ESSAY: DAS GEWICHT UNSERER GESCHICHTE, TEIL II
Jean-Luc Nancy nimmt im zweiten Teil seiner Ausführungen die Marxsche Rede vom Geist geistloser Zustände zum Anlass, um erneut nach dem Sinn des Wortes Geist zu fragen. Seine Überlegungen zeigen, dass Geist dort aufhört, Geist zu sein, wo dessen Sinn fixiert wird, so dass die Grundlage für Dogmen und Gesetze, ob religiöse oder politische, entstehen kann. Daher gelte es, den pluralen Sinn des Geistes zuzulassen.

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HOLZWEGE: DER PHILOSOPH DIOGENES
Nach allem, was man weiß, gehörten selbstgewählte Armut, die Erledigung der Notdurft, Essen und Masturbieren in der Öffentlichkeit zur radikalen Lebensweise des Diogenes von Sinope. Der Kyniker lebte, was er lehrte, und konnte deshalb nach Ansicht Otto A. Böhmers mit Sicherheitsfragen nichts anfangen.

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BUCH: ARCHITEKTUR UND WAHRNEHMUNG
Der Band Raumatmosphärische Informationen. Architektur und Wahrnehmung untersucht die Wechselwirkungen von Nutzer, Raum, Material und Licht. Dieses Geflecht bestimmt die Atmosphären, in die Bauwerke gehüllt sind. Kurze theoretische Aufsätze wechseln sich mit anschaulich bebilderten Praxisbeispielen ab, berichtet Christian J. Grothaus.

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THEATER: PENTHESILEA IN FRANKFURT
Die Uraufführung von Kleists Penthesilea fand erst 1876 in Berlin statt. Das Echo der zeitgenössischen Kritik war verheerend. Michael Thalheimer konzentriert sich bei seiner Frankfurter Penthesilea-Inszenierung allein auf den Text. Sie wird zu einem Theaterhöhepunkt des Jahres, meint Martin Lüdke.

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BÜHNE: NEUE INSZENIERUNGEN IN WIEN
Die Kammeroper zeigt eine Antigone des italienischen Komponisten Tommaso Traetta. Hermann Bahrs selten aufgeführtes Konzert läuft am Burgtheater, Werner Schwabs umso beliebtere Präsidentinnen am Akademietheater. In der Josefstadt ist Georges Feydeaus Gockel zu sehen. Thomas Rothschild berichtet über aktuelle Inszenierungen in Wien.

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OPER: DON CARLO IN FRANKFURT
Die Oper Frankfurt zeigt Verdis Don Carlo. Auch ohne explizite Verweise werden dort Parallelen zwischen der Gegenwart des fundamentalistischen Islams und der europäischen Geschichte sichtbar. Die Stärke der Frankfurter Inszenierung liegt darin, Tyrannen nicht als Monster, sondern als Menschen zu zeigen, meint Alban Nikolai Herbst.

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HÖRSTUDIE: GOLDENE OHREN GESUCHT
Warum gefallen uns Interpretationen von ganz bestimmten Dirigenten und Orchestern besser als andere? Was ist dran an den klanglichen Feinheiten historischer Aufführungspraxis? Um diesen Fragen eingehender nachzugehen, sucht das Max-Planck-Institut TeilnehmerInnen für eine Hörstudie.

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LEXIKON GEWISS. Eine neue Worterklärung:

Hund, der von Jakub Gawlik

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JAMAL TUSCHICKS TEXTLAND

FERIDUN ZAIMOGLU oder Kombattant im Kulturkampf geht weiter.

Feridun Zaimoglu und das weibliche Genie in großer Besetzung:
Rosa Luxemburg, Hannah Arendt und Simone de Beauvoir, das waren die üblichen Verdächtigen seit Schulzeiten.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER
Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner

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AKTION: FRANKFURTER KÜNSTLER FÜR FLÜCHTLINGE
Über einen Zeitraum von rund acht Stunden werden Autoren, Musiker, Schauspieler und Performance-Künstler auftreten, um Geld für den Frankfurter Verein FATRA zu sammeln, der psychosoziale Beratung und psychotherapeutische Hilfe für Flüchtlinge und Folteropfer leistet.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.
z.B.: Ein Dokumentarfilm über Wislawa Szymborska im Goethe-Haus, Hate Poetry, eine antirassistische Leseshow in der Deutschen Nationalbibliothek, Ausstellung des Künstlers Marc Behrens in Darmstadt

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Herzliche Grüße!
Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 17. Dezember 2015

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