Den Nobelpreis für Literatur, den ihm Hermann Hesse so sehr gegönnt hätte, bekam er nicht, aber er ist nichtsdestotrotz zum Klassiker geworden: Martin Buber, der philosophische Schriftsteller und Märchensammler. Es waren die Märchen des osteuropäischen Judentums, also die chassidische Folklore, die Buber gesammelt und literarisch aufgearbeitet – und die er somit zum inhärenten Teil europäischer Volksliteratur gemacht hat. Nun legt der Manesse Verlag Bubers Erzählungen der Chassidim in einem Prachtband neu auf.

Literatur

Die Pflicht des Epischen

Martin Bubers chassidische Märchen

Von Stefana Sabin

Es gibt nur Volksschriftsteller, keine Volksliteratur. Was die Literaturwissenschaft unter Volksliteratur subsumiert, ist nicht das literarische Schaffen des Volkes, sondern die Summe verschiedener Werke verschiedener Autoren, deren Namen verloren gingen oder nie genannt wurden. Der Anteil des Volkes an der Volksliteratur beschränkt sich auf die mündliche Weitergabe. „Das Volk als Kollektiv hat sich nirgends in musischen Dingen als eigenschöpferisch erwiesen,“ heißt es im Sachwörterbuch der Literatur, „die Masse nie einen Vers bilden, einen Gedanken entwickeln und ein Kunstwerk nach bewußtem Plan entwerfen und ausführen können. Jede Dichtung, ob groß oder klein, ist Schöpfung eines einzelnen, ganz von ihr erfüllten und erregten Künstlers.“

Wenn ein Autor volkstümliche Vorstellungen verarbeitete und diese an eine gleichgesinnte Gemeinschaft von Hörern weitergab und sich in seinem Dichten mit dem Fühlen und Denken dieser Gemeinschaft zutiefst verbunden wusste – wenn er also den Geist der „Volkheit“ (Goethe), also die Denk- und Lebensart seines Volkes in seiner Dichtung widerspiegelte, wurde er zum Volksschriftsteller. Dabei ist Anonymität keine zwingende Bedingung, denn ein Schriftsteller, der seine literarische Unternehmung als Darstellung und Ausformung der geistigen Haltungen und emotionalen Befindlichkeiten seiner Gemeinschaft versteht, ist auch dann ein Volksschriftsteller, wenn man seinen Namen kennt. Weil er auf Motive der volkstümlichen jüdischen Literatur zurückgriff und Denkmuster und Lebensformen des Judentums darstellte, handelte Martin Buber als Volksschriftsteller.

In seinen philosophisch-theologischen Schriften, aber vor allem in seinem literarischen Schaffen benutzte Buber rhetorische Techniken, gestalterische Mittel und narrative Strategien, die die Volksliteratur kennzeichnen. So wendete er sich direkt an den Leser und pflegte einen belehrenden Ton und eine archaisierende Sprache; so hielt er die Handlung der Geschichten einfach und zog Typisierung der Figuren und Ereignisse ihrer Psychologisierung vor; so flocht er autobiographische Elemente in das moralisierende Gewebe der Geschichten ein und verdichtete das philosophische Ich und das narrative Ich zu einer kompositen Erzähler-Figur, die sowohl die Authentizität des philosophischen Diskurses als auch die Wirklichkeit der literarischen Fiktion plausibel übermitteln konnte. Diese Erzähler-Figur, die autobiographische und fiktionale Züge zugleich trägt, war der Figur des Erzählers in der Volksliteratur nachempfunden: Wie der Volkserzähler wollte auch Buber der Mittler der Geschichte sein, die er erzählte – gab er also vor, Gehörtes weiterzuerzählen, oder gab er vor, sich auf Quellen zu stützen, die er nacherzählte.

