Wie verändert sich die Erinnerungskultur in unserer Einwanderungsgesellschaft? Dieser Frage widmet sich das Buch „Neues Judentum – altes Erinnern“. Es versammelt Stimmen junger jüdischer Intellektueller und Künstler sowie etablierter Wissenschaftler. In ihrem Essay denkt Alissa Maxman über ein angemessenes Gedenken an den Holocaust aus dem Blickwinkel ihrer Familiengeschichte nach.

Essay

Ein stiller Ort der Erinnerung

Von Alissa Maxman

Einordnen

Wer einmal in einem ehemaligen Konzentrationslager war, bekommt es nie wieder aus sich heraus. Jeder Stein, jedes Sandkörnchen ist von unbegreiflichem Leid, Schmerz, von Angst, bedrückender Ausweglosigkeit durchtränkt. Man läuft auf dem Gelände wie in einem Halbschlaf. Man will so schnell wie möglich aus dem Albtraum erwachen. Alle körpereigenen Schutzmechanismen und -instinkte arbeiten auf Hochtouren: man blockiert, man schaltet teils ab, man will nicht glauben. Doch jedes Foto, jedes aufbewahrte Dokument, jede Information an der Tafel bestätigt kaltblutig die Realität der Geschehnisse, macht rückhaltlos etwas Abstraktes zu etwas sehr Konkretem, eine Geschichte zu deiner Geschichte. Nur du, dein historisches Wissen und die Bruchstücke der Erinnerungen deines Vaters, der als dreijähriger Junge zusammen mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern auf der Flucht vor Krieg und Not war.

Das ist alles, worüber du verfügst. Das sind deine einzigen Werkzeuge, die dir helfen können, mit dieser Vergangenheit bis zu deinem Lebensende umzugehen und dich damit auseinanderzusetzen. Doch womit beginnt eigentlich diese Auseinandersetzung, kann man den Anfangspunkt genau festhalten? Bezieht er sich auf die rein emotionale Ebene, empfindet man ihn als ein genetisches, familiäres Erbe oder sucht und baut man sogar seine jüdische Identität darauf auf? Wie und wann erinnere ich mich daran, dass viele meiner Verwandten jüdischer Herkunft als Opfer der Judenverfolgung ums Leben gekommen sind? Wie gehe ich mit der Tatsache um, dass viele meiner Verwandten nicht-jüdischer Herkunft während des gleichen Kriegs entweder als Soldaten oder an den Kriegsfolgen gestorben sind? Wo verläuft die diffuse Grenze zwischen den beiden Erinnerungen, kann ich sie überhaupt „hierarchisieren“? Kann ich nicht, darf ich nicht! – sagt mir meine Vernunft. Und trotzdem tust du das – sagt mir mein Herz.

In einem Gespräch mit einer Israelin habe ich über große Familien und die nicht weniger große Liebe zu Kindern in Israel gesprochen. Viele Kinder zu haben, gehört dort zur Normalität, mindestens drei Kinder in der Familie, das ist ein schöner Alltag. Wir haben gescherzt, uns kurz darüber ausgetauscht. Und plötzlich hat sie mich ganz ernst angesehen und leise hinzugefügt: „Weißt du, sechs Millionen … Die fehlen sehr“. Ich wurde still. Wie reagiert man in dieser Situation? Umarmt man sich, nickt verständnisvoll, schweigt? Wir haben uns beide kurz angeschaut und in diesem Moment wurde mir klar: egal wie jüdisch wir beide sind und wie sehr wir uns darüber definieren, egal, welche Biografien wir haben und was unsere Hintergründe sind, wir haben einen gemeinsamen Code, einen kulturellen Code, wenn man es sanfter ausdrücken möchte. Und auch wenn es so bitter und schwer anzuerkennen ist, der Holocaust ist ein Teil davon.

