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Lüdkes liederliche Liste
Lüdkes liederliche Liste

Sie blühen dauerhaft

1857 erschien die erste Ausgabe von Charles Baudelaires „Die Blumen des Bösen“ / „Les Fleurs du Mal“. Sie umfasste exakt hundert Gedichte. Nur wenig später wurden sechs Gedichte verboten. Simon Werle hat zum 150. Todestag Baudelaires „Die Blumen des Bösen“ neu ins Deutsche übersetzt. Martin Lüdke empfiehlt den Band.

Lüdkes liederliche Liste

Der Nabel der Welt

Kall in der Eifel liegt nicht nur, wie Norbert Scheuers neuer Roman es im Titel verrät, „Am Grund des Universums“, sondern im Zentrum einer imaginär-realen Welt, die Scheuer mit seinen Romanen geschaffen hat: im Urftland. Das Buch hat keine Handlung, die man so einfach nacherzählen könnte. Dafür Spannung, die sich aus dem Personal entwickelt. Martin Lüdke empfiehlt es.

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Claude Simon, Das Pferd

Die kurze Erzählung „Das Pferd“ des Literaturnobelpreisträgers Claude Simon ist kürzlich in deutscher Übersetzung erschienen. Sie handelt von Simons Zeit bei der französischen Kavallerie im Zweiten Weltkrieg. Die Erzählung kann als Keimzelle eines faszinierenden Werkes gesehen werden, meint Martin Lüdke.

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Ein Bild von Marcel Proust

Im Deutschen Kunstverlag ist der reich bebilderte Essay „Marcel Proust“ des Literaturkritikers Andreas Isenschmid erschienen. Er erzählt Prousts Leben und die Entstehung seines Werkes in sechs „Geschichten“. Isenschmid zeigt sich als intimer Kenner des gesamten Proust, meint Martin Lüdke.

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Walt Whitman

1852 erschien in einer New Yorker Zeitung der Fortsetzungsroman „Das Leben und die Abenteuer von Jack Engle: Eine Autobiographie, in welcher der Leser einige vertraute Charaktere finden wird“. Der amerikanische Literaturwissenschaftler Zachary Turpin entdeckte kürzlich den Text und schrieb ihn Walt Whitman zu. Jetzt erscheint die deutsche Ausgabe, und Martin Lüdke hat sie studiert.

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Den Versuch nicht wert

Kürzlich stieß Martin Lüdke auf einen „Versuch über das Nicht Schreiben“, dessen Autor Peter Hanke nicht mit Peter Handke zu verwechseln ist.

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Lorenz Jäger: Walter Benjamin

Walter Benjamin gilt als eine der rätselhaftesten Figuren der neueren Geistesgeschichte. Wirklich entdeckt wurde er im Zuge der Protestbewegung der späten sechziger Jahre. Nun hat der langjährige F.A.Z.-Feuilletonredakteur Lorenz Jäger eine neue Biographie Benjamins vorgelegt, und Martin Lüdke hat sie studiert.

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Erich Kästner: Berliner Beobachtungen

Eine Sammlung von Erich Kästners Berliner Beobachtungen ist unter dem Titel „Sonderbares vom Kurfürstendamm“ erschienen. In Kästners Texten und Gedichten machen sich oft die Kleinbürger über Kleinbürger lustig. Dahinter steckt häufig das Ressentiment, meint Martin Lüdke.

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Alfred Kerr. Die Biographie

Alfred Kerr (1867-1948) war einer der mächtigsten Theaterkritiker Deutschlands im 20. Jahrhundert. Deborah Vietor-Engländer hat nun seine Biographie geschrieben. Sie schildert Kerrs Aufstieg, die Kämpfe, den Erfolg, die Anerkennung in aller Welt, aber auch das Exil und die nackte Not. Martin Lüdke empfiehlt das Buch.

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Thomas Bernhard: »Städtebeschimpfungen«

Der Schriftsteller und Dramatiker Thomas Bernhard konnte ein überaus charmanter und auch freundlicher Mensch sein. Er konnte aber auch ein Grantler, Miesepeter und Misanthrop sein, der an nichts und niemanden ein gutes Haar ließ. Nun sind Bernhards gesammelte „Städtebeschimpfungen“ erschienen, und Martin Lüdke hat sie studiert.

