Foto: Andrea Pollmeier

Kristinn G. Harðarson, Sólveig Aðalsteinsdóttir und Tumi Magnússon

Anlässlich einer Ausstellung mit sechs isländischen Künstlern in der Frankfurter Galerie Olschewski & Behm führte Faust ein Gespräch mit den drei Künstlern Sólveig Aðalsteinsdóttir, Kristinn G. Harðarson und dem Kurator der Ausstellung Tumi Magnússon.

Nasasýnir
kuratiert von Ráðhildur Ingadóttir and Tumi Magnússon mit Arbeiten von: Sólveig Aðalsteinsdóttir, Ingólfur Arnarsson, Kristinn G. Harðarson, Ráðhildur Ingadóttir, Tumi Magnússon and Ívar Valgarðsson

Künstlergespräch: Nasasýnir

Halldór Gudmunðsson, Direktor von „Sagenhaftes Island“, wie der Titel des Ehrengast-Auftritts auf der Buchmesse 2011 lautete, sagte: „Island ist spät ein eigenständiger Staat geworden, es hat sich 1944 von Dänemark gelöst, die Identität wurde im Wesentlichen über die Literatur entwickelt.“ Wie sieht die Identität der bildenden Künstler aus? Wie seht Ihr Euch selbst?

Tumi Magnússon: Die isländische Kunstszene ist eine sehr junge Szene. Weil wir keine lange Tradition haben. Natürlich gibt es die Buchmalereien in den Sagas und ähnliche Dinge, aber die ersten professionellen Künstler in Island begannen erst um die Wende zum 20. Jahrhundert. Die Literatur ist wesentlich etablierter. Island ist tatsächlich eine literarische Nation – obwohl das wie eine Klischee klingt. Ich denke, Kunst ist heute durchaus akzeptiert, aber sie kam spät, und die Menschen sehen sie auf eine andere Art als in Ländern mit längerer Tradition. Doch die Künstler – wie die Schriftsteller – waren wirklich wichtig im Kampf für die Unabhängigkeit. Vor allem die Landschaftsmalerei hatte Anteil an der Etablierung einer nationalen Identität. Das ist eine andere Seite der künstlerischen Identität.

Kristinn G. Harðarson: Island ist im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern, die durch ihre Lage auf dem Kontinent leicht für die Menschen erreichbar sind, heute ein bisschen isoliert. Unser Streben nach Unabhängigkeit hat zugleich den Bezug zu unserer eigenen Geschichte und Kultur vertieft.

Wie sind beeindruckt von der Fülle hervorragender Künstler aus Island! Der isländische Staat hat z.B. mit Förderprogrammen und Reisestipendien sehr viel für die Künstler getan. War Island (vor dem finanziellen Crash des Landes) ein Schlaraffenland für Künstler, wenn man dies mit der Situation der Künstler auf dem Kontinent vergleicht?

Sólveig Aðalsteinsdóttir: Aus unserer Sicht ist es kein Schlaraffenland. Aber die Menschen sind daran gewöhnt, dass Geldmangel sie nie von ihrem Tun abhalten konnte. Die Künstler arbeiten unabhängig und finden Wege, Dinge zu tun. Doch im Vergleich gesehen gibt es in skandinavischen Ländern mehr Unterstützung und Zuwendungen.

Kristinn: Es ist schon leichter als anderswo in der Welt. In den skandinavischen Ländern ist es eine fast luxuriöse Situation. Wenn ich diese z.B. mit den USA vergleiche, wo ich eine Zeitlang gelebt habe, ist es in Island sehr leicht, aber die Möglichkeiten weiter zu kommen, sind sehr gering. Dann muss man ins Ausland gehen und dort seine Werke zeigen.

Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, und die Ökonomie leidet, dann treffen die ersten Sparmaßnahmen meistens die Kunst und die Kultur im Allgemeinen. Wie geht es Künstlern heute in Island? Sind nach der finanziellen Krise Auswirkungen auf den Alltag der Künstler festzustellen?