Wir

9. Mai, Ende der 1980er Jahre, Roter Platz in Moskau. Der Name des Platzes (1) kommt an diesem Tag ganz besonders zur Geltung: Rote Farbe dominiert nicht nur die Umgebung, sondern auch die Kleidung, Accessoires, Transparente, Blumen. Ich sitze auf den Schultern meines Vaters und halte stolz eine selbstgemachte Mohnblume aus Papiermaché in der Hand. Unter mir sehe ich viele fröhliche Gesichter, man redet laut, es wird gesungen, es gibt sehr viele Menschen um uns herum. Es ist eine Mischung aus Demonstration und Straßenfest. Die Stimmung ist sehr locker und entspannt. Aus den Lautsprechern höre ich sich wiederholende Sprüche und Sätze und als ich meinen Vater frage, was das alles bedeutet, antwortet er zu mir: „An diesem Tag war der Krieg zu Ende. Wir haben gewonnen und sehr vielen Menschen das Leben gerettet.“

An diese Phrase kann ich mich bis heute noch genau erinnern, weil sie mich immer sehr irritierte: vor allem dieses „Wir“, und dieses starke Gefühl der Zugehörigkeit, des Stolzes und fast schon der Überlegenheit, das mein Vater damit ausdrückte. Dabei war er gerade einmal zwei Jahre alt, als der Krieg begann. Das klang komisch und sogar ein bisschen naiv, aber irgendwie auch glaubwürdig. Und so war es nicht nur für meinen Vater. Für jeden, der in dieser Menschenmasse anwesend war – ob wie ich damals als Kind auf den Schultern, oder als Mann oder Frau Mitte dreißig, vierzig, oder aber auch als Kriegsveteran, der einen mehr als direkten Bezug zu dem Geschehen hatte – es war ein großes „Wir“ in der Luft, das den Tag des Sieges über den Faschismus, wie man ihn im Russischen oft bezeichnet, gefeiert hat. An diesem Tag war die Welt ganz klar in Schwarz und Weiß geteilt, und das Gute hatte das Böse besiegt.

Die Frage nach regionaler oder religiöser Identität und Zugehörigkeit spielte an diesem Tag nur eine sekundäre Rolle, man gedachte nicht bestimmten Opfern mehr oder weniger als anderen. Der Krieg wurde als ein großer, gesichtsloser Körper empfunden, mit einer „konkreten“ Opferzahl (2), die mehr oder weniger jedem aus den Lehrbüchern bekannt war. Was gefeiert wurde und an diesem Tag alleine zählte, war der Sieg der sowjetischen Armee, die Heldentat der zahllosen Soldaten, die so vielen Menschen das Leben rettete. Das war das Wissen, oder besser gesagt: die Idee, die auf diesem Platz vermittelt wurde. Und sehr viele Menschen waren mit dieser Idee einverstanden. Das, was außerhalb blieb oder nur am Rande erwähnt wurde, gleichzeitig aber eine enorme Bedeutung für das Verstehen und Reflektieren der Geschichte hat, waren einzelne Schicksale, Familien- und Lebensgeschichten.

In der Psychologie gibt es ganze Studien darüber, was mit der eigenen Identität passiert, wenn aus einem „Ich“ ein „Wir“ wird oder aus „Sie“ ein „Uns“. Dazu kommt noch, dass es sich hier um die Nachkriegs-Epoche in der Sowjetunion handelt, eine Zeit, in der manipulative Mechanismen und die Gier nach Macht so böse und gleichzeitig so perfekt funktionierten. Je lauter die Parole, je größer die Feier, je mehr Menschen, desto kleiner und stiller werde „ich“. Es bleibt weniger Platz für die eigene Meinung, für die eigene Position zu dem Geschehen, für die eigene Biografie und Identität. Denn auch wenn mein Vater überhaupt nicht jüdisch lebte oder das Judentum praktizierte, eine jüdische Biografie hatte er schon. Und das hätte ihn beinahe das Leben gekostet, wenn der Krieg nicht zu Ende gegangen wäre. Im Krieg ein Jude zu sein war etwas Besonderes. Das sollte man eigentlich nicht vergessen. Und trotzdem spielte dieses Besondere am 9. Mai kaum eine Rolle. Ist das sehr verkehrt? Ich finde nicht. Vielleicht ist es nur menschlich, zumindest wenn es um so ein Trauma wie den Krieg geht, nicht über die Differenzen, sondern Gemeinsamkeiten nachzudenken. Und gemeinsam war allen an dem Tag ganz klar nur eins – der Sieg.

