Die Herrschaft über Jerusalem war den Christen mal wieder verloren gegangen. Da nahmen der Papst und der französische König Ludwig IX. Kontakt zu den Mongolen auf, die über ein Großreich verfügten, das sich von der Mongolei über Nordchina bis ans Schwarze Meer spannte. Als kein Bündnis zustande kam, schickte man 1254 den Franziskaner Wilhelm von Rubruk zum Großkhan, der dem Christentum nahe stehen sollte. Die einzige Aufgabe des Mönches war, als Missionar den richtigen Christenglauben zu lehren. Auch dieses Unternehmen scheiterte am Eigensinn der Mongolen. Nach seiner Rückkehr 1256 schrieb er einen detaillierten Bericht und übergab ihn seinem König. In den folgenden zwei Ausschnitten wird aus den Gebieten am Don und Nordchina berichtet.

Elfter Reisebericht

Wilhelm von Rubruk: Reise zu den Mongolen

Der Don

So reisten wir also weiter nach Osten und sahen nichts als Himmel und Erde, bisweilen zur Rechten das Meer, das »Meer des Tanais« (Asowsches Meer) heißt, außerdem auch Grabstätten der Rumänen. Schon aus zwei Wegstunden Entfernung sah man sie, da sie die Gewohnheit hatten, ihre Verwandtschaft an einem Ort gemeinsam zu begraben. Solange wir in der Einsamkeit waren, ging es uns gut. Was wir aber an Widerwärtigkeiten auszustehen hatten, sobald wir zu Lagerplätzen der Tataren kamen, kann ich mit Worten gar nicht ausdrücken. Unser Führer wollte nämlich, dass wir jedem Häuptling bei unserem Besuch ein Geschenk überreichen sollten. Dazu aber reichte unsere Habe nicht aus.

Acht Personen aßen täglich von unserem Proviant, andere gar nicht mitgerechnet, die zufällig mit uns essen wollten. Denn wir selbst waren fünf, dazu unsere drei Führer, nämlich zwei Wagenlenker und einer, der uns zu Sartach bringen sollte. Das Fleisch, das man uns gab, reichte nicht aus, und für Geld gab es nichts zu kaufen.

Selbst wenn wir unter unseren Wagen im Schatten saßen, da es dort um diese Zeit sehr heiß war, drängten sie sich in so unverschämter Weise an uns heran, dass sie in ihrer Neugier, alle unsere Habseligkeiten zu sehen, regelrecht auf uns herumtrampelten. Zur Erledigung ihrer Bedürfnisse entfernten sie sich nicht weiter, als man eine Bohne werfen kann. Unmittelbar neben uns schwatzend, erledigten sie ihre Schmutzigkeiten und taten noch vieles andere überaus Abstoßende. Besonders bedrückte es mich, dass ich nicht zu ihnen predigen konnte. Mein Dolmetscher sagte immer: »Lasse mich doch mit diesem Predigen in Ruhe; denn solche Worte kann ich nicht übersetzen.« Und damit sprach er die Wahrheit. Denn später, als ich anfing, die Sprache ein wenig zu verstehen, bemerkte ich, dass er, wenn ich ihm ein Wort sagte, es ganz anders übersetzte, je nachdem, wie es ihm gerade einfiel. Als mir bewusst wurde, welche Gefahr es für mich bedeutete, mich seiner Übersetzung zu bedienen, zog ich es vor, lieber zu schweigen.