Tumi: Die Förderungen sind nicht reduziert worden. Im Gegenteil, es gab eine kleine Steigerung: Heute gibt es mehr Künstlerstipendien. Die Krise hat die Künstler in dieser Weise nicht beeinträchtigt, doch gibt es andere Auswirkungen: Die wenigen Sammler, die früher Kunst gekauft haben, kaufen jetzt weniger. Dieser Rückgang beeinträchtigt die Museen und Institutionen. Vor der Krise hat es überall Privatisierungen und Kommerzialisierung gegeben. Die Museen waren gezwungen, sich über das Sponsoring in große finanzielle Abhängigkeit von Privatfirmen zu begeben, und diese Zuwendungen waren natürlich die ersten, die gestoppt wurden. Die Museen haben aus diesem Grund sehr wenig Geld für Ausstellungen und Ankäufe. Diese Einschnitte beeinträchtigen die Künstler sehr wohl.

Kristinn: Betrachtet man die traditionellen Künstler, erkennt man einen starken Rückgang der Verkäufe, aber für die Künstler, die moderner oder „Avantgarde“ sind – wenn man es so nennen mag -, gibt es keine großen Unterschiede.

Ein Ziel des „Icelandic Art Center“ (CIA) ist es: „die Präsentation isländischer Künstler im Ausland in international tätigen Galerien, Ausstellungen und Veranstaltungen aller Art“ zu fördern. Es gibt weder einen Kunstmarkt in Island, den man so nennen könnte, noch gibt es Sammler. Das CIA zählt auf seiner Homepage nur vier Galerien des Landes auf. International bekannt ist allein „i8“, eine Galerie, die neben isländischen Künstlern auch bekannte ausländische Künstler vertritt, wie Roni Horn, Karin Sander und Lawrence Weiner, und auf der Art Basel ausstellt. Kann die sinkende finanzielle Unterstützung durch Ankäufe über den internationalen Kunsthandel ausgeglichen werden?

Tumi: Da hat sich nicht viel geändert. Die Förderungsmöglichkeiten sind gleich geblieben. Der Kunstmarkt ist schwächer geworden, obwohl er sehr klein gewesen ist. Aber es war ohnehin immer wichtig für isländische Künstler, ihr Werk im Ausland zu zeigen. Man kann also nicht den internationalen Kunstmarkt als Lösung der Situation betrachten.

Sólveig: Die Verbindung zum ausländischen Kunstmarkt ist nicht rein finanzieller Natur und war es nie. Denn es war nie viel Geld in der Kunstszene Islands, aber die Verbindungen, die Diskussionen, die vor sich gehen, ein Teil davon zu sein, waren wichtig.
Allerdings sind wir ein Teil der Skandinavischen Länder und können uns bei den großen „Nordic grants“ bewerben. Da gibt es große Förderungsmittel, an denen wir teilhaben können.

Wovon lebt Ihr? Wir haben z. B. in Deutschland das Problem, dass die meisten Künstler nicht von ihrer Kunst leben können, es ihnen finanziell zum Teil sehr schlecht geht. Wir hörten von den isländischen Schriftstellern, dass sie noch andere Berufe haben, die ihnen die finanziellen Mittel bieten, um schreiben zu können.

Kristinn: Es wäre sehr interessant, eine Geschichte dessen niederzuschreiben, was isländische Künstler für Jobs gemacht haben. Vom Finanzmarkt bis hin zur Reinigung von Fußböden und alles dazwischen. Ich denke, das ist gut so. Wenn es nicht zu viel wird, bekommt man Lebenserfahrungen, bleibt am Alltagleben dran, das hat eine positive Seite – sofern es nicht zu viel ist.

