Bavaud.

 

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Veranstaltung beendet

Ausstellung | 14. Oktober 2016 bis 26. Februar 2017 - Musée Ariana, Genève (Schweiz)

Gundi Dietz - Essentielles

Sous la majestueuse coupole du Musée Ariana, à Genève, juste à côté du Palais des Nations, la plasticienne autrichienne, Gundi Dieltz  présente ses Essentielles : sculptures figuratives, miniatures ou géantes, hybrides, entre homme et femme, entre animal et humain.

Des figures  à l’identité double semblent sortir de contes fantastiques, à l’instar de ce «  bewegte Stehende », asexué, en aluminium, oreilles  et visage oscillant entre deux espèces, ou de cette mystérieuse « Black Rosy » en bronze,  préservant son secret de sa main.

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Ausstellung | 18. November 2016 bis 12. März 2017 - Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Omer Fast, August, 2016

Omer Fast: Reden ist nicht immer die Lösung

Der 1972 in Jerusalem geborene, in Berlin lebende Film- und Videokünstler Omer Fast zeigt im Martin-Gropius-Bau sieben seiner jüngsten Filmprojekte. „Reden ist nicht immer die Lösung“ ist seine erste große institutionelle Einzelausstellung in Berlin. Verbunden wurden die gezeigten Videowerke durch drei inszenierte Warteräume, ähnlich derer beim Arzt, am Flughafen oder bei der Ausländerbehörde. Omer Fasts Filme changieren zwischen Fiktion und Dokumentation. Die Filme unterlaufen vertraute Erzählweisen und irritieren so den Zuschauer.

 

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Ausstellung | 3. Februar 2017 bis 17. März 2017 - Galerie Hanna Bekker v. Rath, Braubachstr. 12, 60311 Frankfurt

Winand Victor, Der Rote Mantel I

Wie es uns gefällt

Schon im Eingang der Galerie fällt der Blick auf Gemälde von Winand Victor (1918–2014), die auf virtuose Weise großstädtische Glasfassaden mit ihren Lichtbrechungen und Spiegelungen wiedergeben. Victor musste sein 1937 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf begonnenes Studium unterbrechen, als er eingezogen wurde. 1948 kam er zur Künstlergemeinschaft im ehemaligen Kloster Bernstein, wo HAP Grieshaber lehrte. Beispiele seiner Ende der 1970er Jahre begonnenen Serie der Stadtbilder sind Teil einer Gruppenausstellung in der Frankfurter Galerie Hanna Bekker vom Rath. Außerdem werden Werke von Edvard Frank, Holmead, Hanna Bekker vom Rath und weiteren Künstlern ausgestellt.

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Ausstellung | 20. März 2016 bis 31. März 2017 - Frankfurt, Hofheim a. T., Darmstadt

Ludwig Meidner - Seismograph

1990 wurde in Hofheim/a.T. die Ludwig Meidner Gesellschaft gegründet, die sich der Aufarbeitung und Förderung des Werkes des Künstlers Ludwig Meidner (1884-1966) widmet. Ihr ist die Initiative zu dem groß angelegten Projekt anlässlich seines 50. Todestages zu verdanken, dem sich mehrere Ausstellungshäuser angeschlossen haben und das sich über ein Jahr erstreckt.

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Ausstellung | 23. Februar 2017 bis 23. April 2017 - Residenzschloss Darmstadt, Marktplatz 15, Darmstadt

Foto: DPI-Archiv

Von Köpfen und Kartoffeln. Das Polnische Theaterplakat vor 1989

Die Ausstellung zeigt überwiegend Plakate der 1970er und 1980er Jahre. Viele polnische Theater erkannten damals die Chance, durch die Plakatkunst die Öffentlichkeit im In- und Ausland anzusprechen. Kunstplakate wurden auf diese Weise zu Visitenkarten der polnischen Bühnen auch im internationalen Austausch. Neben „Altmeistern“ wie Roman Cieslewicz, Jan Lenica, Edward Dwurnik und Franciszek Starowieyski sind hier viele der wichtigsten zeitgenössischen polnischen Plakatkünstler vertreten: Stasys Eidrigevicius, Andrzej Pagowski, Irena Chrul, Wieslaw Rosocha und andere.

 

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Ausstellung | 18. Februar 2017 bis 25. Juni 2017 - MMK 1, Domstraße 10, 60311 Frankfurt am Main

Claudia Andujar, „Marcados“

Claudia Andujar: Morgen darf nicht gestern sein

Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst (MMK) widmet der 1931 in der Schweiz geborenen, in São Paulo lebenden Fotografin Claudia Andujar eine umfangreiche Ausstellung. Seit Beginn der 1970er Jahre engagiert sich Andujar für die Yanomami, ein indigenes Volk, das im Amazonasgebiet im Norden Brasiliens lebt. Ihr Einsatz gipfelte Anfang der 1980er in einer Impfkampagne. Sie sollte die Volksgruppe vor Krankheiten schützen, die von Goldminenarbeitern ins Amazonasgebiet eingeschleppt wurden. Für die Impfkampagne porträtierte Claudia Andujar zahlreiche Yanomami. Die ursprünglich rein dokumentarischen Schwarzweißaufnahmen sind das Herzstück der Schau.

 

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erstellt am 09.9.2010