So zogen wir also unter großer Mühe von einem Lager zum anderen, bis wir wenige Tage vor dem Fest der seligen Maria Magdalena (22. Juli 1253) den Don erreichten. Dieser breite Fluss trennt Asien und Europa voneinander, so wie der Strom Ägyptens Asien und Afrika scheidet. An der Stelle, wo wir auf den Fluss trafen, hatten Batu und Sartach auf dem östlichen Ufer eine kleine Siedlung mit Russen angelegt, die mit kleinen Booten Gesandte und Kaufleute übersetzten. Zuerst brachten sie uns hinüber und danach die Wagen. Dies bewerkstelligten sie folgendermaßen. Unter jedes Rad schoben sie einen Kahn, dann verbanden sie die Kähne untereinander und ruderten sie auf die andere Seite. Unser Führer beging dort eine große Dummheit. In der Meinung, dass die Leute der Fährsiedlung uns mit Pferden und Ochsen versorgen müssten, schickte er das Zugvieh, das uns bis dahin gebracht hatte, nach Hause zurück. Als wir nun von den Leuten Zugtiere verlangten, beriefen sie sich auf ein Privileg von Batu, wonach sie nur verpflichtet wären, die Ankommenden und Weggehenden überzusetzen. Von den Kaufleuten erhalten sie sogar eine beachtliche Abgabe. So saßen wir drei Tage lang am Ufer des Flusses fest. Am ersten Tag erhielten wir eine große frisch gefangene Aalquappe, am zweiten Tag Roggenbrot und Fleisch, das der Ortsvorsteher von den verschiedenen Zelten, von Tür zu Tür gehend, eingesammelt hatte. Am dritten Tag bekamen wir getrocknete Fische, die sie dort in großer Menge haben. Der Fluss war an dieser Stelle so breit wie die Seine bei Paris. Bevor wir dort angelangt waren, hatten wir sehr viele schöne und äußerst fischreiche Gewässer überquert. Die Tataren verstehen sich jedoch nicht auf den Fischfang. Sie bemühen sich nur um solche Fische, die so groß sind, dass ihr Fleisch wie Hammelfleisch verzehrt werden kann. Der Don bildet die Ostgrenze Russlands. Er entspringt in den Mäotischen Sümpfen, die sich im Norden bis zum Ozean erstrecken. Dieser Strom fließt nach Süden, und bevor er ins Pontische Meer mündet, bildet er ein großes Meer (das Asowsche Meer) mit einer Länge von siebenhundert Meilen. Auch alle anderen Gewässer, die wir bis dahin überschritten, fließen in die gleiche Richtung. Auf dem westlichen Ufer des Flusses befindet sich ein großer Wald. Über diesen Ort nach Norden hinaus gehen die Tataren auf ihren Wanderzügen nicht; weil sie um diese Jahreszeit, Anfang August, wieder beginnen, sich nach Süden zu wenden. Daher liegt flussabwärts eine andere Fährsiedlung, wo im Winter die Gesandten übersetzen.

Wir waren also dort in arger Bedrängnis, weil wir für Geld weder Pferde noch Ochsen bekamen. Nachdem ich ihnen endlich verständlich gemacht hatte, was wir uns für das gemeinsame Wohl aller Christen für Mühsal aufgeladen hätten, waren sie bereit, uns Ochsen und Leute zu stellen. Wir selbst freilich mussten zu Fuß gehen. Sie waren um diese Zeit gerade dabei, den Winterweizen einzubringen. Der gewöhnliche Weizen gedeiht dort nicht gut. Hirse haben sie reichlich. Die russischen Frauen schmücken sich den Kopf wie die Unsrigen, aber das Überkleid verzieren sie von den Füßen bis zu den Knien mit gesprenkeltem oder grauem Pelz. Die Männer tragen einen Überwurf so wie die Deutschen. Auf dem Kopf aber haben sie Filzhüte, die nach oben in eine lange Spitze auslaufen.

Drei Tage lang marschierten wir so zu Fuß und trafen dabei niemanden. Als wir und die Ochsen ziemlich erschöpft waren, liefen uns plötzlich zwei Pferde zu, die wir mit großer Freude einfingen. Unser Führer und der Dolmetscher bestiegen sie, um auszukundschaften, in welcher Richtung wir auf ein Lager stoßen würden. Am vierten Tag endlich trafen wir Leute und freuten uns darüber wie Schiffbrüchige, die endlich in einen Hafen gelangen. Hier erhielten wir Pferde und Ochsen. So zogen wir von Lager zu Lager weiter und erreichten schließlich am 31. Juli das Hoflager Sartachs.