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Michael Krüger: »Hellwach gehe ich schlafen«

Michael Krügers Gedichte aus vierzig Jahren versammelt der kürzlich erschienene Band „Hellwach gehe ich schlafen“. Eine „Elegie auf die verschwindende Sichtbarkeit der Welt“ nannte Friedmar Apel einmal die Gedichte Krügers. Besser kann man diesen Abgesang auf eine sich verflüchtigende Kultur nicht beschreiben, meint Martin Lüdke.

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Guide Michelin Deutschland 2017

Der Guide Michelin Deutschland 2017 führt 2.306 Restaurants und 1.972 Hotels auf. Er ist nicht nur ein Reiseführer, das ist er auch, sogar in erster Linie. Er ist zugleich ein Lese-Buch, und das nicht nur für Genießer. Martin Lüdke stellt den aktuellen Guide Michelin vor.

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Gisela von Wysocki: Wiesengrund

Gisela von Wysockis Roman „Wiesengrund“ kreist um den Philosophen Theodor W. Adorno. Die Autorin erzählt aus der Sicht der Protagonistin Hanna Werbezirk, zu Beginn des Romans siebzehn Jahre jung und in Salzburg beheimatet. „Wiesengrund“ ist eine zarte, ja zärtliche Liebeserklärung an einen der großen Denker des letzten Jahrhunderts, meint Martin Lüdke.

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Marcel Proust: Briefe 1879–1922

Das literarische Werk von Marcel Proust begleitet unseren Autor Martin Lüdke schon seit Jahrzehnten. Nun sind im Suhrkamp Verlag Prousts Briefe von 1879 bis 1922 erschienen. Die Bände sind liebevoll gestaltet. Man spürt, dass Menschen am Werk waren, die noch einen Zusammenhang zwischen Leben und Lesen sehen, meint Lüdke.

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Maria Haesele: Eucharistische Wunder aus aller Welt

Maria Haesele hat einige Dutzend im Wortsinn wunderbare Geschichten zusammengetragen und in einem Buch veröffentlicht: „Eucharistische Wunder aus aller Welt“. Die fromme Dame will den Lesern zeigen: „Christus lebt. Er gibt uns ständig neue Zeichen seiner unbegreiflichen Liebe und Gegenwart.“ Martin Lüdke hat das Buch gelesen.

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Heinz Erhardt: Schelmereien

Der Komiker Heinz Erhardt war das Pendant zum deutschen Heimatfilm: gefällig, harmlos, unpolitisch. Heute wirkt diese, in den fünfziger und sechziger Jahren so beliebte Stimme verbraucht, meint Martin Lüdke. Zumal in „Schelmereien“, einem neuen, eher lieblos zusammengeschusterten Hörbuch.

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Lee Lockwood: Castros Kuba

Silvester 1958 kam der amerikanische Fotoreporter Lee Lockwood nach Havanna. Eine Woche später traf Lockwood Fidel Castro. Castro lud ihn in den folgenden Jahren immer wieder nach Kuba ein und führte lange Gespräche mit Lockwood. Jetzt hat der Taschen-Verlag dieses Material, ergänzt durch hunderte von Fotos, wieder herausgebracht. „Castros Kuba“ ist keine Huldigung des Revolutionärs, der zum Diktator wurde, meint Martin Lüdke.

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Elsa Ferrante: Meine geniale Freundin

Um Elsa Ferrante wird ein publizistischer Wirbelsturm entfacht, vor dem man sich gerne wie das Häschen in die Grube ducken möchte. Die große Unbekannte aus Neapel, die „Weltgeschichte“ schreibt, hat dennoch in Martin Lüdke das Feuer der Begeisterung entzündet. Ferrantes „Meine geniale Freundin“ ist sein heißer Tip.

Lüdkes liederliche Liste

Hermann-Hesse-Kalender 2017

Auch für 2017 hat der Insel Verlag einen Kalender mit Gedanken, Geschichten und Gedichten Hermann Hesses zusammengestellt. Eine tragische Grundstimmung wird darin angeschlagen, immer wieder zur vollen Tragik entfaltet, ohne die unfreiwillige Komik dabei zu unterschlagen, berichtet Martin Lüdke.

