JOSEPH ROTH UND SEIN BRIEFWECHSEL MIT STEFAN ZWEIG
Im Briefwechsel Joseph Roths mit Stefan Zweig, in dem intensiven dialogischen Austausch dieser beiden so unterschiedlichen Temperamente, wird deutlich, wie früh Roth das Aufkeimen des Nationalsozialismus und die drohende Katastrophe vorausgesehen hat. Marion Gees hat den Briefwechsel noch einmal studiert und weist auf aktuelle Bezüge hin.

mehr
 

ZUM GEBURTSTAG VON SAMUEL BECKETT AM 13. APRIL
Samuel Beckett, der als Engländer geboren wurde, bevor er Ire wurde, gehört zur illustren Reihe stilbildender Iren. Eigensinnig, wie sie alle, schrieb er sich in eine formale Strenge hinein, die existentialistisch und absurd zugleich wirkt. 1969 erschien er nicht zur Entgegennahme des Nobelpreises. 20 Jahre später starb er. Ria Endres erinnert an ihn, der nun 110 Jahre alt sein müsste.

mehr
 

THEATERGESCHICHTE: DAS LEGENDÄRE TAT
Hausbesetzungen, blutige Straßenschlachten, Proteste, Flugblätter, Demonstrationen; Wasserwerfer. Der Musiker, Komponist, Hörspielautor, Regisseur und Professor für Angewandte Theaterwissenschaft, Heiner Goebbels, erinnert sich im Vorwort zum Buch Das TAT. Das legendäre Frankfurter Theaterlabor, wie er damals aus dem Aufruhr in ein unvergessliches Bühnenerlebnis geriet.

mehr
 

GEHEIMDIENSTE: DIE STAREK-AKTEN
Jirí Starek, vor 1968 Kulturattache an der Botschaft der CSSR in Wien, war Informant für den tschechoslowakischen Staatssicherheitsdienst. Später versorgte er den Bundesnachrichtendienst mit Informationen. Thomas Rothschild hat im Archiv der Hoover Institution Stareks Aufzeichnungen studiert und ist dabei auf einige überraschende Daten gestoßen.

mehr
 

NEUE MUSIK: ZUM TOD VON JOSEF ANTON RIEDL
Josef Anton Riedl war der bekannteste deutsche Klangaktionist der Nachkriegsära. Riedl befasste sich mit fast allem, was nicht etabliert war, mit Lautpoesie, mit visualisierter Musik, mit dem experimentellen Film. Er schrieb Stücke für Papier, Karton, Glas oder andere handelsübliche Materialien. Am Karfreitag 2016 ist er in Murnau gestorben. Der Komponist Michael Hirsch erinnert an den ungewöhnlichen Künstler.

mehr
 

ZUM TOD VON UDO RIECHMANN
Udo Riechmann glaubte, dass sich das falsche Bewusstsein in ein richtiges konvertieren lässt. Zwischen Adorno und Spontis agierte er und empörte sich darüber, wie jemand gegen seine eigenen Interessen handeln konnte. Bernd Leineweber gedenkt seiner mit einem Nachruf.

mehr
 

TEXTLAND BERLIN VON JAMAL TUSCHICK

BUCH: Christoph Hein plaudert auf der Studiobühne im Berliner Ensemble
Grundsätzlich sättigt Hein seine Geschichten mit der eigenen Biografie, um aus dem Vollen zu schöpfen. Der Autor wählt eine Formulierung, mit der Thoreau WALDEN einleitet. Es steckt Bedauern darin, so auf das Selbstich angewiesen zu sein.

mehr
 

KONTRAPUNKT VON THOMAS ROTHSCHILD
Über die selbstverschuldete Schwäche der SPD

mehr
 

LEXIKON GEWISS. Eine neue Worterklärung:
Nacht uns Akademikern!, fünftens von Ossian Hain und Viktor Fritzenkötter

mehr
 

JAMAL TUSCHICKS HESSENMEISTER
Ich sprach mit Edith in der Katakombe unter der Bornheimer Keksdose. Edith kursierte als Frankfurts dienstälteste Fahrradbotin. Massiv litt sie unter ihrem Mann, dem Disponenten und Psychopathen Ingo Wanz. Er schrieb jeden Morgen ein politisches Gedicht.

mehr
 

NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER
Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner

mehr
 

KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.
z.B.: Karlheinz Braun und Ulrike Schiedermair stellen heute im Bockenheimer Depot das neue Buch über das Theater am Turm (TAT) vor, die Kunstmesse Art Cologne in Köln, Herfried Münkler im Frankfurter Kunstverein, eine Ausstellung zur Erinnerung an Marie Helene von der Milwe in Aachen

mehr
 

 

Herzliche Grüße!
Ihre Faust-Redaktion

www.faust-kultur.de

Donnerstag, 14. April 2016

mehr
 

Zur Startseite www.faustkultur.de

mehr
 

Haben Sie Probleme mit der Darstellung dieses Newsletters, verwenden Sie bitte diesen Link.
Newsletter Kündigung hier oder senden Sie eine E-Mail an: redaktion@faust-kultur.de