Gesamtverlauf der Reiseroute Wilhelm von Rubruks
Gesamtverlauf der Reiseroute Wilhelm von Rubruks

Von den Uiguren bis nach Groß-China

Diese Uiguren, die mit Christen und Sarazenen vermischt sind, kamen wohl, wie ich glaube, durch zahlreiche Disputationen zum Glauben an einen Gott. Sie wohnten zunächst in Siedlungen und waren die Ersten, die sich Dschingis Khan unterwarfen, sodass dieser ihrem König eine seiner Töchter gab. Auch Karakorum liegt eigentlich auf ihrem Gebiet, wie auch das ganze Land des Königs oder Priesters Johannes und seines Bruders Unc, das rings um das Gebiet der Uiguren liegt. Jene wohnen mit ihren Weideplätzen nach Norden zu, die Uiguren aber im Süden. Daher kam es, dass die Mongolen deren Schrift übernahmen, weshalb die Uiguren ihre höchsten Sekretäre stellen. Fast alle Nestorianer können ihre Schrift lesen.

Hinter ihnen nach Osten zu leben in den Bergen die Tangut. Sie sind sehr tapfere Krieger, die Dschingis Khan im Kampf gefangen genommen hatten. Nach dem Friedensschluss wurde er von ihnen freigelassen. Doch unterwarf er sie später. Sie besitzen sehr starke Rinder, die Schwänze wie die Pferde und einen ganz behaarten Bauch und Rücken haben. Sie sind kurzbeiniger als die üblichen Rinder, aber viel kräftiger. Sie ziehen die großen Jurten der Mongolen und tragen schlanke, lange und gebogene Hörner, die so spitz sind, dass man die äußersten Enden abschneiden muss. Die Kuh lässt sich nur unter Gesang melken. Sie gleicht dem Stier, indem sie beim Anblick eines Menschen, der etwas Rotes trägt, zum Angriff übergeht.

Hinter diesem Volk wohnen die Tibetaner, ein Menschenstamm, der seine eigenen Angehörigen zu verzehren pflegte und damit aus Frömmigkeit seine eigenen Eingeweide als Grabstätte zur Verfügung stellte. Weil sie aber deshalb von allen Völkern verabscheut wurden, haben sie nun diesen Brauch abgelegt. Aber immer noch verfertigen sie aus den Schädeln ihrer Verwandten hübsche Becher, sodass sie sich, bei ihren Festen daraus trinkend, ihrer Angehörigen erinnern. Dies bestätigte mir einer, der es selbst gesehen hat. In ihrem Land gibt es viel Gold. Wenn daher jemand Gold braucht, so gräbt er einfach, bis er es findet, nimmt aber nur so viel an sich, wie er benötigt; das Übrige vergräbt er wieder. Man glaubt nämlich, dass, wenn man es in einer Schatzkammer oder Truhe aufbewahrt, Gott ihnen alles Gold wegnehmen würde, das noch in der Erde liegt. Unter ihnen sah ich einige sehr missgestaltete Personen. Die Uiguren sind, wie wir, von mittlerer Größe. Bei ihnen liegen Quelle und Wurzel der türkischen und kumanischen Sprache.