Holocaust und Migration

Ob aus reinem Schutzinstinkt und Nicht-belasten-wollen, oder vielleicht, weil die Erinnerungen doch noch sehr präsent waren – Gespräche über den Krieg, beziehungsweise über unsere Familienangehörigen im Krieg, fanden bei uns zu Hause sehr selten statt. Vieles wurde tatsächlich verschwiegen. Unser kleines persönliches Archiv – das Familienfotoalbum, das mir später eine neue Perspektive auf das Thema ermöglichte und zu einer weiteren Auseinandersetzung anregte – blieb lange Zeit unbemerkt liegen. Wenn das Thema Judenverfolgung aufkam, herrschte in der Familie eine non-verbale Kommunikation: Jeder wusste, dass unsere Verwandten davon betroffen waren, gesprochen wurde darüber aber kaum. Meine erste bewusste Begegnung mit dem Thema Holocaust fand viele Jahre später statt, als ich mit 17 Jahren gemeinsam mit meinen Eltern nach Deutschland einwanderte. Viele Faktoren spielten dabei eine Rolle, nicht zuletzt auch der Geschichtsunterricht im Gymnasium. Hier erlebte ich eine komplett andere Sicht auf den Nationalsozialismus und eine fast schon zu vorsichtige Erwähnung des Themas Holocaust, als meine Geschichtslehrerin erfuhr, dass ich jüdisch bin.

Auf der anderen Seite wurde ich aber automatisch zum passiven Experten proklamiert, weil das doch dazu gehört, dass man sich mit diesem Thema gut auskennt, wenn man schon jüdisch ist. Als so selbstverständlich habe ich das nicht empfunden. Doch gereizt hat es mich schon, sodass ich mich entschloss, ein Referat über das Thema „Judenverfolgung im Nationalsozialismus“ zu halten. Das war etwas naiv und auch ehrgeizig, aber gleichzeitig wurde es zweifellos zu einem Wendepunkt in meinem Leben. Und da war ich dann: eine Migrantin mit jüdischen Wurzeln, aus der ehemaligen Sowjetunion, deren Vorfahren in Treblinka vergast wurden, die jetzt in Deutschland einen Vortrag über die Judenverfolgung hält. So sieht also die Fortsetzung der Geschichte aus? Die „Zukunft der Erinnerung“? Wenn ich aus meiner heutigen Perspektive auf dieses Ereignis zurückblicke, begegne ich ihm mit sehr ambivalenten Gefühlen. Damals erlebte ich die Vorbereitung auf dieses Referat als eine endlose und schmerzvolle Therapie. Ich habe mich zum ersten Mal bewusst mit der eigenen Familiengeschichte auseinandergesetzt, meinen Vater zum Erzählen gebracht, zum ersten Mal ein ehemaliges Konzentrationslager
besucht. Ich wollte es wissen.

Ich erfuhr immer wieder neue schreckliche Einzelheiten, versuchte das neu erfahrene in die bereits vorhandene Erinnerungskette einzubringen, einen Anschluss zu finden. Neue Fragen tauchten auf, ein Bedürfnis, weiterzuforschen und mich weiter damit zu beschäftigen, bis irgendwann der Punkt kam, an dem ich merkte, dass die Geschichte-Gegenwart-Zukunft-Balance gekippt war und es nur noch darum ging, wie ich mit diesem Wissen, mit diesem zuvor nicht gekannten Schmerz jetzt umgehen sollte. Wenn es mir auch vorher darum ging, so viel wie möglich zu erfahren, zu verstehen, zu begreifen, so stellte ich jetzt die Frage: wie viel darf ich eigentlich vergessen? Wie viel darf ich vergessen, damit meine eigenen Erinnerungen, die Geschichte meiner Familie und meiner Vorfahren mir nicht zur Last werden, denn ich muss sie ja auch an meine Kinder, an die nächste Generation weitergeben. Und wenn ich über das Vergessen spreche, meine ich nicht das Verdrängen und auch nicht das Ignorieren, sondern ich verstehe darunter eine gewisse Distanz zu dem Geschehenen, die es ermöglicht, einen bewussten Punkt zu setzen, an dem die Narration aufhört.

