Gespräch | 16. Januar 2018 20:00 Uhr - Volksbühne, Großes Haus, Linienstraße 227, 10178 Berlin

Jean-Luc Nancy

Peter Engelmann und Jean-Luc Nancy

Passagen-Gespräch


Der Verleger Peter Engelmann diskutiert mit dem französischen Philosophen Jean-Luc Nancy über Möglichkeiten der Wiederaneignung von Demokratie und über Wege, eine politische Gemeinschaft neu zu denken.

 

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Ausstellung | 16. Januar 2018 19:30 Uhr - Zentralbibliothek, Hasengasse 4, Frankfurt am Main

Foto: Peter Loewy

Ich und mein Migrationshintergrund

Fotografien von Peter Loewy


Peter Loewy, 1951 in Israel geboren, lebt seit 1956 in Deutschland und arbeitet als Fotograf in Frankfurt am Main. Mit seinem Fotoprojekt nimmt er den Begriff Migrationshintergrund wörtlich und zugleich spielerisch, indem er Landschaftsbilder auswählte und Passanten und Freunde bat, sich eins davon als Wunsch-Migrationshintergrund auszusuchen. So entstanden diese Porträts, die die Vorstellung eines unveränderbaren, gleichsam schicksalhaften Migrationshintergrunds hinterfragen.

 

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Vortrag | Film | 18. Januar 2018 19:30 Uhr - Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Jane Austen

Sense and Sensibility: Zur Aktualität von Jane Austen

Soirée mit Filmvorführung 

 

Jane Austens Welt ist nicht aus Zuckerguss und Seide. Ihre subtilen Sittengemälde zeigen Verhaltensmuster, die heute noch für Frauen wie für Männer gelten, wenn es um Liebe geht und Geld, um Versprechen und Verrat, um Verstand und Gefühl. Nach einem ausführlichen Vorgespräch zeigen wir die berühmte Verfilmung von Ang Lee. Mit Dr. Stefana Sabin, Essayistin und Kulturjournalistin.

 

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Vortrag | 25. Januar 2018 19:00 Uhr - Goethe-Universität, Campus Westend, Hörsaalzentrum, Saal HZ 5, Theodor-W. Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main

Ulrike Guérot, Foto: P. Kammann

Ein Kompass für Europa

Frankfurter Lieux de Mémoires und europäische Horizionte


Ulrike Guérot, Expertin für Europapolitik und Demokratieforschung von der Donau-Universität Krems (Österreich) und aktuelle Alfred-Grosser-Gastprofessorin für Bürgergesellschaftsforschung, wird in ihren Ausführungen auf die aktuelle Sorge um die Zukunft Europas und der Europäischen Union eingehen. Im Jahr 2017 sei viel passiert, was die Sorgen schüre, bilanziert sie: „Ein Rechtspopulismus, der bereits seit der Finanzkrise gor, entlud sich an der Flüchtlingsproblematik. Die Europäische Union zeigte sich beim Krisenmanagement handlungsunfähig sowie durch massive Demokratiedefizite geprägt. Die Antwort auf die Malaise hieß klar und laut vernehmbar 'Take Back Control' und stürzte Europa mit dem Brexit über Nacht in die Orientierungslosigkeit.“

 

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Ausstellung | bis 21. Januar 2018 - Kunsthistorisches Museum Wien, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Rubens, Selbstporträt, um 1638

Rubens. Kraft der Verwandlung

Rubens, das ist große Schau, das ist Wucht, Gigantomanie. Bei ihm gibt es mehr Bewegung, mehr Figuren, mehr Raum, mehr Licht und Farbe als je in einem Bild zuvor. Unerreichte Fleischlichkeit in explosiver Kraft. Der Meister des flämischen Barock, der in einem Brief von sich selbst sagte, er habe weder Zeit zu leben noch zu schreiben, steht für unnachahmliche Schnelligkeit in der Ausführung seiner Arbeiten, er hatte einen Geschäftssinn, ein Gespür für Wirkung und Markt, das nach wie vor überwältigt. An die 3000 Werke sollen aus seinem Atelier stammen, an die 600 davon hat er selbst abgesegnet.

