Als Tomas Tranströmer im Oktober 2011 den Nobelpreis für Literatur bekommen hatte, aber schon nicht mehr sprechen konnte, hat Hanns Grössel, sein deutscher Übersetzer, in einem Interview für Faust-Kultur Auskunft über den schwedischen Dichter gegeben. Grössel starb am 1. August 2012, Tranströmer am 27. März 2015.

Kyrie

Manchmal schlug mein Leben die Augen im Dunkeln auf.
Ein Gefühl, als zögen Menschenmassen durch die Straßen
in Blindheit und Unruhe unterwegs zu einem Wunder,
während ich unsichtbar stehenbleibe.

Wie das Kind mit Angst einschläft,
auf die schweren Schritte des Herzens lauschend.
Lange, lange bis der Morgen die Strahlen ins Schloß steckt
und die Türen des Dunkels aufgehn.

(aus: Geheimnisse auf dem Wege.1958)

Faust-Gespräch mit Hanns Grössel

»Phantastisch zu spüren, wie mein Gedicht wächst«

Herr Grössel, handelt es sich bei der lyrischen Kurzform um einen persönlichen Zugriff Tomas Tranströmers?

Interessant ist, dass Tranströmer einerseits früh schon – also in der Zeit, als er im Jugendgefängnis gearbeitet hat – für einen Kollegen aus derselben Branche eine Reihe von Haikus gedichtet hat. Die stehen jetzt in dem kleinen Band vom Verlag Kleinheinrich, und vor fünf Jahren waren sie schon in den Akzenten abgedruckt. Das bezieht sich allerdings mehr auf die frühen Gedichte. Die Haikus finden Sie auf jeden Fall in dem Band Das große Rätsel (Edition Akzente) vom Hanser Verlag, und zwar nicht hinten, – da kommen natürlich ganz viele Haikus aus späterer Zeit. Aber ganz vorne sind die frühen, womit also gesagt ist, dass der Haiku auf jeden Fall schon in Tranströmers Aufmerksamkeit vorhanden war. Und das bringt mich darauf, dass er ja auch – gerade in den frühen Bänden, später nicht mehr – andere feste Gedichtformen übernommen hat, zum Beispiel – das geht auf seinen Lateinunterricht in der Schule zurück – Odenmaße des Horaz, also die alkäische Strophe, ein Gedicht heißt sogar „Alkäisch“, oder auch die sapphische Ode. Aber das schwindet dann relativ bald. Er hat dann später ja nur – was heißt: nur? Er hat nicht gereimt, er hat auch früher nicht gereimt, er reimt ja auch so nicht. Er hat wechselnd lange Strophen, beziehungsweise wechselnd lange Zeilen verwendet. Es gibt also keine klassischen Muster, bis auf diese frühen antiken Odenmaße und dann eben ganz früh und ganz spät das Haiku.

Alkäisch

Ein Wald im Mai. Hier spukt mein ganzes Leben:
die unsichtbare Umzugsfuhre. Vogelgesang.
In stillen Tümpeln die irrsinnig tanzenden
Fragezeichen der Mückenlarven.

Ich fliehe zu denselben Plätzen und denselben Worten.
Kalte Brise vom Meer, der Eisdrache leckt mir
den Nacken, während die Sonne sengt.
Die Umzugsfuhre brennt mit kühlen Flammen.

(aus: Für Lebende und Tote. 1989)

Bei den fünf Gedichten, die in Das große Rätsel abgedruckt sind, ist mir aufgefallen, dass es immer etwas Enigmatisches in den Gedichten gibt. Irgendwann kommt der Punkt, wo er sich von der Beschreibung loslöst und etwas sagt, was wie eine Geste ist, die auf etwas deutet, was man nicht sehen kann.

