Ursula Krechel

Ursula Krechel wurde am 4.12.1947 in Trier als Tochter eines Psychologen geboren. Sie studierte Gemanistik, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte. 1971 promovierte sie an der Universität Köln zum Dr. phil. mit einer Arbeit über den Theaterkritiker Herbert Jhering. Sie war Theaterdramaturgin, arbeitete mit jugendlichen Untersuchungshäftlingen an Theaterprojekten und entschloß sich 1972 zu einer Existenz als freie Schriftstellerin. In regelmäßiger Folge erschienen zwölf Gedichtbände, zuletzt „Stimmen aus dem harten Kern“ (2005) und und „Mittelwärts“(2006), erzählende Prosa, Essays, Theaterstücke und Hörspiele. Seit den achtziger Jahren hat Ursula Krechel vielfach gelehrt, sie war Gastprofessorin an der Warwick University/England, 1989/90 hielt sie in Wien Poetik-Vorlesungen, die in den Band „Mit dem Körper des Vaters spielen“ eingingen. 1991 war sie writer-in-residence an der Washington-University St. Louis/USA, 1993/94 sie poet-in-residenc an der Universität Essen, 1997/98 und 1999 Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig,1998-2001 Leiterin der Werk statt Prosa im Literarischen Colloquium Berlin, 2002 Escriptora convidada in Barcelona, im Sommersemester 2007 Research Fellow an der Washington University St. Louis/USA. Seit 2009 leitet sie wieder die Werkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums.

Letzte Veröffentlichungen:

Stimmen aus dem harten Kern. Gedichte. Jung und Jung, 2005

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Shanghai fern von wo. Roman. Jung und Jung, 2009

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erstellt am 23.3.2011

Ursula Krechel
Ursula Krechel, fotografiert von Alexander Paul Englert