So rekonstruierte er in dem Stück Elija das Leben des Propheten in 23 kurzen Szenen, denen er knappe Bühnenanweisungen und Angaben zu Ort, Zeit und Personen voranstellte und die ursprüngliche Legende und ihre Nacherzählungen zu einem neuen literarischen Text verwob.

Auch in seiner Schrift Moses kombinierte Buber die berichtende Nacherzählung mit einer kreativen Kollation der biblischen Geschichte und ihren nachbiblischen Varianten und lavierte zwischen traditionalistischem Vertrauen in die literale Wahrheit der Tora und modernistischem Misstrauen gegenüber ihrer literarischen Wahrheit, wobei er sich an die biblische Chronologie hielt.

Und in dem Roman Gog und Magog, den er „Eine Chronik“ nannte, gab Buber vor, geschichtliche Ereignisse über den „Seher von Lublin“ und seinen Schüler Jaakob Jizchak lediglich in ihrer zeitlichen Abfolge ohne Rücksicht auf sachliche Zusammenhänge wiederzugeben, während er in Wirklichkeit ein Handlungsgeflecht konstruierte, um philosophische Sinnzusammenhänge zu veranschaulichen. Dabei hielt er sich an die Erzählweise der chassidischen Geschichten, wenn er die äußere Begebenheit und die innere (Be)Deutung, die sich im erzählten Vorgang konkret enthüllte, strukturell verknüpfte, und zugleich probierte er eine moderne narrative Strategie aus, wenn er reflexive Passagen mit Dialogen und inneren Monologen kombinierte und die Erzählperspektive immer wieder wechselte. Anders als in der traditionellen Chronik ist die chronologische Darstellung ein narratives Täuschungsmanöver, um aus der bruchstückhaft überlieferten Geschichte und eigenen Erzählsplittern den Ereignissen einen inneren Sinn zu verleihen. „Man mußte also wohl oder übel daran gehen,“ schreibt Buber im Nachwort, „die Lücken im Sinn des Überlieferten auszufüllen, um die Kontinuität der Chronik herzustellen. Das ‚Epische’ wurde zur Pflicht.“

Um der Pflicht des Epischen gerecht zu werden, hat Buber die bruchstückhaft in schriftlicher Form auf Hebräisch und Jiddisch festgehaltenen chassidischen Geschichten und ihre mündlich überlieferte Version ins Hochdeutsche übertragen und dabei das vorgefundene Material nach Kriterien narrativer Kohärenz und in pädagogisch-moralischer Absicht ausgeformt. Sowohl darin, dass er seinem dichterischen Vorhaben ein pädagogisch-moralisches Ansinnen unterlegte, als auch darin, dass er einen gemeinsamen soziokulturellen Hintergrund zwischen Autor und Publikum voraussetzte, war Buber ein Volksschriftsteller. Auch die Gattungsbezeichnungen, die Buber verwendete, waren der Volksliteratur entliehen: Mysterienspiel, Chronik, Anekdote, Legende.

Auch in der Legende des Baalschem pflegte Buber eine visionäre Diktion und versuchte die metaphorische Kraft der Sprache zugleich als Mittel der Erzählung und als Deutungsmöglichkeit einzusetzen. Ist eine „Legende“ ursprünglich die Lesung, später die schriftliche Erzählung um den irdischen Lebenskampf eines Heiligen, so deklarierte Buber den Baalschem zum jüdischen Heiligen und erzählte einzelne Episoden aus seinem Leben, um die Unbeirrbarkeit des Glaubens und die Erleuchtung als idealen Lebensentwurf vorzuführen. Dabei kombinierte Buber die zwei Formen der Legende – die Heiligenlegende, die zu tendenziöser Belehrung erzählt wurde, mit der Volkslegende, die der Unterhaltung diente – und nutzte die Suggestivkraft des phantastischen Geschehens, um das Wunderbare plausibel darzustellen. Die ausbalancierte Mischung aus Realismus und Phantastik, die Buber in diesen Geschichten vorexerzierte, ist der Volksliteratur entliehen und wird von der Literaturwissenschaft als magischer Realismus bezeichnet. Bubers chassidische Geschichten über den Baalschem, über Rabbi Nachmann und die anderen Zaddikim sind dem magischen Realismus zuzurechnen – es sind Märchen, die von phantastisch-wunderbaren Begebenheiten und Zuständen berichten und eine Welt vortäuschen, in welcher – der naiv-moralischen Erwartung des Publikums entsprechend – das Böse bestraft und das Gute belohnt und die Erlösung möglich wird. Denn um nichts Geringeres als die Möglichkeit der Erlösung geht es in Bubers chassidischen Märchen wie in jedem Märchen.