Tumi: Es ist normal für Künstler in Island, ihr Leben irgendwie zu bestreiten und zu überleben – bevorzugt natürlich ohne Nebenjob. Aber oft übernehmen Künstler Teilzeitstellen, versuchen Stipendien zu bekommen, verkaufen, was sie können, wie alle anderen auch. Es gibt kaum kommerzielle Galerien, eigentlich nur eine, wie die oben von Dir genannte. Aber auf der anderen Seite gibt es viele Ausstellungsräume. In Island nutzen wir den Namen „Galerie“ auch für solche Räume, weil kommerzielle Galerien nicht existieren. Diese Projekte waren immer sehr wichtig. Es ist eine andere Situation. Isländische Kunst ist in gewisser Weise unabhängig. Wir denken nicht in erster Linie an das Verkaufen. Es ist ein andere Weg, ein anderes Denken.

Kristinn: Nun ändert sich das. Die jüngere Generation denkt internationaler. Viele sehen mehr Möglichkeiten, Werke zu verkaufen. Als wir jünger waren, gab es das so nicht. Entweder machten wir das selbst, Galerien betreiben und Ausstellungen kuratieren, oder es tat sich gar nichts.

Sólveig: Künstler sind sehr wertvoll für die Künstlerausbildung. Es ist normal, dass Künstler auch Lehrer oder Dozenten sind. So unterrichtet man sehr intensiv 1 oder 2 Monate, das Entgelt ist relativ hoch, man kann davon leben, und dann hat man Zeit für die eigene Arbeit. Man ist nicht verpflichtet, täglich zu lehren. Ein Künstler ist in den Schulen ein respektierter Lehrer. Er ist aktiv, hat seinen Finger am Puls!

Alle von Euch haben in Island studiert, aber auch im Ausland, Tumi in Eschede und Granada, Sólveig in New York und Maastricht, Ingolfur ebenfalls in Maastricht, Kristinn und Ivar in Den Haag. Wie ist die Künstlerausbildung in Reykjavík? Gibt es Unterschiede zu den Akademien im Ausland?

Tumi: Die Akademie in Island hat nur einen Bachelorstudiengang, keinen Master-Level. Sie möchte sich dafür öffnen. Aber ich habe Zweifel, ob das sinnvoll ist, denn es war unheimlich wichtig für Island, dass alle Künstler in andere Länder gingen, um dort ihren MFA (Master of Fine Arts) zu erwerben. Die meisten von uns haben in Holland studiert, aber man geht auch nach Deutschland, in die Vereinigten Staaten und überall hin und kommt zurück mit verschiedenen Einflüssen, Blickwinkeln, die alle zusammenkommen und im Diskurs daraus einen Schmelztiegel werden lassen, was ich für sehr gesund halte.
Wenn in der Akademie der MFA-Level gestartet wird, ist es unheimlich wichtig, denke ich, und es sollte das Ziel sein, dass man mit anderen Ländern kooperiert, so dass die Studenten eines der zwei Extrajahre woanders studieren.

Kristinn: Die Akademie ist noch ziemlich neu, nicht wahr? Wie alt ist sie?

Tumi: Die Akademie ist erst 12 Jahre alt. Vorher war es ein College of Arts and Crafts, das geschlossen wurde. Die Akademie startete 1999. Sie ist freilich sehr klein. Ich habe dort sechs Jahre gelehrt. Ich glaube, sie hat jetzt 80 Studenten im Art Departement. Es ist eine Akademie für alle Kunstformen, Theater, Musik, Tanz, Design, Architektur u.a.

Kristinn: Ich stimme Tumi zu, es ist und war unheimlich wichtig, dass Künstler in der ganzen Welt, wenigstens im westlichen Teil der Welt, studieren. Im Moment gehen viele nach Japan. Für solch ein isoliertes Land wie Island ist das sehr wichtig.

Sólveig: So ist es auch in den anderen Disziplinen. Die Studierenden machen im Ausland ihren Doktor, Master … Das ist für ein kleines, isoliertes Land unheimlich wichtig.

