ESSAY: JEAN-LUC NANCY ÜBER DAS GEWISSEN UNSERER GESCHICHTE
In seinem Essay, der nach den Anschlägen in Paris entstanden ist, sucht Jean-Luc Nancy nach den Gründen für die gegenwärtige Brüchigkeit des globalisierten Okzidents und findet sie in den schwierigen Beziehungen zwischen Ex-Kolonisatoren und Ex-Kolonisierten im postkolonialen Zeitalter, im Umgang mit den Erfahrungen des Totalitarismus und nicht zuletzt im Wirtschaftsfundamentalismus.

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SOLITUDE ATLAS: KEIN ZENTRUM, KEINE PERIPHERIE
Im 25. Jahr ihres Bestehens präsentiert die Akademie Schloss Solitude ihre Sicht auf die Welt mit einem großen Atlas. Der Band versammelt Schilderungen aus etwa hundert Städten und Orten der Welt, verfasst von rund zweihundert ehemaligen Stipendiaten der Akademie aus annähernd fünfzig Ländern aller Kontinente, berichtet Volker Breidecker.

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HOLZWEGE: DER PHILOSOPH BARUCH DE SPINOZA
Im Jahre 1656 wurde Baruch de Spinoza, der vertraut war mit den Schriften des Maimonides und des Descartes, wegen seiner angeblich schlechten Meinungen und Handlungen von der jüdischen Gemeinde in Amsterdam ausgeschlossen. Er hatte an deren Glaubenslehren gezweifelt. Otto A. Böhmer weiß aber auch zu berichten, dass der Philosoph der Ratio von Träumen heimgesucht wurde, die sich nicht an die Vernunft hielten.

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WIE FLÜCHTLINGE UNS ZU BESSEREN NACHBARN MACHEN
Marina Naprushkinas Buch Neue Heimat? dokumentiert die Arbeit einer 2013 in Berlin gegründeten Nachbarschaftsinitiative für Flüchtlinge. Naprushkina zeigt, dass gelebte Willkommenskultur vor allem harte Arbeit ist, die viel Ausdauer, Menschenkenntnis, aber auch juristisches Geschick verlangt. Faust-Kultur veröffentlicht einen Auszug.

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OPER: SALOME IN DER INSZENIERUNG VON KIRILL SEREBRENNIKOV
Die Salome-Inszenierung von Kirill Serebrennikov an der Stuttgarter Oper kleidet die psychologische Handlung in eine politisch aktuelle Gestalt. Mit seiner Interpretation gelingt es Serebrennikov, Gewalt als ein komplexes Phänomen zu zeigen, ohne Oscar Wilde oder Richard Strauss zu beschädigen, meint Thomas Rothschild.

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BALLETT IN STUTTGART: BEJARTS ERBE
In Stuttgart zeigte das Bejart Ballet Lausanne drei Klassiker des Choreographen Maurice Bejart sowie ein Stück des aktuellen Leiters der Compagnie, Gil Roman. Die Choreographien kosten die Dialektik von Eigensinn und Konformismus aus, von Eleganz und Groteske, von Stillstand und Bewegung, meint Thomas Rothschild.

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LEXIKON GEWISS. Eine neue Worterklärung:

Müller, Heiner von Andreas Engelmann

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JAMAL TUSCHICKS TEXTLAND

FERIDUN ZAIMOGLU oder Kombattant im Kulturkampf geht weiter:

Feridun Zaimoglu trifft Anna Seghers im Schlosspark von Niederschönhausen

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER
Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.
z.B.: Alban Nikolai Herbst liest aus Traumschiff im Haus am Dom, Diskussion mit Richard David Precht über die Die offene Gesellschaft im Schauspielhaus, Marcel Beyer liest in der Romanfabrik aus seinem Lyrikband Graphit.

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Herzliche Grüße!
Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 3. Dezember 2015

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