Das Märchen ist die prototypische narrative Textsorte und streng konventionalisiert: Der Anfang wird durch ein „Präsentativ“ gekennzeichnet; Erzähltempus ist – im Deutschen – das Imperfekt; der Fortgang der Geschichte wird durch Elemente der Erzählfolge markiert; dieser syntaktischen Markierung entspricht eine naive Expandiertheit der Lexik.

Buber variierte diese Konventionen des Märchens. So machte er in Anlehnung an den haggadischen Erzählanfang die Konjunktion „als“ zum Präsentativ, wenn er einen Rabbi oder einen Zaddik als Agens einführen wollte. Oder er verwendete als Präsentativ statt „Es war einmal“ den Ausdruck „Es wird erzählt,“ und führte damit nicht das Subjekt ein, indem er es vorstellte und zum Agens deklarierte, sondern legte nur den fiktionalen Rahmen fest, in dem das Subjekt agieren wird. Mit dem Präsentativ „Es wird erzählt“ – eine stilistische Eigenschöpfung, die auf das traditionelle jüdische „maase“ wie auf seine chassidische Variante hinweist – simulierte Buber den jüdischen Volkserzähler, der Gehörtes weitergibt, und relativierte die Wundergeschichten als Fiktion, wobei er zugleich von einem untergründigen Vertrauen in die Wirklichkeitsmöglichkeit dieser Fiktion ausging. Er setzte alle Elemente der Erzählfolge ein und griff immer wieder zu pleonastischen Phrasen, um eine Ausdruckssteigerung zu erzielen. Weil die Geschichten immer um eine Glaubenshaltung und ihren Bezug zur Lebenswirklichkeit kreisen, verzichtete Buber sowohl auf ausführliche Beschreibungen des Handlungsorts als auch auf Personencharakterisierung, und weil es nicht um eine dramatische Handlung und ihre Auflösung geht, sondern um eine philosophisch-religiöse Wendung – um eine Umkehr, wie sie der chassidischen Lehre entspricht –, machte Buber die Mitte der Geschichte, statt wie üblich das Ende, zum Höhepunkt der Handlung, auf den die kaum verbrämte moralische Belehrung folgte. So hielt Buber sich an die rhetorischen Mittel des Märchens und an seine narrativen Strategien und erneuerte sie zugleich.

Bubers chassidische Erzählungen sind Kunstmärchen, in denen das Phantasiespiel allegorisch gebrochen wird. Der Märchensammler und Märchenerzähler Buber war noch Romantiker, insofern als das Interesse an Volksliteratur aus der Romantik stammte, in der die erste schriftliche Fixierung von Volksmärchen erfolgte, und auch insofern als er an den dichtenden Volksgeist glaubte. So boten die chassidischen Geschichten eine Besinnung auf den jüdischen Volksgeist und damit die Möglichkeit einer einheitlichen jüdischen Kultur. Und tatsächlich gelang es Buber, nicht nur den chassidischen Geschichten eine traditionsbildende Textgestalt zu geben, sondern auch, sie zum nationalen jüdischen Kulturgut zu erheben.