Hinter den Tibetanern kommen die Langa und die Solange, deren Gesandte ich am Hof sah. Sie hatten mehr als zehn große Wagen mitgebracht, deren jeder von sechs Ochsen gezogen wurde. Sie sind Menschen von kleinem Wuchs und dunkelhäutig wie die Spanier. Sie tragen ein Oberkleid, das wie das Messgewand eines Diakons aussieht, nur dass die Ärmel eng zusammengeschnürt sind. Ihre Kopfbedeckung sieht wie eine Bischofsmütze aus, nur ist sie nach vorne ein wenig niedriger als nach hinten und endet nicht in einer Spitze, sondern in vier Zipfeln. Diese Hüte bestehen aus einem schwarzen, starken Gewebe und sind derart verziert, dass sie in der Sonne wie ein Spiegel oder polierter Helm glänzen. An beiden Schläfen hängen ihnen an den Mützen angenähte, lange Binden aus dem gleichen Stoff herab. Im Wind stehen sie wie zwei aus dem Kopf herauswachsende Hörner ab. Reißt der Wind zu sehr an den Bändern, so knüpfen sie diese über der Mütze von einer Schläfe zur anderen zusammen. Sie liegen dann quer über dem Kopf und bilden einen recht hübschen Schmuck. Immer wenn der Anführer einer Gesandtschaft zum Zelt eines Fürsten kommt, trägt er eine Elfenbeintafel mit sich, die in der Länge eine Elle misst und eine Hand breit ist. Sooft er mit dem Khan oder einem anderen Großen spricht, blickt er nur auf diese Tafel, als ob er da ablesen könnte, was er zu sprechen hat. Er schaut weder rechts noch links und auch nicht in das Antlitz des Angeredeten. Selbst wenn er vor den Fürsten tritt oder ihn verlässt, blickt er nur auf seine Tafel. Wie ich mir als Tatsache berichten ließ, wohnen jenseits dieser Völker die Muc (Mandschu). Sie besitzen Dörfer, halten jedoch kein Vieh in Ställen. Trotzdem gibt es in ihrem Land viele Herden von Groß- und Kleinvieh. Aber niemand hütet die Tiere. Wenn jemand ein Stück Vieh braucht, begibt er sich auf einen Hügel und lässt einen Lockruf hören. Auf den Ton hin läuft ihm von allen Seiten das Vieh zu und lässt sich wie Haustiere behandeln. Kommt ein Gesandter oder irgendein Fremdling in ihr Land, so sperren sie ihn in ein Haus ein und versorgen ihn mit allem Nötigen, bis sein Geschäft abgewickelt worden ist. Würde nämlich ein Fremder im Gelände herumlaufen, so würden die ihn witternden Tiere fliehen und verwildern.

Dahinter kommt Großcathai (Groß-China), dessen Bewohner im Altertum Serer hießen. Von ihnen kommen die besten seidenen Stoffe, von ihnen selbst serici genannt. Das Volk erhielt seinen Namen Serer nach einem seiner Städte. Aus zuverlässiger Quelle habe ich erfahren, dass es in ihrem Land eine Stadt mit silbernen Mauern und einem goldenen Verteidigungsvorwerk gibt. Dieses Land besteht aus vielen Provinzen, von denen mehrere bislang von den Mongolen noch nicht unterworfen worden sind. Zwischen ihnen und Indien breitet sich ein Meer aus.

Diese Cathai sind kleine Menschen. Beim Sprechen atmen sie viel durch die Nase. Mit allen Orientalen gemeinsam haben sie eine nur enge Augenöffnung. In allen Kunstfertigkeiten sind sie große Könner. Ihre Ärzte kennen sich in der Heilkraft der Kräuter vorzüglich aus und verstehen es sehr gut, nach dem Pulsschlag den Zustand eines Kranken zu bestimmen. Doch führen sie keine Urinuntersuchungen durch, wie sie überhaupt vom Harn nichts verstehen. Dies habe ich nämlich wahrgenommen. Viele von ihnen leben in Karakorum. Von jeher besteht bei ihnen der Brauch, dass die Söhne das Gewerbe des Vaters ausüben müssen. Deshalb zahlen sie erhebliche Abgaben. Sie leisten nämlich den Mongolen täglich tausendfünfhundert Jascots, die seidenen Tuche, die Lebensmittel und die anderen Dienstleistungen nicht mit eingerechnet.

Alle diese Völker wohnen im Kaukasusgebirge, aber nur auf der Nordseite bis zum östlichen Ozean, von jenem südlichen Teil Skythiens an, den die Hirten der Mongolen bewohnen. Diesen sind sie alle untertan. Sie sind Götzendiener und fantasieren von einer Vielzahl von Göttern wie auch von einigen zu Göttern erhobenen Menschen und einer Göttergenealogie, wie es unsere Dichter tun.