Ja, das ist ganz richtig und passt zu dem, was man – ich will nicht sagen, in allen, aber – in ganz vielen seiner Gedichte feststellen kann, dass er sich auf ein ganz alltägliches Faktum erst einmal stützt und das auch benennt; und dann kommt – Sie haben das eben genannt – das Enigmatische. Ich habe das immer so gedeutet und glaube auch, dass das im Geiste von Tranströmer so ist: Er ist ja einerseits der Meister der originellen Metapher genannt worden; dann aber auch, etwas pointiert, ein Dichter des Schweigens. Ich verstehe das so, dass er große Leerräume lässt, und das ist da, wo es enigmatisch wird. Das heißt, das ist für mich ziemlich eindeutig ein Öffnen des Gedichts zum Leser hin. Er hat ja nicht das geschrieben, was man eine Poetik nennt. Er hat selten programmatische Äußerungen getan, und schon gar nicht schriftlich. Aber ich bin ja früher oft auch mit ihm zusammen auf Lesereise gewesen und habe mit schon damals ein paar Notizen aufgeschrieben. Zum Beispiel hat er einmal gesagt: „Die Leerstellen zwischen den Wörtern und den Zeilen sind manchmal wichtiger als das Ausgesprochene.“ Und das ist ganz eindeutig so. Ich könnte Ihnen ein Gedicht nennen, wo das evident ist. Das ist ein frühes Gedicht und heißt „Morgenvögel“. Da fängt es auch ganz einfach an mit der Feststellung, dass es ein warmer Tag ist, dass er sein Auto anlässt und die Sonnenbrille aufsetzt. Und dann kommt eine Lücke. Und dann folgen vereinzelte kleine Bilder, an denen man erst später merkt – also zum Beispiel: Er sieht Wäsche auf der Leine hängen, und das erinnert ihn an eine Notenschrift mit den Zeilen und den Punkten darin; dann kommt die Elster ins Spiel, ein schwarz-weißer Vogel. Und da dämmert einem, wenn man schon aufmerksam geworden ist, dass es sich um ein Schwarz-Weiß-Gedicht handelt, das heißt, es geht um’s Schreiben: Schwarz auf Weiß. Dann hört das Gedicht mit den sechs Zeilen auf: Phantastisch zu spüren, wie mein Gedicht wächst. Vorher ist in dem Gedicht das Wort Gedicht gar nicht da. Also nochmal: Phantastisch zu spüren, wie mein Gedicht wächst, während ich selber schrumpfe. Es wächst, nimmt meinen Platz ein. Es verdrängt mich. Es wirft mich aus dem Nest. Das Gedicht ist fertig. Und das passt zu einer anderen seiner Bemerkungen, die ich mir von früher gemerkt habe: Was zwischen mir und dem Gedicht vorgeht, während ich daran arbeite, ist wichtig. Danach aber, wenn das Gedicht fertig ist, ist wichtig, was zwischen Gedicht und Leser vorgeht. Also Sie haben da unausgesprochen eine sehr kommunikative Poetik. Und das sollte man auch deswegen betonen, weil Tranströmer oder generell Lyriker ja generell immer als so ein bisschen abgehoben und wolkennah betrachtet werden. Aber das ist ja ein ausgesprochene Zuwendung nach außen, was da in dieser Geste liegt. Es fordert natürlich eine große Aufmerksamkeit vom Leser. Aber es wird ihm eben auch etwas geboten, nicht?

Morgenvögel

Ich wecke das Auto,
dessen Windschutzscheibe mit Blütenstaub überzogen ist.
Ich setze die Sonnenbrille auf.
Der Vogelgesang dunkelt.

Während ein andrer Mann eine Zeitung kauft
auf dem Bahnhof
in der Nähe eines großen Güterwagens,
der um und um rot ist vor Rost
und flimmernd in der Sonne steht.

Keine Leerräume irgendwo hier.

Quer durch die Frühlingswärme ein kalter Korridor,
durch den jemand eilends kommt
und erzählt, man habe ihn verleumdet
bis hinauf in die Direktion.