»Danke Opa für den Sieg!« Und weiter?

Die Zukunft der Erinnerung an den Holocaust. Wie kann sie aussehen? Ab welchem Zeitpunkt sprechen wir von dieser Zukunft? Was passiert nach dem Tod des letzten Zeitzeugen, des KZ-Überlebenden? Wie gehen wir, die junge jüdische Generation mit der Verantwortung um, einen großen Teil der Zukunftsgestaltung mitzutragen? Denn nach Maurice Halbwachs bilden sich Erinnerungen nur im Miteinander der Menschen in einer aktuellen Situation aus, also im Hier und Jetzt, und es ist somit unsere Aufgabe zu bestimmen, welcher Teil aus der Geschichte miteinfließt. (3) Reicht es aus, dass immer neue Denkmäler und Mahnmale eröffnet werden, dass man sich stetig bemüht, die Besucherzahl in den ehemaligen Konzentrationslagern aufrecht zu erhalten und vor allem für Schüler diesen Besuch zu einem Standardprogramm zu machen? Sind wir aufmerksam genug, was die Gestaltung des Geschichtsunterrichts an den Schulen angeht, was und wie erzählt wird, welche Inhalte vermittelt werden?

Wie gehen wir mit der Tatsache um, dass der Wissens- und Forschungsstand über den Holocaust sich so enorm voneinander unterscheidet – und je östlicher man sich auf der Weltkarte befindet, desto entfremdeter und distanzierter begegnet man diesem Thema und spricht darüber. (4) Befinden wir uns also in einem inner-jüdischen oder außer-jüdischen Diskurs, wenn wir über die Zukunft der Erinnerung an den Holocaust sprechen, wer ist die primäre Zielgruppe? Dass die Vergangenheit und konkret die Erinnerungen an denZweiten Weltkrieg zu einem Kult, einer Obsession und zu einem politischen Instrument werden können, zeigen die Bilder vom Roten Platz in den letzten Jahrzehnten.

Der berühmt-berüchtigte russische Spruch „Спасибо деду за победу!“, also „Danke Opa für den Sieg!“ oder „Помню! Горжусь!“ – „Ich erinnere mich! Ich bin stolz!“, diese an sich so starken und emotionalen Sätze verlieren sich in einer orange-schwarzen Flut von Sankt-Georgs-Bändchen, Panzern und kollektiver Euphorie auf den pompösen Tribünen der Staatsmacht. Das immer noch schwarz-weiße Denken in Verlierer-Gewinner-Kategorien manifestiert sich an diesem Tag ganz besonders. Gleichzeitig und umso kontrastreicher erscheinen die leeren Stellen auf der Veteranen-Tribüne, die von Jahr zu Jahr immer mehr werden und damit die letzten Bruchstücke, die letzten Verbindungen in der Erinnerungskette für immer mit sich, von uns weg nehmen. Womit diese Lücken gefüllt werden, welche neuen Erkenntnisse und Auswertungen aus noch nicht veröffentlichten Archivalien uns in den nächsten Jahrzehnten erreichen und eventuell unsere Sicht auf bestimmte Fakten vervollständigen oder gar zum Teil verändern, wie die Zeit, und somit – gewollt oder ungewollt – die immer größer werdende Distanz zur Vergangenheit unsere Wahrnehmung beeinflusst – alle diese Fragen und viele andere mehr bleiben der Zukunft überlassen.