Bis nach Cathai leben Nestorianer und Sarazenen unter ihnen, die als Fremdlinge respektiert werden. In fünfzehn Städten Cathais wohnen Nestorianer. Sie haben zwar in der Stadt Segin einen Bischofssitz, sind aber im Übrigen reine Götzenanbeter. Ihre Priester tragen auf dem Kopf weite, safrangelbe Kapuzen. Wie ich erfahren habe, hausen sogar einige Einsiedler in Wäldern und Bergen, die ein seltsames und streng asketisches Leben führen.

Die Nestorianer sind hierzulande unwissend. Sie sprechen ihre Liturgie und haben ihre heiligen Bücher in syrischer Sprache, verstehen sie aber nicht. So singen sie wie bei uns die Mönche, ohne die Grammatik zu kennen, und sind im Übrigen ganz und gar verliederlicht. Vor allem sind sie Wucherer und Trunkenbolde. Einige von ihnen, die bei den Tataren leben, haben so wie diese gleich mehrere Frauen. Wollen sie ihre Kirche betreten, so waschen sie sich wie die Sarazenen ihre unteren Gliedmaßen. Ebenso wie die Muslime essen sie freitags Fleisch und nehmen an diesem Tag auch ihre Mahlzeiten ein. Nur selten besucht ein Bischof jene Gegend, in fünfzig Jahren kaum einmal. Dann lassen sie alle Knaben, selbst solche, die noch in der Wiege liegen, zu Priestern weihen. Daher sind fast alle Männer bei ihnen Priester. Dennoch heiraten sie später, was doch völlig wider das Gebot der Väter ist. Sie heiraten sogar nach dem Ableben der ersten Frau ein zweites Mal, weil selbst die Priester nach dem Tod der ersten Frau eine andere nehmen. Sie sind alle Simonisten; denn sie spenden kein Sakrament unentgeltlich. Ihre einzige Sorge gilt ihren Frauen und Kindern, sodass sie ihr Augenmerk nicht auf die Ausbreitung des Glaubens, sondern nur auf die eigene Bereicherung richten. So geschieht es, dass einige von ihnen als Erzieher von Söhnen vornehmer Mongolen wirken, diese wohl das Evangelium und das Glaubensbekenntnis lehren, sie aber doch durch ihren schlechten Lebenswandel und ihre Habgier der christlichen Religion eher entfremden, weil die Lebensweise der Mongolen und selbst die der Tuinen, der Götzendiener, unbescholtener als ihre eigene ist.

Aus: Wilhelm von Rubruk, Reise zu den Mongolen. Von Konstantinopel nach Karakorum. 1253 – 1255

Mit freundlicher Genehmigung © Edition Erdmann, Wiesbaden

Die Reiseberichte werden ausgesucht und eingeleitet von Clair Lüdenbach

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erstellt am 15.11.2015

Sie mussten mit Löwen kämpfen, litten unter unbekannten Krankheiten mit ungewissem Ausgang, sahen ungeahnte Wunder, gerieten immer wieder in Lebensgefahr, erlebten Unglaubliches, hungerten, verdursteten fast und wurden Gäste großherziger Herrscher: die reisenden Entdecker zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert.
Die Reihe mit Fundstücken aus diesen Reisebeschreibungen in Faust-Kultur versammelt, bewahrt frühe Erfahrung des Fremden und gerettete kulturelle Erkenntnisse. Das ergibt ein beträchtliches Lesevergnügen.

Die Wortwahl der Dokumente entspricht nicht in allen Fällen dem derzeitigen Stand politischer Korrektheit (Anm. d. Red.).

Wilhelm von Rubruk
Reise zu den Mongolen
Von Konstantinopel nach Karakorum. 1253 – 1255
Leinen mit Schutzumschlag, 238 Seiten
EAN: 978-3-86539-833-8
Edition Edrmann, Wiesbaden 2013

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