PORTRÄT: ZUM 50. TODESTAG VON ALBERTINE SARRAZIN
Ich bin Diebin gewesen, ich will Schriftstellerin werden: jede andere Tätigkeit scheint mir indiskutabel, sagte Albertine Sarrazin in einem Interview. Wie ernst sie das Schreiben nahm, beweisen ihre Bücher Der Astragal, Kassiber und Stufen, die einst als eine Art existentialistische Sensation galten. Zum 50. Todestag erinnert Ria Endres an das kurze Leben und Schreiben der Albertine Sarrazin.

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ESSAY: TODESSTRAFE, DIE GLOBALE REALITÄT
Jahr für Jahr die gleiche Dramaturgie: Vorne sitzen die Sprecher von Amnesty International, in den Stuhlreihen die Journalisten und Medienvertreter. Sie alle erwartet eine nüchterne, mitunter deprimierende Pressekonferenz. Die Menschenrechtsorganisation legt in Berlin ihren Bericht über Todesurteile und Hinrichtungen vor. Helmut Ortner fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen.

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NACHRUF: ZUM TOD VON WERNER HAMACHER
Der Tod des Philosophen und Literaturwissenschaftlers Werner Hamacher (1948-2017), der für viele eine prägende Figur war, macht betroffen und traurig. Sein Schüler Ingo Ebener erinnert an die Faszination und den Mut, der von ihm ausging.

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OPER: FRANZ SCHREKERS DIE GEZEICHNETEN IN MÜNCHEN
Die Werke von Franz Schreker wurden nach 1933 als entartet diffamiert und gerieten fast in Vergessenheit. Erst in den 1970er Jahren wurde der österreichische Komponist wiederentdeckt. Die Bayerische Staatsoper zeigt nun eine Neuinszenierung von Schrekers Oper Die Gezeichneten, die Thomas Rothschild als mustergültig empfindet.

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LÜDKES LIEDERLICHE LISTE: DEN VERSUCH NICHT WERT
Die sehr eigene Form, die Peter Handke in seinen Versuchen entwickelt hat, sprengt alle Gattungsgrenzen und verbindet auf essayistische und erzählerische Weise Ereignisse und Anekdoten mit Reflexion. Kürzlich stieß Martin Lüdke auf einen Versuch über das Nicht Schreiben, dessen Autor Peter Hanke nicht mit Peter Handke zu verwechseln ist.

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THEATER: FESTSPIELE REICHENAU 2017
Thomas Rothschild ist ins niederösterreichische Reichenau an der Rax gereist. Das Repertoire der dortigen Sommerfestspiele ist wenig waghalsig: Ibsen, Schnitzler, Horvath und eine Romanadaption. Experimente sind in Reichenau verpönt, und so vermisste Rothschild das Regietheater eines Claus Peymann.

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IM KINO: DIE VERFÜHRTEN VON SOFIA COPPOLA

IM KINO: Sofia Coppolas Southern-Belle-Drama Die Verführten ist trotz jeder Menge Kitsch sehenswert, meint Jamal Tuschick.

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JAMAL TUSCHICKS HESSENMEISTER

Phönizische Apotheosen
Astarte schwebt ein, eine phönizische Apotheose, die in der Levante als Baals Geliebte Karriere macht. Baal ist schwarz wie Goya und vom Hausherrn über Miethai bis Gott beruflich ein Tausendsassa.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.
Z. B.: Open-Air-Kino auf dem Dach+ im Haus am Dom, Sommerkino im Garten des Städel Museums, Juli-Veranstaltungen Frankfurt auf Französisch bundesweit, Sommerfest Babelsprech.International im Literarischen Colloquium Berlin.

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Herzliche Grüße!
Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 13. Juli 2017

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