Durch eine Hintertür in der Landschaft
kommt die Elster
schwarz und weiß. Hels Vogel.
Und die Amsel, die sich kreuz und quer bewegt,
bis alles eine Kohlezeichnung wird,
außer den weißen Sachen auf der Wäscheleine:
ein Palestrina-Chor:

Keine Leerräume irgendwo hier.

Phantastisch zu spüren, wie mein Gedicht wächst,
während ich selber schrumpfe.
Es wächst, nimmt meinen Platz ein.
Es verdrängt mich.
Es wirft mich aus dem Nest.
Das Gedicht ist fertig.

(aus: Klänge und Spuren.1966)

Ja, es ist seine persönliche Transzendenz zum Leser hin …

Der Leser muss sozusagen die Brücke schlagen zwischen dem – jetzt im konkreten Fall – Ende einer Strophe und dem Anfang der nächsten. Da muss er dann, wenn ihn etwas stutzig macht, überlegen, wie das wohl zusammenhängt. Aber in dem Sinne ist Tranströmer kein unzugänglicher Dichter. Ganz im Gegenteil! Er hält sozusagen eine Tür offen. Ganz ausdrücklich.

Können Sie etwas sagen über die Wirkung Tranströmers in Schweden?

Wissen Sie, die ist so umgreifend und vor allem lang andauernd. Er hat 1954 debütiert mit einem Band, der hieß Siebzehn Gedichte. Da war er Dreiundzwanzig, – also ein nicht so ganz frühes, aber auch nicht spätes Debüt. Und es ist von vornherein – ich kann das nur zitieren, weil ich es nachgelesen habe – ein wirklicher Meilenstein in der schwedischen Lyrik gewesen, ich würde sagen, von ähnlich einschneidender Wirkung wie Gunnar Ekelöf – der nicht mehr lebt – vielleicht eine kleine Generation vor Tranströmer. Und ich glaube, dass ein schwedischer Lyriker heute schwer umhin kommt zuzugeben, dass er in seiner Jugend Tranströmer gelesen hat, wenn auch mit verschiedenen Wirkungen. Es gibt natürlich Wirkungen eines Verfassers ganz allgemein, die den Nachfolgenden in die andere Ecke treiben, dann aber doch unter einem bestimmten Eindruck.

Ich fragte auch deshalb, weil nicht nur Lars Gustafsson immer wieder auf Tranströmer hingewiesen hat. Man bekommt das Bild einer Leitfigur der schwedischen Gegenwartslyrik.

Ja, das ist nicht zuviel gesagt. Tranströmer hat ja 1981 den Petrarca-Preis – also einen deutschen Preis – bekommen. Und da hat Gustafsson auch die Laudatio gehalten. Er hat damals zwei Punkte an Tranströmers Lyrik hervorgehoben – jetzt zitiere ich nur halbwörtlich: Zum einen erinnerten uns seine Gedichte daran, wie wenig die Wirklichkeit, in der wir leben, schon die ganze Wirklichkeit ist; und sie hülfen uns dabei, ihre andere Hälfte zu erkunden. Jetzt kommt Zitat wörtlich: „Tomas Tranströmers Dichtung ist tief zeitkritisch, aber nicht in der trivialen Form, worin Dichtung Parolen hervorzubringen beginnt; eher deshalb, weil sie uns mit teilweise geheimnisvollen Techniken“ – Sie können sich erinnern, was ich gerade versucht habe, zu seinen geheimnisvollen Techniken zu sagen, enigmatisch passt ja zu geheimnisvoll und umgekehrt – „die ganze Zeit tröstend sagen will, dass diese Wirklichkeit mit ihren Qualen, mit ihren Bedrohungen und ihren Unterdrückern nicht die ganze Wirklichkeit sein kann.“ Zum anderen, so meinte Gustafsson, sei Tranströmer ein Meister der Metapher, und die stelle ein Instrument dar – und das ist jetzt wieder wörtlich Gustafsson: „das alles Verderben, aber auch das scheinbar Unmögliche möglich machen kann. –
Übrigens – das ist jetzt beiläufig, aber auch nicht ganz uninteressant – haben die beiden ja lange in derselben Stadt gewohnt, in Västerås. Gustafsson stammt aus der dortigen Gegend, Tranströmer ist allerdings in Stockholm geboren, hat dann eine Zeit lang in Västerås gewohnt. Wahrscheinlich hing das mit seiner damaligen Berufstätigkeit zusammen. Aber jetzt ist er ja längst wieder in Stockholm, seiner Heimatstadt, und sogar in dem Stadtteil in Stockholm, der ihm besonders nahesteht, weil er dort zur Schule gegangen ist.

