LESSING-PREIS 2017: DIE AUFKLÄRUNG DER AUFKLÄRUNG
Der Lyriker, Dramatiker und Essayist Kurt Drawert wurde kürzlich mit dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen ausgezeichnet. In seiner Preisrede beklagt Drawert den Verfall der Sprache und die Marginalisierung der Ideale der Aufklärung im postfaktischen Zeitalter. Faust-Kultur veröffentlicht die Rede, die Kurt Drawert am 21. Januar 2017 in Kamenz hielt.

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JUNGHEINRICHS MUSIK-EMPFEHLUNG: MICHAEL-GIELEN-EDITION
Der Dirigent Michael Gielen wuchs in Gesellschaft klangvoller Namen auf. Der Vater war der Wiener Schauspieler und Regisseur Josef Gielen, die Mutter die Schauspielerin Rosa Steuermann. 1940 emigrierte die Familie nach Argentinien. Hans-Klaus Jungheinrich beschreibt anhand der 4. Ausgabe der Gielen-Edition die profilierte Position des antitraditionalistischen Dirigenten.

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OPER: LES TROYENS IN FRANKFURT
Die fünfaktige Oper Les Troyens von Hector Berlioz fordert die Musiker und Zuschauer aufs Äußerste. Kürzlich hatte sie Premiere in Frankfurt. Man kann angesichts des megalomanen Unterfangens verzweifeln und aufgeben oder sich mit Haut und Haaren hingeben und einen unvergesslichen Klang- und Bildrausch erleben, in dem man noch lange gefangen bleibt. Zu Letzterem rät Andrea Richter.

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BUCH: MILENA MICHIKO FLASARS ROMAN ICH NANNTE IHN KRAWATTE
Ein Angestellter, der nicht mehr in der Firma ist und ein Schüler, der seit über einem Jahr nicht mehr in die Schule geht, begegnen sich auf einer Parkbank und kommen ins Gespräch. In ihrem Roman Ich nannte ihn Krawatte erzählt Milena Michiko Flasar die Geschichte zweier Menschen, die außerhalb der gesellschaftlichen Normen stehen. Riccarda Gleichauf hat das Buch gelesen.

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BUCH: WAS MAN ÜBER DRAMATURGIE WISSEN SOLLTE
2015 ist in England die Monographie Dramaturgy in the Making erschienen. Es ist eine umfassende Darstellung der verschiedenen Aspekte der Dramaturgie, die für den Theaterliebhaber ebenso interessant sind wie für den Theaterpraktiker. Thomas Rothschild stellt das Buch im Vergleich mit einer jüngeren Veröffentlichung von Evelyn Deutsch-Schreiner vor.

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TEXTLAND VON JAMAL TUSCHICK: FATMA AYDEMIRS ROMAN ELLBOGEN
In Ellbogen zählt Fatma Aydemir harte Gangarten auf.
Die Mutter lebt im Tablettenparadies, der Vater fährt Taxi in der Vergangenheit. Hazal wächst im Wedding in einem Dauerprovisorium namens Übergangslösung auf.

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JAMAL TUSCHICKS HESSENMEISTER

Narziss Sokatscheff spielt Maxfartwood
Seit grauer Vorzeit verteilten dreihundert Familien unter sich alle hohen Ämter Roms. Der Senat war ihre Börse. Dort handelten sie aus, wer von ihnen auf der Senatsbank, wer auf dem Richterstuhl, wer auf dem Schlachtross und wer nur auf dem Landgut sitzen sollte.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.
z.B. Die besten Lyrikdebüts 2016 im Haus der Poesie in Berlin, Burkhardt Lindners Studien zu Walter Benjamin im Hessisches Literaturforum, Lorenz Jäger stellt seine Walter-Benjamin-Biographie in der Villa Metzler vor, Ausstellung der brasilianischen Fotografin Claudia Andujar im Frankfurter Museum für Moderne Kunst.

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Herzliche Grüße!
Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 23. Februar 2017

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