EXILGESCHICHTE: MONIKA PLESSNERS BEGEGNUNGEN
Als Monika Plessner 1951 ihren späteren Mann, den Philosophen und Soziologen Helmuth Plessner kennenlernte, entdeckte sie auf Long Island einen Dreh- und Angelpunkt des Exils. Ihre Aufzeichnungen vergegenwärtigen diese Welt, von Hannah Arendt bis Gershom Scholem, von Adorno bis Kracauer und Horkheimer. Detlev Claussen beleuchtet den ideengeschichtlichen Kontext der Aufzeichnungen.

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AUSSTELLUNG: PETER KURZECK ALS MALER UND ZEICHNER
Vor kurzem erst wurde das bildnerische Werk des 2013 verstorbenen Schriftstellers Peter Kurzeck entdeckt. In Gießen zeigen nun mehrere Institutionen Kurzecks Arbeiten. Sein bildnerisches Werk ist vor allem für Literaturfreunde interessant, die posthum eine neue Facette aus dem Schaffen des Autors entdecken können, meint Dagmar Klein.

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ESSAY: AUF DER SUCHE NACH DER SEELE
Warum fragen in unserer computergesteuerten Lebenswelt auch aufgeklärte Bürger die Hirnforschung nach dem Sitz der Seele und sind enttäuscht, wenn kein Synapsenklumpen dafür dingfest zu machen ist? Otto A. Böhmer zeigt in seinem Essay, woher das Interesse kommt und wohin die Seelenreise geht.

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SOWJETISCHE LITERATUR: ILF UND PETROW
Die wichtigsten Werke des legendären sowjetischen Autorenpaars Ilja Ilf und Jewgeni Petrow sind nun auch der deutschsprachigen Leserschaft zugänglich. Ilf und Petrow schufen eine Art sozialistischen Surrealismus. Stefana Sabin stellt die aufwendig gestalteten Bände vor.

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FILM: EDGAR REITZS HEIMAT AUF DVD
Den ersten Teil seiner Fernsehtrilogie Heimat. Eine deutsche Chronik, der in den Jahren 1919 bis 1982 spielt, hat der Regisseur Edgar Reitz zu einem digital restaurierten Kinofilm bearbeitet. Nun liegt er auf sieben DVDs und fünf Blu-rays vor. Reitz bleibt der historischen Wahrhaftigkeit verpflichtet, kann sich aber nicht ganz von Klischees freimachen, meint Thomas Rothschild.

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ROMANAUSZUG: FARIBA VAFIS TARLAN
In ihrem Roman Tarlan entwickelt Fariba Vafi eine kollektive Biographie der Frauen ihrer Generation. Es ist kurz nach der Revolution, die junge Tarlan erträumt sich eine bessere, gerechtere Zukunft. Was zunächst als imponierende Flucht nach vorne erscheint, entpuppt sich nach und nach als Flucht nach innen.

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JAMAL TUSCHICKS TEXTLAND
Der HESSENMEISTER geht weiter:
Feridun Zaimoglu verweigert dem Handkäs die letzte Ölung

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER
Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.
z.B.: In Frankfurt: Der 13. Lange Tag der Bücher im Haus am Dom, Doris Lerche liest Auszüge aus ihrem unveröffentlichten Roman, der Weltempfänger-Salon im Haus des Buches, Frank Witzel liest Cesare Pavese sowie eine Ausstellung von DADA-Künstlerinnen in Zürich

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Herzliche Grüße!
Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 18. Februar 2016

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