Wir sitzen in einer Ausstellung, die Du, Tumi, und Ráðhildur kuratiert haben. Was waren die Kriterien für die Künstlerauswahl? Wie kommt es zu dem Titel „Nasasýnir“, was so viel wie „Nasensicht“ heißt. Eure Galeristen Eckhard Olschewski und Kim Behm sagten mir, dass das Wort verschiedene Bedeutungen hat. Welche sind das?

Der Grundgedanke war, eine Ausstellung zu machen, in der wir natürlich selbst beteiligt sind (lacht) … und wir wollten Künstler auswählen, die in irgendeiner Weise mit uns verbunden sind. Dann kam heraus, dass wir alle einer Generation entstammen, 1954 bis 1959 geboren sind. Wir haben vieles gemeinsam, aber doch verschiedene Sichtweisen. Es war sehr einfach, diese Gruppe zusammenzustellen. Die Namen kamen sofort.
Es gibt keine direkte Übersetzung für „Nasasýnir“. Der erste Teil des Wortes deutet auf die Redensart „eine Ahnung haben“. Der zweite Teil, sýnir, heißt „zeigen“, aber auch „scheinen“. „Nasasýnir“ ist ein Kunstwort. Ein Isländer versteht es, es gibt jedoch keine direkte Übersetzung.
Solveig: Es hat auch etwas mit Intuition zu tun.
Tumi: Wir fanden es lustig, dass man etwas mit der Nase sehen kann …

Könnt Ihr noch kurz beschreiben, was wir in dieser Ausstellung sehen?

Solveig: Meine Arbeit ist eine Art Sandwich aus jeweils zwei Blatt Papier. Darin habe ich Fliegen gepresst. Wie man Blumen trocknet und presst. Das Werk trägt den Namen Coincidence (Zufall). Ich dachte daran, dass Menschen Ereignisse unterschiedlich interpretieren. Die Erinnerung an ein Ereignis ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ich hätte Blumen pressen können, aber das kennt man. Ich fühlte auch eine Aggression in mir, so kam ich darauf, Fliegen zu benutzen. Es passiert doch oft: Es kann ein Autounfall sein, und die Zeugen sind sich nicht einig über das, was geschehen ist und so geht es um die Dinge, die Menschen auf so unterschiedliche Weise bewegen.

Kristinn: Ich zeige 24 Computerprints, die aus der Form eines Logos kommen und aus einer Kombination von Bild und Text bestehen. Bilder und Texte sind beeinflusst durch die Medien, durch Dinge, die durch die Umgebung fließen, die Menschen in den Straßen sagen, die man hört, meine Gedanken oder was meine Söhne sagen. Die Bilder sind zum Teil von Fotos aus Zeitungen oder stammen aus Zeichnungen oder Zeichnungen nach Logos. Manchmal ist die Verbindung obskur, manchmal offensichtlich, z.B. das Foto eines jungen Straftäters, der zum Gericht gebracht wird. Der Text über ihm lautet: „Cover“. Das ist mehr obskur.
Das zweite Werk begann als Wandmalerei, eine Installation. Es ist eine Art Nebenprodukt: eine Vorzeichnung im Verhältnis 1 : 10. Es sind drei comicartige Geschichten, die erste handelt von Diebstahl, die zweite dreht sich um drei Regenwürmer und die dritte von der isländischen Kartoffel. Sie sind kurz nach dem Finanzcrash entstanden, die Diebstahlsszenen deuten auf die Unsicherheit jener Zeit, die Regenwürmer und die Kartoffel beziehen sich auf Schulbücher, an die ich mich erinnere, denn in der Zeit sprach man auch mit Sentimentalität von den „guten, alten Zeiten“.