Lüdkes liederliche Liste

Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis

Bodo Kirchhoffs neues Buch ist ein Roman, der sich als Novelle präsentiert. Bei „Widerfahrnis“ handelt es sich um eine Liebesgeschichte, die nach nur wenigen Seiten an Fahrt gewinnt. Es ist eines der besten Bücher, die Bodo Kirchhoff je geschrieben hat, meint Martin Lüdke.

Lüdkes liederliche Liste

Arche Literatur Kalender 2017

52, mit etwas Glück sogar 53 Mal im Jahr ein neuer Autor, ein Stück Literaturgeschichte. Daniil Charms, Jane Austen und Urs Widmer, sie alle sind im „Arche Literatur Kalender 2017“ zu finden. Martin Lüdke empfiehlt die neue Ausgabe des Kalenders, den er alljährlich nutzt.

Lüdkes liederliche Liste

Peter Esterhazy: Die Markus-Version

Der Schriftsteller Péter Esterházy ist am 14. Juli 2016 in Budapest gestorben. Kurz vor seinem Tod ist sein Buch „Die Markus-Version“ erschienen. Es ist, meint Martin Lüdke, kurios – auch deshalb, weil sich Esterházy hemmungslos bei anderen Autoren und bei sich selber bedient.

Lüdkes liederliche Liste

Dagmar Schmengler: Die Masken von Reims

In seiner liederlichen Liste bespricht der Literaturwissenschaftler Martin Lüdke diesmal Dagmar Schmenglers kunsthistorische Studie „Die Masken von Reims“.

Lüdkes liederliche Liste

Didier Eribon: Rückkehr nach Reims

In seiner liederlichen Liste bespricht der Literaturwissenschaftler Martin Lüdke hier Didier Eribons Buch „Rückkehr nach Reims“.

Lüdkes liederliche Liste

Ulrich Schacht: Grimsey

In seiner liederlichen Liste bespricht der Literaturwissenschaftler Martin Lüdke hier Ulrich Schachts Novelle „Grimsey“.

Lüdkes liederliche Liste

Michelin Guide 2016 Great Britain & Ireland

In seiner liederlichen Liste bespricht der Literaturwissenschaftler Martin Lüdke diesmal den Michelin Guide 2016 für Großbritannien und Irland.

Lüdkes liederliche Liste

Werner Söllner: Knochenmusik

In seiner liederlichen Liste bespricht Martin Lüdke Werner Söllners Gedichtband „Knochenmusik“

Lüdkes liederliche Liste

Pierre Bourdieu: Manet

In seiner liederlichen Liste bespricht Martin Lüdke Pierre Bourdieus Vorlesungen „Manet. Eine symbolische Revolution“

LÜDKES LIEDERLICHE LISTE

Historische Wiederaufbauten englischer Landhäuser

Martin Lüdke bespricht in seiner liederlichen Liste die Studie „Historische Wiederaufbauten englischer Landhäuser“ von Anne Bantelmann-Betz.

LÜDKES LIEDERLICHE LISTE

Bernd Cailloux: Surabaya Gold

In seiner liederlichen Liste bespricht Martin Lüdke hier Bernd Cailloux‘ „Haschischgeschichten“.

Lüdkes liederliche Liste

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Lüdkes Liederliche Liste

Das Abenteuerliche Leben des Deadwood Dick

In seiner liederlichen Liste bespricht Martin Lüdke Joe R. Lansdales Roman „Das abenteuerliche Leben des Deadwood Dick”.

LIEDERLICHE LISTE

Handke: Vor der Baumschattenwand nachts

In seiner liederlichen Liste bespricht Martin Lüdke Peter Handkes Sammlung „Vor der Baumschattenwand nachts“.

Lüdkes liederliche Liste

Judith Hermann: Lettipark

Martin Lüdke hat in seinem Arbeitszimmer, vor den vollen Regalen, stapelweise neue und auch einige alte Bücher deponiert. Eine Möglichkeit, sie abzuarbeiten, bietet nun diese liederliche Liste mit jeweils neun Titeln. Zum Auftakt bespricht Lüdke Judith Hermanns Erzählungsband „Lettipark“.

erstellt am 13.6.2016