Mit einer Auswahl bereits veröffentlichter Beiträge blicken wir auf 2014 zurück.

 

 

GESPRÄCH MIT DER SCHRIFTSTELLERIN EVA DEMSKI
Die Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski, deren dritter Roman »Scheintod« jetzt wiederveröffentlicht wurde, erzählt im Gespräch mit Harry Oberländer von ihrem Vater, von Marcel Reich-Ranicki und davon, dass sie das ganze Idealismusgetue gründlich satt hat.

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ESSAY: ZUM 100. TODESTAG VON GEORG TRAKL
Als Georg Trakl 1914 an einer Überdosis Kokain starb, war er 27 Jahre alt. Angst, Verzweiflung und Drogensucht bestimmten das Leben des Mannes, der einige der großen Gedichte des Expressionismus geschrieben hat. Ria Endres hat den österreichischen Poeten anlässlich seines 100. Todestags porträtiert.

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GESPRÄCH MIT DEM BÜCHNERPREISTRÄGER JÜRGEN BECKER
Den Büchnerpreis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung bekam 2014 der Lyriker und Prosaautor Jürgen Becker. Er hat jahrzehntelang mit seinem unprätentiösen Stil Schriftsteller und Leser beeinflusst. Wie es dazu kam und warum Imagination für das Schreiben unerlässlich ist, beantwortet er im Gespräch mit Harry Oberländer und Bernd Leukert.

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ESSAY: WALTER BENJAMINS OPTIK
Geschichte ist nicht der Pluralbegriff von Geschichten: Walter Benjamin dachte sich Geschichtserkenntnis jenseits aller Historiographie seiner Zeit. Wie, erklärte Burkhardt Lindner zur Eröffnung des Internationalen Walter-Benjamin-Kongresses Über den Begriff der Geschichte. Geschichte schreiben.

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ESSAY: ÜBERLEGUNGEN ZUM GEDENKJAHR 1914
Der 1. Weltkrieg galt bis vor kurzem als ein Ereignis, das nur für Historiker von Belang ist. Doch erleben wir derzeit eine zeitliche Schwelle, an der die Erinnerungen an den Großen Krieg wiederentdeckt, neu verhandelt und umgewandelt werden für die Zukunft. In ihrem Essay untersucht Aleida Assmann, inwiefern das Gedenkjahr 2014 zur Herausbildung eines europäischen Gedächtnisses beitragen könnte.

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SYRIEN: GESPRÄCH MIT DEM PHILOSOPHEN SADIK. J. AL-AZM
Realpolitik prägt den Umgang mit Syrien. Nach großem Zögern hat die internationale Welt darum erst in diesem Sommer wahrgenommen, wie stark die Lage in Syrien und im Irak eskaliert ist. Zu spät meint der renommierte, syrische Philosoph Sadik J. Al Azm. Im Gespräch mit Andrea Pollmeier erläutert er die irreversiblen Folgen von Nicht-Handeln und Pragmatismus.

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ESSAY: DAS MUSEUM IM ZEITALTER DER GLOBALISIERUNG
Weil im digitalen Zeitalter die Museen so museal wirken, fordert Peter Weibel, Direktor des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, das performative und perforierte Museum der globalisierten Gegenwart.

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ESSAY: ZAUBERWORT SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT
Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach macht in einer historischen Analyse sichtbar, wie tief Zielsetzungen der sozialen Marktwirtschaft  in den Europäischen Verträgen verankert sind. Deutlich widerspricht er der Auffassung, die Europäische Union sei keine Sozialunion. In einer vierteiligen Serie wird diese Analyse auf Faust-Kultur dokumentiert.

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PORTRÄT: DIE RUMÄNISCHE DICHTERIN NINA CASSIANS
Sie wurde zu einer der bekanntesten rumänischen Dichterinnen: Nina Cassian, 1924 als Tochter einer bürgerlichen jüdischen Familie in der Hafenstadt Galati geboren, 2014 in New York gestorben. Ihre Lyrik spiegelt das ästhetische und politische Klima Rumäniens über Jahrzehnte hinweg wider. Stefana Sabin erinnert an die Dichterin.

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ESSAY: 75 JAHRE BATMAN
Der Comic- und Film-Superheld Batman ist eine Ikone der Popkultur. Nach 75 Jahren des Kampfes gegen unzählige Gegner und nach einigen Krisen hat er nicht nur überlebt, er hat seinem bunten Vorbild und Antipoden Superman längst den Rang als beliebtester Superheld abgelaufen, meint Lukas Gedziorowski in seinem Essay.

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GESPRÄCH MIT DEM KÜNSTLER VICTOR SANOVEC
Der Künstler Victor Sanovec kann auf ein umfangreiches und vielseitiges Werk zurückblicken. Neben malerischen und druckgraphischen Arbeiten zählen Landschaftsprojekte ebenso zu seinem Werk wie kulturelle Initiativen. Eugen El sprach mit ihm über Kunst in Frankfurt, das Leben im Rheintal und die Kunst des Kochens.

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KUNST: DIE BILDHAUERIN GERMAINE RICHIER
Die Kunsthalle Mannheim zeigte eine Retrospektive der französischen Bildhauerin Germaine Richier (1902-1959). Das Hauptwerk der vierziger und fünfziger Jahre ragt in jener vom Surrealismus und Existentialismus geprägten Zeit heraus. Isa Bickmann hat die Ausstellung besucht.

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MUSIK: DER SPÄT ENTDECKTE MIECZYSLAW WEINBERG
Der tröstliche Spruch, nach dem die Zeit die Fülle der künstlerischen Hervorbringungen aussiebt und das wenige Beste zurückbehält, steht im Verdacht, Unterlassungssünden zu Himmelsgeschenken umzuwidmen. Hans-Klaus Jungheinrich belegt dies mit der Musik von Mieczyslaw Weinberg, die jetzt auf CD veröffentlicht wurde.

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MUSIK: ZU LEONARD COHENS 80. GEBURTSTAG
Am 21. September 2014 ist der Singer-Songwriter Leonard Cohen 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnert sich der Schriftsteller Gert Heidenreich an die langen Nächte des bewegten Jahres 1968, durch die Cohen ihn mit seiner Musik und seinen Versen begleitete.

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REIHE: WELTKULTUREN IN MUSEEN
Seit einigen Jahren versuchen völkerkundliche Museen, sich neu aufzustellen und ihre Sammlungen populärer und zeitgemäßer zu präsentieren. Weil dieser Trend in vielen Städten spürbar ist, begab sich Clair Lüdenbach auf Reisen und befragte Museumsleiter und Kustoden nach ihren Konzepten.

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PHILOSOPHIE: REIHE HOLZWEGE
Otto A. Böhmers Reihe Holzwege berichtet anhand kleiner Begebenheiten von den mal erhabenen, mal erheiternden Bemühungen großer Philosophen, im Geschäftsbetrieb des Alltags Haltung zu bewahren und der eigenen Rede Sinn nicht zu vergessen.

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KUNST: REIHE MASCHEN DER KUNST
Die in der zeitgenössischen Kunst herrschenden Routinen – ihre Maschen – sind Thema einer im zweiwöchigen Rhythmus erscheinenden Reihe des Kunsthistorikers Christian Janecke. Für die einzelnen Maschen prägt Janecke eigene Begriffe wie Beiläufigkeitskultivierung, Eventualitätenplattform, Amoralismus.

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Wir wünschen Euch und Ihnen ein wunderschönes Jahr 2015!

Die Faust-Redaktion

www.faust-kultur.de

Dienstag, 30. Dezember 2014

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