Theater | 17. Oktober 2017 20:00 Uhr - Die KÄS, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt am Main

Philipp Mosetter

Philipp Mosetter: Zum Schluss das Letzte

Ein Autor und sein Roman. Das ist schon eine Sache für sich. Dieser Autor und ein Roman, das ist dann eine ganz besondere Sache für sich. Denn Mosetter kommt über den ersten Satz einfach nicht hinaus. Immer muss noch ein Umstand erklärt werden, kommt ein Gedanke dazwischen, muss noch von frühen, erschütternden Begegnungen berichtet werden, will noch diese oder jene Erkenntnis eingeflochten sein.

Dass diese Lesung der besonderen Art erst zwei Tage nach der Buchmesse zu sehen ist, liegt also in der Natur der Sache. Denn wie hätte Mosetter es rechtzeitig zur Buchmesse schaffen sollen, wenn ständig das eigene Hirn macht, was es will ... Gelesen wird also wenig. Dafür gibt es frühe Theaterstücke, wilde Behauptungen und hin und wieder auch mal ein Gedichtchen. Dieser Abend wird übrigens ein Unikat bleiben.

 

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Lesung | Gespräch | 22. Oktober 2017 16:00 Uhr - Hochbunker, Friedberger Anlage 5-6, 60314 Frankfurt am Main

Mirna Funk

Mirna Funk: Winternähe

Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren. Für ihren Roman „Winternähe“ erhielt sie den Uwe-Johnson-Förderpreis für das beste deutschsprachige Debüt.
Lola ist Deutsche, und sie ist Jüdin. Sie fragt sich: Wie viel von mir selbst steckt in meiner eigenen Biografie? Wie lässt sich die Gegenwart mit meiner Vergangenheit in Einklang bringen? Lola macht sich auf eine Reise, die sie von Berlin nach Tel Aviv und Bangkok führt. Sie konfrontiert uns mit Antisemitismus in Deutschland, dem Krieg in Israel im Sommer 2014 und der Frage nach Identität in einer globalisierten Welt.

 

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Gespräch | 26. Oktober 2017 19:00 Uhr - Salon am Moritzplatz, Oranienstraße 58, 10969 Berlin

Hannah Jacobi

Stimmen aus Teheran. Interviews zur zeitgenössischen Kunst im Iran

Was heißt es, heute Künstlerin oder Künstler im Iran zu sein? Und wie hat sich die zeitgenössische Kunst im Iran und die Kunstszene in Teheran entwickelt? Im Gespräch stellen die Autorin Hannah Jacobi, die Künstlerin Raana Farnoud und der Kurator und Publizist Behzad Nejadghanbar das Kunstumfeld in Teheran vor und präsentieren den Interview-Band „Stimmen aus Teheran“. Nicht nur im Buch, sondern auch in ausgewählten Ausschnitten aus den originalen Interviews werden die Stimmen aus Teheran hörbar.

 

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Lesung | Gespräch | 29. Oktober 2017 17:00 Uhr - Alte Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach am Main

Deborah Feldman

Deborah Feldman liest

Die in New York geborene deutsche Schriftstellerin und Bestsellerautorin Deborah Feldman wird aus ihren autobiografischen Romanen „Unorthodox“ und „Überbitten“ lesen. Mit dem ARD-Journalisten Jochanan Shelliem spricht die Autorin an diesem Abend darüber, wie sie sich aus den Fesseln einer fanatischen, autoritären und frauenfeindlichen religiösen jüdisch-mystischen Sekte, den „Satmarer Chassidim“, befreite, wie sie im Lesen von weltlichen Büchern den Schlüssel zu ihrer Befreiung und schließlich in Berlin eine neue Heimat fand.