In der Sammlung Die Erzählungen der Chassidim trug Buber Hunderte von jüdischen Anekdoten zusammen, die er nicht, wie in sonstigen Anthologien üblich, thematisch sortierte, sondern nach den chassidischen Führerpersönlichkeiten ordnete. So richtete er eine Porträtgalerie der Zaddikim, der jüdischen Weisen, ein und stellte zugleich auch eine Entwicklungsgeschichte der chassidischen Lehre dar. Er zeigte das Besondere im Denken der jeweiligen Zaddikim und machte die geistigen Verhältnisse zwischen ihnen erkennbar; und indem er die oft kryptischen Erzählsplitter dramaturgisch geschickt gruppierte, schuf er kohärente Sinneinheiten, in denen das Humoristische ins Existentielle übergeht.

Auch die Anekdote ist eine Gattung der Volksliteratur: eine kurze, schmucklose Erzählung zur Charakterisierung einer historischen Persönlichkeit oder Gesellschaftsschicht in ihrer besonderen Eigenart. Die Knappheit der Geschehensdarstellung und der konzentrierte Aufbau der Pointe sind ebenso gattungsspezifische Merkmale der Anekdote wie ihre Verwendung als moralisierendes oder belehrendes Exempel. An all diese vorgegebenen Regeln hielt sich Buber, und doch funktionierte er die Anekdote als Mittel zur moralischen Erbauung um, wenn er die Wechselbeziehung zwischen dem Vorgang und seiner Deutung, zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit, strukturell verschränkte und die Zaddikim zu charismatischen Helden stilisierte, deren Taten mythischen Stoff hergab. In diesen „legendären Anekdoten“, wie er sie in einer Kombination zweier Gattungen der Volksliteratur nannte, stellte Buber die im ursprünglichen chassidischen Erzählen angelegte, aber in den späteren schriftlichen Fixierungen verloren gegangene anekdotische Zuspitzung wieder her und pflegte eine romantisch-emphatische Diktion, die seiner Sammlung formale Geschlossenheit verlieh.

Bubers chassidische Erzählungen trugen entscheidend zur Wiedergeburt eines chassidischen Mythos bei, indem sie der Verbindung zwischen den magischen Fähigkeiten der Helden und dem Bericht von ihren mystischen Verzückungen eine mythopoetische Dimension gaben. Aber Bubers Erzählen war schon selbst Teil jenes Mythos, „welcher im Grunde die großartigste Neuschöpfung des Chassidismus ist,“ wie Gershom Scholem meinte. Denn wie in keiner anderen religiösen Bewegung des Judentums war im Chassidismus das Erzählen zu einer wichtigen Funktion des sozialen Lebens geworden, hatte es etwas vom Vollzug eines religiösen Ritus bekommen, so dass Buber den chassidischen Mythos neu formte und nährte zugleich.