Tumi: Dann spreche ich über die drei Künstler, die nicht hier sind. Ívar Valgarðsson beschäftigt sich mit dem Material Farbe an sich. Wir haben hier hunderte Schichten von gelber, blauer und roter Wandfarbe, die er im Wechsel aufgetragen hat. Dann hat er es auf 20 mal 20 Zentimeter geschnitten. Die Oberfläche ist gelb, aber man kann sagen, es ist ein Zufall, dass sie gelb ist. Wenn er zu anderer Zeit aufgehört hätte, wäre die oberste Schicht andersfarbig. An den Kanten kann man die Geschichte des Gemäldes erkennen an den vielen Farbschichten. Ívars zweites Werk besteht aus Tropfen von Farbe, die er von einer Kunststofffläche abgenommen hat und die hier auf der Fensterbank liegen. Sie sind Rot, Blau und Schwarz. Es geht ihm um Farbe an sich und ihre Funktion.

Es liegt viel Kunstgeschichte darin: die Minimal Art, Konzeptkunst, Mondrian etc. …

Ja, und das Industrielle, denn er nutzt keine Künstlerfarbe, sondern Wandfarbe. Ingólfur Arnarsson hat hier zwei Zeichnungen. Er arbeitet immer etwa im Din-A5-Format. Von weitem ist es ein flaches, graues Bild, es besteht aus dichten Lagen von Bleistiftlinien von hohem Härtegrad. Es braucht Zeit, um dieses Dickicht aufzubauen, von der Weite ist es grau, und es differenziert sich, wenn man herantritt. Differenzen sieht man auch, wenn mehrere Blätter nebeneinanderhängen, durch den Lichteinfall entstehen verschiedene Grautöne.
Ráðhildur Ingadóttir nutzt Schafwolle. Sie arbeitet immer mit Rhythmen in der Natur, von z. B. Sternen und mit kulturellen Elementen Islands, indem sie diese Wolle nimmt. Sie arbeitet mit dieser Wolle auf traditionelle Art, denn die innere und äußere Wolle der isländischen Schafe ist sehr unterschiedlich. Sie hat sie zu Ballen gestrickt, und zwar in Paaren, eines aus der äußeren Wolle mit dickeren Haaren und eines aus der inneren Wolle mit weicheren Haaren. Die Ballen unterscheiden sich sehr, wenn man sie in die Hand nimmt. Sie macht auch Zeichnungen, in dem sie das Durcheinander der Schafswolle aufnimmt. In dieser Ausstellung hat sie auf dem Boden ein Schaffell wie eine Skulptur eingerichtet.
Mein eigenes Werk sind Fotoarbeiten, gedruckt auf eine Folie, die direkt auf die Wand angebracht wurde, eine über eine Raumecke hinweg, die andere hinauf zur Decke. Sie sind etwa drei Meter lang und 20 Zentimeter breit. Es sind Fotos von Schädeln, aber keine echten Schädel, sondern von Dekorationen, Spielen. Dieses hier kommt von Hans Holbeins d. J. „Die Gesandten“ (1533), einem Gemälde, in dem im Vordergrund ein verzerrter Totenschädel zu sehen ist, der zu dem „Logo“ des Künstlers wurde. Es ist natürlich ein Todessymbol. Meine Schädel tragen freilich diese Bedeutung in sich, aber man kann es als eine leichtere Annäherung an den Tod auffassen als in Holbeins Werk. Durch ihre Anbringung fließen sie im Raum.

Das Gespräch führte Isa Bickmann

erstellt am 19.10.2011

Ausstellungsdauer: 2.9. bis 22.10.2011

Weitere Informationen zu den Künstlern:
hier

Kristinn G. Harðarson im Gespräch:
AUDIO-Auszug

Kristinn G. Harðarson, Gesturinn (Gäste), 2006-09, Courtesy Olschewski & Behm, Frankfurt

Nasasýnir, Werke von Rádhildur Ingadóttir und Kristinn G. Harðarson, Ausstellungsansicht in der Galerie Olschewski & Behm, Frankfurt

Sólveig Adalsteinsdóttir, hendingar (Coincidence), 2002, Courtesy Olschewski & Behm, Frankfurt a. M.

Nasasýnir, Werke von Sólveig Adalsteinsdóttir, Tumi Magnússon, Ausstellungsansicht in der Galerie Olschewski & Behm, Frankfurt