 

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Lesung | 29. Oktober 2017 17:00 Uhr - Kulturinstitut Atelierhaus Vahle, Schumannstr. 11, 64287 Darmstadt

Ines Geipel

Ines Geipel: Tochter des Diktators

Ines Geipel (Berlin) wird ihren neuen Roman „Tochter des Diktators“ vorstellen. Im Anschluss wird sie zusammen mit Christiane Klein (Kulturinstitut Atelierhaus Vahle) den Literaturtag „nebenan“ vorstellen, der Ende April 2018 stattfinden und sich mit der Literatur der ehemaligen DDR beschäftigen wird. Ines Geipel ist eine profunde Kennerin der damaligen Szene, der „Verschwiegenen Bibliothek“ und hat auch deren spezifische Weiterentwicklung nach 1989 verfolgt. 

 

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Lesung | 14. November 2017 19:00 Uhr - HfG / Isenburger Schloss, Schlossstr. 31, 63065 Offenbach

Olga Tokarczuk

Olga Tokarczuk liest

„Der Gesang der Fledermäuse“ / „Die Jakobsbücher“

Olga Tokarczuk (geb. 1962) gehört zu den wichtigsten Autorinnen ihrer Generation in Polen und erregte mit ihren Romanen und Erzählungen bei der Kritik großes Aufsehen. „Der Gesang der Fledermäuse“ ist ein moralischer Thriller und gleichzeitig ein großer Tierschützer-Roman. Tokarczuks neuer Roman „Jakobsbücher“ erzählt vom religiösen Anführer Jakob Frank und ist in Polen ein Beststeller. Die Veranstaltung findet in der Kapelle des Isenburger Schlosses statt, dort, wo Jakob Frank zusammen mit etwa 400 Anhängern seine letzten Lebensjahre (1787 bis 1791) verbrachte.

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Ausstellung | bis 26. Oktober 2017 - Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28/30, Berlin

Greta Zelener © Lukas Schmid, ELES

#Babel 21. Migration und Jüdische Gemeinschaft

Die von Dmitrij Belkin kuratierte Ausstellung #Babel 21. Migration und Jüdische Gemeinschaft porträtiert zwölf junge Menschen im Alter von 23 bis 36 Jahren mit ihren internationalen Migrationsbiografien. Die Porträtierten erzählen in Videointerviews, Texten und anhand von persönlichen Gegenständen von ihren vielschichtigen Herkünften und Identitäten und reflektieren zugleich ihr jüdisches Selbstverständnis – in Deutschland und in Europa.

Die in der Ausstellung gezeigten Videointerviews gruppieren sich um fünf Gedankenräume: Familie, Migration, Heimat, Religion und Vielfalt. Eine Brücke zur aktuellen Migrationsdebatte schlägt die Ausstellung, indem sie mit Mo'men Ahmed einen 26-jährigen geflüchteten Iraker gleichberechtigt aufnimmt. Die Schau bietet interessante und kontroverse Einblicke in eine plurale, sich durch Migration wandelnde jüdische Gemeinschaft in Berlin und Deutschland. (el)

 

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Film | 11. Oktober 2017 bis 28. Oktober 2017 - Kino im Deutschen Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt

© Rudolf Thome

Hommage an Rudolf Thome

Eine kleine Retrospektive widmet sich dem deutschen Regisseur Rudolf Thome und bietet damit einen kleinen Einblick in sein großartiges, doch stilles und daher weniger bekanntes Werk. Seit den sechziger Jahren drehte Thome 28 Langfilme.

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Festival | 15. Oktober 2017 bis 5. November 2017 - an diversen Orten in Frankfurt am Main

Yossi Elad

Jüdische Kulturwochen

Die Organisatoren der diesjährigen Jüdischen Kulturwochen möchten „frei von Klischees zeigen, dass auch jüdische Kultur modernes Leben bedeutet“. Viele Veranstaltungen finden außerhalb von Westend-Synagoge und Gemeindezentrum statt. Die gesamte Stadtgesellschaft solle die Möglichkeit erhalten, „etwas vom Judentum zu erfahren“.

Zwei Clubnächte, unter anderem in Offenbacher Houseclub „Robert Johnson“, sollen ein junges Publikum anlocken. Den „Club Michel“ im Frankfurter Bahnhofsviertel verwandelt der israelische Koch Yossi Elad vom 17. bis 28. Oktober in ein koscheres Pop-up-Restaurant. In seiner Küche fusioniert Elad europäische und nahöstliche Einflüsse.