So viel ist für mich aber klar: solange das kollektive Gedächtnis über dem individuellen steht, so lange so viel Politik die Erinnerungskultur dominiert und so enormen Einfluss auf sie nimmt, solange bleibt ganz wenig Platz für eine einfache aber wichtige Frage: Wie hat ein Mensch diese Tragödie erlebt? Ein Mensch, das kann mein georgischer Uropa, meine jüdische Oma und ihr Cousin drittes Grades sein, oder auch ein russischer Soldat, der den Krieg überlebt hat. Ein Mensch, dessen Leben in davor und danach aufgeteilt war. Ein Mensch, der nicht nur als gesichtsloser Name an der Tafel stehen wollte oder will, der gehört und nicht vergessen werden wollte und will. Es muss kein lauter, großer Platz sein. Ein stiller Ort in der Familienküche genügt.

(1) Etymologisch gesehen bezieht sich der Name des Platzes „krasnaya“ nicht auf die Farbe, sondern auf die ursprüngliche Wortbedeutung von „krasnyj“ in der russischen Sprache, was neben „rot“ auch „krasivyj“, also „schön“ bedeutet. Der „Rote Platz“ war also in erster Linie „ein schöner Platz“ und die Kreml-Mauer war nicht rot, sondern weiß gestrichen. Erst nach der Oktoberrevolution wurde der Platz buchstäblich zu einem roten Platz, als die Kreml-Mauer eine symbolische rote Farbe erhielt und zur Residenz und auch zum Hauptversammlungspunkt der Staatsmacht wurde. Ich beziehe mich also auf die Bezeichnung, die heutzutage üblicherweise nur in Verbindung mit der Farbe verwendet wird.

(2) Ich habe das Wort „konkrete“ extra in Anführungszeichen gesetzt, weil es bis heute nicht ganz deutlich ist, um welche Opferzahl es sich genau handelt und man je nach Quelle von unterschiedlichen Zahlen ausgeht. Dazu kommt noch, dass viele historische Quellen und Archivalien immer noch nicht komplett ausgewertet sind, was wiederum eine erneute Zahlenkorrektur mit sich bringen könnte. Bekanntlich wurde zu Propagandazwecken unter Stalin die Opferzahl sehr gering angesetzt, es war die Rede von (nur) sieben Millionen Opfern. Laut aktuellem Forschungsstand spricht man heutzutage von ca. 27 Millionen Kriegsopfern in der ehemaligen Sowjetunion.

(3) Vgl. Halbwachs, Maurice: Das kollektive Gedächtnis, Frankfurt a. M. 1985, 55f.

(4) In der ehemaligen Sowjetunion und, nach ihrem Zerfall, in den Nachfolgestaaten wurde das Wort „Holocaust“ nur sehr selten erwähnt, obwohl bekannt war, dass vor allem die Juden während des Krieges verfolgt und ermordet wurden. Die Opfer des Holocaust werden mit wenigen Ausnahmen bis heute im Allgemeinverständnis nicht von der Gesamtzahl der zivilen Opfer des Krieges getrennt.

Essay aus: „Neues Judentum – altes Erinnern? Zeiträume des Gedenkens“ Herausgegeben von Dmitrij Belkin, Lara Hensch, Eva Lezzi. Mit freundlicher Genehmigung © Hentrich & Hentrich Verlag Berlin, 2017

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erstellt am 19.7.2017

Alissa Maxman, Foto: Lev Khesin
Alissa Maxman, Foto: Lev Khesin

Alissa Maxman, geboren und aufgewachsen in Moskau, kam im Alter von 17 Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland. Sie hat in Bonn, Berlin und London Englische Philologie und Kulturwissenschaften und im Master Osteuropastudien studiert. Seit 2012 ist sie Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks und promoviert an der Universität Hildesheim. Einer der Interessen- und auch Forschungsschwerpunkte liegt in der Rolle und Bedeutung der Familie im Kontext der Migration.

Neu erschienen:

Dmitrij Belkin, Lara Hensch, Eva Lezzi (Hg.)
Neues Judentum – altes Erinnern?
Zeiträume des Gedenkens
Schriftenreihe des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks, Band 1
Broschiert, 352 Seiten
ISBN 978-3-95565-209-8
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