In Kooperation mit dem Frankfurter Städel thematisiert die derzeitige Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien laut Pressetext „einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte“.

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Festival | 26. Januar 2018 bis 27. Januar 2018 - Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt

Litprom-Literaturtage 2018

Kartographien des Weiblichen. 30 Jahre LiBeraturpreis

 

2018 wird der LiBeraturpreis – der ausschließlich Autorinnen aus Asien, Afrika, der arabischen Welt und Lateinamerika auszeichnet – im 30. Jahr überreicht. Die Litprom-Literaturtage 2018 haben Autorinnen aus 30 Jahren LiBeraturpreis und damit aus aller Welt zu Gast und möchten sie fragen: Welche Themen treiben sie um und an? Was wünschen sie sich vom Buchmarkt? Was bedeutet für sie weibliches Schreiben – eingedenk aller regionalen, sprachlichen, generationsspezifischen Diversität und über die Grenzen von ‚Nord’ und ‚Süd’, ‚race’ und ‚class’ hinweg? Mit: Raja Alem, Zoë Beck, Meena Kandasamy, Anna Kim, Lina Meruane, Mayra Montero, Laksmi Pamuntjak, Madeleine Thien, Fariba Vafi et al.

 

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Vortrag | 31. Januar 2018 20:00 Uhr bis 1. Februar 2018 - Aula am Wilhelmsplatz, Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen

Maxim Biller © Christian Werner

Lichtenberg-Poetikvorlesung: Maxim Biller

In Prosa über Prosa

 

„Ein wahrer Schriftsteller weiß nie wirklich, warum er etwas schreibt“, sagt Maxim Biller und meint damit natürlich auch sich selbst. Die große Kunst sei es, sich seines Handwerks bewusst zu sein und zugleich beim Schreiben so stark wie möglich loszulassen. Denn „nur so kann man in dem, was man schreibt, seine eigene Zeit zu Wort kommen lassen, das heißt, vor allem die Menschen, die man getroffen, geliebt, gehasst hat.“ Aber ist das wirklich die einzig mögliche Definition von Literatur? Als Praktiker, nicht als sich selbst erklärender und doch nur täuschender Theoretiker, nähert sich der Autor und Journalist in seinen Poetikvorlesungen dieser Frage – und antwortet literarisch, in der Sprache der Prosa.

 

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Vortrag | 23. Januar 2018 18:00 Uhr bis 6. Februar 2018 - Goethe-Universität, Campus Westend, Hörsaalzentrum, Audimax (HZ1&2), Frankfurt am Main

Silke Scheuermann, Foto: APE

Frankfurter Poetikvorlesungen: Silke Scheuermann

GERADE NOCH DUNKEL GENUG


Silke Scheuermann ist im Wintersemester 2017/18 als Frankfurter Poetikdozentin zu Gast an der Goethe-Universität. Sie wird zum ersten Mal das veränderte Format der Reihe bespielen und zwischen dem 23. Januar und dem 6. Februar in drei Vorlesungen – anstatt der bisher üblichen fünf – unter dem Titel „Gerade noch dunkel genug“ über die Entstehungsgrundlagen ihres Werks sprechen. Die Veranstaltungen sind sowohl dem akademischen Publikum als auch der literarisch interessierten Öffentlichkeit frei zugänglich.

 

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Ausstellung | bis 11. Februar 2018 - KunstKulturKirche Allerheiligen, Thüringer Str. 35, 60316 Frankfurt am Main

© Rachel von Morgenstern

Rachel von Morgenstern: Erweiterte Malerei

Rachel von Morgenstern bringt durch Materialerweiterung nicht nur neue haptische und visuelle Komponenten in das alte Medium der Malerei, sondern verlässt auch die Grenzen der Bildfläche. Nun zeigt sie erstmals rein skulpturale Arbeiten, und zwar in einem Kirchenraum.