Der am entschiedensten von Scholem erhobene Vorwurf, Buber habe die chassidischen Geschichten umgestaltet und dabei korrumpiert, ist gerechtfertigt und ungerechtfertigt zugleich. Gerechtfertigt ist dieser Vorwurf, insofern als Buber durch Ergänzungen, Stilwechsel und Umgewichtung der Handlungselemente in die Gestaltung der Geschichten eingegriffen oder aus Erzählfragmenten eigene Geschichten entworfen hat und schon durch die Auswahl des Materials eine eigene Deutung vornahm; nicht gerechtfertigt ist der Vorwurf insofern, als Bubers Unternehmung nicht wissenschaftlich, sondern literarisch war und also nicht auf den Erhalt oder auf die Wiederherstellung einer ursprünglichen Textgestalt, sondern auf die Wiederentdeckung einer verlorengegangenen epischen Ausstrahlungskraft gerichtet war. „Ich habe im Lauf einer langen Arbeit,“ schreibt Buber im Vorwort des Bandes Die Erzählungen der Chassidim, „keinen besseren Weg dazu gefunden als die mir vorliegende Scheinform mit ihrer Dürftigkeit oder Umständlichkeit, ihren Dunkelheiten und ihren Abschweifungen zunächst aufzugeben und den gemeinten Vorgang (wo immer es angeht, unter Verwendung von Varianten und anderem verwandten Stoff) so genau wie möglich zu rekonstruieren und ihn in der ihm seiner Art nach angemessenen Form so klar wie möglich zu erzählen, dann aber auch die überlieferten Aufzeichnungen wieder heranzuziehen und was sich darin an geglücktem Ausdruck findet in die endgültige Fassung aufzunehmen.“ Buber wollte nicht mystisches oder folkloristisches Material erschließen – er betrieb keine Quellenforschung, sondern schuf eher Quellenfiktion. Er behauptete also, vorhandene stoffliche Vorlagen zum narrativen Anlass gemacht und sie dabei stilgemäß und inhaltstreu umgearbeitet zu haben und nannte sein Unternehmen „Nacherzählen“ – und verwies damit selber auf die Vorgehensweise des Volksschriftstellers, der das Gehörte bei der Weitergabe umänderte und umformte, veränderte und verformte. Buber übernahm die Erzählweise und den Erzählgestus und die Motive der chassidischen Volksmärchen und gestaltete sie mit bewusstem ästhetischen Verstand, wobei er der Sprache neue metaphorische Möglichkeiten abgewann. Denn er war, wie er es selber einmal formulierte, „ja doch nicht beiläufig, sondern faktisch ein deutscher Schriftsteller.“

Indem er die chassidischen Geschichten Osteuropas für das jüdische Publikum Mitteleuropas be- und ausarbeitete, setzte Buber zu einem Dialog über Raum und Zeit an. Denn sein Ansinnen war nicht einfach, vergessenes Erzählgut wieder bekannt zu machen, sondern den Chassidismus als Glaubens- und Denkform aus der peripheren Geschichte des osteuropäischen Judentums herauszuholen und in die zentrale Tradition des mitteleuropäischen Judentums zu integrieren: in der chassidischen Folklore sah er ein identitätsstiftendes Moment. Mit anhaltender epischer Energie schuf Buber eine jüdische Volksliteratur und verlieh den chassidischen Geschichten eine allgemeingültige, existentielle Dimension, indem er den Baalschem, die Zadikkim und ihre Schüler zu literarischen Helden erhöhte, die in ihrem Kampf um das rechte Leben und den rechten Glauben allgemeinmenschliche Haltungen darstellten. „Er besitzt“, schrieb Scholem, „jene seltene Verbindung eines tiefschürfenden Geistes mit literarischer Eleganz, die den großen Schriftsteller macht.“ Und auch Hermann Hesse, der 1948 den Nobelpreis für Literatur erhielt, bezeichnete Buber als einen großen Dichter, der die chassidische Folklore zu Weltliteratur gemacht hatte, und schlug ihn für den Nobelpreis vor. Tatsächlich war Buber ein jüdischer Volksschriftsteller, der an den chassidischen Geschichten eine „midraschische Allegorisierung“ vornahm, weil er darin einen von ihm als Autor und von seinem Publikum gemeinsam bewohnten „Sitz im Leben“ erkannte. Buber gelang es, die chassidische Volksliteratur als stabilisierendes Element für das moderne jüdische Bewusstsein neu zu erschaffen und eine Wiederbesinnung auf die jüdische Tradition einzuleiten. Aber es waren schließlich die metaphorische Wucht seiner Sprache und die poetische Dichte seines Erzählens, es war die narrative Wirkmacht seiner chassidischen Geschichten, durch die er zum Klassiker wurde.

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erstellt am 06.12.2014

Martin Buber im Jahr 1963.
Quelle: Dutch National Archives, The Hague / Wikipedia

Martin Buber
Die Erzählungen der Chassidim
Gebunden, 784 Seiten
ISBN: 978-3-7175-2368-0
Manesse Verlag, München 2014

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