Sie haben eben gesagt, dass Sie öfter mit ihm auf Lesereise waren. Ich weiß nicht, ob er deutsch spricht. Und wenn ja, spricht er so gut deutsch, dass er Ihre Arbeit würdigen kann?

Dass er nach seinem Schlaganfall sowieso nicht sprechen kann, brauche ich nicht zu erwähnen. Ich war angenehm enttäuscht, oder besser gesagt, überrascht. Wir sind zusammen vor langer Zeit einmal aufgetreten, auch in Erlangen, beim immer noch bestehenden Poetikfestival. Und da waren wir auch in einer Schulklasse, wo er gelesen hat, und da wurden natürlich Fragen gestellt. Und da war ich ganz überrascht – obwohl ich nicht das Gegenteil vermutet habe – dass er sich deutsch sehr gut ausdrückt. Das liegt natürlich an der guten Schulausbildung, die er in seinem Jahrgang noch gehabt hat. Auf einem schwedischen Gymnasium lernte man eben auch Deutsch. Dazu kommt, dass alle Randstaaten – und in gewisser Weise ist ja auch Schweden ein Randstaat, trotz seiner Größe – mehr als andere darauf angewiesen sind, die Sprachen Mitteleuropas wenigstens ein bisschen besser zu können. Das kenne ich auch aus Dänemark, wo die Leute auch sehr gut Deutsch sprechen oder sprachen. Das hat jetzt nachgelassen. Aber in Schweden, und in der Generation Tranströmers, der ja gerade Achtzig geworden ist, wundert es einen nicht. Wir haben einander ja nicht dauernd gesehen. Und während der Arbeit habe ich ihm oft in Briefen Fragen gestellt, die er immer sehr, sehr genau beantwortet hat, manchmal sogar mit kleinen Zeichnungen, um gewisse Dinge zu verdeutlichen. Und das ist auch gut so, denn in jedem, auch scheinbar einfachen Text entdeckt man als Übersetzer doch immer mal eine Sache, wo man sich zumindest unsicher fühlt. Wenn man dann mit einem lebenden Autor zu tun hat, ist es sehr schön, dass man ihn fragen kann.

Ich war erstaunt, wie wenige Leute hier Tranströmer kennen.

Ja, das wundert mich eigentlich auch. – Nein, es braucht einen nicht zu wundern. Reich-Ranicki hat ja behauptet, er höre den Namen zum ersten Mal. Das halte ich für eine alte Koketterie, – oder der Mann ist sein Geld nicht wert. Er war langjähriger Literaturredakteur bei der FAZ, hat ein fabelhaftes Gedächtnis und einen großen Zettelkasten – auch wenn er sich vielleicht nicht in den vertieft hat – irgendwann müsste der Name ihn mal gestreift haben. Bei jüngeren Autoren aber fällt mir auf, dass sie alle den Tranströmer kennen – natürlich nicht statistisch und nachmessbar – aber es gibt ja Lyriker, bei denen Sie manchmal den Einfluss anklingen hören. Also in der schreibenden Schicht der deutschen Gesellschaft ist er, glaube ich, schon sehr beachtet worden. Das kriege ich auch zu spüren. Ich kriegte mal einen Brief von einem Lyriker, der gerade wieder etwas veröffentlicht hat, der heißt Henning Ziebritzki. Der schrieb mir ganz begeistert, er kenne meine Übersetzungen, ob man denn mit Tranströmer mal kommunizieren könne. Er ist – nach vorheriger Anmeldung – eigens nach Schweden gefahren, um den Tranströmer zu sehen. Er hat dann auch ein kleines Gedicht geschrieben, in dem ein bestimmter Tomas vorkommt. Wenn man die Hintergründe kennt, weiß man natürlich, wer gemeint ist.