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Ausstellung | bis 11. Februar 2018 - Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, Frankfurt am Main

Eric Isenburger: Jula, 1929

Von Frankfurt nach New York – Eric und Jula Isenburger

Eric Isenburger (1902-1994) gehört zu einer Generation jüdischer Künstler, die nach 1933 aus Deutschland fliehen mussten und in Vergessenheit gerieten. Das Museum Giersch der Goethe-Universität widmet dem gebürtigen Frankfurter nun eine Retrospektive. Etwa 110 Exponate zeigen Eric Isenburgers Weg von Frankfurt nach New York samt wichtiger Zwischenstationen und Wien, Berlin und Frankreich. Der erste Saal ist Isenburgers lebenslanger Gefährtin, Muse und Modell, der Ausdruckstänzerin Jula Isenburger (1908-2000), gewidmet. In allen Lebens- und Schaffensphasen porträtierte Isenburger seine Frau.

 

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Ausstellung | 15. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018 - Stadtmuseum Hofheim, Burgstraße 11, Hofheim am Taunus

© Stadtmuseum Hofheim a. Taunus

Ida Kerkovius – im Herzen der Farbe

Hier steht die Farbe an erster Stelle! Das Stadtmuseum Hofheim am Taunus zeigt eine sehenswerte Ausstellung mit Werken von Ida Kerkovius. Die 1879 in Riga geborene und 1970 in Stuttgart gestorbene Künstlerin war Meisterschülerin von Adolf Hölzel in Dachau und Stuttgart. Sie nahm 1911 an der Sturm-Ausstellung bei Herwarth Walden teil. Mit Hanna Bekker vom Rath, die bei ihr Unterricht nahm, verband sie eine lebenslange Freundschaft.

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Ausstellung | 15. Oktober 2017 bis 18. Februar 2018 - Clemens Sels Museum Neuss, Am Obertor, Neuss

Wunsch & Wirklichkeit – Der Einfluss der Fotografie auf das Porträt

(Selbst-)darstellung ist wohl zurzeit ein fruchtbringendes Thema für Kunstausstellungen. Die allseits verfügbare Porträtfotografie motivierte das Clemens Sels Museum in Neuss, in der eigenen Sammlung nach dem Thema zu suchen. Dabei ergeben sich reizvolle Vergleiche zwischen gemaltem Abbild und der Realität.

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Oper | 15. Januar 2018 bis 25. März 2018 - Deutsche Oper am Rhein, Heinrich-Heine-Allee 24, Düsseldorf

© Sandra Then

Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht mit Musik von Kurt Weill

„Die Dreigroschenoper" – jetzt in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg – geht zurück auf einen Stoff aus dem 18. Jahrhundert, den Bertolt Brecht in ein eigenes Libretto verwandelte, für dessen Musik wiederum Kurt Weill verantwortlich zeichnete. Die Uraufführung geriet 1928 in Berlin zum Triumph – das Stück wurde zum erfolgreichsten deutschen Bühnenwerk des 20. Jahrhunderts. 

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Ausstellung | 9. November 2017 bis 2. April 2018 - Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt

© Wolfgang Leeb, 2011

SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

In Frankfurt wurden seit 2010 drei markante Zeugnisse des Betonbrutalismus abgerissen. Das Historische Museum und das Technische Rathaus sind ebenso aus dem Stadtbild verschwunden wie der AfE-Turm der Goethe-Universität. Auch in anderen Städten und Weltregionen sind brutalistische Bauten vom Abriss bedroht. Das Deutsche Architekturmuseum widmet der bedrohten Gattung eine umfangreiche Ausstellung.