 

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Ausstellung | 6. Oktober 2017 bis 2. Dezember 2017 - Deutsch-Amerikanisches Institut, Karlstr. 3, 72072 Tübingen

© Stefan Falke

La Frontera – Artists Along the U.S.-Mexican Border

Der deutschstämmige, in New York lebende Fotograf Stefan Falke hat Künstler an der amerikanisch-mexikanischen Grenze porträtiert. Mit seinen Bildern lenkt er den Blick auf eine bunte und kreative Welt abseits von Schmugglerpfaden, Existenznot und Aussichtslosigkeit. Die Künstler befassen sich auf ihre eigene Weise mit dem Leben an der Grenze und ihre Darstellungsformen reichen von Malerei über Tanz, Theater und Videokunst bis hin zu raumgreifenden Installationen. Die Grenze, die hier zum Thema wird, steht exemplarisch für jede Ausgrenzung, wie wir sie heute nicht nur zwischen den USA und Mexiko, sondern weltweit erleben.

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Vortrag | 6. September 2017 bis 6. Dezember 2017 - Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt

Foto: Felix Torkar

STADTplus

Mit der Reihe STADTplus präsentiert das Deutsche Architekturmuseum einmal mittwochs im Monat einen Kurzvortrag zu Themen, die Frankfurt bewegen. Erweitert wurde das Angebot um eine Führung durch die jeweils aktuelle Ausstellung.

 

6. September 2017, 19 Uhr

Die Stadt + Die Detektive

Wie Privatermittler in Frankfurt arbeiten

Marcus Lentz, Geschäftsführer der Detektei Lentz & Co. GmbH

 

4. Oktober 2017, 19 Uhr

Die Stadt + Der Feminismus

Wie die Frauenbewegung Frankfurt bewegt

Dörthe Jung, Sozialwissenschaftlerin und Autorin

 

1. November 2017, 19 Uhr

Die Stadt + Der Beton

Was vom Brutalismus übrig blieb

Daniel Bartetzko und Karin Berkemann, Magazin moderneREGIONAL

 

6. Dezember 2017, 19 Uhr

Die Stadt + Die wahre Altstadt

Wie Bürger Alt-Sachsenhausen verändern (könnten)

Steen Rothenberger, Mittelständler

 

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Ausstellung | 9. September 2017 bis 14. Januar 2018 - Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, Frankfurt

© Bruno Barbey / Magnum Photos

Bruno Barbey: Passages

Der französische Fotograf Bruno Barbey wurde 1941 in Marokko geboren und verbrachte dort die ersten zwölf Jahre seines Lebens. Heute lebt Barbey in Paris und kann auf eine langjährige und erfolgreiche Laufbahn als Fotojournalist zurückblicken. Das Fotografie Forum Frankfurt widmet Bruno Barbey nun eine umfangreiche Retrospektive. 100 Schwarzweiß- und Farbfotografien aus fünf Jahrzehnten sind zu sehen.

 

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Ausstellung | Vortrag | 19. August 2017 bis 1. Mai 2018 - Rathenauplatz und weitere Orte in Frankfurt am Main

Denkmal der grauen Busse

Gedenken an NS-„Euthanasie“-Opfer


Das reisende „Denkmal der Grauen Busse“ erreicht Frankfurt am Main. Nach Berlin, Köln oder München ist Frankfurt die 20. Station des 70 Tonnen schweren Beton-Busses. Bis Mai 2018 wird das Denkmal auf dem Rathenauplatz der Opfer der sogenannten „Euthanasie – Aktion T4“ gedenken. Grau gestrichene ehemalige Postbusse beförderten 1940/41 Patienten mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen in Tötungsanstalten wie Hadamar. Mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe über die medizinhistorischen Ereignisse und die Ideologie der Nationalsozialisten von „unwertem“ Leben wird an den organisierten Massenmord erinnert.

 

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erstellt am 09.9.2010