Haikus

Die Stromleitungen
im Reich der Kälte gespannt,
nördlich von aller Musik

Die weiße Sonne
in einsamem Trainingslauf zu den
blauen Bergen des Todes

Wir müssen leben
mit dem fein gestylten Gras
und dem Kellergelächter

Die Sonne steht tief jetzt.
Unsre Schatten sind Riesen.
Bald ist alles Schatten.

(aus: Die Trauergondel. 1996)

Postludium

Ich schleife wie ein Draggen über den Boden der Welt.
Hängen bleibt alles, was ich nicht brauche.
Müde Indignation, glühende Resignation.
Die Büttel holen Steine, Gott schreibt in den Sand.

Stille Zimmer.
Die Möbel stehen flugbereit im Mondschein.
Sachte gehe ich in mich selbst hinein
durch einen Wald von leeren Rüstungen.

(aus: Der wilde Marktplatz.1983)

Der Baum und die Wolke

Ein Baum geht umher im Regen,
eilt an uns vorbei im strömenden Grau.
Er hat ein Anliegen. Er holt Leben aus dem Regen
wie eine Amsel in einem Obstgarten.

Als der Regen aufhört, bleibt der Baum stehn.
Aufrecht, still erscheint er in klaren Nächten
wie wir in Erwartung des Augenblicks,
da die Schneeflocken ausschlagen im Raum

(aus: Der halbfertige Himmel. 1962)

Mit Hanns Grössel sprach Bernd Leukert

Gedichte mit freundlicher Genehmigung des Hanser Verlags.

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erstellt am 24.10.2011

Tomas Tranströmer Ende der fünfziger Jahre
Tomas Tranströmer Ende der fünfziger Jahre
Tomas Tranströmer, ca. 2012
Tomas Tranströmer, ca. 2012

Tomas Tranströmer, geboren 1931 in Stockholm; gestorben am 26. März 2015, studierte an der dortigen Universität Psychologie. Von 1960 an arbeitete er als Psychologe in der Jugendstrafanstalt Roxtuna. 1965 zog er für längere Zeit nach Västerås. 1980 wurde er Arbeitspsychologe beim nationalen schwedischen Arbeitsamt. Nach seiner Pensionierung zog Tranströmer mit seiner Frau Monica zurück nach Stockholm. 1990 lähmte ihn ein Schlaganfall halbseitig und nahm ihm die Fähigkeit zu sprechen. Tranströmer debütierte 1954, als 23-Jähriger, mit dem Buch 17 dikter (17 Gedichte) und wurde schließlich der meistbeachtete und viel gelesene Dichter Schwedens. Im Oktober 2011 bekam er den Nobelpreis für Literatur.

Hanns Grössel, geboren 1932 in Leipzig, gestorben 2012 in Köln, studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Göttingen und Paris. 1960 Promotion mit einer Arbeit über Clemens Brentano. 1960 bis 1966 war er als Verlagslektor tätig, anschließend mehr als 30 Jahre lang als Literaturredakteur beim WDR Köln. Grössel lebt heute als Übersetzer und Literaturkritiker in Köln. 1976 wurde er von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung ausgezeichnet. 2010 bekam er den Europäischen Übersetzerpreis. Er hat sämtliche Gedichte Tomas Tranströmers ins Deutsche übertragen.

Die nebenstehenden Gedichte finden Sie in diesem Band:

Tomas Tranströmer
Sämtliche Gedichte
übersetzt aus dem Schwedischen von Hanns Grössel
Flexibler Einband, 264 Seiten
Hanser Verlag

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