 

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Tanz | 2. Februar 2018 bis 6. April 2018 - Theater Duisburg, Opernplatz, Duisburg

© Gert Weigelt

Dreiteiliger Ballettabend b.34

Der dreiteilige Ballettabend b.34 vereint Choreographien von Martin Schläpfer (Appenzellertänze); Marco Goecke (Le Spectre de la Rose) und Kurt Joos (Der Grüne Tisch)

Appenzellertänze von Martin Schläpfer - Dass Martin Schläpfer aus dem Appenzell – jener hügeligen, von Weideland und Streusiedlungen geprägten Ostschweizer Region – stammt, ist immer wieder Thema von Filmbeiträgen und Interviews über den Choreographen. Dass er für eine Premiere des ballettmainz im Jahre 2000 mit dem ebenso distanzierten wie liebevollen Blick des weltläufigen Künstlers, der seine Heimat doch nie ganz verlassen hat, ein rührendes, komisches, aber auch bitterböses Tanzstück über die dort lebenden Menschen und ihre Bräuche kreierte, wissen die wenigsten. In einer Neueinstudierung mit dem Ballett am Rhein sind seine „Appenzellertänze“ nun endlich wieder zu erleben.

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Ausstellung | 13. Dezember 2017 bis 8. April 2018 - Opelvillen, Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim

Conrad Felixmüller, Selbstbildnis

Das Selbstporträt. Arbeiten auf Papier aus der Sammlung Frerich

Insgesamt 115 Werke hat Kuratorin Beate Kemfert aus der Kunstsammlung des 2013 verstorbenen Kölner Zahnarztes Günter Frerich ausgewählt. Frerich erwarb ausschließlich Selbstporträts auf Papier: Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien. Kurz vor seinem Tod übergab er seine Sammlung dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf Selbstporträts aus dem 20. Jahrhundert. Die Künstlerliste umfasst 42 Namen und liest sich wie ein (männliches) Who's who der modernen Kunst: Max Beckmann und Otto Dix fehlen ebenso wenig wie Conrad Felixmüller, Ludwig Meidner und Andy Warhol. Nur vier Frauen sind in der Ausstellung vertreten, die bekannteste ist Käthe Kollwitz.

 

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Theater | 10. Februar 2018 bis 20. April 2018 - Schauspielhaus, Gustaf-Gründgens-Platz, Düsseldorf

© Lucie Jansch

Robert Wilson inszeniert »Der Sandmann« von E.T.A. Hoffmann

"Der Sandmann“ nach E.T.A. Hoffmann im Düsseldorfer Schauspiel am Gustaf-Gründgens-Platz: Der Theatermagier Robert Wilson hat diesen Text der schwarzen Romantik bildgewaltig auf die Bühne gebracht und erweckt zusammen mit der britischen Singer-Songwriterin Anna Calvi diese düstere Schauermär zu neuem Leben.

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Ausstellung | Vortrag | 19. August 2017 bis 1. Mai 2018 - Rathenauplatz und weitere Orte in Frankfurt am Main

Denkmal der grauen Busse

Gedenken an NS-„Euthanasie“-Opfer


Das reisende „Denkmal der Grauen Busse“ erreicht Frankfurt am Main. Nach Berlin, Köln oder München ist Frankfurt die 20. Station des 70 Tonnen schweren Beton-Busses. Bis Mai 2018 wird das Denkmal auf dem Rathenauplatz der Opfer der sogenannten „Euthanasie – Aktion T4“ gedenken. Grau gestrichene ehemalige Postbusse beförderten 1940/41 Patienten mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen in Tötungsanstalten wie Hadamar. Mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe über die medizinhistorischen Ereignisse und die Ideologie der Nationalsozialisten von „unwertem“ Leben wird an den organisierten Massenmord erinnert.

 

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Film | 7. März 2018 20:00 Uhr bis 5. Dezember 2018 - Denkbar, Spohrstr. 46a, 60318 Frankfurt am Main

Filmreihe „Local Heroes“

Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm

Jeweils erster Mittwoch im Monat, Beginn: 20 Uhr


Die vom Künstler Wolfgang Voss organisierte Filmreihe „Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm – Filmschaffende und Publikum im Gespräch“ möchte Filmdokumente aus mehreren Jahrzehnten, die nur selten gezeigt wurden, einem breiteren Publikum zur Verfügung stellen und einen Austausch mit den Filmschaffenden über die Lebensverhältnisse in Frankfurt ermöglichen.


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erstellt am 09.9.2010