ERFORSCHER DER NS-ZEIT: ERNST KLEE
Ernst Klee hatte einen selten gewordenen Beruf. Er war Investigativjournalist und Schriftsteller. In seinen Zeitungsartikeln, Filmen und Büchern befasste er sich mit Behinderten, psychisch Kranken, Pfarrfamilien oder Nichtsesshaften, dann schrieb er über die Euthanasie und die Medizin im Dritten Reich. Ohne seine Arbeit wären viele NS-Verbrechen verborgen geblieben. Walter H. Pehle, sein Freund und Lektor beim S.Fischer Verlag, erinnert an den außergewöhnlichen Aufklärer.

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BEING GERMAN: OSTDEUTSCHER MIGRATIONSHINTERGRUND
Was bedeutet Deutschsein heute, 25 Jahre nach der Wiedervereinigung? Vier Autoren gehen dieser Frage bei Faust-Kultur aus eigener, biographischer Sicht nach. Für Annegreth Schilling ist ihre DDR-Erfahrung ebenso wichtig wie das Bewusstsein für Deutschlands materiellen Reichtum und kulturelle Pluralität.

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KUNST: MESSEN IN BASEL
Zahlreiche Messen und Ausstellungen locken jedes Jahr im Juni die Kunstwelt nach Basel. Isa Bickmann war vor Ort und hat Eindrücke und Schnappschüsse von den Messen LISTE, VOLTA und ART BASEL mitgebracht.

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MASCHEN DER KUNST: VERDICHTUNGSVERDICHTUNG
Die in der Kunst seit der Moderne auftretenden Versuche, bildliche Ereignisverdichtung zu sabotieren, ändern wenig daran, dass jedes Bild im Hinblick auf gestaltete Visualität eine Oase in der Wüste des Nichtbildes ist. Zuweilen verdichten Künstler bereits Verdichtetes nochmals, wie Christian Janecke an diversen Beispielen zeigt.

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MUSIK: FRANZ-SCHUBERT-EDITION VON HARNONCOURT
Nikolaus Harnoncourt, einst als ikonoklastischer, dem historischen Originalklang verpflichteter Wilder geschmäht, später aber als höher und hoch geschätzter Dirigent vitaler Interpretationen gefeiert, hat mit den Berliner Philharmonikern ein CD-Bündel mit Aufnahmen aus dem Werk von Franz Schubert herausbringen lassen. Hans-Klaus Jungheinrich beschreibt die Edition.

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FREILUFTTHEATER: MARLEN HAUSDORFERS DIE WAND
Marlen Haushofers Roman Die Wand ist 1963 erschienen und wurde nach dem frühen Tod der Autorin von feministischen Kritikerinnen und Leserinnen als wegweisendes Exemplar der Frauenliteratur wiederentdeckt. Beim Ludwigsburger Theatersommer spricht Renate Winkler (Foto) den stark gekürzten Roman, ergänzt von sparsamen musikalischen Einspielungen und szenischen Signalen, berichtet Thomas Rothschild.

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FREILUFTOPER: ARENA IN VERONA
Die große Geste, die hochgereckten Arme, die statuarische Positionierung an der Rampe, die starren Tableaus, bei modernen Regisseuren verpönt: in der Arena von Verona findet man sie noch. Einer solchen Behauptung der Eigenständigkeit der Oper gegen den Wirklichkeitsfimmel kann man etwas abgewinnen, meint Thomas Rothschild.

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JAMAL TUSCHICKS TEXTLAND
FERIDUN ZAIMOGLU oder Kombattant im Kulturkampf I bis III
Rassistische Vorurteile hat uns Zaimoglu schon gleich zu Anfang seines öffentlichen Wirkens mit aggressivem Witz um die Ohren gehauen. Unentwegt in die Rolle des Ausländers gedrängt, hat der Sprachkünstler zurückgesprochen und geschrieben. Feridun Zaimoglu ist eine Institution. Nun erarbeitet sich Tuschick seinen Zaimoglu. Die Folgen sind in Faust-Kultur zu verfolgen.

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LEXIKON GEWISS. Eine neue Worterklärung mit Audiodatei von Otium:
Blase, die

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER
Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Lesungen, Konzerte, Ausstellungen.
Z. B.: Ein Vortrag von Julia Voss über Georg Baselitz, eine Diskussion über die neue Altstadt in Frankfurt in der Ausstellungshalle, Teju Cole und Daniel Kehlmann lesen im Literarischen Colloquium Berlin.

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Herzliche Grüße!
Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 25. Juni 2015

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